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An den Osterfeiertagen wird Ihnen einiges geboten

Mit unseren Tipps verbringen Sie unvergesslich schöne Osterfeiertage in der Urlaubsregion Coburg.Rennsteig. Egal ob als Paar oder ganze Familie, vom Rennsteig bis in die Veste-Stadt wird Ihnen allerhand geboten!

Kurhotel Bad Rodach Aussenansicht © Kurhotel bad Rodach

Fischbuffet am Karfreitag

30.03.2018

Am Karfreitag haben Sie die Möglichkeit, während eines traditionellen Fischbuffets im Kurhotel Bad Rodach schlemmend den Feiertag zu genießen. Das Buffet wird um 18:00 Uhr eröffnet und kostet 24,90€ pro Person. Bitte melden Sie sich telefonisch unter 09564 92300 oder per E-Mail (info@kurhotel-br.de) an.

Infos hierzu finden Sie auf der Facebook-Seite des Kurhotels >  

Ostereiersuche im Kurpark Bad Rodach

Ostereiersuche in Coburg.Rennsteig

1. Ostereiersuche im Kurpark Bad Rodach am 1. April 2018

Eine mittlerweile mehr als liebgewonnene Tradition ist der Besuch des Osterhasen im Kurpark. Neben 800 süßen Leckereien erwartet alle fleißigen Sucher und Sucherinnen aber auch ein tierisches Special. Die kleinen gelben ThermeNatur-Badeenten werden sich ebenfalls im Grün verstecken und sind ein wahrlich gesunder Osterschatz. Jeder, der eine solche findet und bis zum 22. April abgibt, darf sich über ein 2für1-Special freuen.

Weitere Informationen: Veranstaltungskalender der Urlaubsregion Coburg.Rennsteig >

Los geht’s am 1. April um 10:30 Uhr auf der großen Festwiese. 

 

2. Goldene Eier in der ThermeNatur Bad Rodach

Vom 31. März bis 2. April 2018 versteckt Meister Lampe mehrmals täglich das Goldene Ei mit erholsamen Geschenken für die Badegäste. 

Weitere Informationen: Website der ThermeNatur >

 

3. Ostereiersuche im Wildpark Schloss Tambach am 1. & 2. April 2018

Am Ostersonntag und am Ostermontag sind jeweils von 11:00 bis 15:00 Uhr im Park Ostereier versteckt, die gefunden werden möchten! Zudem gibt es an beiden Tagen ein breites Rahmenprogramm für Kinder, von Tierfütterungen über Kinderschminken und Ponyreiten.

Hier geht es zum Programm >

Osterbrunnen © baumuwe - stock.adobe.com

"Osterbrunnen-Hopping" im Rodachtal

Sind alle Osternester leer geputzt, lohnt sich ein kleiner Verdauungsspaziergang an der frischen Luft. Wie wäre es da mit einem "Osterbrunnen-Hopping"? Fast in jeder Gemeinde der Initiative Rodachtal gibt es wunderschön geschmückte Osterbrunnen zu bewundern! 

Weitere Informationen und Touren-Vorschläge auf der Webseite der Initiative Rodachtal >

Wildschwein © Alexey-Stiop | stock.adobe.com

Frühlingsfest im Tiergarten Sonneberg

1. April 2018

Am Ostersonntag öffnet der Tiergarten in Neufang nach längerer Pause mit einem Fest zum Frühlingsbeginn. Eine sanierte Anlage, neue Tiere sowie 100 Osternester gibt es für große und kleine Besucher von 14:00 bis 17:00 Uhr zu entdecken.

Weitere Infos zum Fest gibt es auf Facebook >

Osterkonzert © bidaya - stock.adobe.com

Osterkonzerte in der Urlaubsregion Coburg.Rennsteig

 

Kult Osterparty in Lauscha am Ostersamstag

Die Veranstaltung am Ostersamstag hat bereits lange Tradition und ist die KULT OSTER PARTY in bester Liveathmosphäre und mit dem legendären Lauschaer Partyfeeling. Weitere Infos zur Osterparty in Lauscha >

Spielzeugmuseum Sonneberg Vitrinen © Steffi Rebhan | Motiv: Spielzeugmuseum Sonneberg

Osterferienprogramm des Deutschen Spielzeugmuseums in Sonneberg

Das Deutsche Spielzeugmuseum bietet bis zum 5. April ein buntes Programm für alle Kinder an: Frühlingstiere aus Krepppapier basteln, Bausteine gestalten und arbeiten mit Papiermaché.

Osterferienprogramm des Deutschen Spielzeugmuseum ansehen >

Ostern in der ThermeNatur Bad Rodach

Last-Minute Geschenktipp für Ihr Osternest

ThermeNatur Bad Rodach

Sie sind auf der Suche nach dem passenden Ostergeschenk für Ihre Liebsten? Wie wäre es mit unserer ThermeNatur-Wertkarte? Als besonderes Special erhöhen wir für Sie unseren Geldwertkartenrabatt beim Kauf in der Zeit vom 24. März bis zum 8. April 2018:

100 € – 12,5 % Nachlass beim Ticketkauf

200 € – 15 % Nachlass beim Ticketkauf

300 € – 20 % Nachlass beim Ticketkauf

Verschenken Sie Entspannung!

Kontakt zum Erwerb der Geldwertkartenrabatt: ThermeNatur >

 

Weitere Ideen für Ihr Osternest:

Das ist natürlich nur eine kleine Auswahl. Schauen Sie sich auf unserer Website um, es gibt noch viele weitere Attraktionen und Erlebnisse, die Sie an Ihre Liebsten verschenken können!

Alle Veranstaltungen im Überblick

Keine Veranstaltungen gefunden.
Montag, 17 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

zur Veranstaltung

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

zur Veranstaltung
Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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ThermeNatur

Jeder Gast erhält ab 18:00 Uhr eine Luna-Bowle GRATIS,
Weiterhin erwartet Sie ein Mondschein-Aufguss,
Entspannungsmusik an den Innenbecken u.v.m.

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„Essbare Wildkräuter“ Naturführung mit Annette Eppler

Anmeldung an der Rezeption der MEDIAN Klinik erforderlich

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WildPark Schloss Tambach

Ruhe kehrt im Park ein - der Mond leuchtet und Sie haben Park und Tiere für sich! 
In den Abendstunden und nachts, wenn die Besucher sich aus dem Park zurückgezogen haben, werden viele Tiere aktiv. Insbesondere bei Vollmond können Tiere sich anders verhalten, eine großartige Stimmung! 
Bei der Führung und Tierbeobachtung müssen Sie selbst zur Ruhe kommen und sich auf die Natur einlassen können. Gewöhnen Sie sich an die Dunkelheit und bringen Sie Zeit mit, dann werden Sie viel entdecken und erleben. 
Nach einem gemeinsamen Mahl - hausgemachte Gemüsesuppe mit oder ohne Bockwurst - direkt am großen Hirschgehege, gehen Sie mit unserem fachkundigen Führer durch unseren Park und den WaldErlebnispfad.  Ziel sind u. a. Luchs und Wolf. Dabei erleben Sie die besondere Stimmung im Park und vielleicht das Heulen  der Wölfe. Bitte bringen Sie Taschenlampe und, wenn Sie haben, ein Fernglas mit.
Von Mai bis September können Sie anstatt Gemüsesuppe auch einen frischen Blattsalat mit Thunfisch und Ei oder einen griechischen Salat wählen. Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung verbindlich mit, was Sie essen möchten.
Schriftliche Voranmeldung unbedingt erforderlich.

Dauer: mind. 2 1/2 - 3 Stunden, Gruppenbegrenzung

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Coburg/TMC

Machen Sie mit dem "Coburger Nachtwächter" einen Rundgang durch die Innenstadt. Dauer ca. 45 Minuten
Treffpunkt: Hofapotheke, Marktplatz.

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Dienstag, 18 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Katja Furnier

Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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Sebastian Buff

Wer kennt sie nicht, lästige Verwandte, die man „am liebsten nur von hinten sieht"? Der jungen und schönen Julia de Weert geht es da nicht anders: Ausgerechnet ihr Vormund, der gefräßige Onkel Josef mit seiner Frau Wilhelmine (genannt „Wimpel"), ist zu Besuch, um ihr seinen Neffen August Kuhbrot als Ehemann schmackhaft zu machen – und um sicherzugehen, dass ihr Vermögen damit „in der Familie" bleibt. Aber Julia liebt nur einen: ihren Vetter Roderich. Der ist allerdings vor sieben Jahren nach „Dingsda", einer Stadt im Indischen Ozean, aufgebrochen und hat seither nichts mehr von sich hören lassen. Just da tauchen gleich zwei Fremde auf, die behaupten, Roderich zu sein – wer ist nun der Richtige? 

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Bernd Trautmann (David Kross), 1923 in Bremen geboren, wird mit 17 Jahren in die Wehrmacht eingezogen. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges gerät er in britische Kriegsgefangenschaft und wird in der Nähe von Manchester inhaftiert.

Bei einem Fußballspiel unter deutschen Kriegsgefangen wird Jack Friar (John Henshaw), Coach des Provinzclubs St. Helens, auf Bernds Talent als Torwart aufmerksam und engagiert ihn für seinen Verein. Trautmann verliert sein Herz an Margaret (Freya Mavor), die hübsche Tochter seines Trainers.

Als nach Kriegsende der Erfolgsverein Manchester City Bernd "Bert" Trautmann als Torwart engagiert, muss er St. Helens schweren Herzens verlassen: Der Deutsche, der als "Feind" zur Mannschaft Jack Friars kam, verlässt sie als Freund. Doch in Manchester löst die Verpflichtung des deutschen "Nazi-Torwarts" eine große Welle der Entrüstung und des Protestes aus.

Während des legendären Cup-Finals 1956 sichert Bernd seiner Mannschaft vor 100.000 Besuchern im Londoner Wembley-Stadion, darunter auch die Queen, den spektakulären Sieg – und gewinnt zugleich die Herzen aller Fußballfans.

Was während des Spiels niemand ahnt: Trautmann spielt die letzten 20 Minuten mit einem gebrochenen Halswirbel! Als die Öffentlichkeit davon erfährt, wird der deutsche Torwart in ganz England als Held gefeiert, und seine Geschichte geht um die Welt. Zur gleichen Zeit ereilt ihn jedoch ein tragischer Schicksalsschlag, der sein komplettes Leben auf den Kopf stellen sollte ...

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Mittwoch, 19 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Sebastian Buff

In der Spielzeit 2018/2019 zieht das Landestheater Coburg die Rock 'n‘ Roll-Schua wieder an! Das Rock 'n‘ Roll-Musical von Matthias Straub und Rüdiger Eisenhauer geht nach dem großen Erfolg in die zweite Runde. Das Musical entführt die Zuschauer in eine Zeit, in der die Frauen noch Petticoat trugen und alles irgendwie Rock 'n‘ Roll war.
ML Rüdiger Eisenhauer | R Matthias Straub | B Robert Schrag
K Carola Volles | Ch Julia Grunwald
Mit Berger, Pechmann, Schomers, Weidinger, Weis; Hübner, Kaschel, Kleinschmidt, Liebscher, Scheibli, Tröger; Band; Rock ’n‘ Roll Dancing Team MTV Bamberg

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Sebastian Buff

 

Im Wald herrscht Liebeschaos: Helena liebt Demetrius, Demetrius aber liebt Hermia, die wiederum Lysander liebt. Auf der Suche nach dem beziehungsweise der „Richtigen“ irren sie durch den Wald – mitten hinein in das Reich des Feenkönigs Oberon und seiner Frau Titania, bei denen gerade Ehekrieg herrscht. Oberons Diener Puck macht sich einen Spaß daraus, die Gefühle der Liebenden durcheinander zu wirbeln, bis am Ende doch noch alle Paare zusammenfinden.

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Bernd Trautmann (David Kross), 1923 in Bremen geboren, wird mit 17 Jahren in die Wehrmacht eingezogen. Zum Ende des Zweiten Weltkrieges gerät er in britische Kriegsgefangenschaft und wird in der Nähe von Manchester inhaftiert.

Bei einem Fußballspiel unter deutschen Kriegsgefangen wird Jack Friar (John Henshaw), Coach des Provinzclubs St. Helens, auf Bernds Talent als Torwart aufmerksam und engagiert ihn für seinen Verein. Trautmann verliert sein Herz an Margaret (Freya Mavor), die hübsche Tochter seines Trainers.

Als nach Kriegsende der Erfolgsverein Manchester City Bernd "Bert" Trautmann als Torwart engagiert, muss er St. Helens schweren Herzens verlassen: Der Deutsche, der als "Feind" zur Mannschaft Jack Friars kam, verlässt sie als Freund. Doch in Manchester löst die Verpflichtung des deutschen "Nazi-Torwarts" eine große Welle der Entrüstung und des Protestes aus.

Während des legendären Cup-Finals 1956 sichert Bernd seiner Mannschaft vor 100.000 Besuchern im Londoner Wembley-Stadion, darunter auch die Queen, den spektakulären Sieg – und gewinnt zugleich die Herzen aller Fußballfans.

Was während des Spiels niemand ahnt: Trautmann spielt die letzten 20 Minuten mit einem gebrochenen Halswirbel! Als die Öffentlichkeit davon erfährt, wird der deutsche Torwart in ganz England als Held gefeiert, und seine Geschichte geht um die Welt. Zur gleichen Zeit ereilt ihn jedoch ein tragischer Schicksalsschlag, der sein komplettes Leben auf den Kopf stellen sollte ...

