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Blick auf den Marktplatz in Coburg, Sommer in der Urlaubsregion Coburg.Rennsteig

Willkommen in Coburg

Gekonnt spannt Coburg den Bogen zwischen damals und heute. Sanfte Hügel, Wälder und Wiesen, ein kleiner Fluss: Die Landschaft um diese „gefühlte Großstadt“ ist ausgesprochen reizvoll. Mit seinen märchenhaften Schlössern und der imposanten Veste ist Coburg rundum sehens- und entdeckenswert.

Coburg hat einen ganz eigenen Charme. Durch ihre Vergangenheit als Residenzstadt der Herzöge von Sachsen-Coburg ist das Stadtbild noch heute durch die neugotische Architektur der herzoglichen Anwesen geprägt. Schloss Ehrenburg im Herzen der Stadt ist schon von außen ein Blickfang, die besonderen Highlights sind jedoch der pompöse Thronsaal und der sogenannte „Riesensaal“. Das Jagd- und Sommerschloss Callenberg war langjähriger Hauptwohnsitz der Herzöge und weiß neben der neugotischen Architektur besonders durch den märchenhaften Hof- und Schlossgarten zu verzaubern.  

Vielfalt durch Kultur entdecken

Sommeransicht der Veste Coburg
Blick auf den Marktplatz in Coburg, Sommer in der Urlaubsregion Coburg.Rennsteig
Sommeransicht auf den Albertsplatz in Coburg
Blick auf das Ketschentor Coburg im Frühling
Blick in die Kirche St. Augustin in Coburg
Außenansicht vom Landestheater Coburg
Blick in den Riesensaal Schloss Ehrenburg
Sambista beim Samba Festival Coburg
Hofgarten Coburg Winteransicht in der Urlaubsregion Coburg Rennsteig © Rainer Brabec | rainerbrabec.de
Blick auf den Weihnachtsmarkt Coburg
Winteransicht der Veste Coburg in der Urlaubsregion Coburg Rennsteig
Winteransicht Schlossplatz Coburg mit Ehrenburg und Blick zur Morizkirche
Sommeransicht der Veste Coburg
Blick auf den Marktplatz in Coburg, Sommer in der Urlaubsregion Coburg.Rennsteig
Sommeransicht auf den Albertsplatz in Coburg
Blick auf das Ketschentor Coburg im Frühling
Blick in die Kirche St. Augustin in Coburg
Außenansicht vom Landestheater Coburg
Blick in den Riesensaal Schloss Ehrenburg
Sambista beim Samba Festival Coburg
Hofgarten Coburg Winteransicht in der Urlaubsregion Coburg Rennsteig © Rainer Brabec | rainerbrabec.de
Blick auf den Weihnachtsmarkt Coburg
Winteransicht der Veste Coburg in der Urlaubsregion Coburg Rennsteig
Winteransicht Schlossplatz Coburg mit Ehrenburg und Blick zur Morizkirche

Zur kulturellen Vielfalt von Coburg gehört auch das klassizistische Landestheater auf dem Schlossplatz. Als einziges Bayerisches Staatstheater außerhalb Münchens ist das prunkvolle Gebäude mit seinen 550 Zuschauerplätzen ein Besuchermagnet bis weit über die Region hinaus. Rund 240 Vorstellungen und 33 Produktionen verteilen sich auf die drei Sparten Oper und Operette, Schauspiel und Ballett. Direkt neben dem Schlossplatz lädt vor dem Theaterbesuch der idyllische Hofgarten zum Verweilen ein. Auf dessen Gelände befindet sich außerdem das lehrreiche Naturkundemuseum, dessen Sammlungen zu einem großen Teil auf die Coburger Herzöge zurückgehen.Großstadtflair erhält Coburg ganz besonders im Sommer, wenn das Internationale Samba-Festival jährlich 200.000 Besucher anlockt. Das farbenfrohe Spektakel begann vor 25 Jahren mit wenigen tausend Besuchern und ist heute die größte Veranstaltung dieser Art außerhalb Brasiliens. Rund 3.000 Sambistas, darunter teils große Namen aus der Wiege des Samba in Brasilien, sorgen dafür, dass das Festival mittlerweile weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt ist. Durch Internationalität zeichnet sich auch der Open Air Sommer auf dem Coburger Schlossplatz aus, der durch seine einzigartige Kulisse immer auch ein Hochgenuss für die angereisten Künstler ist. Im gleichen traumhaften Ambiente findet auch das jährliche Schlossplatzfest statt, das die Bezeichnung „größte Gourmet-Party Nordbayerns“ trägt.

Details und Informationen

Tourist-Information Coburg
Herrngasse 4
96450 Coburg
+49 9561 898000

Öffnungszeiten:

Sommer (April bis Oktober)
Montag-Freitag: 09:30 - 17:30 Uhr
Samstag: 10:00 - 14:00 Uhr
Sonntag, Feiertag: geschlossen
(Informationen im Coburger Puppenmuseum 11.00-16.00 Uhr)

Winter (November bis März)
Montag-Freitag: 09:00 - 17:00 Uhr
Samstag: 10:00 - 14:00 Uhr
Sonntag, Feiertag: geschlossen
(Informationen im Coburger Puppenmuseum 11.00-16.00 Uhr)

Stadtteile:

Coburg (Kernstadt), Beiersdorf mit Callenberg, Bertelsdorf mit Glend, Cortendorf, Creidlitz, Ketschendorf, Lützelbuch, Neu- und Neershof, Neuses, Rögen, Scheuerfeld mit Dörfles und Eichhof, Seidmannsdorf (mit Löbelstein), Wüstenahorn

Sommeransicht der Veste Coburg
Vielfalt durch Kultur entdecken - Karte

Sehenswertes in der Stadt Coburg

Naturkundemuseum Coburg, Außenansicht vom Hofgarten aus
Naturkundemuseum Coburg, Außenansicht vom Hofgarten aus
Hervorgegangen aus den umfangreichen Sammlungen der Coburger Herzöge, informiert das Naturkundemuseum mit einer Vielzahl an Exponaten über verschiedene Themen der Geologie, Zoologie und Völkerkunde.
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Klassik Open Air im Rosengarten Coburg © Rainer Brabec | rainerbrabec.de
Klassik Open Air im Rosengarten Coburg © Rainer Brabec | rainerbrabec.de
Direkt hinter dem Kongresshaus erstreckt sich der namensgebende Rosengarten und dient Coburgern wie Gästen als Ort der Ruhe und Erholung.
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Blick auf die Veste Coburg in der Herbstsonne © Dr. Ottmar Fugmann | www.flugmann.de
Blick auf die Veste Coburg in der Herbstsonne © Dr. Ottmar Fugmann | www.flugmann.de
Ein besonderes Wahrzeichen der Stadt ist die imposante Veste, die aufgrund ihrer herrschaftlichen Lage auch als „Fränkische Krone“ bezeichnet wird. Bei schönem Wetter reicht der Ausblick weit über das Coburger Land hinaus bis ins Obere Maintal.
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Unser Blog rund um Coburg

Blick in den Riesensaal Schloss Ehrenburg
Ivonne
16.11.2016
Schloss Ehrenburg Coburg
Als ehemalige Residenz der Coburger Herzöge blickt die Ehrenburg auf eine fast 500-jährige Geschichte zurück.
Historische Puppe mit Kinderfrau Emma Puppenmuseum Coburg © Puppenmuseum Coburg
Anna
13.12.2016
Coburger Puppenmuseum
Wo einst der berühmte Dichter Friedrich Rückert wohnte, erzählt das Coburger Puppenmuseum heute anschaulich von der Entwicklung der Spielpuppe und der Kindererziehung durch Spielzeug in bürgerlichen Familien.
Hofgarten mit Blick auf die Veste Coburg in der Urlaubsregion Coburg.Rennsteig
Anna
08.11.2016
Hofgarten Coburg
Bei Ihrem Aufstieg von der Ehrenburg hinauf zur Veste Coburg führt Sie der Weg direkt durch den Hofgarten, einen weitläufigen Landschaftspark, angrenzend an die Coburger Innenstadt.
Aussenansicht Morizkirche Coburg © Von Störfix, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=14800843
Anna
20.12.2016
Stadtkirche St. Moriz
Die Osterpredigt Martin Luthers und das eindrucksvolle Alabaster-Epitaph im spätgotischen Chor machten die Coburger Morizkirche bekannt. Im Jahr 2017 ist sie einer der Austragungsorte der Bayerischen Landesausstellung.

Veranstaltungen in Coburg

Keine Veranstaltungen gefunden.
Montag, 27 März 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Dienstag, 28 März 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Landestheater Coburg

Als das politische Kabarett im Fernsehen noch ein Straßenfeger und kein Nachtprogramm war, konnten wir ihn regelmäßig auf der
Mattscheibe bewundern: Gerhard Polt. Ein „Urgestein“ würde ihn vielleicht irgendein heutiger Gala-Ansager nennen, und er würde sich höflich bedanken und loslegen.

Oder er würde einfach schweigen. Wie damals, 1980, als man ihn im ZDF mit dem Hinweis zensierte, dass Satire doch die „Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln solle“. Dies erzählte Polt natürlich brühwarm im ARD-„Scheibenwischer“, was dazu führte, dass eine Realsatire die nächste jagte. Das mag Gerhard Polt ... wenn sich der Wahnsinn einem alten bayerischen Holzhandbohrer gleich so ganz langsam ins Hirn dreht, dass man schreien möcht’. Und was hilft? Das Lachen, ja, das ist dann ein befreiendes, verstehendes Lachen – und kein eingespieltes aus der Spaßkonserve.

