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Ausblick Veste Coburg © BikeArena Sonneberg

Coburg.Rennsteig-Tipps für den Pfingsturlaub

„Ich bin dann kurz mal weg!“: Pfingsten naht und damit auch die perfekte Möglichkeit, um für ein paar Tage dem Alltag zu entfliehen. Wem der wöchentliche Hatha-Yoga-Kurs und die morgendliche Meditationsübung zur Erholung nicht ausreicht, dem raten wir zu einem kurzweiligen Ortswechsel in unsere Urlaubsregion Coburg.Rennsteig. Entspannung pur wartet hier mit Wanderungen inklusive Waldbaden, gelassenem Kleinstadtflair mit thüringisch-fränkischen Höhepunkten sowie unsere Thermen zum Seele baumeln lassen. Neugierig geworden?

Unsere Top-Tipps für den Pfingsturlaub in Coburg.Rennsteig gibt's im Folgenden.

Coburg.Rennsteig: Kultur pur!

Bad Rodach - Fachwerkhaus © CR Rainer Brabec

In unserer Urlaubsregion gibt es viele interessante Sehenswürdigkeiten und historische Geschehnisse, die unsere Orte zu wahren Schätzen machen. Von Coburg über Bad Rodach bis Sonneberg warten mittelalterliche Burgen, romantische Schlösser und spannende Erzählungen über Stadt und Land. Unser Tipp: Viele abwechslungsreiche Führungen versüßen Ihnen den Aufenthalt mit Spaß, Spannung und Geschichte. Zur Auswahl stehen nicht nur die klassischen Stadtführungen, sondern auch unterhaltende Kostümführungen. So können Sie beispielsweise mit Queen Victoria höchstpersönlich die Residenzstadt Coburg erkunden oder dem Nachtwächter von Bad Rodach bei Mondschein durch Gassen und Gänge folgen.

Weitere spannende Führungen finden Sie rechts im Infokasten.  

Alle Schlösser und Burgen in Coburg.Rennsteig

Veste Coburg © Val Thoermer I stock.adobe.com
Veste Coburg © Val Thoermer I stock.adobe.com
Von der Veste Coburg und der Veste Heldburg mit dem Deutschen Burgenmuseum über das märchenhafte Schloss Callenberg und den schönen Schlosspark mit Schloss Rosenau gibt es jede Menge zu entdecken. Coburg.Rennsteig ist Teil der Deutschen Burgenstraße!
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ThermeNatur Bad Rodach im Frühling

Auszeit im Thermenparadies

Unser Tipp für Erholung und Stressabbau: Eine Auszeit im Thermenparadies. In unserer Urlaubsregion Coburg.Rennsteig kann über Pfingsten in gleich zwei Thermen ausgespannt werden. Die ThermeNatur Bad Rodach und Thüringens Terrassentherme in Bad Colberg verwöhnen mit Thermalwasser, Sprudelbecken, Sauna und Wohlfühlmassagen. Außerdem sind im Juni, rund um Pfingsten, tolle Angebote und Veranstaltungen geplant. Beim SommerKlangEvent in der ThermeNatur gibt es Live-Musik und leckere Cocktails und auch das große Kurparkfest steht wieder in den Startlöchern. Hier erwarten Sie köstliche Fischspezialitäten und Unterhaltung für die ganze Familie. Was dabei auch nicht fehlen darf, sind genussvolle Aufgüsse, die Saunafans begeistern werden! 

Infos zur ThermeNatur Bad Rodach >

Infos zur Terrassentherme Bad Colberg >

Familientipps für die Pfingstferien

Kind geht über Brücke

Familien aufgepasst: Für die Pfingstferien haben wir für Sie die besten Tipps für einen erlebnisreichen Urlaub in Coburg.Rennsteig aufgelistet. Unsere Top 3 Tipps sind:

Das Märchen "Der Froschkönig" wird in den Sommermonaten auf der Waldbühne Heldritt aufgeführt. Unter freiem Himmel, bei schönem Wetter bietet die Aufführung einen großen Spaß für die ganze Familie. 

Im Hofgarten in Coburg findet diesen Sommer das erste Freilichttheater statt. Mit dabei ist das Familienstück "Robin Hood". Es stehen viele Termine zur Auswahl - so können Sie sich beispielsweise bereits am Vatertag mit der ganzen Familie einen schönen Tag machen. Erleben Sie in einzigartiger Atmosphäre, wie der berühmte Robin Hood den Reichen den Kampf ansagt, um den Armen zu helfen. 