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Donnerstag, 20 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

zur Veranstaltung

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

zur Veranstaltung
Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

zur Veranstaltung
Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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WildPark Schloss Tambach

11.00 Uhr Greifvogelflugvorführung
12.00 Uhr Kinderführung zu Pony und Esel (Waschbär- und Fischotterfütterung entfällt)
14.00 - 17.00 Uhr: Kinder-Ponyreiten, Kinderschminken
15.00 Uhr Greifvogelflugvorführung
17.00 Uhr Greifvogelflugvorführung

zur Veranstaltung

Zusammen mit seinen Männern lebt Robin Hood in den Wäldern von Sherwood und sorgt für Gerechtigkeit, indem er den Reichen nimmt und seine Beute großzügig unter den Armen des Landes verteilt. Sein Gegner, der Sheriff von Nottingham, hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, und obwohl das Risiko hoch ist, setzt Robin Hood seinen Kampf für die Armen fort. Als er in eine Falle tappt, helfen der Witz und Mut seiner Getreuen, aber vor allem die Klugheit seiner Herzensdame Lady Marian ihm dabei, dem Kerker wieder zu entkommen.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Thüringer Miniflieger

Der Wintersportverein 08 Lauscha bietet Trainingstermine für Interessierte Jungen und Mädchen im Skispringen im Alter von 5-10 Jahre an. Treffpunkt ist jeden Donnerstag  immer um 16.00 Uhr an der Marktiegelschanze in Lauscha. Die Ausrüstung wird zum Schnuppern zur Verfügung gestellt.

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Sebastian Buff

„Es war einmal ...“ Mit viel schwarzem Humor und eingängigen Melodien zeigt uns
Stephen Sondheim bekannte Grimm`sche Märchenfiguren als reale Personen mit menschlichen Fehlern und Schwächen, die erst allmählich erkennen, was passiert, wenn jeder nur an die Erfüllung der eigenen Wünsche denkt – mitreißend, bildstark, anspruchsvoll, aberwitzig und hintersinnig!

Musikalische Leitung Roland Fister 
Inszenierung Joan Anton Rechi
Bühne Gabriel Insignares 
Kostüme Sandra Münchow 
Choreografie Tara Yipp
Dramaturgie Dorothee Harpain

Erzähler Niklaus Scheibli 
Mädchen Anna-Amalia Leyde / Mia Bechmann / Sophia Schelhorn 
Aschenputtel Francesca Paratore / Laura Incko / Patrizia Margagliotta
Hans Marvin Zobel
Hans' Mutter Petra Gruber 
Bäcker Jan Korab
Frau des Bäckers Veronika Hörmann
Aschenputtels Stiefmutter Monika Tahal
Florinda, ihre Tochter Luise Hecht 
Lucinda, ihre Tochter Eva Maria Fischer
Geheimnisvoller Mann Martin Trepl
Rotkäppchen Dimitra Kotidou 
Hexe Kora Pavelic / Laura Joeken (30.12.; 31.12.)
Aschenputtels Mutter / Oma / Riesin Gabriele Bauer-Rosenthal 
Aschenputtels Prinz Simon van Rensburg
Rapunzel Emily Lorini
Wolf / Rapunzels Prinz Dirk Mestmacher

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

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Sebastian Buff

Lysander mit Hermia, Helena mit Demetrius? Aber Demetrius kann doch Helena überhaupt nicht mehr ausstehen. Oder doch eher Lysander mit Helena, Demetrius mit Hermia? Vielleicht aber auch Demetrius mit Lysander … Quatsch! Da hat Puck ja mal wieder schönen Mist gebaut. Jetzt weiß man nicht mehr, wer jetzt wen liebt und warum.

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HS

Seit 5 Jahren erfreut die Big Band der Hochschule Coburg die Bürger der Stadt durch regelmäßige Konzerte. Im Jubiläumsjahr wird sie dabei gesanglich von den „Stars von Morgen“ unterstützt. Moderieren wird Julia Mittag von Radio EINS.

Der Eintritt ist frei. Platzreservierung erbeten unter: www.hs-coburg.de/bb-konzert

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Freitag, 21 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

zur Veranstaltung
Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

zur Veranstaltung
Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

zur Veranstaltung
Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

zur Veranstaltung
Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

zur Veranstaltung
Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Peggy Hoffmann

Als Waschfrau Suse gewandet, erzählt und spielt Peggy Hoffmann leutselig und kurzweilig über die Coburger Promis der letzten vier Jahrhunderte (z.B. Friedrich Rückert, Martin Luther oder Prinz Albert).

Dabei erhalten Coburgs Besucher ein umfangreiches Bild über die spannende Geschichte Coburgs. Zugereiste und Einheimische erfahren etwas, was Sie so noch nicht gewusst haben und zwar: witzig, überraschend und nah.

Von und mit Peggy Hoffmann, Regieteilhabe Sylvia Oelwein

ab 14 Jahren

Dauer: ca. 75 Min.

Eintritt: 11,- € / erm. 9,- € (Gruppenangebote siehe Angebote & Tickets)

Reservierungen unter: buero@peggy-hoffmann.de
oder: termingerechter, portofreier Versand der Tickets gegen paypal
VVK, tel. Reservierung unter 09561 3517911
Buchhandlung Rossteutscher am Viktoriabrunnen 12,
Tourismusbüro Herrngasse
Buchhandlung Riemann, Am Markt, Coburg

 

 

Presseartikel zur Eröffnung des Kultursalons am Hexenturm

 

https://www.np-coburg.de/region/feuilleton/Happy-Hour-fuer-die-Kuenste;art83474,5811493m

 

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ThermeNatur

Es erwarten Sie Luftmatratzen,
entspannte Musik und
unser 2für1-CocktailSpecial

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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Sebastian Buff

 

Im Wald herrscht Liebeschaos: Helena liebt Demetrius, Demetrius aber liebt Hermia, die wiederum Lysander liebt. Auf der Suche nach dem beziehungsweise der „Richtigen“ irren sie durch den Wald – mitten hinein in das Reich des Feenkönigs Oberon und seiner Frau Titania, bei denen gerade Ehekrieg herrscht. Oberons Diener Puck macht sich einen Spaß daraus, die Gefühle der Liebenden durcheinander zu wirbeln, bis am Ende doch noch alle Paare zusammenfinden.

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6. Coburger Jazznacht

Am 21. Juni findet die 6. Coburger Jazznacht unter dem neuen Namen "IT'Z JAZZ" in der großen Pakethalle am ehemaligen Güterbahnhof statt.

Die Kulturabteilung der Stadt Coburg lädt Sie ein, bei ganz besonderem Flair der ausgerwöhnlichen Musik von Rüdiger Baldauf's Trumpet Night zu lauschen!

Kartenvorverkauf

Online-Kartenvorverkauf: http://www.reservix.de/tickets-6-coburger-jazznacht-mit-ruediger-baldaufs-trumpet-night-feat-joo-kraus-andy-haderer-in-coburg-pakethalle-am-21-6-2019/e1374070

Vorverkaufsstellen: alle Ticketstellen des Landestheaters Coburg

weitere Infos unter http://www.coburg.de/kultur

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Samstag, 22 Juni 2019

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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thermenatur

Samstag, 22. Juni                           

Kurparkfest im Kurpark

Sonntag, 23. Juni                           

Kurparkfest + Fischerfest im Kurpark

nähere Infos unter www.therme-natur.de und vor Ort

im Kurpark

                              

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PIKO Spielwaren GmbH

Alle Infos zum Tag der offenen Tür auf dem Gelände der PIKO Spielwaren GmbH unter: https://www.piko-shop.de/piko.de?a=toft

 

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

zur Veranstaltung

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Foto: Marcus Goldbach

jeweils samstags um 11 Uhr laden Musikerinnen und Musiker aus ganz Süddeutschland ein, für eine halbe Stunde der Hektik des Alltags zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

zur Veranstaltung
Tattoo

Veranstalter: Discomakers

Die Besucher haben die Möglichkeit, aus zahlreichen Tätowierern den für sie richtigen auszuwählen und sich gleich vor Ort das Wunschmotiv tätowieren zu lassen – oder mit dem Künstler des Vertrauens einen Termin für größere Projekt im Studio zu vereinbaren. Neben einer großen Menge an Tätowierern erwartet die Besucher auch ein buntes und unterhaltsames Showprogramm, durch das Karola und Arafat moderieren werden: Auf der Bühne werden Poledance-Europameisterin Alice, sowie Akrobatik-Star Muy Moi aus Spanien die Zuschauer begeistern. Zudem werden an beiden Tagen auch Tattoo-Wettbewerbe abgehalten, bei denen die schönsten Tätowierungen der Veranstaltung prämiert werden.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

 

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

zur Veranstaltung
Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

zur Veranstaltung
Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Peggy Hoffmann

Als Waschfrau Suse gewandet, erzählt und spielt Peggy Hoffmann leutselig und kurzweilig über die Coburger Promis der letzten vier Jahrhunderte (z.B. Friedrich Rückert, Martin Luther oder Prinz Albert).

Dabei erhalten Coburgs Besucher ein umfangreiches Bild über die spannende Geschichte Coburgs. Zugereiste und Einheimische erfahren etwas, was Sie so noch nicht gewusst haben und zwar: witzig, überraschend und nah.

Von und mit Peggy Hoffmann, Regieteilhabe Sylvia Oelwein

ab 14 Jahren

Dauer: ca. 75 Min.

Eintritt: 11,- € / erm. 9,- € (Gruppenangebote siehe Angebote & Tickets)

Reservierungen unter: buero@peggy-hoffmann.de
oder: termingerechter, portofreier Versand der Tickets gegen paypal
VVK, tel. Reservierung unter 09561 3517911
Buchhandlung Rossteutscher am Viktoriabrunnen 12,
Tourismusbüro Herrngasse
Buchhandlung Riemann, Am Markt, Coburg

 

 

Presseartikel zur Eröffnung des Kultursalons am Hexenturm

 

https://www.np-coburg.de/region/feuilleton/Happy-Hour-fuer-die-Kuenste;art83474,5811493m

 

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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Sebastian Buff

London im Jahr 1593 zur Blütezeit des elisabethanischen Theaters. Zwei Schauspielhäuser ringen um Dramatiker und die Gunst des Publikums. Im Norden der Stadt das Curtain Theatre und am anderen Flussufer der Themse das Rose Theatre, erbaut und geleitet von Philipp Henslowe, einem Geschäftsmann in Geldnöten. Seine ganzen Hoffnungen hängen an Will Shakespeare, bei dem er eine neue Komödie in Auftrag gegeben hat. Doch der Jungautor steckt in einer Schaffenskrise und sein neues Stück „Romeo und Ethel, die Piratenbraut" will nicht so recht gedeihen. Erst als Will die ebenso schöne wie begabte Viola de Lesseps kennen und lieben lernt, löst sich seine Schreibblockade und bald fließen wie in einem Rausch Leben und Werk ineinander.

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Frank Wunderatsch

Im Wintersemester 2008 hatten Professor Michael Heinrich und Studienrat Moritz Metzner die gemeinsame Idee, an der Hochschule Coburg einen Chor einzurichten.

Aus den anfänglich 15 Innenarchitektur-StudentInnen ist heute eine stattliche Anzahl von circa 60 Sängerinnen geworden, die aus Studierenden aller Fachbereiche und jungen Menschen aus Coburg bestehen.

Im Juni 2019 befinden sich „Die Klangfänger“ in ihrem 20. Semester und feiern ihr zehn-jähriges Jubiläum im Landestheater Coburg.
Es werden die beliebtesten Lieder der letzten Jahre erklingen, unter anderem Fix you, Lila Wolken und Lost.

Unter dem Thema „Choordinaten“ gibt es neben mitreißenden Chorsongs auch solistische Beiträge, nachdenkliche Momente und lustige Anekdoten aus der Chorreise zum Sommersitz des Prinz Albert II., der Isle of Wight.

Tickets für das Jubiläumskonzert können sowohl auf www.reservix.de als auch an der Theaterkasse erworben werden.

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Sebastian Buff

Lysander mit Hermia, Helena mit Demetrius? Aber Demetrius kann doch Helena überhaupt nicht mehr ausstehen. Oder doch eher Lysander mit Helena, Demetrius mit Hermia? Vielleicht aber auch Demetrius mit Lysander … Quatsch! Da hat Puck ja mal wieder schönen Mist gebaut. Jetzt weiß man nicht mehr, wer jetzt wen liebt und warum.

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Sonntag, 23 Juni 2019

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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thermenatur

Samstag, 22. Juni                           

Kurparkfest im Kurpark

Sonntag, 23. Juni                           

Kurparkfest + Fischerfest im Kurpark

nähere Infos unter www.therme-natur.de und vor Ort

im Kurpark

                              

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

zur Veranstaltung
Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

zur Veranstaltung

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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ThermeNatur

Kurkonzert zum Kurparkfest

 mit der „Stadtkapelle Bad Rodach“

 auf der Festwiese im großen Kurpark

  Teilnahme ist kostenfrei!