Im Saal des Münchner Hofbräus widmet das Landestheater Coburg dem Kabarettisten, Schauspieler und Autor nun einen ganzen Abend. In kleinen Szenen werden Polt-Texte gespielt, wie der über den
Deutschen an sich, der einfach zu teuer geworden ist: „Bis 30 kugelt er in Schulen umanander, arbeitet dann – wenn es hoch kommt – 15 Jahre und bekommt schließlich einen Herzinfarkt. So geht’s nicht. Die Asiaten sind da viel freier! Da darf ein Kind schon mit sieben Jahren arbeiten, und zwar 14 Stunden, und wenn’s will ohne Urlaub. Das verschafft den Asiaten Vorsprünge, die sind nicht aufzuholen. Wir Deutschen bremsen uns selbst immer mehr.“

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Mittwoch, 29 März 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Wifög


Der Gründer:Salon bietet Jungunternehmern, Existenzgründern, Kreativen, Studierenden und Gründungsinteressierten eine innovative Plattform für den kreativen Austausch von Ideen in ungezwungener Atmosphäre. Der Gründer:Salon greift damit die Tradition der „Literarischen Salons“ aus dem Paris des 16. Jahrhunderts wieder auf und verbindet dies mit Elementen der Neuzeit.

Der erste Coburger Gründer:Salon in diesem nicht mehr ganz so frischen Jahr führt uns zur Firma Buttonorder.de nach Lautertal.

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Friederike Schmöe

Friederike Schmöe liest aus dem in Coburg spielenden Krimi „Dohlenhatz“ – ein neuer Fall für Katinka Palfy. Ottmar Fuchs präsentiert sein Buch „Die andere Reformation – ökumenisch für eine solidarische Welt“.

Während nicht jeder Mensch im Laufe seines Lebens ein Verbrechen begeht, werden wir doch alle schuldig – wir lügen und tricksen, wir können jemanden nicht leiden und demütigen ihn, wir schinden Vorteile ggü. anderen heraus usw. Tragische Verbrechensfälle sind solche, in denen ein Mensch in eine Situation gerät, in der er vermeintlich zwei Handlungsoptionen hat – doch beide münden in schuldhaftes Verhalten. Die Kriminalliteratur spiegelt längst die Erkenntnis, dass man einen Menschen nicht umbringen muss, um ihn zu zerstören. Vorbei sind die rosigen Zeiten des Golden Age der Krimiliteratur, in denen mit der Lösung des Falls auch die Ordnung wiederhergestellt war (wie etwa bei Agatha Christie). Heute wird dem Leser vielfach mit der Auflösung auch die Aussichtslosigkeit präsentiert: Zwar ist ein Schuldiger gefasst, doch vor dem Gesetz ist er nicht zu belangen. Oder ein Mörder ist überführt, aber die wahren, die größeren Schuldigen, kommen davon. 

Wie gehen Menschen mit der eigenen Schuld und der ihrer Mitmenschen um? Hoffen wir auf Erlösung oder finden wir uns mit der Tragik falscher Entscheidungen ab? Was macht Schuld mit uns? 

Darüber lesen und streiten Theologe Ottmar Fuchs und Krimiautorin Friederike Schmöe – gern auch in Interaktion mit dem Publikum.  

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Donnerstag, 30 März 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Sextus Tarquinius raubt Lucretia/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Der Versuchung erlegen

Ungewöhnliche Liebespaare in biblischen Erzählungen, antiken Geschichten und neuzeitlicher Darstellung

Für das Programmformat „Museum bewegt“ laden wir Interessierte am

Donnerstag, 30. März 2017 um 10 Uhr oder
Sonntag, 2. April 2017 um 11 Uhr

in den Seminarraum der Kunstsammlungen der Veste Coburg ein. Treffpunkt: Haupteingang 1. Burghof, Kasse im Fürstenbau.

Was haben eine biblische Erzählung aus dem Alten Testament, eine antike Geschichte des römischen Historikers Livius und eine neuzeitliche Alltagsmoral gemeinsam? Claudia Lindenlaub-Sauer M.A. beschäftigt sich mit Darstellungen von Schönheit, Nacktheit und Unschuld in unterschiedlichen Medien. Sie stellt fest, dass in diesem Kontext der sexuelle Akt Hintergrund und Ziel jeglicher künstlerischer Auseinandersetzung ist - unabhängig von der Epoche, jedoch aus unterschiedlicher Motivation heraus. So schuf Lukas Cranach der Ältere zu Beginn des 16. Jahrhunderts als erster deutscher Künstler ein außergewöhnliches malerisches Werk, welches als Vorbild für eine Illustration in der Lutherbibel diente. Die Begriffe Moral und Vernunft werden hier eine Rolle spielen. Dass aber auch reine Sensationsgier der Grund für die künstlerische Auseinandersetzung mit der Sexualität sein kann, wird anhand einer Plastik in den Kunstsammlungen deutlich. Die Vielschichtigkeit des Themas wird auf anschauliche Weise diskutiert. Dies erlaubt neue Sichtweisen auf die Objekte der Ausstellung.

Mit diesem Thema setzen die Kunstsammlungen der Veste Coburg die Reihe „Museum bewegt“ fort. Nach einem kleinen Frühstück führt Claudia Lindenlaub-Sauer M.A. durch die Sammlung. Anschließend besteht die Möglichkeit, das Museum weiter auf eigene Faust zu erkunden. Das Ticket kostet 15,- EUR und ist gültig für Frühstück, Führung und Museumsbesuch.

Weitere Informationen gibt es unter Tel. 09561/879-19 bei Thomas Höpp. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Voranmeldung wird deshalb gebeten.

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Coburger Puppenmuseum

Der Freundeskreis Coburger Puppenmuseum e.V. lädt zum kostenlosen Museumsbesuch ein.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Zauberwelt

Ein Abend - zwei Clowns. Einer aus Bremen - einer aus Denver/USA. Beide leben in Oldenburg... und wissen nicht warum. Zwei Perlen der europäischen Kleinkunstszene, zwei Arten von Slapstick und Komik, angereichert mit einem Schuss Wahnsinn und einer Prise Verrücktheit, treffen aufeinander und machen einfach nur Spaß. Sie präsentieren gemeinsam ihr traumhaftes 3D Silent Comedy Movie. Ein filmisches Erlebnis mit Live-Soundtrack, in Farbe und auf Dolby komm raus! Der Music-Comedian und Rhythmusknacker Andi Steil und der in New York ausgebildete Schauspieler und Comedian Jeff Hess brennen mit ihrer faszinierenden Körpersprache, ihrer mitreißenden Action-Comedy, ihrer hohen Musikalität und ihrer unvergleichlichen Mimik ein Feuerwerk an schrägen Ideen und ungewohnten Situationen ab, dass eine das Zwechfell eine Bauchmassage und die Lachtränen eine willkommene Erfrischung verschaffen. Erleben Sie an diesem Abend Durchgeknalltes für Fortgeschrittene.

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Freitag, 31 März 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Landestheater Coburg

Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Landestheater Coburg

Als das politische Kabarett im Fernsehen noch ein Straßenfeger und kein Nachtprogramm war, konnten wir ihn regelmäßig auf der
Mattscheibe bewundern: Gerhard Polt. Ein „Urgestein“ würde ihn vielleicht irgendein heutiger Gala-Ansager nennen, und er würde sich höflich bedanken und loslegen.

Oder er würde einfach schweigen. Wie damals, 1980, als man ihn im ZDF mit dem Hinweis zensierte, dass Satire doch die „Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln solle“. Dies erzählte Polt natürlich brühwarm im ARD-„Scheibenwischer“, was dazu führte, dass eine Realsatire die nächste jagte. Das mag Gerhard Polt ... wenn sich der Wahnsinn einem alten bayerischen Holzhandbohrer gleich so ganz langsam ins Hirn dreht, dass man schreien möcht’. Und was hilft? Das Lachen, ja, das ist dann ein befreiendes, verstehendes Lachen – und kein eingespieltes aus der Spaßkonserve.

Im Saal des Münchner Hofbräus widmet das Landestheater Coburg dem Kabarettisten, Schauspieler und Autor nun einen ganzen Abend. In kleinen Szenen werden Polt-Texte gespielt, wie der über den
Deutschen an sich, der einfach zu teuer geworden ist: „Bis 30 kugelt er in Schulen umanander, arbeitet dann – wenn es hoch kommt – 15 Jahre und bekommt schließlich einen Herzinfarkt. So geht’s nicht. Die Asiaten sind da viel freier! Da darf ein Kind schon mit sieben Jahren arbeiten, und zwar 14 Stunden, und wenn’s will ohne Urlaub. Das verschafft den Asiaten Vorsprünge, die sind nicht aufzuholen. Wir Deutschen bremsen uns selbst immer mehr.“

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Samstag, 01 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Landestheater Coburg

Es wird gesungen und gesteppt, dass es nur so eine Freude ist. Durch Cole Porters Musical „Anything Goes" aus dem Jahre 1934 weht mehr als ein Hauch Broadway – es ist ein veritabler Musical-Sturm! Schließlich befinden wir uns auf dem Transatlantik-Liner „S. S. America" – und da ist erfahrungsgemäß die Hölle los.

Der blinde Passagier Billy Crocker versucht, die anberaumte Eheschließung seiner Geliebten Hope mit dem Briten Sir Oakleigh zu verhindern. Eine bunte Gesellschaft von skurrilen Typen steht ihm dabei manchmal im Wege und manchmal hilfreich zur Seite. 

Der Komponist und Bühnendichter Cole Porter schuf 1934 eine musikalische Komödie, die den Broadway und das Londoner West End im Sturm eroberte – um im Bild zu bleiben. Die verworrene Handlung mit Gaunern, Agenten und missionierten Chinesen ist dabei zweitrangig: Hits wie „I get a Kick out of You" oder „The Gypsie in Me" sind der Grund, warum man von diesem Musical nie genug bekommen kann.

Und wer hier Tiefgang erwartet, wird auch nicht enttäuscht: Porter und seine Textdichter zeichnen natürlich ein Sittengemälde Amerikas, das sich gerade von der Weltwirtschaftskrise erholt, aber ein Problem nicht los wird: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lebt zwischen Ausschweifung und den Wertevorstellungen der alten Pilger-Väter, für die selbst schon Weihnachten ein heidnischer Aberglaube war. Wie gesagt: Auf der „SS America" ist die Hölle los – und ob das gesegnete Land nun ausgerechnet am anderen Ende des Atlantiks zu finden ist, kann man nur herausfinden, wenn man sich auf den Weg macht. Maschinen, volle Kraft voraus, und: „Blow, Gabriel, blow!"