Tubing geht auch im Sommer! In Siegmundsburg kann auf der 200 m langen Bahn mit Reifen bergab gerutscht werden. Ganz neu ist außerdem eine große Murmelbahn und ein Hexenhäuschen zum Spielen. Ein Vergnügen für Groß und Klein.

Weitere tolle Ausflugsziele für Familien gibt's rechts in der Infobox.

Coburger Rutscher, ein besonderer Kloß, mit Sonntagsbraten

Kulinarische Tipps für Genießer

Für einen gelungenen Urlaub, rund um Pfingsten, darf gutes Essen natürlich nicht fehlen. Genau deswegen möchten wir euch unsere Genuss-Tempel der thüringisch-fränkischen Küche nicht vorenthalten. Wer auf der Suche nach einem leckeren Schäufele ist oder mit einem Kloß mit Soß liebäugelt, sollte sich diese Gaststätten und Wirtshäuser nicht entgehen lassen! 

Der Braugasthof Grosch in Rödental ist bei Einheimischen genauso beliebt wie bei unseren Gästen. Eine urige Atmosphäre, selbstgebrautes Bier und eine abwechslungsreiche Speisekarte die für Fleischliebhaber genauso viel hergibt, wie für Vegetarier lässt keine Wünsche offen. Ausprobieren und Wohlfühlen! 

In Seßlach, nicht weit von Coburg entfernt, hat der Landgasthof Roter Ochse sein Zuhause. Im Sommer kann hier im malerischen Biergarten, mit Spielplatz im Innenhof, regionale Jahreszeitenküche genossen werden. Ein Spaziergang durch das schmucke Städtchen mit anschließender Einkehr wird wärmstens empfohlen! 

"Der Rennsteig auf Abwegen - natürlich anders", heißt die Genuss-Philosophie des Hotels Schieferhof in Neuhaus am Rennweg. Eine spannende, leicht ausgefallene Einrichtung lädt genauso zum Staunen ein, wie die exzellente Frischeküche. Eine kulinarische Gourmet-Reise für echte Genießer in einem der besten Restaurants Thüringens! 

Weitere Informationen zu unserer Genussregion gibt's hier > 

Der Güterbahnhof ist die Location für die Coburger Designtage

Veranstaltungs-Tipps um Pfingsten

Nicht nur an Pfingsten, auch drumherum gibt es ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm in Coburg.Rennsteig. Hier unsere Top-Argumente für eine Urlaubsverlängerung:

Die Coburger Designtage bieten für Kulturbegeisterte ein spannedes Rahmenprogramm mit Kunst, Handwerk und kreativen Innovationen. Am alten Güterbahnhof zeigen regionale Designer und Künstler ihre Werke und Kreationen. Auch der Außenbereich dient dabei als Gestaltungsfläche, umrahmt von Live-Musik und Leckerbissen. Daraus entsteht ein kreativer Mix, der Jung und Alt gleichermaßen in den Bann zieht. 

Das internationale PuppenFestival in Neustadt bei Coburg und Sonneberg ist eines der größten Festival für antike Puppen, Teddybären & Co. Für Sammler, Spielzeugliebhaber, Kinder und Interessierte warten in den Museen spannende Sonderausstellungen, Werksbesichtigungen in regionalen Manufakturen, ein großer Spielzeugflohmarkt, ein buntes Kinderprogramm sowie eine große Tauschbörse.

Beim Langen Tag der Natur steht, wie der Name bereits verrät, die Natur für 28 Stunden im Mittelpunkt! Verschiedene Themen- und Erkundungstouren wie Kräuterwanderungen, Fledermaus-Spurensuche und Vögelstimmenwanderungen zeigen die Vielfalt der Natur im Herzen des Thüringer Waldes. Wer kostbare Naturschätze hautnah erleben will, kann hier an verschiedenen Orten auf Entdeckungsreise gehen. 

Das Klassik-Open-Air im Rosengarten bietet einen wundbaren Melodienrausch mit den Solisten und dem Philharmonischen Orchester des Landestheaters Coburg. Mit Decke bewaffnet und warm eingepackt kann sich auf der Wiese innerhalb der Parkanlage des Rosengartens niedergelassen werden. Das Ergebnis: Eine zauberhaftes Klangschauspiel unter dem Sternenhimmel. 