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Tattoo

Veranstalter: Discomakers

Besucher haben die Möglichkeit, aus zahlreichen Tätowierern den für sie richtigen auszuwählen und sich gleich vor Ort das Wunschmotiv tätowieren zu lassen – oder mit dem Künstler des Vertrauens einen Termin für größere Projekt im Studio zu vereinbaren. Neben einer großen Menge an Tätowierern erwartet die Besucher auch ein buntes und unterhaltsames Showprogramm, durch das Karola und Arafat moderieren werden: Auf der Bühne werden Poledance-Europameisterin Alice, sowie Akrobatik-Star Muy Moi aus Spanien die Zuschauer begeistern. Zudem werden an beiden Tagen auch Tattoo-Wettbewerbe abgehalten, bei denen die schönsten Tätowierungen der Veranstaltung prämiert werden. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

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Nürnberger Versicherung - Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Bereits von weitem sichtbar, überragt die Veste Heldburg, eine Perle deutscher Burgenschönheit, das Heldburger Land von einem 403 m hohen Phonolitfelsen. Bei schönem Wetter werden Sie vom 45 m hohen Aussichtsturm mit einem Panoramablick bis zur Veste Coburg, dem Thüringer Wald, der Rhön, der fränkischen Jura, den Hassbergen und dem Frankenwald belohnt.

Seit 2016 ist die Veste Heldburg Sitz des Deutschen Burgenmuseums, was weltweit einzigartig ist. Es zeigt Geschichte und Kultur der Burgen in Europa mit über 350 Ausstellungsstücken, authentischen Räumlichkeiten, Modellen und Multimedia-Präsentationen. Größtes Exponat ist die Veste Heldburg selbst.

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Fütterung Wölfe

Wer frisst zuerst und wer zuletzt? Wie verhält sich ein Rudel?
Wir haben derzeit ein starkes und harmonisches Wolfsrudel europäischer, nicht handaufgezogener Wölfe. Diese Wolfsart ist diejenige, die sich in Deutschland nach und nach überall ansiedelt oder ansiedeln wird. Bei der Fütterung mit einem toten Tier erleben die Besucher in besonders anschaulicher Weise das Sozialverhalten eines Rudels. Die toten Tiere stammen überwiegend von Verkehrsunfällen.
Zwei Tierpfleger moderieren diese besondere Fütterung und stehen unseren Besuchern für Fragen und Antworten zur Verfügung. Auch erfahren Sie an diesem Tag vieles über die unterschiedlichen Aufzuchtmöglichkeiten in Tierparks und die Unterschiede zu Wölfen in freier Natur.
Diese Fütterung bieten wir in den Sommermonaten jeweils von Mai bis einschließlich September einmal im Monat an. Damit unsere Besucher ungehindert Sicht auf die Fütterung haben, sind nur an bestimmten Terminen Photographen mit ihren großen Objektiven zugelassen. Wir bitten alle Photographen dafür Verständnis zu haben und sich bitte an die Termine in unserem Veranstaltungskalender zu halten.

Die Fütterung Fischotter/Waschbär entfällt an diesen Sonntagen. 
Die Fütterung ist kostenlos und im Eintritt in den WildPark Schloss Tambach inkludiert.

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Foto: Naturpark Thüringer Wald

Durch die Stauwirkung des Gebirges kommt es in den Gipfelregionen und am Südhang, vor allem im Winter, zu vielen Niederschlägen. Es bilden sich auf den Hochflächen allmählich Moore. Das Wasser versickert im Untergrund des Waldbodens und kommt in überaus zahlreichen Sickerquellen wieder zum Vorschein. Viele kleine Rinnsale laufen in Quellmulden zusammen und bilden schnell einen sprudelnden Bergbach. Die erfahrene Naturparkführerin Annett Lindner führt Sie rund um die Rodungsinsel der einstigen Glasmachersiedlung Friedrichshöhe und zeigt, wie die Menschen durch Bewirtschaftung, die Waldwildnis in eine Kulturlandschaft mit blühenden Bergwiesen verwandelten.

  • Start: Sonntag, 23.06.19, 14 Uhr, Parkplatz am Naturparkzentrum Friedrichshöhe
  • Strecke ca. 2 Stunden
  • Kosten: 5 Euro, Kinder frei

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kommen Sie gerne mit der ganzen Familie! 

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ThermeNatur

Musikalische Unterhaltung mit der „Singenden Bademeisterin“,  Franziska Friedrich

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Sebastian Buff

Wer kennt sie nicht, lästige Verwandte, die man „am liebsten nur von hinten sieht"? Der jungen und schönen Julia de Weert geht es da nicht anders: Ausgerechnet ihr Vormund, der gefräßige Onkel Josef mit seiner Frau Wilhelmine (genannt „Wimpel"), ist zu Besuch, um ihr seinen Neffen August Kuhbrot als Ehemann schmackhaft zu machen – und um sicherzugehen, dass ihr Vermögen damit „in der Familie" bleibt. Aber Julia liebt nur einen: ihren Vetter Roderich. Der ist allerdings vor sieben Jahren nach „Dingsda", einer Stadt im Indischen Ozean, aufgebrochen und hat seither nichts mehr von sich hören lassen. Just da tauchen gleich zwei Fremde auf, die behaupten, Roderich zu sein – wer ist nun der Richtige? 

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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Sebastian Buff

London im Jahr 1593 zur Blütezeit des elisabethanischen Theaters. Zwei Schauspielhäuser ringen um Dramatiker und die Gunst des Publikums. Im Norden der Stadt das Curtain Theatre und am anderen Flussufer der Themse das Rose Theatre, erbaut und geleitet von Philipp Henslowe, einem Geschäftsmann in Geldnöten. Seine ganzen Hoffnungen hängen an Will Shakespeare, bei dem er eine neue Komödie in Auftrag gegeben hat. Doch der Jungautor steckt in einer Schaffenskrise und sein neues Stück „Romeo und Ethel, die Piratenbraut" will nicht so recht gedeihen. Erst als Will die ebenso schöne wie begabte Viola de Lesseps kennen und lieben lernt, löst sich seine Schreibblockade und bald fließen wie in einem Rausch Leben und Werk ineinander.

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Montag, 24 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

zur Veranstaltung

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

zur Veranstaltung
Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

zur Veranstaltung
Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Warum sind Sportwagen windschnittig? Wieso haben Flugzeuge Flügel? Und weshalb tragen Schwimmer eine Badekappe?

Diesen Fragen geht die Strömungsmechanik auf den Grund. Sie ist in der Lage, mit Hilfe eines Windkanals Strömungen, die um verschiedene Objekte wie Modellfahrzeuge, -flugzeuge und Gebäude ‚fließen‘, sichtbar zu machen und zu analysieren.

Anhand von Praxisbeispielen werden die Grundlagen von aerodynamischem Widerstand und Auftrieb in einem 20-minütigen Vortrag von Prof. Dr.-Ing. Philipp Epple, Professor für Strömungsmechanik an der Hochschule Coburg, gezeigt.

Schließlich haben auch die Gäste die Möglichkeit, eigene Modelle in den Windkanal zu stellen und deren Strömungsverhalten zu untersuchen.

Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Roland Pfister

Die KLANGGRENZEN entführen in die Welt der Sinne. Und was belebt unsere Sinne mehr als eine Weinprobe mit Musik, bei der ganz tiefgründige Bezüge zwischen der Herkunft der Trauben auf der einen, und der Töne auf der anderen Seite hergestellt werden, zwischen Geschmack und Schmecken, zwischen Kosten und Zuhören. Ein Erlebnis der besonderen Art – im Mittelpunkt stehen Weine und Musik aus Österreich, Frankreich und Deutschland. Neue Sinneseindrücke versprochen – Hören Sie den Wein und schmecken Sie die Musik!
Die erste Auflage dieses mehrdimensionalen Konzerts 2017 war übrigens ein voller Erfolg – und die Karten schnell ausverkauft!

Chansons und Lieder u.a. von Peter Kreuder, Edith Piaf und Theo Mackleben

Moderierte Wein-Verkostung

Die Anzahl der Tickets ist auf 40 begrenzt.

 

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Dienstag, 25 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

zur Veranstaltung

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Zusammen mit seinen Männern lebt Robin Hood in den Wäldern von Sherwood und sorgt für Gerechtigkeit, indem er den Reichen nimmt und seine Beute großzügig unter den Armen des Landes verteilt. Sein Gegner, der Sheriff von Nottingham, hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, und obwohl das Risiko hoch ist, setzt Robin Hood seinen Kampf für die Armen fort. Als er in eine Falle tappt, helfen der Witz und Mut seiner Getreuen, aber vor allem die Klugheit seiner Herzensdame Lady Marian ihm dabei, dem Kerker wieder zu entkommen.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

zur Veranstaltung
Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Katja Furnier

Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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Sebastian Buff

 

Im Wald herrscht Liebeschaos: Helena liebt Demetrius, Demetrius aber liebt Hermia, die wiederum Lysander liebt. Auf der Suche nach dem beziehungsweise der „Richtigen“ irren sie durch den Wald – mitten hinein in das Reich des Feenkönigs Oberon und seiner Frau Titania, bei denen gerade Ehekrieg herrscht. Oberons Diener Puck macht sich einen Spaß daraus, die Gefühle der Liebenden durcheinander zu wirbeln, bis am Ende doch noch alle Paare zusammenfinden.

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Roland Pfister

Die KLANGGRENZEN entführen in die Welt der Sinne. Und was belebt unsere Sinne mehr als eine Weinprobe mit Musik, bei der ganz tiefgründige Bezüge zwischen der Herkunft der Trauben auf der einen, und der Töne auf der anderen Seite hergestellt werden, zwischen Geschmack und Schmecken, zwischen Kosten und Zuhören. Ein Erlebnis der besonderen Art – im Mittelpunkt stehen Weine und Musik aus Österreich, Frankreich und Deutschland. Neue Sinneseindrücke versprochen – Hören Sie den Wein und schmecken Sie die Musik!
Die erste Auflage dieses mehrdimensionalen Konzerts 2017 war übrigens ein voller Erfolg – und die Karten schnell ausverkauft!

Chansons und Lieder u.a. von Peter Kreuder, Edith Piaf und Theo Mackleben

Moderierte Wein-Verkostung

Die Anzahl der Tickets ist auf 40 begrenzt.

 

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Sebastian Buff

Ein Hörspielabend, der Szenen aus drei Stücken von Wolfram Lotz verquickt, dem Meister des Absurden und der Überforderung. Ein Abend, der viele Fragen aufwirft, darunter: wer spielt wen, wieviele und wo sind eigentlich die anderen geblieben. Man mache sich auf ein herrliches Durcheinander mit Witz und Mut zur Lücke gefasst machen.

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Am Dienstag, den 25.06., wird Cornelius Schwalm, der derzeit auch als Schauspieler am Landestheater tätig ist, seine erste filmische Regiearbeit vorstellen und anschließend dem Publikum Fragen zum Film beantworten.

Martin (Cornelius Schwalm), ein karrierebesessener Theaterregisseur, inszeniert "Die Ermittlung" von Peter Weiss.

Er unternimmt mit seinen Darstellern und dem Regieassistenten eine Recherchereise nach Auschwitz.

Doch neben dem großen Thema verfolgen alle ihre eigenen, privaten Ziele. Als die polnisch-jüdische Trashikone Goska ins Geschehen einsteigt, eskaliert die Situation ...

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Mittwoch, 26 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

zur Veranstaltung

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

zur Veranstaltung
Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

zur Veranstaltung

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

zur Veranstaltung
Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Sebastian Buff

London im Jahr 1593 zur Blütezeit des elisabethanischen Theaters. Zwei Schauspielhäuser ringen um Dramatiker und die Gunst des Publikums. Im Norden der Stadt das Curtain Theatre und am anderen Flussufer der Themse das Rose Theatre, erbaut und geleitet von Philipp Henslowe, einem Geschäftsmann in Geldnöten. Seine ganzen Hoffnungen hängen an Will Shakespeare, bei dem er eine neue Komödie in Auftrag gegeben hat. Doch der Jungautor steckt in einer Schaffenskrise und sein neues Stück „Romeo und Ethel, die Piratenbraut" will nicht so recht gedeihen. Erst als Will die ebenso schöne wie begabte Viola de Lesseps kennen und lieben lernt, löst sich seine Schreibblockade und bald fließen wie in einem Rausch Leben und Werk ineinander.

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Sebastian Buff

Festival für Junges Theater | Gymnasium Alexandrinum

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Martin (Cornelius Schwalm), ein karrierebesessener Theaterregisseur, inszeniert "Die Ermittlung" von Peter Weiss.

Er unternimmt mit seinen Darstellern und dem Regieassistenten eine Recherchereise nach Auschwitz.

Doch neben dem großen Thema verfolgen alle ihre eigenen, privaten Ziele. Als die polnisch-jüdische Trashikone Goska ins Geschehen einsteigt, eskaliert die Situation ...

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Donnerstag, 27 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

zur Veranstaltung

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

zur Veranstaltung
Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Henning Rosenbusch

Geführte Wanderung
Treffpunkt: "Welcome-Point" am Wohnmobilstellplatz "Thermenaue"
Wanderführer: Herr Bernd Kastner
Festes Schuhwerk erforderlich; Dauer ca. 2 ½ -3 Std.
mit Rast (Vesper u. Getränke empfohlen),
ohne Gebühr, Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Grenzweg-Tour - Kosten 4,00 €/Person, mit Gästekarte 2,00 €

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Wir zeigen Ihnen die erneuerte Anlage und erläutern die Abläufe einer Kremation. Anschließend besteht die Möglichkeit Grabformen auf dem Friedhof in Augenschein zu nehmen. Teilnahme auf 25 Personen begrenzt. Anmeldung unter Tel. 09561/89-1671 erforderlich.