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Sonntag, 02 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Sextus Tarquinius raubt Lucretia/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Der Versuchung erlegen

Ungewöhnliche Liebespaare in biblischen Erzählungen, antiken Geschichten und neuzeitlicher Darstellung

Für das Programmformat „Museum bewegt“ laden wir Interessierte am

Donnerstag, 30. März 2017 um 10 Uhr oder
Sonntag, 2. April 2017 um 11 Uhr

in den Seminarraum der Kunstsammlungen der Veste Coburg ein. Treffpunkt: Haupteingang 1. Burghof, Kasse im Fürstenbau.

Was haben eine biblische Erzählung aus dem Alten Testament, eine antike Geschichte des römischen Historikers Livius und eine neuzeitliche Alltagsmoral gemeinsam? Claudia Lindenlaub-Sauer M.A. beschäftigt sich mit Darstellungen von Schönheit, Nacktheit und Unschuld in unterschiedlichen Medien. Sie stellt fest, dass in diesem Kontext der sexuelle Akt Hintergrund und Ziel jeglicher künstlerischer Auseinandersetzung ist - unabhängig von der Epoche, jedoch aus unterschiedlicher Motivation heraus. So schuf Lukas Cranach der Ältere zu Beginn des 16. Jahrhunderts als erster deutscher Künstler ein außergewöhnliches malerisches Werk, welches als Vorbild für eine Illustration in der Lutherbibel diente. Die Begriffe Moral und Vernunft werden hier eine Rolle spielen. Dass aber auch reine Sensationsgier der Grund für die künstlerische Auseinandersetzung mit der Sexualität sein kann, wird anhand einer Plastik in den Kunstsammlungen deutlich. Die Vielschichtigkeit des Themas wird auf anschauliche Weise diskutiert. Dies erlaubt neue Sichtweisen auf die Objekte der Ausstellung.

Mit diesem Thema setzen die Kunstsammlungen der Veste Coburg die Reihe „Museum bewegt“ fort. Nach einem kleinen Frühstück führt Claudia Lindenlaub-Sauer M.A. durch die Sammlung. Anschließend besteht die Möglichkeit, das Museum weiter auf eigene Faust zu erkunden. Das Ticket kostet 15,- EUR und ist gültig für Frühstück, Führung und Museumsbesuch.

Weitere Informationen gibt es unter Tel. 09561/879-19 bei Thomas Höpp. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Voranmeldung wird deshalb gebeten.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Landestheater Coburg

Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Ein Ensemble, dessen Musiker seit Jahren nach dem perfekten Klezmersound suchen und Erfahrungen in den verschiedensten Gruppen sammelten. Das Ergebnis ist ein Programm, das sich auf den unglaublich magischen Klang der alten Klezmerkapellen Osteuropas besinnt.  Als Meister ihres Faches verstehen es die Künstler virtuos, die Spannung zwischen Tradition und Erneuerung zu vermitteln. Karten für 12 Euro (Vorverkauf) und 17 Euro (Abendkasse).

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Montag, 03 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Lutz Naumann

Lutz Naumann, hauptberuflich Fotograf bei den Kunstsammlungen der Veste Coburg, hat auch in seiner Freizeit die Kamera immer dabei. Von einer Fahrradtour von Coburg nach Lübeck und über Berlin zurück entstand ein Buch mit Fotos und  Gedanken zu dieser Reise. Eine Auswahl wird er in der Veranstaltung in der Stadtbücherei vorstellen.Die Tour folgte der ehemaligen innerdeutschen Grenze. "Ich wollte den jetzigen Zusstand sehen und wollte mich hineindenken und hineinerinnern in den Zustand vor 25 Jahren und davor", erklärt Lutz Naumann seine Beweggründe für die Fahrt.

Lutz Naumann wurde 1956 in Dresden geboren, lebte und arbeitete in Sachsen und Thüringen und ist seit 2000 in den Kunstsammlungen angestellt.

 

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Msik


Drei Echo-Klassik Awards, zwei charmante Damen,
eine Geige von Antonio Stradivari, ein Flügel und
ein Baritonsaxophonist – das ist die erfrischende
Rezeptur für dieses umwerfende Kammermusikformat.
Margarita Oganesjan, Rebekka Hartmann und Markus
Maier sind anerkannte Solisten und Kammermusiker
in ihren angestammten Genres. Hier bieten die
drei Musiker mit Spielfreude und enthusiastischem
Zusammenspiel neuartige Klänge in außergewöhnlicher
Instrumentenkombination. Die mitreißende Fassung
von George Gershwins „Rhapsody in Blue“ bildet einen
reizvollen Kontrast zu Kompositionen aus der Türkei und
Armenien. Lassen Sie sich überraschen und schenken
Sie dem Motto „Rhapsody Three“ augenzwinkerndes
Vertrauen.

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Dienstag, 04 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Landestheater Coburg

Kindertheater ist so schwierig. Nein, nicht weil man vielleicht pädagogisch inkorrekt schreiben oder inszenieren könnte. Denn was ist bitteschön pädagogisch inkorrekt? Nehmen wir eine bekannte und gefürchtete Kinderfrage: Was ist Sterben? Sie kommt, wie alle Kinderfragen, unvermittelt, und wir Erwachsene haben alle Mühe eine Antwort zu finden.

Aber wir müssen, und dabei dürfen wir uns nicht fürchten, eine Grenze der Korrektheit übertreten. Und deshalb ist Kindertheater so schwierig. Es muss die Kinder ernst nehmen und nicht die Ängste der Erwachsenen. Jens Raschke hat mit seinem Stück „Schlafen Fische?" erfolgreich den Versuch gewagt, sich dem Thema Tod für Kinder zu nähern.

Das zehnjährige Mädchen Jette steht auf dem Friedhof und erinnert sich daran, wie sie das Sterben ihres kleinen Bruders begleitete. Wie sie seinen Sarg bemalte und wie er beerdigt wurde. Auf berührende Weise hat Jens Raschke selbst einmal seinen Monolog zur Uraufführung inszeniert und dabei einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt.

Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. Es ist wichtig, mit Kindern über alles zu sprechen. „Schlafen Fische?" nimmt auch uns Erwachsenen dabei ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. Oder könnten Sie aus dem Stegreif die Frage beantworten, ob Fische schlafen? Nun ja, es gibt eben auch nicht immer eine Antwort. Hauptsache, wir geben es den Kindern gegenüber auch zu.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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In Zusammenarbeit mit dem Landestheater Coburg: Ein politischer Salon. Die Schauspielerin Eva Marianne Berger liest zu einem aktuellen Thema. Teilnahme kostenlos! Bitte Plätze reservieren unter Telefon 09561-80870.

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Landestheater Coburg

Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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Mittwoch, 05 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Landestheater Coburg

Kindertheater ist so schwierig. Nein, nicht weil man vielleicht pädagogisch inkorrekt schreiben oder inszenieren könnte. Denn was ist bitteschön pädagogisch inkorrekt? Nehmen wir eine bekannte und gefürchtete Kinderfrage: Was ist Sterben? Sie kommt, wie alle Kinderfragen, unvermittelt, und wir Erwachsene haben alle Mühe eine Antwort zu finden.

Aber wir müssen, und dabei dürfen wir uns nicht fürchten, eine Grenze der Korrektheit übertreten. Und deshalb ist Kindertheater so schwierig. Es muss die Kinder ernst nehmen und nicht die Ängste der Erwachsenen. Jens Raschke hat mit seinem Stück „Schlafen Fische?" erfolgreich den Versuch gewagt, sich dem Thema Tod für Kinder zu nähern.

Das zehnjährige Mädchen Jette steht auf dem Friedhof und erinnert sich daran, wie sie das Sterben ihres kleinen Bruders begleitete. Wie sie seinen Sarg bemalte und wie er beerdigt wurde. Auf berührende Weise hat Jens Raschke selbst einmal seinen Monolog zur Uraufführung inszeniert und dabei einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt.

Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. Es ist wichtig, mit Kindern über alles zu sprechen. „Schlafen Fische?" nimmt auch uns Erwachsenen dabei ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. Oder könnten Sie aus dem Stegreif die Frage beantworten, ob Fische schlafen? Nun ja, es gibt eben auch nicht immer eine Antwort. Hauptsache, wir geben es den Kindern gegenüber auch zu.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Landestheater Coburg

Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Donnerstag, 06 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

zur Veranstaltung
Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Stadtbücherei

Die „Abteilung Bevölkerungswesen und Fürsorge (BuF)“ war ein Teil der Zivilverwaltung im besetzten Polen, der vor allem im Jahr 1942 erheblich in den systematischen Mord an den europäischen Juden verwickelt war. Die dabei angelegten Akten wurden beim Vormarsch der Roten Armee in einen Güterwaggon gepackt und im Raum Coburg stillschweigend beseitigt.

Was hat die Angehörigen dieser Behörde bewegt, in den letzten Kriegstagen ihren Weg ausgerechnet nach Coburg zu nehmen? War es Zufall oder der Ruf einer Hochburg des Nationalsozialismus, in der sie sich Schutz und Unterstützung versprachen? Wer waren schließlich diese Männer, die als typische Vertreter von Helfern Hitlers aus zweiter Reihe gelten können und die nach relativ kurzem Ausharren im stillen Winkel völlig unbeschadet und ungeschoren die Chance eines neuen Lebens und neuer Karrieren ergriffen?

Der Vortrag wird Fragen wie diese nur im Ansatz klären können. Genügend Stoff für eine interessante Diskussion wird bleiben.

Veranstalter: Initiative Stadtmuseum Coburg in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei, dem Evangelischen Bildungswerk Coburg und dem Verein „Alternative Kultur“.

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Der witzige Bademeister

Nun ist es bereits eine Dekade her, als Bademeister Rudi Schaluppke sein Bühnendebut gab. In den 10 Jahren ist Schaluppke zu einer festen Größe in der deutschen Kleinkunstszene geworden und hat sich mit bissigen Erählungen vom Arbeitsalltag in einer Kölner Badeanstalt bundesweit eine große Fangemeinde erspielt. Ein waschechter Entertainer, bei dem kein Auge trocken bleibt.

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Freitag, 07 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Wir informieren über diese neue Bestattungsform, bei der die Pflege vom Grünflächenamt übernommen wird und zeigen die besonderen Plätze auf dem Friedhof.