Nur für Pfingsten gebucht? Alle Veranstaltungen findet ihr in unserem Veranstaltungskalender weiter unten! 

Veranstaltungen am Pfingstwochenende

Keine Veranstaltungen gefunden.
Freitag, 07 Juni 2019
Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Gästeinfo

Naturführung: „Haselwurz und Bingelkraut…“

Auf unserem kleinen Ausflug durch Feld und Wald im

Naturschutzgebiet Bischofsaue halten wir Ausschau nach den

ersten blühenden Frühlingsboten.

Treffpunkt: Parkplatz Altmühlaue in Roßfeld

Naturführerin: Frau Dr. Sabine Martinez.

 Festes Schuhwerk erforderlich

Dauer: ca. 2 Std.- Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Kosten mit Kurkarte 2,00 €; ohne 4,00 €

Rückfragen unter der Telefonnummer 09564 / 800278

oder Gästeinfo 09564 / 1550

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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TMC

Mit Herzogin Viktoria Adelheid zu Ihren Hoflieferanten durch Coburgs historische Innenstadt. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Marktplatz, Hofapotheke

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Naturpark Thür. Wald e.V.

Wenn der Waldkauz ruft und wir uns auf die Spuren der Fledermäuse begeben, dann ist der „Lange Tag der Natur“ am Naturparkzentrum in Friedrichshöhe…

In der Nachmittagssonne durch herrlich blühende Bergwiesen wandern, in der Abenddämmerung auf Spurensuche der Fledermäuse gehen und im Morgengrauen den Vogelstimmen des Thüringer Waldes lauschen – Am „Langen Tag der Natur“ am 7. und 8. Juni in und um Friedrichshöhe gibt es für Groß und Klein viel zu entdecken!

Der Naturpark Thüringer Wald beteiligt sich mit insgesamt drei geführten Wanderungen an der Veranstaltung des NABU Thüringen „Langer Tag der Natur“. Erwachsene zahlen für die jeweilige Tour 3 Euro, für Kinder sind die Wanderungen frei. Die Touren dauern jeweils maximal 2 Stunden und starten am Naturparkzentrum in Friedrichshöhe. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sollten bei jeder Tour zur Ausrüstung gehören.

7. Juni 2019:

Die Bergwiesentour beginnt am Freitag um 16 Uhr. Ziel sind die bunt blühenden Bergwiesen des Thüringer Schiefergebirges, die sich durch ihren besonderen Artenreichtum und ihre jahrhundertealte Geschichte auszeichnen.

 

Ab 21 Uhr geht es dann mit dem BAT- Detektor auf Spurensuche nach heimischen Fledermäusen. Werden sich diese zu erkennen geben? Was fressen Fledermäuse eigentlich? Wo halten sie sich am liebsten auf? All diese Fragen werden auf der Fledermaustour beantwortet.

8. Juni 2019:

Früh am Morgen bringen die Vögel den Wald zum Klingen. Wer richtig zuhört, den erwartet am Samstag ab 6.15 Uhr ein atemberaubendes Vogelkonzert. Vogelexperte Joachim Gögelein lädt zur Vogelstimmenwanderung ein. Um die „Stars“ auch zu sehen und die artenreiche Vogelwelt des Thüringer Waldes in ihrer vollen Pracht wahrzunehmen, sollten Sie unbedingt ein Fernglas mitbringen.

Damit die Wald- und Wiesenbewohner nicht vom Magenknurren der Tour-Teilnehmer erschreckt werden, wird es auch Bratwürste und Getränke geben.

 
 

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Neue Presse

Neue Presse Frimenlauf
Vm Auszubildenden bis zum Firmenchef, vom Leistungssportler
bis zum Gelegenheitsläufer.
Dabei sein kann jeder.
Startberechtigt sind Läufer als auch Walker.

