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Hotelgewerbe Geschäftsbedingungen

Auszug aus den Geschäftsbedingungen im Hotelgewerbe, herausgegeben von der Fachgruppe Hotels und verwandte Betriebe im Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e. V. (DeHoGa). Dieser Auszug dient lediglich zu Ihrer Information. Ein allgemeiner Gastaufnahmevertrag gemäß den Vorgaben des DeHoGa wird dem Unterkunftsverzeichnis 2018/2019 vorangestellt. Darüber hinausgehende Vertragsbestandteile müssen von jedem Betrieb gesondert aufgeführt werden. Der Betrieb ist dabei für die Rechtsgültigkeit dieser Zusatzbestimmungen selbst verantwortlich.  Der Vertrag kommt ausschließlich direkt zwischen dem Vermietbetrieb und dem Gast direkt zustande. Der Verein Tourismusregion Coburg.Rennsteig e.V. tritt hierbei lediglich als Vermittler auf.

1. Der Gastaufnahmevertrag ist abgeschlossen, sobald das Zimmer bestellt und zugesagt oder, falls eine Zusage aus Zeitgründen nicht mehr möglich war, bereitgestellt worden ist. 

2. Der Abschluss des Gesamtvertrages verpflichtet die Vertragspartner zur Erfüllung des Vertrages, gleichgültig auf welche Dauer der Vertrag abgeschlossen ist. 

3. Der Vermieter ist verpflichtet, bei Nichtbereitstellung des Zimmers dem Gast Schadenersatz zu leisten. 

4. a) Der Gast ist verpflichtet, bei Nichtinanspruchnahme der vertraglichen Leistungen den vereinbarten oder betriebsüblichen Preis zu bezahlen,  abzüglich der vom Vermieter ersparten Aufwendungen. 
b) Die Einsparungen betragen nach Erfahrungssätzen bei der Übernachtung 10 % des Übernachtungspreises bei der Pensionsvereinbarung (Zimmer mit Verpflegung) ÜF 20%, HP 30%, VP 40% des Pensionspreises.

5. a) Der Vermieter ist nach Treu und Glauben gehalten, nicht in Anspruch genommene Zimmer nach Möglichkeit anderweitig zu vergeben, um Ausfälle zu vermeiden. 
b) Bis zur anderweitigen Vergabe des Zimmers hat der Gast für die Dauer des Vertrages den nach Ziff. 4 errechneten Betrag zu zahlen. 

6. Rechtsanwalt und Gerichtsstand
a) Der Gast kann den Beherbergungsbetrieb nur an dessen Sitz verklagen. 
b) Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zw. dem Beherbergungsbetrieb und Gästen, die keinen allgemeinen Wohn- und Geschäftssitz in Deutschland haben, findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
c) Für Klagen des Beherbergungsbetriebes gegen den Gast ist der Wohnsitz des Gastes maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Beherbergungsbetriebes maßgebend. 

(Quelle: Deutscher Hotel- & Gasttättenverband, DeHoGa)