Treffpunkt: Friedhofsverwaltung, neben Aussegnungshalle

Referent: Stefan Albert, Friedhofsverwaltung

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Landestheater Coburg

Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Wir beginnen pünktlich um 19.30 Uhr und enden um 24.00 Uhr! Eintritt: 5 Euro - nur Vorverkauf

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Landestheater Coburg

Wer also ist der beste Hitlerdarsteller? Nein, diese Frage ist nicht politisch, sondern ernst gemeint! Drei Schauspieler treten diesen Wettstreit vor ihrem Auftritt in einer Talkshow an und versuchen sich gegenseitig in Theorie und Praxis zu übertrumpfen. Theresia Walser schafft gerade, was in Deutschland selten geworden ist: die intelligente und abendfüllende politische Komödie neu zu erfinden.

Ihre Stücke erobern sogar das Boulevard-Theater und schließen damit eine Lücke, die seit Jahrzehnten in Deutschland bestand: Der politische Witz gehört ins Kabarett, während das Theater verhandelt, überhöht, dekonstruiert oder schlicht schockiert. Alles hat seine Zeit. Nun also fordert Theresia Walser Ensembles und Regie gleichermaßen witzig und politisch zu sein. Die Figuren sind aktuell und ein gefundenes Fressen für Schauspieler, die Lust an der Verwandlung und an einer guten Pointe haben. Mit Stephan Mertl, Thomas Straus und Niklaus Scheibli stand die Besetzung für „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" in Coburg schnell fest.

Alle drei Schauspieler haben längst bewiesen, dass sie das komische wie das ernste Fach beherrschen und sicher auch die Lust mitbringen, das Schwierigste auf dem Theater zu wagen: das Theaterspielen selbst darzustellen. „Er ist wieder da", könnte man von den Zinnen der Stadt rufen und dabei natürlich meinen: „Sie ist wieder da", die intelligente politische deutsche Komödie mit Seitenhieben auf das Theater an sich.

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© Kerstin Joensson

Jonathan Zelter ist in kürzester Zeit zu einer echten Marke geworden. Er steht für neue deutsche Musik. Ob akustisch, balladesk oder kraftvoll live mit Band – seine Musik berührt Herz und Verstand! Der gerade einmal 22-jährige komponiert und schreibt seine Lieder selbst. Am Klavier, an der Gitarre und am Akkordeon. „Meine Songs sollen zeitgemäß klingen, eine klare Aussage haben und genau das Gefühl vermitteln, das ich spüre, wenn ich sie schreibe. Andere schreiben Tagebuch, ich schreibe Lieder“, bringt er es auf den Punkt. Er ist ein Mutmacher, der vom Zurechtkommen in dieser Welt erzählt und davon, dass man einen Platz in einem Herzen finden kann, das auf einen wartet und es genügt, einfach nur man selbst zu sein.


Kartenreservierung:
Tel. 09561/90856
kultur@leise-am-markt.de
www.leise-am-markt.de/anfrage/kartenreservierung/

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Samstag, 08 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Landestheater Coburg

Entdecken Sie die Theaterwelt aus dem Blickwinkel der Sänger und Schauspieler, der Musiker und der Bühnentechniker: Werfen Sie einen Blick in die Garderoben, in denen sich die Darsteller Abend für Abend in eine andere Rolle verwandeln, nehmen Sie im Orchestergraben Platz, erkunden Sie die Proberäume und setzen Sie selbst einen Fuß auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Auf dem Weg durch unser Haus erfahren Sie allerlei über das Theaterleben: Wie lange dauert es, bis ein Stück zur Aufführung gelangen kann? Wer muss alles mit anpacken, damit sich am Abend der Vorhang hebt? Und was macht eigentlich ein Inspizient? 

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Coburger Marktfrau/TMC

Die Coburger Marktfrau zeigt Ihnen die Innenstadt von Coburg. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Marktplatz, Hofapotheke.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Landestheater Coburg

Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Sonntag, 09 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Landestheater Coburg

Volkstheater muss nicht im Bauernschrank enden. Wenn es noch Beweise dafür bräuchte, dass Rainer Werner Fassbinders Lebenswerk – und darin sein Volkstheater – von besonderer Bedeutung für unsere Gesellschaft ist, fänden wir in den aktuellen Debatten um die Integration von Flüchtlingen ständig welche.

Das Private war und ist politisch, da gibt es nichts zu rütteln. Der Workaholic aus Bad Wörishofen hat diesen Grundsatz bis zu seinem frühen Tod konsequent gelebt und deshalb hat auch dieses Schauspiel aus dem Jahr 1968 nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

In einer Wundertüten-Fabrik langweilen sich junge Menschen bei eintöniger Arbeit. Chefin Elisabeth stellt aus Kostengründen den griechischen „Gastarbeiter" Jorgos ein. Einige Frauen hoffen auf ein Liebesabenteuer, die Männer sind eifersüchtig. Es kommt erst zu verbalen Sticheleien, dann zu einer handfesten Schlägerei, in der Jorgos verletzt wird. Feinfühliger bahnt sich eine Beziehung zwischen dem Neuen und Marie an. Als Marie jedoch Jorgos auf Frau und Kinder anspricht, beschließt der Grieche, die Stadt zu verlassen.

In der Uraufführungs-Atmosphäre eines Münchner Kellertheaters wirkte Fassbinders Alltagsdrama besonders bedrückend, doch längst hat der „Katzelmacher" auch die großen Bühnen erobert. Er ist ein Stück deutsches Volkstheater-Gut geworden, in bester Tradition dieses jahrhundertealten Genres, das seinem Publikum immer aufs Maul schaut und seine Herzen berühren möchte.

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Coburger Puppenmuseum

Thomas Packert behandelt Puppen, Bären und andere Plüschtiere mit Glieder- und Gelenkschmerzen, Augenleiden, Haarausfall und vielen anderen „Krankheiten“, auch „schwere Fälle“ wie zerbrochene Köpfe oder fehlende Gliedmaßen. Einlieferung und Abholung auch unter der Woche zu den Öffnungszeiten des Puppenmuseums möglich.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Coburger Puppenmuseum

Veranstaltung zur Rückert-Ausstellung

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Landestheater Coburg

Die Gralsritter haben ein Problem. Seit sie den Aufnahmeantrag Klingsors abgelehnt haben, geht es mit ihrem Wortführer Amfortas bergab. Der Abgelehnte raubte den heiligen Speer und schlug Amfortas eine Wunde, die nicht mehr heilen will. Immer, wenn der Heilige Gral enthüllt wird, leidet der junge König Höllenqualen. Nur ein durch Mitleid wissender reiner Tor, so raunen die Ritter, könne Erlösung bringen. Ein Tor ist schnell gefunden. In Klingsors Zaubergarten schlägt er sich schon einmal prächtig. Als der böse Querulant den heiligen Speer nach ihm schleudert, bleibt der über Parsifals Kopf in der Luft stehen.

Da wird man hellhörig: Ein Speer bleibt in der Luft stehen? Ein reiner Tor erlöst eine Ritterschaft? Jawohl, liebe Realisten, in Wagners Welt und Wähnen kann so etwas immer vorkommen.

Und nicht nur Wagnerianer lassen sich gern einmal aus der Wirklichkeit entführen. Gilt es doch hier dem letzten Werk des Meisters aus Leipzig, der in Bayreuth heimisch wurde. Nicht weniger als 23 Jahre arbeitete er – mit Unterbrechungen durch Geldnot, Ehekrise oder Festspielgründung – an diesem Opus. König Ludwig II. drängte Richard Wagner den „Parsifal" zu vollenden.

Selbst Wagners größte Kritiker sprechen den Titel dieser Oper immer mit Ehrfurcht aus. Wer sich ihr aussetzt, wird Teil einer kollektiven Meditation, die ihresgleichen sucht. In Parkett und auf dem Rang wähnt man sich durch eine höhere Macht erhoben, schon um das Sitzfleisch wenigstens in Gedanken zu schonen. Zum Raum wird hier die Zeit.

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Landestheater Coburg

Wer also ist der beste Hitlerdarsteller? Nein, diese Frage ist nicht politisch, sondern ernst gemeint! Drei Schauspieler treten diesen Wettstreit vor ihrem Auftritt in einer Talkshow an und versuchen sich gegenseitig in Theorie und Praxis zu übertrumpfen. Theresia Walser schafft gerade, was in Deutschland selten geworden ist: die intelligente und abendfüllende politische Komödie neu zu erfinden.

Ihre Stücke erobern sogar das Boulevard-Theater und schließen damit eine Lücke, die seit Jahrzehnten in Deutschland bestand: Der politische Witz gehört ins Kabarett, während das Theater verhandelt, überhöht, dekonstruiert oder schlicht schockiert. Alles hat seine Zeit. Nun also fordert Theresia Walser Ensembles und Regie gleichermaßen witzig und politisch zu sein. Die Figuren sind aktuell und ein gefundenes Fressen für Schauspieler, die Lust an der Verwandlung und an einer guten Pointe haben. Mit Stephan Mertl, Thomas Straus und Niklaus Scheibli stand die Besetzung für „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" in Coburg schnell fest.

Alle drei Schauspieler haben längst bewiesen, dass sie das komische wie das ernste Fach beherrschen und sicher auch die Lust mitbringen, das Schwierigste auf dem Theater zu wagen: das Theaterspielen selbst darzustellen. „Er ist wieder da", könnte man von den Zinnen der Stadt rufen und dabei natürlich meinen: „Sie ist wieder da", die intelligente politische deutsche Komödie mit Seitenhieben auf das Theater an sich.

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Montag, 10 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Dienstag, 11 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

zur Veranstaltung
Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

zur Veranstaltung
Landestheater Coburg

Wer also ist der beste Hitlerdarsteller? Nein, diese Frage ist nicht politisch, sondern ernst gemeint! Drei Schauspieler treten diesen Wettstreit vor ihrem Auftritt in einer Talkshow an und versuchen sich gegenseitig in Theorie und Praxis zu übertrumpfen. Theresia Walser schafft gerade, was in Deutschland selten geworden ist: die intelligente und abendfüllende politische Komödie neu zu erfinden.