Anmeldung unter: http://www.neue-presse-firmenlauf.de/

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Sebastian Buff

Die Projektreihe „COmpose" bietet Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre ganz eigene Version eines klassischen Werkes zu erarbeiten: da werden Lieder einstudiert, Instrumente gebaut, Kulissen gebastelt, Plakate gemalt, und zum krönenden Abschluss folgt dann eine gemeinsame Aufführung mit dem Philharmonischen Orchester im Großen Haus. In diesem Jahr dreht sich alles um Richard Ayres' „In the alps" und das theatralische Abenteuer von singenden Mädchen und dem stummen Bobli, der durch sein Trompetenspiel mit der Welt kommuniziert.

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ThermeNatur

Es erwarten Sie Luftmatratzen,
entspannte Musik und
unser 2für1-CocktailSpecial

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Foto: Alex Adler

Die Nacht zu Zeiten der Romantik war verbunden mit Unbehagen und Lust, mit Ahnungen und Träumen, Geborgenheit und Einsamkeit. Bei Robert Schumann kommt sie oft vor, die Nacht – in seinem Leben und in seinen Liedern. Aus den über 300 wunderschönen Liedern des Komponisten haben TOLKAR und ANDREA CHUDAK einen Zyklus zusammengestellt und arrangiert, der von der Abenddämmerung durch die Nacht bis zum Morgen führt.

Dieses Trio begegnet auf seiner Reise durch die Nacht dem Abendstern, der Lotosblume, einem Einsiedler, dem Sandmann, einem Käuzchen, schlaflosen Melancholikern, einer feuchtfröhlichen Gesellschaft, öfter mal dem Mond und träumerischen Gestalten, die in seinem Licht wandeln bis ein „leuchtender Sommermorgen“ anbricht. Eine solche Nachtwanderung birgt ungeahnte Überraschungen. Da muss das Trio auch mal enger zusammenrücken, die Cellisten müssen mitsingen und die Sängerin auch mal ein Cello streichen. Ein Schumann- Programm zum Schaudern, Schmunzeln und Schwelgen: Komm in die stille Nacht, Liebchen, was zögerst Du?

Von Franken, genauer gesagt der Fränkischen Schweiz, nahm die Deutsche Romantik ihren Ausgangspunkt und findet in Robert Schumann den bekanntesten Komponisten dieser Epoche. Auch dank Friedrich Rückert, der in Schweinfurt geboren wurde, steuert ein Franke viele Liedtexte des Abends bei.

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All you can read

Wir beginnen pünktlich um 19.30 Uhr und enden um 24.00 Uhr! Eintritt: 5 Euro - nur Vorverkauf

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Sebastian Buff

Einen Abend mit diesem Titel gab es in der Reithalle bereits vor ein paar Jahren. Jetzt kommt die Fortsetzung, in der wir wieder dem Zauber und dem Fluch der Liebe verfallen. Der Wahnsinn, das Feuer, ein Schwan und eine Puppe bekommen menschliche Gestalt, zarte Wesen träumen von (der) Liebe, starke Frauen rebellieren: Und das alles für Sopran, von Koloratur bis Kantilene. Mit Arien von Händel über Offenbach bis Barber. Dazu temperamentvolle Geige mit Wieniawski und Sarasate sowie romatisches Klavier mit Chopin und Ginastera. Durch das Programm führt Boris Stark.

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Samstag, 08 Juni 2019
Naturpark Thür. Wald e.V.

Wenn der Waldkauz ruft und wir uns auf die Spuren der Fledermäuse begeben, dann ist der „Lange Tag der Natur“ am Naturparkzentrum in Friedrichshöhe…

In der Nachmittagssonne durch herrlich blühende Bergwiesen wandern, in der Abenddämmerung auf Spurensuche der Fledermäuse gehen und im Morgengrauen den Vogelstimmen des Thüringer Waldes lauschen – Am „Langen Tag der Natur“ am 7. und 8. Juni in und um Friedrichshöhe gibt es für Groß und Klein viel zu entdecken!

Der Naturpark Thüringer Wald beteiligt sich mit insgesamt drei geführten Wanderungen an der Veranstaltung des NABU Thüringen „Langer Tag der Natur“. Erwachsene zahlen für die jeweilige Tour 3 Euro, für Kinder sind die Wanderungen frei. Die Touren dauern jeweils maximal 2 Stunden und starten am Naturparkzentrum in Friedrichshöhe. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sollten bei jeder Tour zur Ausrüstung gehören.