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Thüringer Miniflieger

Der Wintersportverein 08 Lauscha bietet Trainingstermine für Interessierte Jungen und Mädchen im Skispringen im Alter von 5-10 Jahre an. Treffpunkt ist jeden Donnerstag  immer um 16.00 Uhr an der Marktiegelschanze in Lauscha. Die Ausrüstung wird zum Schnuppern zur Verfügung gestellt.

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Flyer für die Veranstaltung

27. Juni     Festkommers mit Moderation durch das Eich

28. Juni     DJ Abend mit ANTENNE BAYERN DJ Florian Weiss und DJ Mohri

29. Juni     zünftiger Abend mit der Schlosskapelle Erlach

30. Juni     großes Kreisfeuerwehrfest mit Umzug und Zeltbetrieb

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Sebastian Buff

London im Jahr 1593 zur Blütezeit des elisabethanischen Theaters. Zwei Schauspielhäuser ringen um Dramatiker und die Gunst des Publikums. Im Norden der Stadt das Curtain Theatre und am anderen Flussufer der Themse das Rose Theatre, erbaut und geleitet von Philipp Henslowe, einem Geschäftsmann in Geldnöten. Seine ganzen Hoffnungen hängen an Will Shakespeare, bei dem er eine neue Komödie in Auftrag gegeben hat. Doch der Jungautor steckt in einer Schaffenskrise und sein neues Stück „Romeo und Ethel, die Piratenbraut" will nicht so recht gedeihen. Erst als Will die ebenso schöne wie begabte Viola de Lesseps kennen und lieben lernt, löst sich seine Schreibblockade und bald fließen wie in einem Rausch Leben und Werk ineinander.

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© Steven Haberland

»Fjarill«, das ist schwedisch und bedeutet so viel wie Schmetterling – ein passender Name für ein Duo, dessen Musik so einzigartig federleicht und kraftvoll zugleich klingt. Hanmari Spiegel (Violine) und Aino Löwenmark (Gesang, Klavier), die eine aus Südafrika, die andere aus Schweden stammend, haben sich vor Jahren in Hamburg kennengelernt und ihre gemeinsamen musikalischen Vorlieben entdeckt. Beide Künstlerinnen bringen ihren eigenen Ton in dieses »außergewöhnliche Duo«(MDR KULTUR), der von den Folk-Traditionen beider Länder inspiriert ist. Während sich die Musikkritiker noch wundern (»Ist es Popmusik mit schwedischen Texten? Weltmusik aus Südafrika und Skandinavien oder Vokaljazz?«), lassen sich die Fans einfach weiter von den poetischen Klanggeschichten des erfolgreichen Duos verzaubern. Sieben gemeinsame Alben, Weltmusikpreise und hunderte Konzerte in ganz Europa – Fjarill ist musikalisch angekommen.

Eintritt:  20,- EUR *
Beginn:  20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)
Hinweis: Die Veranstaltung ist teilbestuhlt.

* ggf. zzgl. 5,- EUR Sitzplatzreservierung

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Sebastian Buff

Festival für Junges Theater | Gymnasium Ernestinum

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Freitag, 28 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

zur Veranstaltung

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Stadt Neustadt b. Coburg

Neustadt feiert weiter!

Wem die Eröffnungsfeier des Internationalen PuppenFestivals im Mai einfach zu kurz war, kann vom 28. bis 30. Juni 2019 weiterfeiern.  Anlässlich des 20. Jubiläums wartet ein buntes, stimmungsvolles und musikalisches Wochenende mit vielen Veranstaltungshighlights auf Sie und lädt in den Freizeitpark „Villeneuve-sur-Lot“ nach Neustadt bei Coburg ein.  Ganz neu ist in diesem Jahr die Eröffnungsveranstaltung "Lichtkunst im Park am Freitag ab Einbruch der Dunkelheit.

Auf unsere kleinen Gäste wartet ein spannendes Kinderprogramm, bei dem "von einer Attraktion zur nächsten gehüpft wird", während die Eltern gute Musik und kulinarische Köstlichkeiten genießen können. Aktive Kids versuchen ihr Glück am traditionellen Kletterbaum, der mit tollen Preisen bestückt ist.

Swing im Park hat immer auch eine sehr sportliche Seite. Die etwas andere Art Fußball zu spielen: Bubble-Ball. Die Spieler stecken dabei in einer Plastikblase mit Knautschzoneneffekt. Zum ersten Mal findet am Samstag ein „Bubble-Ball-Spiel für Jedermann" auf dem Bolzplatz statt. Spielerisches Kräftemessen ist am Sonntag auch beim großen Tauzieh-Wettbewerb angesagt. Wer sich rechtzeitig zum Tauziehwettbewerb anmeldet, kann jederzeit gerne mitmachen.

Alle Naschkatzen kommen am Süßwarenstand natürlich auch wieder auf Ihre Kosten und der Betreiber des Seecafés rundet das Angebot mit hausgemachten Burgern und weiteren deftigen Speisen ab.


Programm Samstag, 29. Juni:

14:00 bis 18:00 Uhr Kinderflohmarkt

14:00 bis 18:00 Uhr Golfwand-Schlagen, Dosenwerfen

14:00 bis 18:00 Uhr Bubble-Ball-Spiel für Jedermann

14:00 bis 14:20 Uhr Cheerleader FCH Firebirds

14:30 bis 14:50 Uhr Jumping-Auftritt

15:00 bis 15:30 Uhr Tanzakademie

15:30 bis 18:00 Uhr Kinderschminkstation, Erste-Hilfe Quiz für Kinder und Erwachsene, Blutdruckmessen

15:45 bis 16:00 Uhr Zumba + Zumba Kids

16:10 bis 16:30 Uhr Vorführung im Ringen

16:15 bis 18:15 Uhr Jazzband „Old Beertown“

18:30 bis 19:10 Uhr Showtänze Tanzschule Gehde

19:30 bis 23:30 Uhr CJ & The Sunshine Gang

 

Sonntag, 30. Juni

09:30 bis 10:30 Uhr Gottesdienst

10:30 bis 12:10 Uhr Frühschoppen mit den Original Jazzoptimisten Sonneberg

12:15 bis 12:40 Uhr Zumba + Zumba Kids

12:40 bis 14:15 Uhr Burgen Jazz Band

13:00 bis 17:00 UhrSeifenblasenkünstler

13:00 bis 17:00 Uhr Drehorgelspieler

13:00 bis 18:00 Uhr Kinderschminkstation, Erste-Hilfe Quiz für Kinder und Erwachsene, Blutdruckmessen

13:00 bis 18:00 Uhr Golfwand-Schlagen, Dosenwerfen, Hüpfburgen

14:00 bis 18:00 Uhr Stelzenläuferteam im Clownskostüm

14:30 bis 15:30 Uhr Tauziehen – Wettkampf

14:15 bis 14:45 Uhr Klettern am Kletterbaum

14:30 bis 15:30 Uhr Platzkonzert mit dem Jugendorchester Neustadt

15:40 bis 16:10 Uhr Showtänze

16:15 bis 16:30 Uhr Kindertrachtentanzgruppe

16:30 bis 18:00 Uhr Jazz Me

16:45 bis 17:45 Uhr Liederquatsch mit Claudii, Mitmach-Kinder-Programm

18:15 bis 21:00 Uhr New Memory Band

18:45 bis 19:15 Uhr Showtänze Tanzschule Gehde

 

Anmeldung 

  • Tauziehen, Referat 1 - Kultur Sport Tourismus,
    Frau Fischer Tel. 09568-81 133
  • Kinderflohmarkt;
    Herr Langbein Tel. 0163-6321716

 

Detailinformationen

Das vollständige Programm finden Sie unterwww.neustadt-bei-coburg.de

 

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Harald Saul, 2019

„Geschichten und Küchenrezepte aus der Region um Sonneberg und Neustadt bei Coburg“ stellt Harald Saul am Freitag, dem 28. Juni 2019, in der Stadtbibliothek Sonneberg vor. In seinem neuesten Buch hat der Küchenmeister und Buchautor wieder einmal eine Liebeserklärung an die Heimatstadt seiner Kindheit versteckt. Bei der feierlichen Buchpremiere teilt Saul Geschichten und Erinnerungen an bekannte fränkische Köchinnen und Köche mit seinem Publikum. Mit Bildern aus dem alten und neuen Sonneberg und Neustadt bei Coburg wird die Veranstaltung abgerundet.

Harald Saul, geboren 1955 in Sonneberg, beschäftigte sich schon früh mit der Kochkunst. Sein Wissen gibt er heute als Fachdozent für wissenschaftliche Ernährungslehre und -zubereitung und als Ausbilder weiter. Mehr als 20 Bücher, vorwiegend Kochbücher, hat Saul bereits veröffentlicht. Der Autor und Küchenmeister lebt heute in Gera.

Der Eintritt ist frei.

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ThermeNatur

Es erwarten Sie Luftmatratzen,
entspannte Musik und
unser 2für1-CocktailSpecial

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Therme

Naturführung: „In der Rodach ist was los…“.
Wir erkunden dass Fließgewässer und hören von Fischen,
Muscheln und Insekten.
Treffpunkt: Parkplatz Storchenschlot
Naturführerin: Frau Dr. Sabine Martinez.
Festes Schuhwerk erforderlich
Dauer: ca. 2 Std.- Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen
Kosten mit Kurkarte 2,00 €; ohne 4,00 €
Rückfragen unter der Telefonnummer 09564 / 800278
oder Gästeinfo 09564 / 1550

 

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Sebastian Buff

Festival für Junges Theater | GS Ketschendorf

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Flyer für die Veranstaltung

27. Juni     Festkommers mit Moderation durch das Eich

28. Juni     DJ Abend mit ANTENNE BAYERN DJ Florian Weiss und DJ Mohri

29. Juni     zünftiger Abend mit der Schlosskapelle Erlach

30. Juni     großes Kreisfeuerwehrfest mit Umzug und Zeltbetrieb

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Sebastian Buff

 

Der Mörder Don José wartet im Gefängnis auf seine Hinrichtung. In Rückblenden erinnert er sich an die schicksalshafte Begegnung mit der Zigeunerin Carmen, die anders als er die Freiheit der Liebe über alle Konventionen stellt. „Die Liebe ist ein wilder Vogel, den niemand zähmen kann“, singt sie in ihrer berühmten Habanera. Auch Don José gelingt es nicht, sie zu zähmen – als Carmen ihn für den Stierkämpfer Escamillo verlässt, tötet er seine Geliebte aus Eifersucht.

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Samstag, 29 Juni 2019

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Stadt Neustadt b. Coburg

Neustadt feiert weiter!

Wem die Eröffnungsfeier des Internationalen PuppenFestivals im Mai einfach zu kurz war, kann vom 28. bis 30. Juni 2019 weiterfeiern.  Anlässlich des 20. Jubiläums wartet ein buntes, stimmungsvolles und musikalisches Wochenende mit vielen Veranstaltungshighlights auf Sie und lädt in den Freizeitpark „Villeneuve-sur-Lot“ nach Neustadt bei Coburg ein.  Ganz neu ist in diesem Jahr die Eröffnungsveranstaltung "Lichtkunst im Park am Freitag ab Einbruch der Dunkelheit.

Auf unsere kleinen Gäste wartet ein spannendes Kinderprogramm, bei dem "von einer Attraktion zur nächsten gehüpft wird", während die Eltern gute Musik und kulinarische Köstlichkeiten genießen können. Aktive Kids versuchen ihr Glück am traditionellen Kletterbaum, der mit tollen Preisen bestückt ist.

Swing im Park hat immer auch eine sehr sportliche Seite. Die etwas andere Art Fußball zu spielen: Bubble-Ball. Die Spieler stecken dabei in einer Plastikblase mit Knautschzoneneffekt. Zum ersten Mal findet am Samstag ein „Bubble-Ball-Spiel für Jedermann" auf dem Bolzplatz statt. Spielerisches Kräftemessen ist am Sonntag auch beim großen Tauzieh-Wettbewerb angesagt. Wer sich rechtzeitig zum Tauziehwettbewerb anmeldet, kann jederzeit gerne mitmachen.

Alle Naschkatzen kommen am Süßwarenstand natürlich auch wieder auf Ihre Kosten und der Betreiber des Seecafés rundet das Angebot mit hausgemachten Burgern und weiteren deftigen Speisen ab.