Ihre Stücke erobern sogar das Boulevard-Theater und schließen damit eine Lücke, die seit Jahrzehnten in Deutschland bestand: Der politische Witz gehört ins Kabarett, während das Theater verhandelt, überhöht, dekonstruiert oder schlicht schockiert. Alles hat seine Zeit. Nun also fordert Theresia Walser Ensembles und Regie gleichermaßen witzig und politisch zu sein. Die Figuren sind aktuell und ein gefundenes Fressen für Schauspieler, die Lust an der Verwandlung und an einer guten Pointe haben. Mit Stephan Mertl, Thomas Straus und Niklaus Scheibli stand die Besetzung für „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" in Coburg schnell fest.

Alle drei Schauspieler haben längst bewiesen, dass sie das komische wie das ernste Fach beherrschen und sicher auch die Lust mitbringen, das Schwierigste auf dem Theater zu wagen: das Theaterspielen selbst darzustellen. „Er ist wieder da", könnte man von den Zinnen der Stadt rufen und dabei natürlich meinen: „Sie ist wieder da", die intelligente politische deutsche Komödie mit Seitenhieben auf das Theater an sich.

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Mittwoch, 12 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Coburger Puppenmuseum

Ferienprogramm im Puppenmuseum

Wir basteln einen Osterhasen!

Aus Socken basteln wir uns lustige Osterhasen mit Schleifchen, Glöckchen und großen Kulleraugen.

Für Kinder ab 5 Jahre, max. 10 Kinder

Unter Anmeldung wird bis zum 10.04.2017 gebeten unter Tel.: 09561 / 89-140 oder E-Mail: puppenmuseum@coburg.de

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Landestheater Coburg

Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Landestheater Coburg

Wer also ist der beste Hitlerdarsteller? Nein, diese Frage ist nicht politisch, sondern ernst gemeint! Drei Schauspieler treten diesen Wettstreit vor ihrem Auftritt in einer Talkshow an und versuchen sich gegenseitig in Theorie und Praxis zu übertrumpfen. Theresia Walser schafft gerade, was in Deutschland selten geworden ist: die intelligente und abendfüllende politische Komödie neu zu erfinden.

Ihre Stücke erobern sogar das Boulevard-Theater und schließen damit eine Lücke, die seit Jahrzehnten in Deutschland bestand: Der politische Witz gehört ins Kabarett, während das Theater verhandelt, überhöht, dekonstruiert oder schlicht schockiert. Alles hat seine Zeit. Nun also fordert Theresia Walser Ensembles und Regie gleichermaßen witzig und politisch zu sein. Die Figuren sind aktuell und ein gefundenes Fressen für Schauspieler, die Lust an der Verwandlung und an einer guten Pointe haben. Mit Stephan Mertl, Thomas Straus und Niklaus Scheibli stand die Besetzung für „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" in Coburg schnell fest.

Alle drei Schauspieler haben längst bewiesen, dass sie das komische wie das ernste Fach beherrschen und sicher auch die Lust mitbringen, das Schwierigste auf dem Theater zu wagen: das Theaterspielen selbst darzustellen. „Er ist wieder da", könnte man von den Zinnen der Stadt rufen und dabei natürlich meinen: „Sie ist wieder da", die intelligente politische deutsche Komödie mit Seitenhieben auf das Theater an sich.

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Donnerstag, 13 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Landestheater Coburg

Die Gralsritter haben ein Problem. Seit sie den Aufnahmeantrag Klingsors abgelehnt haben, geht es mit ihrem Wortführer Amfortas bergab. Der Abgelehnte raubte den heiligen Speer und schlug Amfortas eine Wunde, die nicht mehr heilen will. Immer, wenn der Heilige Gral enthüllt wird, leidet der junge König Höllenqualen. Nur ein durch Mitleid wissender reiner Tor, so raunen die Ritter, könne Erlösung bringen. Ein Tor ist schnell gefunden. In Klingsors Zaubergarten schlägt er sich schon einmal prächtig. Als der böse Querulant den heiligen Speer nach ihm schleudert, bleibt der über Parsifals Kopf in der Luft stehen.

Da wird man hellhörig: Ein Speer bleibt in der Luft stehen? Ein reiner Tor erlöst eine Ritterschaft? Jawohl, liebe Realisten, in Wagners Welt und Wähnen kann so etwas immer vorkommen.

Und nicht nur Wagnerianer lassen sich gern einmal aus der Wirklichkeit entführen. Gilt es doch hier dem letzten Werk des Meisters aus Leipzig, der in Bayreuth heimisch wurde. Nicht weniger als 23 Jahre arbeitete er – mit Unterbrechungen durch Geldnot, Ehekrise oder Festspielgründung – an diesem Opus. König Ludwig II. drängte Richard Wagner den „Parsifal" zu vollenden.

Selbst Wagners größte Kritiker sprechen den Titel dieser Oper immer mit Ehrfurcht aus. Wer sich ihr aussetzt, wird Teil einer kollektiven Meditation, die ihresgleichen sucht. In Parkett und auf dem Rang wähnt man sich durch eine höhere Macht erhoben, schon um das Sitzfleisch wenigstens in Gedanken zu schonen. Zum Raum wird hier die Zeit.

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Landestheater Coburg

Als das politische Kabarett im Fernsehen noch ein Straßenfeger und kein Nachtprogramm war, konnten wir ihn regelmäßig auf der
Mattscheibe bewundern: Gerhard Polt. Ein „Urgestein“ würde ihn vielleicht irgendein heutiger Gala-Ansager nennen, und er würde sich höflich bedanken und loslegen.

Oder er würde einfach schweigen. Wie damals, 1980, als man ihn im ZDF mit dem Hinweis zensierte, dass Satire doch die „Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln solle“. Dies erzählte Polt natürlich brühwarm im ARD-„Scheibenwischer“, was dazu führte, dass eine Realsatire die nächste jagte. Das mag Gerhard Polt ... wenn sich der Wahnsinn einem alten bayerischen Holzhandbohrer gleich so ganz langsam ins Hirn dreht, dass man schreien möcht’. Und was hilft? Das Lachen, ja, das ist dann ein befreiendes, verstehendes Lachen – und kein eingespieltes aus der Spaßkonserve.

Im Saal des Münchner Hofbräus widmet das Landestheater Coburg dem Kabarettisten, Schauspieler und Autor nun einen ganzen Abend. In kleinen Szenen werden Polt-Texte gespielt, wie der über den
Deutschen an sich, der einfach zu teuer geworden ist: „Bis 30 kugelt er in Schulen umanander, arbeitet dann – wenn es hoch kommt – 15 Jahre und bekommt schließlich einen Herzinfarkt. So geht’s nicht. Die Asiaten sind da viel freier! Da darf ein Kind schon mit sieben Jahren arbeiten, und zwar 14 Stunden, und wenn’s will ohne Urlaub. Das verschafft den Asiaten Vorsprünge, die sind nicht aufzuholen. Wir Deutschen bremsen uns selbst immer mehr.“

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Freitag, 14 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Foto: Jochen Berger

Marie Smolka (Sopran), Michala Maucher (Alt),
Hermann Oswald (Tenor), Felix Rathgeber (Bass)

Coburger Bachchor
Main-Barockorchester Frankfurt

Leitung: Peter Stenglein

Eintrittskarten ab 14. März 2017 bei Tourist-Information Coburg, Herrngasse 4, 96450 Coburg
Tel.: 09561-898044, info@coburg.tourist.de

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Samstag, 15 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Landestheater Coburg

Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Landestheater Coburg

Es wird gesungen und gesteppt, dass es nur so eine Freude ist. Durch Cole Porters Musical „Anything Goes" aus dem Jahre 1934 weht mehr als ein Hauch Broadway – es ist ein veritabler Musical-Sturm! Schließlich befinden wir uns auf dem Transatlantik-Liner „S. S. America" – und da ist erfahrungsgemäß die Hölle los.

Der blinde Passagier Billy Crocker versucht, die anberaumte Eheschließung seiner Geliebten Hope mit dem Briten Sir Oakleigh zu verhindern. Eine bunte Gesellschaft von skurrilen Typen steht ihm dabei manchmal im Wege und manchmal hilfreich zur Seite. 

Der Komponist und Bühnendichter Cole Porter schuf 1934 eine musikalische Komödie, die den Broadway und das Londoner West End im Sturm eroberte – um im Bild zu bleiben. Die verworrene Handlung mit Gaunern, Agenten und missionierten Chinesen ist dabei zweitrangig: Hits wie „I get a Kick out of You" oder „The Gypsie in Me" sind der Grund, warum man von diesem Musical nie genug bekommen kann.

Und wer hier Tiefgang erwartet, wird auch nicht enttäuscht: Porter und seine Textdichter zeichnen natürlich ein Sittengemälde Amerikas, das sich gerade von der Weltwirtschaftskrise erholt, aber ein Problem nicht los wird: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lebt zwischen Ausschweifung und den Wertevorstellungen der alten Pilger-Väter, für die selbst schon Weihnachten ein heidnischer Aberglaube war. Wie gesagt: Auf der „SS America" ist die Hölle los – und ob das gesegnete Land nun ausgerechnet am anderen Ende des Atlantiks zu finden ist, kann man nur herausfinden, wenn man sich auf den Weg macht. Maschinen, volle Kraft voraus, und: „Blow, Gabriel, blow!"

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Sonntag, 16 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Landestheater Coburg

Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadt Coburg

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Landestheater Coburg

Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Landestheater Coburg

Die Gralsritter haben ein Problem. Seit sie den Aufnahmeantrag Klingsors abgelehnt haben, geht es mit ihrem Wortführer Amfortas bergab. Der Abgelehnte raubte den heiligen Speer und schlug Amfortas eine Wunde, die nicht mehr heilen will. Immer, wenn der Heilige Gral enthüllt wird, leidet der junge König Höllenqualen. Nur ein durch Mitleid wissender reiner Tor, so raunen die Ritter, könne Erlösung bringen. Ein Tor ist schnell gefunden. In Klingsors Zaubergarten schlägt er sich schon einmal prächtig. Als der böse Querulant den heiligen Speer nach ihm schleudert, bleibt der über Parsifals Kopf in der Luft stehen.

Da wird man hellhörig: Ein Speer bleibt in der Luft stehen? Ein reiner Tor erlöst eine Ritterschaft? Jawohl, liebe Realisten, in Wagners Welt und Wähnen kann so etwas immer vorkommen.