7. Juni 2019:

Die Bergwiesentour beginnt am Freitag um 16 Uhr. Ziel sind die bunt blühenden Bergwiesen des Thüringer Schiefergebirges, die sich durch ihren besonderen Artenreichtum und ihre jahrhundertealte Geschichte auszeichnen.

 

Ab 21 Uhr geht es dann mit dem BAT- Detektor auf Spurensuche nach heimischen Fledermäusen. Werden sich diese zu erkennen geben? Was fressen Fledermäuse eigentlich? Wo halten sie sich am liebsten auf? All diese Fragen werden auf der Fledermaustour beantwortet.

8. Juni 2019:

Früh am Morgen bringen die Vögel den Wald zum Klingen. Wer richtig zuhört, den erwartet am Samstag ab 6.15 Uhr ein atemberaubendes Vogelkonzert. Vogelexperte Joachim Gögelein lädt zur Vogelstimmenwanderung ein. Um die „Stars“ auch zu sehen und die artenreiche Vogelwelt des Thüringer Waldes in ihrer vollen Pracht wahrzunehmen, sollten Sie unbedingt ein Fernglas mitbringen.

Damit die Wald- und Wiesenbewohner nicht vom Magenknurren der Tour-Teilnehmer erschreckt werden, wird es auch Bratwürste und Getränke geben.

 
 

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Zwischen Ketschendorf und Creidlitz entstanden in den letzten Jahren über 6 ha ökologische Ausgleichsflächen. Das Grünflächenamt legte Hecken an, pflanzte Obstwiesen und sorgte für blühende Wiesen.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Foto: Marcus Goldbach

jeweils samstags um 11 Uhr laden Musikerinnen und Musiker aus ganz Süddeutschland ein, für eine halbe Stunde der Hektik des Alltags zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Sebastian Buff

Was bedeutet es, wenn allmählich das vertraute Leben in einem Nebel des Vergessens verschwindet? Der Comiczeichner und Kinderbuchautor Martin Baltscheit (* 1965) hat in einem berührenden Bilderbuch die Geschichte eines alten Fuchses erzählt, der diese Entwicklung durchläuft. Der mit allen Wassern gewaschene Fuchs, der alle Tricks kennt, um den Jagdhunden zu entwischen, reiche Beute zu machen und sein Wissen gerne an die nachwachsenden jungen Füchse weitergibt, tut sich immer schwerer seinen Alltag zu bewältigen.

Am Landestheater Coburg wird das mehrfach ausgezeichnete Kinderbuch, das mit viel Sensibilität und ebenso viel Humor das Thema ‚Demenz' behandelt, als spartenübergreifendes Projekt mit Tänzern und einem Schauspieler realisiert.

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Henning Rosenbusch

Verfolgen Sie die Spiele des HSC 2000 Coburg in der 2.Handball Bundesliga!

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Sebastian Buff

Mozarts beliebteste und vielschichtige Oper als heiter-düsterer Erkenntnisweg eines jungen Paares: Tamino und Pamina müssen viele Prüfungen und Gefahren bestehen, bevor sie sich und einander finden – dank der Macht der Liebe und der Musik. Dabei werden sie mit ihren eigenen Schattenseiten konfrontiert und müssen erkennen, dass es kein eindeutiges Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse gibt, sondern Licht und Finsternis immer einander bedingen.

Musikalische Leitung Johannes Braun 
Chorleitung Mikko Sidoroff
Inszenierung Philipp Westerbarkei 
Bühne und Kostüme Tatjana Ivschina
Dramaturgie Dorothee Harpain

Königin der Nacht Dimitra Kotidou
Sarastro Bartosz Araszkiewicz
Pamina Laura Incko
Tamino Peter Aisher
Papagena Francesca Paratore
Papageno Marvin Zobel
Monostatos Dirk Mestmacher
1. Dame Olga Shurshina / Rannveig Káradóttir
2. Dame Emily Lorini
3. Dame Kora Pavelic
1. Knabe Linnéa Benz / Anastasia Fendel
2. Knabe Saskia Fruntke / Katharina Trapp
3. Knabe Chiara Mitter / Laura Engelgeh
Sprecher / 1. Priester Michael Lion
2. Priester Jaehan Bae
1. geharnischter Mann Tae-Kwon Chu
2. geharnischter Mann Marcello Mejia-Mejia

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
Chor des Landestheaters Coburg

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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CC

Veranstalter: AHCC e. V. 