Programm Samstag, 29. Juni:

14:00 bis 18:00 Uhr Kinderflohmarkt

14:00 bis 18:00 Uhr Golfwand-Schlagen, Dosenwerfen

14:00 bis 18:00 Uhr Bubble-Ball-Spiel für Jedermann

14:00 bis 14:20 Uhr Cheerleader FCH Firebirds

14:30 bis 14:50 Uhr Jumping-Auftritt

15:00 bis 15:30 Uhr Tanzakademie

15:30 bis 18:00 Uhr Kinderschminkstation, Erste-Hilfe Quiz für Kinder und Erwachsene, Blutdruckmessen

15:45 bis 16:00 Uhr Zumba + Zumba Kids

16:10 bis 16:30 Uhr Vorführung im Ringen

16:15 bis 18:15 Uhr Jazzband „Old Beertown“

18:30 bis 19:10 Uhr Showtänze Tanzschule Gehde

19:30 bis 23:30 Uhr CJ & The Sunshine Gang

 

Sonntag, 30. Juni

09:30 bis 10:30 Uhr Gottesdienst

10:30 bis 12:10 Uhr Frühschoppen mit den Original Jazzoptimisten Sonneberg

12:15 bis 12:40 Uhr Zumba + Zumba Kids

12:40 bis 14:15 Uhr Burgen Jazz Band

13:00 bis 17:00 UhrSeifenblasenkünstler

13:00 bis 17:00 Uhr Drehorgelspieler

13:00 bis 18:00 Uhr Kinderschminkstation, Erste-Hilfe Quiz für Kinder und Erwachsene, Blutdruckmessen

13:00 bis 18:00 Uhr Golfwand-Schlagen, Dosenwerfen, Hüpfburgen

14:00 bis 18:00 Uhr Stelzenläuferteam im Clownskostüm

14:30 bis 15:30 Uhr Tauziehen – Wettkampf

14:15 bis 14:45 Uhr Klettern am Kletterbaum

14:30 bis 15:30 Uhr Platzkonzert mit dem Jugendorchester Neustadt

15:40 bis 16:10 Uhr Showtänze

16:15 bis 16:30 Uhr Kindertrachtentanzgruppe

16:30 bis 18:00 Uhr Jazz Me

16:45 bis 17:45 Uhr Liederquatsch mit Claudii, Mitmach-Kinder-Programm

18:15 bis 21:00 Uhr New Memory Band

18:45 bis 19:15 Uhr Showtänze Tanzschule Gehde

 

Anmeldung 

  • Tauziehen, Referat 1 - Kultur Sport Tourismus,
    Frau Fischer Tel. 09568-81 133
  • Kinderflohmarkt;
    Herr Langbein Tel. 0163-6321716

 

Detailinformationen

Das vollständige Programm finden Sie unterwww.neustadt-bei-coburg.de

 

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Foto: Marcus Goldbach

jeweils samstags um 11 Uhr laden Musikerinnen und Musiker aus ganz Süddeutschland ein, für eine halbe Stunde der Hektik des Alltags zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Ausstellung "Drachenblut & Heldenmut"/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Die Kuratorin und Leiterin des Kupferstichkabinetts PD Dr. Stefanie Knöll führt durch die Ausstellung "Drachenblut & Heldenmut" (Laufzeit bis 22.09.2019).

Keine Anmeldung nötig

Kosten: Nur der normale Eintritt

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Für Kinder zwischen 5-12 Jahren. Die Gräber auf unseren Friedhöfen haben viel zu erzählen über Tod-Beerdigung-Trauer. Ihr Kinder seid herzlich zu einem Gang über den Friedhof eingeladen. Ihr könnt mit euren Eltern kommen oder alleine. Es gibt Neues zu entdecken und wir werden über das sprechen, was ihr vielleicht schon einmal wissen wolltet. Teilnahme auf 25 Personen begrenzt. Anmeldung unter Tel. 09561/89-1671 erforderlich.

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TN

KlangEvent: Silence - Sounds - Natur

erleben Sie unsere Musikwiese im Thermengarten der ThermeNatur

nähere Infos unter www.therme-natur.de, vor Ort und

auf der Facebook Seite der ThermeNatur Bad Rodach

 

 

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Flyer für die Veranstaltung

27. Juni     Festkommers mit Moderation durch das Eich

28. Juni     DJ Abend mit ANTENNE BAYERN DJ Florian Weiss und DJ Mohri

29. Juni     zünftiger Abend mit der Schlosskapelle Erlach

30. Juni     großes Kreisfeuerwehrfest mit Umzug und Zeltbetrieb

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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Sebastian Buff

 

Im Wald herrscht Liebeschaos: Helena liebt Demetrius, Demetrius aber liebt Hermia, die wiederum Lysander liebt. Auf der Suche nach dem beziehungsweise der „Richtigen“ irren sie durch den Wald – mitten hinein in das Reich des Feenkönigs Oberon und seiner Frau Titania, bei denen gerade Ehekrieg herrscht. Oberons Diener Puck macht sich einen Spaß daraus, die Gefühle der Liebenden durcheinander zu wirbeln, bis am Ende doch noch alle Paare zusammenfinden.

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COBURG MARKETING

Das Klassik-Open-Air im Coburger Rosengarten findet in diesem Jahr, aus Anlass des 200ten Geburtstages von Albert und Victoria am Samstag, den 29.06.2019 von 20:00 bis 23:00 Uhr statt.

Das Picknick-Event lockt mit seiner romantischen Atmosphäre und seinem bezaubernden Ambiente jährlich tausende Besucher an.

Das Philharmonische Orchester des Landestheaters Coburg und Solisten werden unter der musikalischen Leitung und Moderation von Roland Kluttig die Besucher mit Werken von Edward Elgar, Benjamin Britten und William Walton unterhalten.

Aber nicht nur musikalisch ist der Abend ein Highlight im Coburger Event-Sommer. Kulinarisch werden die Besucher während der Veranstaltung mit diversen Speisen und Getränken verwöhnt.

Wie in den vergangenen Jahren können Besucher ihre Decken ausbreiten und die Picknickkörbe auspacken, um diesen Abend ganz besonders zu genießen.

 

Der Eintritt ist frei

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Sonntag, 30 Juni 2019

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Stadt Neustadt b. Coburg

Neustadt feiert weiter!

Wem die Eröffnungsfeier des Internationalen PuppenFestivals im Mai einfach zu kurz war, kann vom 28. bis 30. Juni 2019 weiterfeiern.  Anlässlich des 20. Jubiläums wartet ein buntes, stimmungsvolles und musikalisches Wochenende mit vielen Veranstaltungshighlights auf Sie und lädt in den Freizeitpark „Villeneuve-sur-Lot“ nach Neustadt bei Coburg ein.  Ganz neu ist in diesem Jahr die Eröffnungsveranstaltung "Lichtkunst im Park am Freitag ab Einbruch der Dunkelheit.

Auf unsere kleinen Gäste wartet ein spannendes Kinderprogramm, bei dem "von einer Attraktion zur nächsten gehüpft wird", während die Eltern gute Musik und kulinarische Köstlichkeiten genießen können. Aktive Kids versuchen ihr Glück am traditionellen Kletterbaum, der mit tollen Preisen bestückt ist.

Swing im Park hat immer auch eine sehr sportliche Seite. Die etwas andere Art Fußball zu spielen: Bubble-Ball. Die Spieler stecken dabei in einer Plastikblase mit Knautschzoneneffekt. Zum ersten Mal findet am Samstag ein „Bubble-Ball-Spiel für Jedermann" auf dem Bolzplatz statt. Spielerisches Kräftemessen ist am Sonntag auch beim großen Tauzieh-Wettbewerb angesagt. Wer sich rechtzeitig zum Tauziehwettbewerb anmeldet, kann jederzeit gerne mitmachen.

Alle Naschkatzen kommen am Süßwarenstand natürlich auch wieder auf Ihre Kosten und der Betreiber des Seecafés rundet das Angebot mit hausgemachten Burgern und weiteren deftigen Speisen ab.


Programm Samstag, 29. Juni:

14:00 bis 18:00 Uhr Kinderflohmarkt

14:00 bis 18:00 Uhr Golfwand-Schlagen, Dosenwerfen

14:00 bis 18:00 Uhr Bubble-Ball-Spiel für Jedermann

14:00 bis 14:20 Uhr Cheerleader FCH Firebirds

14:30 bis 14:50 Uhr Jumping-Auftritt

15:00 bis 15:30 Uhr Tanzakademie

15:30 bis 18:00 Uhr Kinderschminkstation, Erste-Hilfe Quiz für Kinder und Erwachsene, Blutdruckmessen

15:45 bis 16:00 Uhr Zumba + Zumba Kids

16:10 bis 16:30 Uhr Vorführung im Ringen

16:15 bis 18:15 Uhr Jazzband „Old Beertown“

18:30 bis 19:10 Uhr Showtänze Tanzschule Gehde

19:30 bis 23:30 Uhr CJ & The Sunshine Gang

 

Sonntag, 30. Juni

09:30 bis 10:30 Uhr Gottesdienst

10:30 bis 12:10 Uhr Frühschoppen mit den Original Jazzoptimisten Sonneberg

12:15 bis 12:40 Uhr Zumba + Zumba Kids

12:40 bis 14:15 Uhr Burgen Jazz Band

13:00 bis 17:00 UhrSeifenblasenkünstler

13:00 bis 17:00 Uhr Drehorgelspieler

13:00 bis 18:00 Uhr Kinderschminkstation, Erste-Hilfe Quiz für Kinder und Erwachsene, Blutdruckmessen

13:00 bis 18:00 Uhr Golfwand-Schlagen, Dosenwerfen, Hüpfburgen

14:00 bis 18:00 Uhr Stelzenläuferteam im Clownskostüm

14:30 bis 15:30 Uhr Tauziehen – Wettkampf

14:15 bis 14:45 Uhr Klettern am Kletterbaum

14:30 bis 15:30 Uhr Platzkonzert mit dem Jugendorchester Neustadt

15:40 bis 16:10 Uhr Showtänze

16:15 bis 16:30 Uhr Kindertrachtentanzgruppe

16:30 bis 18:00 Uhr Jazz Me

16:45 bis 17:45 Uhr Liederquatsch mit Claudii, Mitmach-Kinder-Programm

18:15 bis 21:00 Uhr New Memory Band

18:45 bis 19:15 Uhr Showtänze Tanzschule Gehde

 

Anmeldung 

  • Tauziehen, Referat 1 - Kultur Sport Tourismus,
    Frau Fischer Tel. 09568-81 133
  • Kinderflohmarkt;
    Herr Langbein Tel. 0163-6321716

 

Detailinformationen

Das vollständige Programm finden Sie unterwww.neustadt-bei-coburg.de

 

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Flyer für die Veranstaltung

27. Juni     Festkommers mit Moderation durch das Eich

28. Juni     DJ Abend mit ANTENNE BAYERN DJ Florian Weiss und DJ Mohri

29. Juni     zünftiger Abend mit der Schlosskapelle Erlach

30. Juni     großes Kreisfeuerwehrfest mit Umzug und Zeltbetrieb

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Gästeinfo

Bei schlechtem Wetter auf

der Terrasse des ThermenRestaurants

 

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Coburger Puppenmuseum

Das Coburger Puppenmuseum kann an jedem 30. Kalendertag kostenlos besucht werden. Ermöglicht wird diese Aktion durch die großzügige Unterstützung der Sparkasse Coburg-Lichtenfels. Getreu dem Motto "Gut für die Region" werden sowohl Coburger Bürger/innen als auch Gäste aus nah und fern zu einem Rundgang eingeladen. 

Eröffnet wurde das Coburger Puppenmuseum am 14. Juli 1987 als Privatmuseum von Carin und Dr. Hans Lossnitzer. Nach der Übernahme durch die Stadt Coburg am 1. Mai 2007, einem Brand im Jahr 2012 und der anschließenden Renovierung und Neugestaltung präsentiert es sich heute als lebendiges Haus, das erwachsenen Sammlern genauso Freude bereitet wie den kleinsten Besuchern und allen, die im Herzen Kind geblieben sind.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Dorfgemeinschaft Linden

Zwiebelkuchen und Detscher aus dem Backhaus sowie Bier und zünftige Musik von den Roßfelder Musikanten erwarten unsere Gäste.

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Nürnberger Versicherung - Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Bereits von weitem sichtbar, überragt die Veste Heldburg, eine Perle deutscher Burgenschönheit, das Heldburger Land von einem 403 m hohen Phonolitfelsen. Bei schönem Wetter werden Sie vom 45 m hohen Aussichtsturm mit einem Panoramablick bis zur Veste Coburg, dem Thüringer Wald, der Rhön, der fränkischen Jura, den Hassbergen und dem Frankenwald belohnt.

Seit 2016 ist die Veste Heldburg Sitz des Deutschen Burgenmuseums, was weltweit einzigartig ist. Es zeigt Geschichte und Kultur der Burgen in Europa mit über 350 Ausstellungsstücken, authentischen Räumlichkeiten, Modellen und Multimedia-Präsentationen. Größtes Exponat ist die Veste Heldburg selbst.

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Foto: T. Schumann

Mit der Gruppe "Left Hand Flaws" geht es auf eine Tour durch blühende Bergwiesen und duftende Bergfichtenwälder, entlang des Rennsteigs rund um den Dreistromstein.

  • Start: Sonntag, 30.6.2019, 14 Uhr am Parkplatz des Naturparkzentrums in Friedrichshöhe
  • Strecke ca. 6 km, 3 Stunden
  • Kosten 5 Euro pro Person (Kinder frei)
  • leichte Rundwanderung

Kommen Sie gerne mit der ganzen Familie!
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Astronomiemuseum e.V.

Auch 2019 ist das Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg beim “ASTEROID DAY” dabei. Dieses Jahr widmen wir uns mit einem Nachmittagsprogramm der Eröffnung des Meteorscatters. Dieser dient zur Erfassung von kleinen extraterrestrischen Trümmerteilchen, von denen ca. 1000 Tonnen täglich überall auf der Erde landen. Größere Objekte durchkreuzen die Erdatmosphäre und erzeugen nicht nur markante Leuchterscheinungen, sondern bewirken auch die Reflexion von Radarwellen. Entsprechende Signale werden über eine Empfängerantenne auf dem Dach des Museumsgebäudes erfasst und können an der Meteor-Radarstation im Meteoritenzimmer visuell verfolgt werden.