Und nicht nur Wagnerianer lassen sich gern einmal aus der Wirklichkeit entführen. Gilt es doch hier dem letzten Werk des Meisters aus Leipzig, der in Bayreuth heimisch wurde. Nicht weniger als 23 Jahre arbeitete er – mit Unterbrechungen durch Geldnot, Ehekrise oder Festspielgründung – an diesem Opus. König Ludwig II. drängte Richard Wagner den „Parsifal" zu vollenden.

Selbst Wagners größte Kritiker sprechen den Titel dieser Oper immer mit Ehrfurcht aus. Wer sich ihr aussetzt, wird Teil einer kollektiven Meditation, die ihresgleichen sucht. In Parkett und auf dem Rang wähnt man sich durch eine höhere Macht erhoben, schon um das Sitzfleisch wenigstens in Gedanken zu schonen. Zum Raum wird hier die Zeit.

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Landestheater Coburg

Als das politische Kabarett im Fernsehen noch ein Straßenfeger und kein Nachtprogramm war, konnten wir ihn regelmäßig auf der
Mattscheibe bewundern: Gerhard Polt. Ein „Urgestein“ würde ihn vielleicht irgendein heutiger Gala-Ansager nennen, und er würde sich höflich bedanken und loslegen.

Oder er würde einfach schweigen. Wie damals, 1980, als man ihn im ZDF mit dem Hinweis zensierte, dass Satire doch die „Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln solle“. Dies erzählte Polt natürlich brühwarm im ARD-„Scheibenwischer“, was dazu führte, dass eine Realsatire die nächste jagte. Das mag Gerhard Polt ... wenn sich der Wahnsinn einem alten bayerischen Holzhandbohrer gleich so ganz langsam ins Hirn dreht, dass man schreien möcht’. Und was hilft? Das Lachen, ja, das ist dann ein befreiendes, verstehendes Lachen – und kein eingespieltes aus der Spaßkonserve.

Im Saal des Münchner Hofbräus widmet das Landestheater Coburg dem Kabarettisten, Schauspieler und Autor nun einen ganzen Abend. In kleinen Szenen werden Polt-Texte gespielt, wie der über den
Deutschen an sich, der einfach zu teuer geworden ist: „Bis 30 kugelt er in Schulen umanander, arbeitet dann – wenn es hoch kommt – 15 Jahre und bekommt schließlich einen Herzinfarkt. So geht’s nicht. Die Asiaten sind da viel freier! Da darf ein Kind schon mit sieben Jahren arbeiten, und zwar 14 Stunden, und wenn’s will ohne Urlaub. Das verschafft den Asiaten Vorsprünge, die sind nicht aufzuholen. Wir Deutschen bremsen uns selbst immer mehr.“

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Montag, 17 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Landestheater Coburg

Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Landestheater Coburg

Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Dienstag, 18 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Mittwoch, 19 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Coburger Puppenmuseum

Ein Puppentheater diente den Damen der gehobenen Gesellschaft im 19. Jahrhundert zum anregenden Zeitvertreib bei Kaffee- und Konversationskränzchen. Figuren und Ausstattung lassen ebenso auf die bevorzugten Stoffe wie auch auf die sozialen Verhältnisse der Zeit schließen.
Die Kinder sehen sich in einer Dialogführung die verschiedenen Puppentheater im Museum und in der Sonderausstellung über die Theatermalerfamilie Brückner an und basteln anschließend ein eigenes, in dem dann eine Szene aus einem ausgewählten Stück gespielt wird.

 

Ferienprogramm für Kinder ab 6 Jahren

Um Anmeldung wird gebeten bis Montag, 17.04.2017 unter Tel.: 09561 / 89-140 oder E-Mail: puppenmuseum@coburg.de

 

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Landestheater Coburg

Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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Coburg/TMC

Machen Sie mit dem "Coburger Nachtwächter" einen Rundgang durch die Innenstadt. Dauer ca. 45 Minuten
Treffpunkt: Hofapotheke, Marktplatz.

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Donnerstag, 20 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Freitag, 21 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Landestheater Coburg

Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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Samstag, 22 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Landestheater Coburg

Volkstheater muss nicht im Bauernschrank enden. Wenn es noch Beweise dafür bräuchte, dass Rainer Werner Fassbinders Lebenswerk – und darin sein Volkstheater – von besonderer Bedeutung für unsere Gesellschaft ist, fänden wir in den aktuellen Debatten um die Integration von Flüchtlingen ständig welche.

Das Private war und ist politisch, da gibt es nichts zu rütteln. Der Workaholic aus Bad Wörishofen hat diesen Grundsatz bis zu seinem frühen Tod konsequent gelebt und deshalb hat auch dieses Schauspiel aus dem Jahr 1968 nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

In einer Wundertüten-Fabrik langweilen sich junge Menschen bei eintöniger Arbeit. Chefin Elisabeth stellt aus Kostengründen den griechischen „Gastarbeiter" Jorgos ein. Einige Frauen hoffen auf ein Liebesabenteuer, die Männer sind eifersüchtig. Es kommt erst zu verbalen Sticheleien, dann zu einer handfesten Schlägerei, in der Jorgos verletzt wird. Feinfühliger bahnt sich eine Beziehung zwischen dem Neuen und Marie an. Als Marie jedoch Jorgos auf Frau und Kinder anspricht, beschließt der Grieche, die Stadt zu verlassen.

In der Uraufführungs-Atmosphäre eines Münchner Kellertheaters wirkte Fassbinders Alltagsdrama besonders bedrückend, doch längst hat der „Katzelmacher" auch die großen Bühnen erobert. Er ist ein Stück deutsches Volkstheater-Gut geworden, in bester Tradition dieses jahrhundertealten Genres, das seinem Publikum immer aufs Maul schaut und seine Herzen berühren möchte.

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Sonntag, 23 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Queen Victoria/TMC

Queen Victoria "persönlich" führt durch Schloss Ehrenburg. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Eingang Schloss Ehrenburg

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Landestheater Coburg

Die Gralsritter haben ein Problem. Seit sie den Aufnahmeantrag Klingsors abgelehnt haben, geht es mit ihrem Wortführer Amfortas bergab. Der Abgelehnte raubte den heiligen Speer und schlug Amfortas eine Wunde, die nicht mehr heilen will. Immer, wenn der Heilige Gral enthüllt wird, leidet der junge König Höllenqualen. Nur ein durch Mitleid wissender reiner Tor, so raunen die Ritter, könne Erlösung bringen. Ein Tor ist schnell gefunden. In Klingsors Zaubergarten schlägt er sich schon einmal prächtig. Als der böse Querulant den heiligen Speer nach ihm schleudert, bleibt der über Parsifals Kopf in der Luft stehen.

Da wird man hellhörig: Ein Speer bleibt in der Luft stehen? Ein reiner Tor erlöst eine Ritterschaft? Jawohl, liebe Realisten, in Wagners Welt und Wähnen kann so etwas immer vorkommen.

Und nicht nur Wagnerianer lassen sich gern einmal aus der Wirklichkeit entführen. Gilt es doch hier dem letzten Werk des Meisters aus Leipzig, der in Bayreuth heimisch wurde. Nicht weniger als 23 Jahre arbeitete er – mit Unterbrechungen durch Geldnot, Ehekrise oder Festspielgründung – an diesem Opus. König Ludwig II. drängte Richard Wagner den „Parsifal" zu vollenden.

Selbst Wagners größte Kritiker sprechen den Titel dieser Oper immer mit Ehrfurcht aus. Wer sich ihr aussetzt, wird Teil einer kollektiven Meditation, die ihresgleichen sucht. In Parkett und auf dem Rang wähnt man sich durch eine höhere Macht erhoben, schon um das Sitzfleisch wenigstens in Gedanken zu schonen. Zum Raum wird hier die Zeit.

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Landestheater Coburg

Die Show muss weitergehen: Wer wüsste das besser als Tänzerinnen und Tänzer? Wer diesen Beruf ergreift, der weiß: Die Zeit der aktiven Bühnenkarriere begrenzt, mit spätestens Mitte 30 ist Schluss. Da ist es nur gut, wenn man vorher schon in artverwandte Berufszweige hineinschnuppern und sich beispielsweise auf dem Gebiet der Choreografie erproben kann: Bei den „First Steps" erwartet die Besucher ein Tanzabend gespickt mit fantasievollen tänzerischen Miniaturen, vom Spitzentanz bis zum Modern Dance.

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Montag, 24 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Entdecken Sie ganz neue Ecken in Coburg - mit den Villenspaziergängen der Volkshochschule! Ziel dieses Rundgangs sind die Villen am Festungsberg. Nicht nur die eindrucksvollen Fassaden und die malerische Architektur sind einer Betrachtung wert. Dr. Renathe Reuther erläutert zudem die Geschichte der Erbauer und Bewohner, häufig wichtige Personen aus Politik und Wirtschaft, die die Entwicklung Coburgs an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert illustriert.

Weitere Villenspaziergänge führen am 8. Mai 2017 zur Schwarzen Allee und am 15. Mai 2017 zum Galgenberg.

Ausgangspunkt für die Villenspaziergänge ist die Morizkirche. Voranmeldung ist für die Teilnahme erforderlich - unter www.vhs-coburg.de oder telefonisch oder persönlich in der Anmeldung der Volkshochschule in der Löwenstraße 12, Telefon 09561/88250.

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Dienstag, 25 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Landestheater Coburg

Es wird gesungen und gesteppt, dass es nur so eine Freude ist. Durch Cole Porters Musical „Anything Goes" aus dem Jahre 1934 weht mehr als ein Hauch Broadway – es ist ein veritabler Musical-Sturm! Schließlich befinden wir uns auf dem Transatlantik-Liner „S. S. America" – und da ist erfahrungsgemäß die Hölle los.

Der blinde Passagier Billy Crocker versucht, die anberaumte Eheschließung seiner Geliebten Hope mit dem Briten Sir Oakleigh zu verhindern. Eine bunte Gesellschaft von skurrilen Typen steht ihm dabei manchmal im Wege und manchmal hilfreich zur Seite. 