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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CC

Die Kranzniederlegungen am Ehrenmal der Stadt Coburg und anschließend am Ehrenmal des Coburger Convents im Hofgarten gehören sicher zu den Fixpunkten im Ritual des CC-Pfingstkongresses.

Ein weiterer Höhepunkt beim Pfingstkongress in Coburg ist das Sportfest auf den Sportanlagen des TV 1848 Coburg. Dabei finden nicht nur "klassische" Wettbewerbe wie Fußballspiele, Weitsprung oder Langstreckenlauf statt, sondern es werden auch Konkurrenzen in exotischen Disziplinen ausgetragen. Dass dabei der Spaß am Sport an erster Stelle steht, versteht sich von selbst.

Weiteres Highlight: der CC-Ball im Coburger Kongresshaus. Zu den Klängen des "Münchner Tanznacht Orchesters" unter der Leitung von Bernard Ullrich wagen sich die Damen und Herren auf das Parkett, um zu Walzer, Foxtrott oder Chachacha ihre schnellen und gewagten Tanzschritte auszuführen.

Eine Tradition ist die Feierstunde des CC. Hierzu legt der Coburger Convent am späten Montagabend bei der nächtlichen Feierstunde auf dem Coburger Marktplatz ein Bekenntnis zur deutschen Einheit ab.

Im Jahr 2019 wird die Landsmannschaft Cimbria Freiburg das Präsidium des 151. CC übernehmen. Die Gründung des Allgemeinen Landsmannschafter-Verbandes jährt sich zum 151. Mal. Aus diesem Verband ging nach dem Zweiten Weltkrieg der Coburger Convent (CC) hervor.

Den Abschluss des Pfingstkongresses bildet das traditionelle Marktfest. Am Pfingstdienstag um 11 Uhr wird der Frühschoppen auf dem Coburger Marktfest vom Coburger Oberbürgermeister eröffnet.

 

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Sonntag, 09 Juni 2019
Pfingsten in Seßlach / Frau Carolin Franz

Pfingstsonntag - Großer Flohmarkt mit mehr als 300 Ständen in/um die Altstadt, Stadtführungen durch einen der bedeutendsten historischen Stadtkerne Deutschlands, hervorragende Gastronomie, Genussregion Oberfranken (er)leben!
 

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Dr. Chris Loos

Das Gerätemuseum Ahorn lädt an den beiden Pfingstfeiertagen zum 30. Töpfer- und Handwerkermarkt in das idyllisch gelegene barocke Ensemble der Alten Schäferei zum Erleben und Genießen ein. Über 50 ausgesuchte Töpfer, Handwerker und Kunsthandwerker überraschen mit einer Vielfalt hochwertiger Produkte. Einige der Aussteller lassen sich an ihren liebevoll gestalteten Ständen bei der Arbeit über die Schulter schauen und gewähren einen Einblick in die traditionellen Herstellungsweisen ihrer Waren.

Neben einer reichen Auswahl ganz individueller Töpferware für Haus und Hof umfasst das Marktangebot robuste Lederartikel, aparte Hüte und exklusive Mode. Ausgefallener Schmuck aus verschiedensten Materialien verleiht jedem Outfit den letzten Pfiff. Originelles Flechtwerk, filigrane Glaskunst, bunte Webwaren, edle Holzobjekte und feine Papeterien setzen im Wohnumfeld stilvolle Akzente. Verführerisch duftende Seifen schmeicheln Leib und Seele und erfreuen als kleine Geschenke. Das Knacken von Geoden - den Überraschungskugeln aus Stein – begeistert Jung und Alt beim Auffinden glitzernder Mineralien.

Ob Käse- oder Wurstspezialitäten aus hofeigener Produktion, ob gepflegte Fassbiere oder fränkischer Edelschaumwein, ob Bratwürste frisch vom Rost oder süße Imkereiprodukte – kulinarischer Genuss ist garantiert. Die Landfrauen versorgen Sie mit Quark- und Schmalzbroten; ihr Kräuterkuchen direkt aus unserem Museumsbackofen ist ein wahrer Besuchermagnet. Zudem bietet die Gaststätte Schäferstuben neben dem üblichen Angebot mit Kaffee und Kuchen einen hausgemachten deftigen Lamm-Bohnen-Eintopf so wie reich belegte Fisch- und Lachsbrötchen an.