Programm:
14:00 Uhr - Vortrag und Eröffnung des Meteorscatters
15:00 Uhr - Führung durch die Sternwarte
16:30 Uhr - Vortrag Fränkische Kleinplaneten

Wie immer git es vomn 14 Uhr bis 17 Uhr eine Bastel- und Spielstrasse für Kinder

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Natur

Lesungen in Gärten und Hinterhöfen Die Lesungen finden zu jeder vollen Stunde ab 14:00 Uhr statt.

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Drachenblut & Heldenmut/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Führungen durch die Ausstellung "Drachenblut & Heldenmut" (Laufzeit bis 22.09.2019)

Keine Anmeldung nötig. Treffpunkt an der Museumskasse der Veste Coburg.

Kosten: 4 € p.P. zzgl. Eintritt

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Sebastian Buff

Lysander mit Hermia, Helena mit Demetrius? Aber Demetrius kann doch Helena überhaupt nicht mehr ausstehen. Oder doch eher Lysander mit Helena, Demetrius mit Hermia? Vielleicht aber auch Demetrius mit Lysander … Quatsch! Da hat Puck ja mal wieder schönen Mist gebaut. Jetzt weiß man nicht mehr, wer jetzt wen liebt und warum.

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Sebastian Buff

London im Jahr 1593 zur Blütezeit des elisabethanischen Theaters. Zwei Schauspielhäuser ringen um Dramatiker und die Gunst des Publikums. Im Norden der Stadt das Curtain Theatre und am anderen Flussufer der Themse das Rose Theatre, erbaut und geleitet von Philipp Henslowe, einem Geschäftsmann in Geldnöten. Seine ganzen Hoffnungen hängen an Will Shakespeare, bei dem er eine neue Komödie in Auftrag gegeben hat. Doch der Jungautor steckt in einer Schaffenskrise und sein neues Stück „Romeo und Ethel, die Piratenbraut" will nicht so recht gedeihen. Erst als Will die ebenso schöne wie begabte Viola de Lesseps kennen und lieben lernt, löst sich seine Schreibblockade und bald fließen wie in einem Rausch Leben und Werk ineinander.

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Montag, 01 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

zur Veranstaltung
Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

zur Veranstaltung
Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Autorenverband Franken e.V.

Unter dem Motto „Grenzen überwinden“ möchte der AutorenVerband Franken e.V. in diesem Jahr seinen Beitrag zum Tag der Franken leisten. Dr. Norbert Autenrieth, Nicole Eick, Frank Froschcotta, Dr. Elmar Hartstock, Anna Oldenburg und Ulrike Rauh stellen Prosatexte und Gedichte über die Grenze vor, die Sonneberg und Neustadt ebenso wie Deutschland und Europa mehr als vierzig Jahre lang voneinander trennte. Überdies richten sie ihren Blick auf den Fall dieser Grenze, die am 1. Juli 1990 an der Gebrannten Brücke endgültig besiegelt wurde. Dort unterzeichneten die west- und ostdeutschen Innenminister Wolfgang Schäuble und Peter-Michael Diestel damals den Vertrag über die Abschaffung der Personenkontrollen. Auch andere, weniger greifbare Grenzen werden mit auf dem Programm stehen: Die Grenzen der Wahrnehmung, die Grenzen zwischen Fremden und Einheimischen und sogar die Grenze zwischen Satire und Realität.

Der AutorenVerband Franken e.V. (AVF) hat es sich zum Ziel gesetzt, Autorinnen und Autoren in Franken und Schreibenden, die sich Franken verbunden fühlen, eine Heimat und Anlaufstelle zu geben. Die literarischen Genres der Mitglieder umfassen Prosa, Lyrik, Mundart, Romane, Erzählungen, Sachbücher, Essays und Kurzgeschichten.

Der Eintritt ist frei.
Freiwillige Spenden zugunsten sozialer Zwecke werden dankbar entgegengenommen.

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Sebastian Buff

Festival für Junges Theater | Mittelstufentheatergruppe II Gymnasium Albertinum

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Dienstag, 02 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Zusammen mit seinen Männern lebt Robin Hood in den Wäldern von Sherwood und sorgt für Gerechtigkeit, indem er den Reichen nimmt und seine Beute großzügig unter den Armen des Landes verteilt. Sein Gegner, der Sheriff von Nottingham, hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, und obwohl das Risiko hoch ist, setzt Robin Hood seinen Kampf für die Armen fort. Als er in eine Falle tappt, helfen der Witz und Mut seiner Getreuen, aber vor allem die Klugheit seiner Herzensdame Lady Marian ihm dabei, dem Kerker wieder zu entkommen.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Katja Funier

Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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Sebastian Buff

London im Jahr 1593 zur Blütezeit des elisabethanischen Theaters. Zwei Schauspielhäuser ringen um Dramatiker und die Gunst des Publikums. Im Norden der Stadt das Curtain Theatre und am anderen Flussufer der Themse das Rose Theatre, erbaut und geleitet von Philipp Henslowe, einem Geschäftsmann in Geldnöten. Seine ganzen Hoffnungen hängen an Will Shakespeare, bei dem er eine neue Komödie in Auftrag gegeben hat. Doch der Jungautor steckt in einer Schaffenskrise und sein neues Stück „Romeo und Ethel, die Piratenbraut" will nicht so recht gedeihen. Erst als Will die ebenso schöne wie begabte Viola de Lesseps kennen und lieben lernt, löst sich seine Schreibblockade und bald fließen wie in einem Rausch Leben und Werk ineinander.

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Bücher an einem Sommerabend

„Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“ Das sagte einst Aurelius Augustinus. Könnte es aber nicht auch heißen: Ein Buch ist eine Welt. Wer nie liest, wird sie nie erkunden? Wir laden Sie ein, mit uns auf die Reise zu gehen. Lassen Sie sich an einem Sommerabend von uns in die Welt der Bücher entführen. Egal, ob Sie Ihren Urlaub daheim verbringen oder die Weite am Meer oder in den Bergen suchen, eines sollten Sie immer im Gepäck haben: ein gutes Buch! Deshalb haben wir die aktuellen Neuerscheinungen gelesen und die schönsten Bücher für Sie herausgefischt. Ob spannend, faszinierend, komisch oder skurril, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Am 2. Juli stellen wir Ihnen unsere Lieblingsbücher des Sommers vor. Freuen Sie sich auf einen kurzweiligen Abend mit einem spritzigen Sommergetränk.

Der Eintritt zu unserem „Buchgenuss zur Sommerzeit“ ist wie immer frei. Aber vergessen Sie nicht, sich rechtzeitig einen Platz zu reservieren unter 09561 – 80870.

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Jeder Fehler, jede kleinste Unaufmerksamkeit kann den Tod bedeuten: Free-Solo-Kletterer Alex Honnold bereitet sich im Sommer 2017 auf die Erfüllung seines Lebenstraums vor. Er will den bekanntesten Felsen der Welt erklimmen, den 975 Meter hohen und fast senkrechten El Capitan im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien.

"Free Solo" bedeutet: im Alleingang, ohne Seil und ohne Sicherung. Die mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilmerin Elizabeth Chai Vasarhelyi und ihr Kameramann, Profi-Bergsteiger Jimmy Chin, durften Honnold begleiten und fesseln die Zuschauer mit sensationellen Naturaufnahmen in schwindelerregenden Bildern.

Entstanden ist so das atemberaubende und zugleich intime Portrait eines der ungewöhnlichsten Athleten unserer Zeit. "Free Solo" erzählt von den Opfern, die Honnold erbringen muss, um körperliche Höchstleistungen erzielen zu können, von Rückschlägen und Verletzungen. Was treibt Honnold an, sein Leben zu riskieren und wie gehen seine Eltern, Freunde und seine Lebensgefährtin damit um?

 

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Mittwoch, 03 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Sebastian Buff

Festival für Junges Theater | English Drama Group Gymnasium Casimirianum

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Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha in schottischer Tracht/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Der Ur-Ur-Urenkel von Prinz Albert spricht aus erster Hand über den bedeutendsten Sprössling des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha und seine Bedeutung für die Familie bis in die heutige Zeit.

Ort: Große Hofstube der Veste, Treffpunkt Museumskasse 1. Burghof.

Öffentlicher Vortrag, kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich.

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Sebastian Buff

 

Der Mörder Don José wartet im Gefängnis auf seine Hinrichtung. In Rückblenden erinnert er sich an die schicksalshafte Begegnung mit der Zigeunerin Carmen, die anders als er die Freiheit der Liebe über alle Konventionen stellt. „Die Liebe ist ein wilder Vogel, den niemand zähmen kann“, singt sie in ihrer berühmten Habanera. Auch Don José gelingt es nicht, sie zu zähmen – als Carmen ihn für den Stierkämpfer Escamillo verlässt, tötet er seine Geliebte aus Eifersucht.

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Jeder Fehler, jede kleinste Unaufmerksamkeit kann den Tod bedeuten: Free-Solo-Kletterer Alex Honnold bereitet sich im Sommer 2017 auf die Erfüllung seines Lebenstraums vor. Er will den bekanntesten Felsen der Welt erklimmen, den 975 Meter hohen und fast senkrechten El Capitan im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien.

"Free Solo" bedeutet: im Alleingang, ohne Seil und ohne Sicherung. Die mehrfach preisgekrönte Dokumentarfilmerin Elizabeth Chai Vasarhelyi und ihr Kameramann, Profi-Bergsteiger Jimmy Chin, durften Honnold begleiten und fesseln die Zuschauer mit sensationellen Naturaufnahmen in schwindelerregenden Bildern.

Entstanden ist so das atemberaubende und zugleich intime Portrait eines der ungewöhnlichsten Athleten unserer Zeit. "Free Solo" erzählt von den Opfern, die Honnold erbringen muss, um körperliche Höchstleistungen erzielen zu können, von Rückschlägen und Verletzungen. Was treibt Honnold an, sein Leben zu riskieren und wie gehen seine Eltern, Freunde und seine Lebensgefährtin damit um?

 

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Donnerstag, 04 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

zur Veranstaltung

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

zur Veranstaltung
Schützen Bad Rodach

Schützenfest in Bad Rodach

Donnerstag, den 04. Juli 2019:
18:00 Uhr
Schützenauszug und Abholung des Schützenkönigs 2017/2018
Tobias Bosecker
19:30 Uhr
Abholung der Schützenfahne am Rathaus
20:00 Uhr
Bieranstich im Festzelt mit Musik

Freitag, den 05. Juli 2019:
20:00 Uhr
Stimmungsmusik im Festzelt und im Biergarten
21:30 Uhr
Proklamation der Rodacher Volkskönige 2017,
Ehrung der Sieger des Jedermannschießens und der Stadtmeister

Samstag, den 06. Juli 2019:
14:00 – 19:00 Uhr – Familiennachmittag mit reduzierten Preisen
20:00 Uhr – Festabend im Festzelt und Biergarten mit Musik

Sonntag, 07. Juli 2019:
14:00 Uhr
Großer Schützenfestzug durch die Stadt
14:30 Uhr
Unterhaltungsmusik im Festzelt mit Kaffee- und Kuchentheke
18:00 Uhr
Proklamation des Schützenkönigs und Pokalsieger

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

zur Veranstaltung
Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

zur Veranstaltung

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Vortragsreihe greift einzelne Themen der Sonderausstellung auf und erläutert sie mit weiterem Bild- und Quellenmaterial. Dauer jeweils ca. 30 Minuten.

Themen:

Do, 06.06.2019: Königliche Dackel, royale Örtchen und andere Bescherungen

Do, 04.07.2019: Das Volksfest auf der Rosenau - ein Schaustück auf der Weltausstellung 1851

Do, 08.08.2019: Friedrich Fröbels Kindergarten in Deutschland und England

Do, 05.09.2019: Neugotische Schlösser, englische Gärten

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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ThermeNatur

Technikführung in der ThermeNatur
Blicken Sie im Rahmen einer öffentlichen Technikführung
hinter die Kulissen der ThermeNatur
(Teilnahme kostenfrei I keine Anmeldung erforderlich)

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Thüringer Miniflieger

Der Wintersportverein 08 Lauscha bietet Trainingstermine für Interessierte Jungen und Mädchen im Skispringen im Alter von 5-10 Jahre an. Treffpunkt ist jeden Donnerstag  immer um 16.00 Uhr an der Marktiegelschanze in Lauscha. Die Ausrüstung wird zum Schnuppern zur Verfügung gestellt.

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Sebastian Buff

Festival für Junges Theater | Heiligkreuz-Mittelschule

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Sebastian Buff

 

Im Wald herrscht Liebeschaos: Helena liebt Demetrius, Demetrius aber liebt Hermia, die wiederum Lysander liebt. Auf der Suche nach dem beziehungsweise der „Richtigen“ irren sie durch den Wald – mitten hinein in das Reich des Feenkönigs Oberon und seiner Frau Titania, bei denen gerade Ehekrieg herrscht. Oberons Diener Puck macht sich einen Spaß daraus, die Gefühle der Liebenden durcheinander zu wirbeln, bis am Ende doch noch alle Paare zusammenfinden.