Der Komponist und Bühnendichter Cole Porter schuf 1934 eine musikalische Komödie, die den Broadway und das Londoner West End im Sturm eroberte – um im Bild zu bleiben. Die verworrene Handlung mit Gaunern, Agenten und missionierten Chinesen ist dabei zweitrangig: Hits wie „I get a Kick out of You" oder „The Gypsie in Me" sind der Grund, warum man von diesem Musical nie genug bekommen kann.

Und wer hier Tiefgang erwartet, wird auch nicht enttäuscht: Porter und seine Textdichter zeichnen natürlich ein Sittengemälde Amerikas, das sich gerade von der Weltwirtschaftskrise erholt, aber ein Problem nicht los wird: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lebt zwischen Ausschweifung und den Wertevorstellungen der alten Pilger-Väter, für die selbst schon Weihnachten ein heidnischer Aberglaube war. Wie gesagt: Auf der „SS America" ist die Hölle los – und ob das gesegnete Land nun ausgerechnet am anderen Ende des Atlantiks zu finden ist, kann man nur herausfinden, wenn man sich auf den Weg macht. Maschinen, volle Kraft voraus, und: „Blow, Gabriel, blow!"

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Schlagerlegenden

Veranstalter: Depro Dienstleistungs GmbH

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Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr
Eintritt: 7 EUR, Schüler/Studenten 5 EUR (Vorverkauf nur an der Kasse des Landestheaters)

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Mittwoch, 26 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Landestheater Coburg

Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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Eintritt: Vorverkauf (Buchhandlung Riemann) 12 EUR / Abendkasse 15 EUR / Schüler und Studenten: 5 EUR

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Donnerstag, 27 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Landestheater Coburg

Volkstheater muss nicht im Bauernschrank enden. Wenn es noch Beweise dafür bräuchte, dass Rainer Werner Fassbinders Lebenswerk – und darin sein Volkstheater – von besonderer Bedeutung für unsere Gesellschaft ist, fänden wir in den aktuellen Debatten um die Integration von Flüchtlingen ständig welche.

Das Private war und ist politisch, da gibt es nichts zu rütteln. Der Workaholic aus Bad Wörishofen hat diesen Grundsatz bis zu seinem frühen Tod konsequent gelebt und deshalb hat auch dieses Schauspiel aus dem Jahr 1968 nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

In einer Wundertüten-Fabrik langweilen sich junge Menschen bei eintöniger Arbeit. Chefin Elisabeth stellt aus Kostengründen den griechischen „Gastarbeiter" Jorgos ein. Einige Frauen hoffen auf ein Liebesabenteuer, die Männer sind eifersüchtig. Es kommt erst zu verbalen Sticheleien, dann zu einer handfesten Schlägerei, in der Jorgos verletzt wird. Feinfühliger bahnt sich eine Beziehung zwischen dem Neuen und Marie an. Als Marie jedoch Jorgos auf Frau und Kinder anspricht, beschließt der Grieche, die Stadt zu verlassen.

In der Uraufführungs-Atmosphäre eines Münchner Kellertheaters wirkte Fassbinders Alltagsdrama besonders bedrückend, doch längst hat der „Katzelmacher" auch die großen Bühnen erobert. Er ist ein Stück deutsches Volkstheater-Gut geworden, in bester Tradition dieses jahrhundertealten Genres, das seinem Publikum immer aufs Maul schaut und seine Herzen berühren möchte.

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Eintritt: Vorverkauf (Buchhandlung Riemann) 12 EUR / Abendkasse 15 EUR / Schüler und Studenten: 5 EUR

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Landestheater Coburg

Die Show muss weitergehen: Wer wüsste das besser als Tänzerinnen und Tänzer? Wer diesen Beruf ergreift, der weiß: Die Zeit der aktiven Bühnenkarriere begrenzt, mit spätestens Mitte 30 ist Schluss. Da ist es nur gut, wenn man vorher schon in artverwandte Berufszweige hineinschnuppern und sich beispielsweise auf dem Gebiet der Choreografie erproben kann: Bei den „First Steps" erwartet die Besucher ein Tanzabend gespickt mit fantasievollen tänzerischen Miniaturen, vom Spitzentanz bis zum Modern Dance.

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Zauberwelt

Mit Maria Crohn ist ein Star der deutschen Travestieszene. Erleben Sie mit ihr ein Feuerwerk der guten Laune, gespickt mit treffsicheren Gags, die nie ihr Ziel verfehlen, dabei jedoch nie plump oder platt sind. Lassen Sie sich von Maria in die Welt des perfekten Entertainments entführen. Eine wundervolle Revue mit Witz, Kostümen, Stimmungsschlager in neuem Gewand, brüllend lustiger Komik, kurzweiliger Unterhaltung und ist ein absoluter Augenschmaus. Leslie London ist die vielseitigste Künstlerin. Ob täuschend echte Starparodie wie Tina Turner, Lachsalven auslösende Komiknummern wie Dolly Parton, deren Oberweite ein Eigenleben zu führen scheint, oder mystische Nummern. Ihre hohe Stimme hat einen glockenhellen Klang und vereinnahmt umgehend jeden Gast im Saal.

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Freitag, 28 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Eisenbahnfreunde

Wenn im Dezember diesen Jahres auf der Neubaustrecke Ebensfeld – Erfurt der reguläre Zugbetrieb aufgenommen wird, ist die Erinnerung an die Anfänge dieses unter der offiziellen Bezeichnung VDE 8.1 laufenden Verkehrsprojektes bereits in weite Ferne gerückt.

Ewald Truckenbrodt hat den Werdegang von Anfang an fotografisch begleitet und zeigt eine Auswahl seiner zahllosen Dias, begleitet mit Kommentaren seines fundierten Fachwissen.

Für Snacks und Getränke ist gesorgt, Parkplätze direkt am Gebäude vorhanden!

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Landestheater Coburg

Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Landestheater Coburg

Die Show muss weitergehen: Wer wüsste das besser als Tänzerinnen und Tänzer? Wer diesen Beruf ergreift, der weiß: Die Zeit der aktiven Bühnenkarriere begrenzt, mit spätestens Mitte 30 ist Schluss. Da ist es nur gut, wenn man vorher schon in artverwandte Berufszweige hineinschnuppern und sich beispielsweise auf dem Gebiet der Choreografie erproben kann: Bei den „First Steps" erwartet die Besucher ein Tanzabend gespickt mit fantasievollen tänzerischen Miniaturen, vom Spitzentanz bis zum Modern Dance.

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Eintritt: Vorverkauf (Buchhandlung Riemann) 12 EUR / Abendkasse 15 EUR / Schüler und Studenten: 5 EUR 

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Samstag, 29 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Eintritt: Vorverkauf (Buchhandlung Riemann) 18 EUR / Abendkasse 25 EUR / Schüler und Studenten: 10 EUR 

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Landestheater Coburg

„Ist ein Opernbesuch so natürlich wie ein Waldspaziergang?" „Ganz bestimmt", hätte der Komponist Leoš Janáček als überzeugter Panslawist auf Tschechisch geantwortet, obwohl er fehlerfrei Deutsch sprach. Er schaute gern seinen Mitmenschen auf den Mund und komponierte, wie sie in ihrer Muttersprache kommunizierten.

Mit seiner „Sprechmelodie" revolutionierte er das Musiktheater des frühen 20. Jahrhunderts. Das natürlich Fließende war für ihn aber keine Sensation, sondern Inspiration. Kein Wunder, dass er seine Oper „Das schlaue Füchslein" daher auch für sein bestes Werk hielt.

Die fabelartige Handlung spielt in der Natur und in einem kleinen Dorf, wo Förster, Pfarrer und Lehrer um die Gunst einer Zigeunerin werben, die das Publikum nie zu Gesicht bekommt. Die Heldin aber ist eine Füchsin, die gefangen wird, ihre Freiheit wieder erlangt und doch schließlich als Muff endet. Das ist brutal, aber das ist auch der Gang der Dinge, würde Leoš Janáček wieder auf Tschechisch sagen.

Er und sein Freund Antonín Dvořák teilten die Auffassung, dass die Beobachtung der Menschen und der Landschaften, in denen sie leben, vieles von dem liefert, was die Komposition von Musik zu etwas Besonderem macht. In der Natur fand vor allem Leoš Janáček, was andere in Philosophie oder Religion vermuteten: große Zusammenhänge im Kleinen – und so klingt auch seine Musik, die gleichzeitig große Geste und winziges Klang-Gewimmel sein kann. Janáček wuchs wie Erich Wolfgang Korngold (siehe: „Die stumme Serenade") in Brünn auf. Dieser traditionsreichen Musikstadt widmet sich das Landestheater Coburg 2016/2017 gleich doppelt. Einfach so, weil es im Laufe der Musikgeschichte natürlich erscheint. Das hätte Leoš Janáček sicher gefreut.

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Sonntag, 30 April 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Coburger Puppenmuseum

Der Freundeskreis Coburger Puppenmuseum e.V. lädt zum kostenlosen Museumsbesuch ein.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Landestheater Coburg

Was kommt uns merkwürdiger vor? Nur noch über das Telefon mit Mitmenschen zu kommunizieren oder mit einem Tier zu sprechen? Der Opern-Doppelabend „The Raven/La voix humaine" greift beide Merkwürdigkeiten auf und stellt die immerwährende Frage: Wer teilt unseren Schmerz, und wie teilen wir uns mit?

Die zwei schaurig-schönen Stücke „The Raven" von Toshio Hosokawa und Francis Poulenc lassen uns gruseln und grübeln. Aber nicht zu lange, denn beide Werke sind Kurzopern. Die Deutsche Erstaufführung „The Raven" ist eine Vertonung des Edgar-Allen-Poe-Gedichtes, an dem der Dichter einst zehn Jahre gearbeitet und mit dem er ganze zehn Dollar verdient haben soll. Das ist aber nicht das eigentlich Gruselige: Das Poem handelt von einem Mann, der seine gestorbene Geliebte vermisst. Eines nachts setzt sich ein Rabe über seine Zimmertür. Der Mann ist verwundert, stellt Fragen und erhält vom schwarzen Vogel immer nur ein Wort als Antwort: „Nimmermehr!"