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Gästeinfo

Bei schlechtem Wetter auf

der Terrasse des ThermenRestaurants

 

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Coburg Marketing

Zofe Matilde zeigt Coburgs historische Innenstadt – hauptsächlich den Schloßplatz – und plaudert aus dem Nähkästchen. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Marktplatz, Hofapotheke

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Baum WaldErlebnispfad

Eine Führung durch unseren WaldErlebnispfad. -kostenlos- nur der Eintritt in den Park
Der Sommer 2018 war für viele Menschen ein wunderbarer Sommer, für den Wald und seine Bewohner war er ein Desaster. Wie wichtig ist unser Wald für uns? Welche Funktionen hat er und können wir auf ihn verzichten? Für einige dient er ausschließlich der Erholung, andere arbeiten mit ihm und leben von ihm. Wie wichtig ist er als Ökosystem, wie wichtig ist die Jagd für den Wald und was macht der Klimawandel mit unserem Wald? Bei dieser Führung erfahren Sie viel über das Ökosystem Wald und das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Natur. Anhand unserer Stationen im WaldErlebnispfad können auch Kinder spielerisch vieles über unser wichtiges Ökosystem lernen. 
Der Weg ist mit Hornspänen ausgelegt. Er ist daher nicht geeignet für Rollstuhlfahrer und einige Kinderwagen.

Keine Voranmeldung erforderlich!

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Coburger Puppenmuseum

Thomas Packert behandelt Puppen, Bären und andere Plüschtiere mit Glieder- und Gelenkschmerzen, Augenleiden, Haarausfall und vielen anderen „Krankheiten“, auch „schwere Fälle“ wie zerbrochene Köpfe oder fehlende Gliedmaßen. Einlieferung und Abholung auch unter der Woche zu den Öffnungszeiten des Puppenmuseums möglich.

 

 

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Nürnberger Versicherung - Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Bereits von weitem sichtbar, überragt die Veste Heldburg, eine Perle deutscher Burgenschönheit, das Heldburger Land von einem 403 m hohen Phonolitfelsen. Bei schönem Wetter werden Sie vom 45 m hohen Aussichtsturm mit einem Panoramablick bis zur Veste Coburg, dem Thüringer Wald, der Rhön, der fränkischen Jura, den Hassbergen und dem Frankenwald belohnt.

Seit 2016 ist die Veste Heldburg Sitz des Deutschen Burgenmuseums, was weltweit einzigartig ist. Es zeigt Geschichte und Kultur der Burgen in Europa mit über 350 Ausstellungsstücken, authentischen Räumlichkeiten, Modellen und Multimedia-Präsentationen. Größtes Exponat ist die Veste Heldburg selbst.

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Ronny Söllner

Musikalische Unterhaltung
mit dem „Singenden Bademeister“,
Ronny Söllner in der ThermeNatur

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Sebastian Buff

 

Der Mörder Don José wartet im Gefängnis auf seine Hinrichtung. In Rückblenden erinnert er sich an die schicksalshafte Begegnung mit der Zigeunerin Carmen, die anders als er die Freiheit der Liebe über alle Konventionen stellt. „Die Liebe ist ein wilder Vogel, den niemand zähmen kann“, singt sie in ihrer berühmten Habanera. Auch Don José gelingt es nicht, sie zu zähmen – als Carmen ihn für den Stierkämpfer Escamillo verlässt, tötet er seine Geliebte aus Eifersucht.

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Wildpark Schloss Tambach

Gruppenbegrenzung 10 Kinder, alle 10 - 15 MInuten wird gewechselt, Erwachsene sind nicht erlaubt.

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Foto: Marcus Goldbach

Musik von Bizet, Rossini, Ravel und anderen

An der Schuke-Orgel: Markus Ewald und Peter Stenglein

Benefizkonzert für die Erweiterung der Schuke-Orgel.
Eintritt frei, Spenden zugunsten der Orgelerweiterung erwünscht.