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Nachtwächter

Nachtwächterauftritt

19:30 Uhr                

Turmführung – Treffpunkt Schlossplatz

20:00 Uhr                             

Nachtwächterauftritt am Pulverturm

 mit musikalischer Unterhaltung durch die

"Straufhain Musikanten"

 

                                              

 

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Freitag, 05 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Gästeinfo

Naturführung: „In der Rodach ist was los…“.
Wir erkunden dass Fließgewässer und hören von Fischen,
Muscheln und Insekten.
Treffpunkt: Parkplatz Storchenschlot
Naturführerin: Frau Dr. Sabine Martinez.
Festes Schuhwerk erforderlich
Dauer: ca. 2 Std.- Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen
Kosten mit Kurkarte 2,00 €; ohne 4,00 €
Rückfragen unter der Telefonnummer 09564 / 800278
oder Gästeinfo 09564 / 1550

 

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Schützen Bad Rodach

Schützenfest in Bad Rodach

Donnerstag, den 04. Juli 2019:
18:00 Uhr
Schützenauszug und Abholung des Schützenkönigs 2017/2018
Tobias Bosecker
19:30 Uhr
Abholung der Schützenfahne am Rathaus
20:00 Uhr
Bieranstich im Festzelt mit Musik

Freitag, den 05. Juli 2019:
20:00 Uhr
Stimmungsmusik im Festzelt und im Biergarten
21:30 Uhr
Proklamation der Rodacher Volkskönige 2017,
Ehrung der Sieger des Jedermannschießens und der Stadtmeister

Samstag, den 06. Juli 2019:
14:00 – 19:00 Uhr – Familiennachmittag mit reduzierten Preisen
20:00 Uhr – Festabend im Festzelt und Biergarten mit Musik

Sonntag, 07. Juli 2019:
14:00 Uhr
Großer Schützenfestzug durch die Stadt
14:30 Uhr
Unterhaltungsmusik im Festzelt mit Kaffee- und Kuchentheke
18:00 Uhr
Proklamation des Schützenkönigs und Pokalsieger

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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ThermeNatur

Es erwarten Sie Luftmatratzen,
entspannte Musik und
unser 2für1-CocktailSpecial

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Sebastian Buff

London im Jahr 1593 zur Blütezeit des elisabethanischen Theaters. Zwei Schauspielhäuser ringen um Dramatiker und die Gunst des Publikums. Im Norden der Stadt das Curtain Theatre und am anderen Flussufer der Themse das Rose Theatre, erbaut und geleitet von Philipp Henslowe, einem Geschäftsmann in Geldnöten. Seine ganzen Hoffnungen hängen an Will Shakespeare, bei dem er eine neue Komödie in Auftrag gegeben hat. Doch der Jungautor steckt in einer Schaffenskrise und sein neues Stück „Romeo und Ethel, die Piratenbraut" will nicht so recht gedeihen. Erst als Will die ebenso schöne wie begabte Viola de Lesseps kennen und lieben lernt, löst sich seine Schreibblockade und bald fließen wie in einem Rausch Leben und Werk ineinander.

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Markus Becker

Ein Paukenschlag für das KLANGGRENZEN-Festival: Der Weltstar das Klaviers kommt. Und Markus Becker hat Gegensätze im Gepäck: Neben den Bildern einer Ausstellung von Mussorkskij gestaltet er die zweite Hälfte des Konzerts einfach selbst mit Jazz. Mehr Grenzüberschreitung geht nicht – und das alles im wunderschönen Kunstverein Coburg in Zusammenklang mit Bildender Kunst!

Im internationalen Konzertleben überzeugt Markus Becker heute als gestaltungsmächtiger Interpret der Klavierliteratur von Bach bis Rihm, als ideenreicher Programmgestalter und profilierter Künstler. Als virtuoser Jazz-Improvisator ist er eine Ausnahmeerscheinung unter klassischen Pianisten. Regelmäßig gastiert Becker u.a. beim Klavierfestival Ruhr, Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Kissinger Sommer. Becker musiziert mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem RSB Berlin, den Rundfunkorchestern des NDR, WDR und SWR, dem BBC Welsh Orchestra unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Howard Griffiths, Michael Sanderling, Thierry Fisher. Die Kammermusikpartner von Markus Becker sind u.a. Albrecht Mayer, Nils Mönkemeyer, Adrian Brendel, Igor Levit, Sharon Kam und Alban Gerhardt. Markus Becker studierte bei Karl-Heinz Kämmerling und erhielt über viele Jahre wichtige Anregungen durch Alfred Brendel. Seit 1993 ist er Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Beckers CD-Aufnahmen erhielten gleich dreimal den ‚ECHO-Klassik’ sowie den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Neben Einspielungen für EMI, Decca, Thorofon und cpo produziert Becker seine Aufnahmen heute überwiegend beim englischen Label hyperion. Als legendär gilt bereits heute Beckers Gesamteinspielung des Klavierwerks von Max Reger auf insgesamt 12 CDs (Thorofon). Das FonoForum urteilt über diese enzyklopädische Großtat: „Eine der seltenen wahrhaft großen Leistungen deutscher Pianistik der letzten fünfzig Jahre“.

Die Anzahl der Tickets ist auf 100 begrenzt.

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All you can read

Wichtig: Wir beginnen pünktlich 19.30 Uhr und enden um 24.00 Uhr!

Eintritt: 5 Euro - nur Vorverkauf

 

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Sebastian Buff

Festival für Junges Theater | Realschule Coburg I

 

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Samstag, 06 Juli 2019

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Schützen Bad Rodach

Schützenfest in Bad Rodach

Donnerstag, den 04. Juli 2019:
18:00 Uhr
Schützenauszug und Abholung des Schützenkönigs 2017/2018
Tobias Bosecker
19:30 Uhr
Abholung der Schützenfahne am Rathaus
20:00 Uhr
Bieranstich im Festzelt mit Musik

Freitag, den 05. Juli 2019:
20:00 Uhr
Stimmungsmusik im Festzelt und im Biergarten
21:30 Uhr
Proklamation der Rodacher Volkskönige 2017,
Ehrung der Sieger des Jedermannschießens und der Stadtmeister

Samstag, den 06. Juli 2019:
14:00 – 19:00 Uhr – Familiennachmittag mit reduzierten Preisen
20:00 Uhr – Festabend im Festzelt und Biergarten mit Musik

Sonntag, 07. Juli 2019:
14:00 Uhr
Großer Schützenfestzug durch die Stadt
14:30 Uhr
Unterhaltungsmusik im Festzelt mit Kaffee- und Kuchentheke
18:00 Uhr
Proklamation des Schützenkönigs und Pokalsieger

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Foto: Marcus Goldbach

jeweils samstags um 11 Uhr laden Musikerinnen und Musiker aus ganz Süddeutschland ein, für eine halbe Stunde der Hektik des Alltags zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen

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Zusammen mit seinen Männern lebt Robin Hood in den Wäldern von Sherwood und sorgt für Gerechtigkeit, indem er den Reichen nimmt und seine Beute großzügig unter den Armen des Landes verteilt. Sein Gegner, der Sheriff von Nottingham, hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, und obwohl das Risiko hoch ist, setzt Robin Hood seinen Kampf für die Armen fort. Als er in eine Falle tappt, helfen der Witz und Mut seiner Getreuen, aber vor allem die Klugheit seiner Herzensdame Lady Marian ihm dabei, dem Kerker wieder zu entkommen.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Buchhandlung RIEMANN

Auf die Ferien, fertig – lesen!

Die Buchhandlung als Ort der unbegrenzten Geschichten entdecken, in den Regalen stöbern, sich von tollen Titeln und coolen Covern angezogen fühlen – all das ist am Samstag, 6. Juli, bei RIEMANN möglich.Kinder und Jugendliche sind zusammen mit ihren Eltern, Omas und Opas zu einem ganz besonderen Vorferien-Event eingeladen. Im Doppelpack gibt es ein All You Can Read für Kinder und Jugendliche.

Von 17.30 Uhr bis 19.30 Uhr öffnen wir unsere Türen für all jene, die sich für die Ferien mit altersgerechter und spannender Lektüre eindecken wollen. Zudem präsentieren wir in unserem Caféchen unsere Kinder- und Jugendbuch-Lieblinge der Saison. Während wir oben Kinderbücher vorstellen, dürfen unten die Jugendlichen nach Herzenslust stöbern und schmökern. Dann wird gewechselt:  Im Caféchen stellen wir Jugendbücher vor, und unten im Laden dürfen die Kleineren auf Entdeckungsreise gehen.

Karten für das Kinder- und Jugend-All-You-Can-Read gibt es nur im Vorverkauf für 5 Euro, wobei der Eintrittspreis bei Buchkauf verrechnet wird. Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt.

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Saint-Gobain Singers Rödental

Hiermit laden wir alle Musik-Liebhaber und Interessierten

zu unserem buntenSommerkonzert ein!

Mit frischem sommerlichen Repertoire des Chores, Solisten und Duetten unter der Leitung von Stefan Schunk, begleitet von Fabian Gehrlicher und Marit Bühner, werden wir Ihnen einen unvergesslichen musikalischen Abend bereiten. Für das leibliche Wohl ist in Form von Getränken und Snacks auch gesorgt.

Wann?          06.07.2019um 18:30 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)

Wo?              Ceramicum Saint-Gobain Industrie Keramik (neben Stöwer)

                      Oeslauer Str. 35, 96472 Rödental

Wir freuen uns auf Sie! :)

Die Saint-Gobain Singers Rödental

Falls Ihr mehr über uns erfahren wollt, dann schaut doch mal hier vorbei: 

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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Sebastian Buff

London im Jahr 1593 zur Blütezeit des elisabethanischen Theaters. Zwei Schauspielhäuser ringen um Dramatiker und die Gunst des Publikums. Im Norden der Stadt das Curtain Theatre und am anderen Flussufer der Themse das Rose Theatre, erbaut und geleitet von Philipp Henslowe, einem Geschäftsmann in Geldnöten. Seine ganzen Hoffnungen hängen an Will Shakespeare, bei dem er eine neue Komödie in Auftrag gegeben hat. Doch der Jungautor steckt in einer Schaffenskrise und sein neues Stück „Romeo und Ethel, die Piratenbraut" will nicht so recht gedeihen. Erst als Will die ebenso schöne wie begabte Viola de Lesseps kennen und lieben lernt, löst sich seine Schreibblockade und bald fließen wie in einem Rausch Leben und Werk ineinander.

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Sebastian Buff

Festival für Junges Theater | Phantastico

 

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Sonntag, 07 Juli 2019

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Schützen Bad Rodach

Schützenfest in Bad Rodach

Donnerstag, den 04. Juli 2019:
18:00 Uhr
Schützenauszug und Abholung des Schützenkönigs 2017/2018
Tobias Bosecker
19:30 Uhr
Abholung der Schützenfahne am Rathaus
20:00 Uhr
Bieranstich im Festzelt mit Musik

Freitag, den 05. Juli 2019:
20:00 Uhr
Stimmungsmusik im Festzelt und im Biergarten
21:30 Uhr
Proklamation der Rodacher Volkskönige 2017,
Ehrung der Sieger des Jedermannschießens und der Stadtmeister

Samstag, den 06. Juli 2019:
14:00 – 19:00 Uhr – Familiennachmittag mit reduzierten Preisen
20:00 Uhr – Festabend im Festzelt und Biergarten mit Musik

Sonntag, 07. Juli 2019:
14:00 Uhr
Großer Schützenfestzug durch die Stadt
14:30 Uhr
Unterhaltungsmusik im Festzelt mit Kaffee- und Kuchentheke
18:00 Uhr
Proklamation des Schützenkönigs und Pokalsieger

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TdF 2019

Der Bezirk Oberfranken lädt in diesem Jahr zum Tag der Franken in die benachbarten Städte Neustadt bei Coburg (Bayern) und Sonneberg (Thüringen) ein. Am Wochenende des 6. und 7. Juli 2019 richtet der Bezirk Oberfranken gemeinsam mit der bayerischen Staatsregierung und den Städten Neustadt bei Coburg und Sonneberg den 14. Tag der Franken aus. Erstmals findet diese überregionale Großveranstaltung im Zeichen des fränkischen Rechens länderübergreifend statt. Die umfangreichen Planungen und vielfältigen Einzelveranstaltungen nehmen mehr und mehr Gestalt an. Unter dem Motto: "Gemeinsam, fränkisch, stark" gibt es ab sofort ein Vielzahl von Einzelveranstaltungen - die am 7.7.2019 mit der Großveranstaltung in beiden Städten  ihren Höhepunkt erreichen.

Zum Hintergrund : Der „Tag der Franken“ wurde 2006 auf Beschluss des Bayerischen Landtags ins Leben gerufen und soll die vielgestaltige Landschaft und Geschichte der fränkischen Region deutlich machen sowie das Bewusstsein für die Entwicklungskraft und das Innovationspotenzial Frankens stärken. Die zentrale Festveranstaltung zum „Tag der Franken“ findet jeweils am ersten Wochenende im Juli abwechselnd in einem der drei fränkischen Bezirke Bayerns statt. Mit der 14. Veranstaltung in Neustadt b. Coburg und Sonneberg findet der „Tag der Franken“ unter Federführung des Bezirks Oberfranken erstmals länderübergreifend statt. Zuvor hatte sich der Bezirkstag von Oberfranken einstimmig für eine gemeinsame Bewerbung der beiden Partner- und Nachbarstädte ausgesprochen.