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Sebastian Buff

London im Jahr 1593 zur Blütezeit des elisabethanischen Theaters. Zwei Schauspielhäuser ringen um Dramatiker und die Gunst des Publikums. Im Norden der Stadt das Curtain Theatre und am anderen Flussufer der Themse das Rose Theatre, erbaut und geleitet von Philipp Henslowe, einem Geschäftsmann in Geldnöten. Seine ganzen Hoffnungen hängen an Will Shakespeare, bei dem er eine neue Komödie in Auftrag gegeben hat. Doch der Jungautor steckt in einer Schaffenskrise und sein neues Stück „Romeo und Ethel, die Piratenbraut" will nicht so recht gedeihen. Erst als Will die ebenso schöne wie begabte Viola de Lesseps kennen und lieben lernt, löst sich seine Schreibblockade und bald fließen wie in einem Rausch Leben und Werk ineinander.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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CC

Die Kranzniederlegungen am Ehrenmal der Stadt Coburg und anschließend am Ehrenmal des Coburger Convents im Hofgarten gehören sicher zu den Fixpunkten im Ritual des CC-Pfingstkongresses.

Ein weiterer Höhepunkt beim Pfingstkongress in Coburg ist das Sportfest auf den Sportanlagen des TV 1848 Coburg. Dabei finden nicht nur "klassische" Wettbewerbe wie Fußballspiele, Weitsprung oder Langstreckenlauf statt, sondern es werden auch Konkurrenzen in exotischen Disziplinen ausgetragen. Dass dabei der Spaß am Sport an erster Stelle steht, versteht sich von selbst.

Weiteres Highlight: der CC-Ball im Coburger Kongresshaus. Zu den Klängen des "Münchner Tanznacht Orchesters" unter der Leitung von Bernard Ullrich wagen sich die Damen und Herren auf das Parkett, um zu Walzer, Foxtrott oder Chachacha ihre schnellen und gewagten Tanzschritte auszuführen.

Eine Tradition ist die Feierstunde des CC. Hierzu legt der Coburger Convent am späten Montagabend bei der nächtlichen Feierstunde auf dem Coburger Marktplatz ein Bekenntnis zur deutschen Einheit ab.

Im Jahr 2019 wird die Landsmannschaft Cimbria Freiburg das Präsidium des 151. CC übernehmen. Die Gründung des Allgemeinen Landsmannschafter-Verbandes jährt sich zum 151. Mal. Aus diesem Verband ging nach dem Zweiten Weltkrieg der Coburger Convent (CC) hervor.

Den Abschluss des Pfingstkongresses bildet das traditionelle Marktfest. Am Pfingstdienstag um 11 Uhr wird der Frühschoppen auf dem Coburger Marktfest vom Coburger Oberbürgermeister eröffnet.

 

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Montag, 10 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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CC

Die Kranzniederlegungen am Ehrenmal der Stadt Coburg und anschließend am Ehrenmal des Coburger Convents im Hofgarten gehören sicher zu den Fixpunkten im Ritual des CC-Pfingstkongresses.

Ein weiterer Höhepunkt beim Pfingstkongress in Coburg ist das Sportfest auf den Sportanlagen des TV 1848 Coburg. Dabei finden nicht nur "klassische" Wettbewerbe wie Fußballspiele, Weitsprung oder Langstreckenlauf statt, sondern es werden auch Konkurrenzen in exotischen Disziplinen ausgetragen. Dass dabei der Spaß am Sport an erster Stelle steht, versteht sich von selbst.

Weiteres Highlight: der CC-Ball im Coburger Kongresshaus. Zu den Klängen des "Münchner Tanznacht Orchesters" unter der Leitung von Bernard Ullrich wagen sich die Damen und Herren auf das Parkett, um zu Walzer, Foxtrott oder Chachacha ihre schnellen und gewagten Tanzschritte auszuführen.

Eine Tradition ist die Feierstunde des CC. Hierzu legt der Coburger Convent am späten Montagabend bei der nächtlichen Feierstunde auf dem Coburger Marktplatz ein Bekenntnis zur deutschen Einheit ab.

Im Jahr 2019 wird die Landsmannschaft Cimbria Freiburg das Präsidium des 151. CC übernehmen. Die Gründung des Allgemeinen Landsmannschafter-Verbandes jährt sich zum 151. Mal. Aus diesem Verband ging nach dem Zweiten Weltkrieg der Coburger Convent (CC) hervor.

Den Abschluss des Pfingstkongresses bildet das traditionelle Marktfest. Am Pfingstdienstag um 11 Uhr wird der Frühschoppen auf dem Coburger Marktfest vom Coburger Oberbürgermeister eröffnet.

 

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