Gemeinsam, fränkisch, stark: Das oberfränkische Neustadt und das fränkisch geprägte Sonneberg im äußersten Süden Thüringens sind seit Jahrhunderten engstens miteinander verbunden. Umso schwerer wog die 40-jährige widernatürliche Trennung der unmittelbar aneinander liegenden Partner- und Nachbarstädte während der deutschen Teilung. Heute haben sie zusammen fast 40.000 Einwohner und bilden einen erfolgreichen gemeinsamen Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialraum, den Vollbeschäftigung und Prosperität kennzeichnen. Unter dem Dach der Europäischen Metropolregion Nürnberg kooperiert das Städteduo seit einigen Jahren noch enger und forciert unter der Marke „SON.NEC – GEMEINSAM.FRÄNKISCH.STARK“ die gemeinsame Entwicklung. Der Tag der Franken 2019 soll gelebter Ausdruck des Miteinanders in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sein.

„Die Entscheidung für die gemeinsame Bewerbung der Städte Neustadt bei Coburg und Sonneberg soll deutlich machen, dass Franken über die Landesgrenzen Bayerns hinaus beheimatet waren und sind. Beide Nachbarstädte haben die jahrzehntelange Trennung und die Wiedervereinigung in besonderer Weise erlebt“, begründet Bezirkstagspräsident Henry Schramm die Festlegung des Bezirkstags von Oberfranken auch im Hinblick darauf, dass sich im kommenden Jahr der Fall der Mauer zum 30. Mal jährt.

Gemeinsame Chancen: Insofern lag es nahe, die gemeinsame Wort-Bild-Marke der beiden Städte zum Motto des 14. Tags der Franken zu erklären. Unter anderem hierauf verständigten sich die beteiligten Akteure vor Kurzem bei einem Arbeitsgespräch im Sonneberger Rathaus. Unter dem Leitmotiv „GEMEINSAM.FRÄNKISCH.STARK“ wollen beide Städte ihre vielfältigen Berührungspunkte vorstellen. Beleuchtet werden dabei die gewachsenen historischen Verbindungen als auch die aktuellen gemeinsamen Projekte. Einen besonders nachhaltigen Berührungspunkt stellt das Zukunftsthema der Wasserstoff-Technologie dar, bei dem man ein Vorreiter ist und die Innovationskraft der Region unterstreichen will.

„Zum Tag der Franken wollen wir nicht die geschichtliche Trennung herausarbeiten, sondern die Chancen und Dynamik unserer engen Zusammenarbeit aufzeigen. Während Mödlareuth Mahnung der deutschen Teilung ist, bauen wir SON.NEC als Sinnbild der Wiedervereinigung auf. Bei uns wird die Vision von Willy Brandt des "Zusammenwachsens, was zusammengehört" beispielhaft vorgelebt“, erklärt Neustadts Oberbürgermeister Frank Rebhan. Sein Sonneberger Amtskollege, Bürgermeister Dr. Heiko Voigt, ergänzt: „Wir freuen uns auf ein großartiges Fest, das in all seinen Ausprägungen hoffentlich viele Menschen aus nah und fern erreicht.“

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Die Vorbereitungen zum Tag der Franken sind in vollem Gange. An der Spitze der kommunalen Arbeitsgruppe stehen Oberfrankens Bezirksheimatpfleger Prof. Dr. Günter Dippold sowie Martin Stingl, Kulturbürgermeister von Neustadt, und Christian Dressel, 1. Beigeordneter der Stadt Sonneberg. Begeistert von der greifbaren Euphorie vor Ort zeigt sich Prof. Dr. Günter Dippold: „Die länderübergreifende Bewerbung von Neustadt und Sonneberg beweist, dass Franken nicht auf den Freistaat Bayern beschränkt ist. Der Bezirk Oberfranken war von der Bewerbung beider Städte von Beginn an überzeugt. Vor allem freut mich sehr die Begeisterung und Aufmerksamkeit, die vor Ort für den Tag der Franken spürbar ist. Ein derart großes Engagement vieler Akteure ist nicht selbstverständlich.“ Darüber hinaus soll es in ganz Franken und den fränkischen Grenzregionen dezentrale Veranstaltungen rund um den Tag der Franken geben. „Unsere Idee, den Tag der Franken dezentral zu veranstalten kam in der Vergangenheit gut an. Deshalb wollen wir auch 2019 daran festhalten“, verspricht Bezirkstagspräsident Henry Schramm auch die Kommunen mit fränkischen Wurzeln zu berücksichtigen, die außerhalb der drei Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken liegen.

Viele Bausteine: In Neustadt bei Coburg und Sonneberg arbeitet man an einer Vielzahl von Einzelevents, die Bausteine des Tags der Franken darstellen. In Erweiterung des Festwochenendes wird der Tag der Franken deshalb als Zyklus umgesetzt, dessen Beginn das Internationale Puppenfestival am 26. Mai 2019 sein wird und das ebenfalls in beiden Städten stattfindet. Diesem Auftakt folgen im Juni weitere Bausteine, die allesamt unter dem Motto des Tags der Franken laufen und werbewirksam auf das Fest abzielen. Der eigentliche, offizielle Tag der Franken folgt am Sonntag, 7. Juli 2019. Den Höhepunkt bildet dabei ein Festakt der bayerischen Staatsregierung. „Wir haben Ministerpräsident Dr. Markus Söder bereits eingeladen und wollen auch seinen thüringischen Amtskollegen Bodo Ramelow bitten, am Tag der Franken 2019 mitzuwirken“, freut sich Bezirkstagspräsident Henry Schramm auf die mögliche Teilnahme gleich zweier Ministerpräsidenten.

Bei den Planungen setzt man bewusst auf Nachhaltigkeit. „Wir wollen einen Mehrwert schaffen und aus dem Tag der Franken heraus auch gemeinsame Zukunftsprojekte auf den Weg bringen“, erklärt hierzu Neustadts Kulturbürgermeister Martin Stingl.

Franken feiert 2019 erstmals länderübergreifend Tag der Franken in Neustadt bei Coburg und Sonneberg: Interessierte Aussteller und Mitwirkende für den Veranstaltungsbereich in Neustadt oder die Festmeile in der Sonneberger Innenstadt können sich an die Kulturabteilungen beider Rathäuser wenden. Zudem werden Ideen zur Beteiligung am Tag der Franken von beiden Stadtverwaltungen gerne aufgegriffen.

... und auch die Besucher der Veranstaltungen zum Tag der Franken 2019 bekommen bei den Kulturabteilungen in beiden Rathäusern gerne weitere Informationen.

 

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Aramis Trio

Das Leben von Louis Vierne beinhaltete Licht und Schatten: Sein beruflicher Werdegang ist äußerst beachtenswert und er erfreute sich zeitlebens als Lehrer, Komponist und Organist großer Beliebtheit; sein Privatleben allerdings war von vielen Schicksalsschlägen durchzogen, die großen Einfluss auf seinen Kompositionsstil hatten.

Ausgehend von den Schicksalsschlägen dieses selten gehörten Komponisten wird in diesem Konzert die Grenzüberschreitung zur Religion gewagt: Ein Pfarrer moderiert den Abend und lotet Gemeinsamkeiten und Transzendentales von Musik und Religion aus.

Gespielt wird die Musik unter anderem vom ARAMIS TRIO, das sich in Coburg bereits einen hervorragenden Ruf erspielt hat. Geiger des Trios ist Martin Emmerich, der Konzertmeister des Landestheaters Coburg.

Die Stadt Coburg und das Philharmonische Orchester Landestheater Coburg gestalten ab der Spielzeit 2018/19 eine eigene Kammermusikreihe. In fünf Konzerten, die jeweils an einem Sonntagmorgen um 11 Uhr stattfinden, präsentieren sich die Orchestermusiker in kleinen Besetzungen mit eigens kreierten Programmen in einem intimen und publikumsnahen Rahmen. Als weiterer Kooperationspartner konnte das Festival KLANGGRENZEN gewonnen werden. Die Stadt ermöglicht die Durchführung der Konzerte im Rathaussaal. Die künstlerische Leitung des Festivals KLANGGRENZEN unterstützt das Landestheater in der programmatischen und organisatorischen Gestaltung der Reihe.       
5. Kammerkonzert: Werke von Anton Bruckner und Louis Vierne

Karten für diese Konzertreihe können im Abonnement und als Einzeltickets an der Kasse des Landestheaters Coburg erworben werden.

Die Anzahl der Tickets ist auf 198 begrenzt.

 

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Nürnberger Versicherung - Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Bereits von weitem sichtbar, überragt die Veste Heldburg, eine Perle deutscher Burgenschönheit, das Heldburger Land von einem 403 m hohen Phonolitfelsen. Bei schönem Wetter werden Sie vom 45 m hohen Aussichtsturm mit einem Panoramablick bis zur Veste Coburg, dem Thüringer Wald, der Rhön, der fränkischen Jura, den Hassbergen und dem Frankenwald belohnt.

Seit 2016 ist die Veste Heldburg Sitz des Deutschen Burgenmuseums, was weltweit einzigartig ist. Es zeigt Geschichte und Kultur der Burgen in Europa mit über 350 Ausstellungsstücken, authentischen Räumlichkeiten, Modellen und Multimedia-Präsentationen. Größtes Exponat ist die Veste Heldburg selbst.

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Dürers Heiliger Michael, Inv.-Nr. I,21,209/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das besondere Blatt: Dürers Heiliger Michael

Albrecht Dürer schuf um 1498 einen Holzschnitt, der den heiligen Michael im Kampf mit dem Drachen zeigt. Er ist Teil des berühmten Apokalypse-Zyklus. Neben diesem beeindruckenden Blatt wird die Führung von PD Dr. Stefanie Knöll auch weitere Darstellungen des heiligen Michael thematisieren.

Keine Anmeldung nötig. 

Kosten: Nur der normale Eintritt.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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Flyer

Im Anschluss an den bewährten Salsa-Workshop von 15 - 17 Uhr in unserer Vereinshalle, findet anschließend von 17.30 - 21 Uhr erstmalig ein „Outdoor-Tanzabend“ auf der großen überdachten Terasse des Vereinsheims statt. Für Getränke und ein sommerliches Buffet ist gesorgt. Der Eintritt für beide Events ist frei - schaut doch einfach mal vorbei!

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Sebastian Buff

Festival für Junges Theater | Theaterschule COBI

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Sebastian Buff

London im Jahr 1593 zur Blütezeit des elisabethanischen Theaters. Zwei Schauspielhäuser ringen um Dramatiker und die Gunst des Publikums. Im Norden der Stadt das Curtain Theatre und am anderen Flussufer der Themse das Rose Theatre, erbaut und geleitet von Philipp Henslowe, einem Geschäftsmann in Geldnöten. Seine ganzen Hoffnungen hängen an Will Shakespeare, bei dem er eine neue Komödie in Auftrag gegeben hat. Doch der Jungautor steckt in einer Schaffenskrise und sein neues Stück „Romeo und Ethel, die Piratenbraut" will nicht so recht gedeihen. Erst als Will die ebenso schöne wie begabte Viola de Lesseps kennen und lieben lernt, löst sich seine Schreibblockade und bald fließen wie in einem Rausch Leben und Werk ineinander.

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Montag, 08 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

zur Veranstaltung

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Sebastian Buff

Festival für Junges Theater | Unterstufentheater Gymnasium Casimirianum

 

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Dienstag, 09 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

zur Veranstaltung
Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Katja Funier

Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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Sebastian Buff

Festival für Junges Theater | Realschule Neustadt

 

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Nora Lentner

Rätselhaftes und Naturbilder, Magisches und geheimnisvolle Wesen – ein Abend, bei dem Musik und Zauberei miteinander verschmelzen. Das weltberühmtes Liedduo Nora Leitner/Klara Hornig verzaubert mit KunstLied, der Zauberer Dorian Schneider begeistert durch ZauberKunst. Diese einzigartige Symbiose verdient eine neue Umschreibung, eine neue Metapher, ein neues Wort, eine neue Kunstform: ZauberKunstLied!
Lassen Sie sich ein auf eine Nacht, die alle Sinne anspricht und niemanden unberührt lässt. 

Die Anzahl der Tickets ist auf 210 begrenzt.

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Die Grenzbeamtin Tina (Eva Melander) ist eine bemerkenswerte Erscheinung. Ihr seltsam geschwollenes Gesicht, ihr bohrender Blick und ihre körperliche Kraft verleihen der jungen Frau etwas Animalisches.

Tina hat zudem eine besondere Fähigkeit: Sie kann Angst, Scham und Wut anderer Menschen wittern. Ihr Talent macht sich der schwedische Grenzschutz erfolgreich zunutze, um Kriminelle aufzuspüren. Dennoch fühlt sich Tina seltsam fremd unter ihren Mitmenschen und lebt einsam und naturverbunden als Außenseiterin in den Wäldern.

Doch dann begegnet sie Vore (Eero Milonoff), der ihr auffallend ähnlich sieht und bei dem ihre Begabung an ihre Grenzen stößt. Tina ahnt, dass Vore etwas zu verbergen hat. Und doch, unbefangen, wild und erstaunlich frei, wirkt Vore ungemein anziehend auf sie. Tina spürt bei ihm eine Vertrautheit, die ihr bisher fremd war.

Als die beiden sich näherkommen, offenbart Vore ihre mystische Herkunft. Aber dieses Wissen bringt nicht nur neue Freiheiten, sondern auch unbequeme Herausforderungen mit sich, denen sich Tina stellen muss ...

 

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Mittwoch, 10 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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