Kein Anschluss unter dieser Nummer auch im zweiten Stück. Francis Poulenc erzählt die Geschichte einer Verlassenen, die am Telefon versucht ihren Geliebten zurückzugewinnen. Zur Uraufführung 1959 war das ein zeitgeistiges, modernes Thema, und bevor wir nun schmunzeln, werfen wir doch einmal einen Blick auf unser Smartphone und schauen, wie viele digitale Versuche wir heute unternommen haben, um mit einem mehr oder weniger geliebten Menschen Kontakt aufzunehmen.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Bürgerfrau Wilhelmine/TMC

Die Bürgerfrau Wilhelmine zeigt Ihnen die Innenstadt von Coburg. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Marktplatz, Hofapotheke

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Landestheater Coburg

Die Gralsritter haben ein Problem. Seit sie den Aufnahmeantrag Klingsors abgelehnt haben, geht es mit ihrem Wortführer Amfortas bergab. Der Abgelehnte raubte den heiligen Speer und schlug Amfortas eine Wunde, die nicht mehr heilen will. Immer, wenn der Heilige Gral enthüllt wird, leidet der junge König Höllenqualen. Nur ein durch Mitleid wissender reiner Tor, so raunen die Ritter, könne Erlösung bringen. Ein Tor ist schnell gefunden. In Klingsors Zaubergarten schlägt er sich schon einmal prächtig. Als der böse Querulant den heiligen Speer nach ihm schleudert, bleibt der über Parsifals Kopf in der Luft stehen.

Da wird man hellhörig: Ein Speer bleibt in der Luft stehen? Ein reiner Tor erlöst eine Ritterschaft? Jawohl, liebe Realisten, in Wagners Welt und Wähnen kann so etwas immer vorkommen.

Und nicht nur Wagnerianer lassen sich gern einmal aus der Wirklichkeit entführen. Gilt es doch hier dem letzten Werk des Meisters aus Leipzig, der in Bayreuth heimisch wurde. Nicht weniger als 23 Jahre arbeitete er – mit Unterbrechungen durch Geldnot, Ehekrise oder Festspielgründung – an diesem Opus. König Ludwig II. drängte Richard Wagner den „Parsifal" zu vollenden.

Selbst Wagners größte Kritiker sprechen den Titel dieser Oper immer mit Ehrfurcht aus. Wer sich ihr aussetzt, wird Teil einer kollektiven Meditation, die ihresgleichen sucht. In Parkett und auf dem Rang wähnt man sich durch eine höhere Macht erhoben, schon um das Sitzfleisch wenigstens in Gedanken zu schonen. Zum Raum wird hier die Zeit.

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Landestheater Coburg

Wer also ist der beste Hitlerdarsteller? Nein, diese Frage ist nicht politisch, sondern ernst gemeint! Drei Schauspieler treten diesen Wettstreit vor ihrem Auftritt in einer Talkshow an und versuchen sich gegenseitig in Theorie und Praxis zu übertrumpfen. Theresia Walser schafft gerade, was in Deutschland selten geworden ist: die intelligente und abendfüllende politische Komödie neu zu erfinden.

Ihre Stücke erobern sogar das Boulevard-Theater und schließen damit eine Lücke, die seit Jahrzehnten in Deutschland bestand: Der politische Witz gehört ins Kabarett, während das Theater verhandelt, überhöht, dekonstruiert oder schlicht schockiert. Alles hat seine Zeit. Nun also fordert Theresia Walser Ensembles und Regie gleichermaßen witzig und politisch zu sein. Die Figuren sind aktuell und ein gefundenes Fressen für Schauspieler, die Lust an der Verwandlung und an einer guten Pointe haben. Mit Stephan Mertl, Thomas Straus und Niklaus Scheibli stand die Besetzung für „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" in Coburg schnell fest.

Alle drei Schauspieler haben längst bewiesen, dass sie das komische wie das ernste Fach beherrschen und sicher auch die Lust mitbringen, das Schwierigste auf dem Theater zu wagen: das Theaterspielen selbst darzustellen. „Er ist wieder da", könnte man von den Zinnen der Stadt rufen und dabei natürlich meinen: „Sie ist wieder da", die intelligente politische deutsche Komödie mit Seitenhieben auf das Theater an sich.

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Montag, 01 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Dienstag, 02 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Landestheater Coburg

Kindertheater ist so schwierig. Nein, nicht weil man vielleicht pädagogisch inkorrekt schreiben oder inszenieren könnte. Denn was ist bitteschön pädagogisch inkorrekt? Nehmen wir eine bekannte und gefürchtete Kinderfrage: Was ist Sterben? Sie kommt, wie alle Kinderfragen, unvermittelt, und wir Erwachsene haben alle Mühe eine Antwort zu finden.

Aber wir müssen, und dabei dürfen wir uns nicht fürchten, eine Grenze der Korrektheit übertreten. Und deshalb ist Kindertheater so schwierig. Es muss die Kinder ernst nehmen und nicht die Ängste der Erwachsenen. Jens Raschke hat mit seinem Stück „Schlafen Fische?" erfolgreich den Versuch gewagt, sich dem Thema Tod für Kinder zu nähern.

Das zehnjährige Mädchen Jette steht auf dem Friedhof und erinnert sich daran, wie sie das Sterben ihres kleinen Bruders begleitete. Wie sie seinen Sarg bemalte und wie er beerdigt wurde. Auf berührende Weise hat Jens Raschke selbst einmal seinen Monolog zur Uraufführung inszeniert und dabei einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt.

Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. Es ist wichtig, mit Kindern über alles zu sprechen. „Schlafen Fische?" nimmt auch uns Erwachsenen dabei ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. Oder könnten Sie aus dem Stegreif die Frage beantworten, ob Fische schlafen? Nun ja, es gibt eben auch nicht immer eine Antwort. Hauptsache, wir geben es den Kindern gegenüber auch zu.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Mittwoch, 03 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Landestheater Coburg

Kindertheater ist so schwierig. Nein, nicht weil man vielleicht pädagogisch inkorrekt schreiben oder inszenieren könnte. Denn was ist bitteschön pädagogisch inkorrekt? Nehmen wir eine bekannte und gefürchtete Kinderfrage: Was ist Sterben? Sie kommt, wie alle Kinderfragen, unvermittelt, und wir Erwachsene haben alle Mühe eine Antwort zu finden.

Aber wir müssen, und dabei dürfen wir uns nicht fürchten, eine Grenze der Korrektheit übertreten. Und deshalb ist Kindertheater so schwierig. Es muss die Kinder ernst nehmen und nicht die Ängste der Erwachsenen. Jens Raschke hat mit seinem Stück „Schlafen Fische?" erfolgreich den Versuch gewagt, sich dem Thema Tod für Kinder zu nähern.

Das zehnjährige Mädchen Jette steht auf dem Friedhof und erinnert sich daran, wie sie das Sterben ihres kleinen Bruders begleitete. Wie sie seinen Sarg bemalte und wie er beerdigt wurde. Auf berührende Weise hat Jens Raschke selbst einmal seinen Monolog zur Uraufführung inszeniert und dabei einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt.

Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. Es ist wichtig, mit Kindern über alles zu sprechen. „Schlafen Fische?" nimmt auch uns Erwachsenen dabei ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. Oder könnten Sie aus dem Stegreif die Frage beantworten, ob Fische schlafen? Nun ja, es gibt eben auch nicht immer eine Antwort. Hauptsache, wir geben es den Kindern gegenüber auch zu.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Donnerstag, 04 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Stadtbücherei

Anlässlich Hitlers 45. Geburtstag am 20. April 1934 berichtete die „Coburger Nationalzeitung“, dass in Mönchröden und Einberg eine größere Anzahl Österreicher, die sich vorübergehend im Lager Alexandrinental (Mönchröden) aufhielten, an Geburtstagsfeiern zu Ehren des Führers teilgenommen hätten. Österreichische Migranten im Coburger Land? Und das zu einer Zeit, als massenweise deutsche Intellektuelle, Schriftsteller, Künstler, NS-Gegner und Juden Deutschland verließen? Wer waren diese Männer? Was waren ihre Motive, ins nationalsozialistische Deutschland zu kommen? Was erwarteten sie von der Zukunft? Trotz schmaler Quellenbasis gelang es dem Referenten, neue Aspekte zur Österreichischen Legion in Mönchröden zu entdecken. 

Veranstalter: Initiative Stadtmuseum Coburg in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei, dem Evangelischen Bildungswerk Coburg und dem Verein „Alternative Kultur“.

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Landestheater Coburg

Volkstheater muss nicht im Bauernschrank enden. Wenn es noch Beweise dafür bräuchte, dass Rainer Werner Fassbinders Lebenswerk – und darin sein Volkstheater – von besonderer Bedeutung für unsere Gesellschaft ist, fänden wir in den aktuellen Debatten um die Integration von Flüchtlingen ständig welche.

Das Private war und ist politisch, da gibt es nichts zu rütteln. Der Workaholic aus Bad Wörishofen hat diesen Grundsatz bis zu seinem frühen Tod konsequent gelebt und deshalb hat auch dieses Schauspiel aus dem Jahr 1968 nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

In einer Wundertüten-Fabrik langweilen sich junge Menschen bei eintöniger Arbeit. Chefin Elisabeth stellt aus Kostengründen den griechischen „Gastarbeiter" Jorgos ein. Einige Frauen hoffen auf ein Liebesabenteuer, die Männer sind eifersüchtig. Es kommt erst zu verbalen Sticheleien, dann zu einer handfesten Schlägerei, in der Jorgos verletzt wird. Feinfühliger bahnt sich eine Beziehung zwischen dem Neuen und Marie an. Als Marie jedoch Jorgos auf Frau und Kinder anspricht, beschließt der Grieche, die Stadt zu verlassen.

In der Uraufführungs-Atmosphäre eines Münchner Kellertheaters wirkte Fassbinders Alltagsdrama besonders bedrückend, doch längst hat der „Katzelmacher" auch die großen Bühnen erobert. Er ist ein Stück deutsches Volkstheater-Gut geworden, in bester Tradition dieses jahrhundertealten Genres, das seinem Publikum immer aufs Maul schaut und seine Herzen berühren möchte.

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Landestheater Coburg

Wer also ist der beste Hitlerdarsteller? Nein, diese Frage ist nicht politisch, sondern ernst gemeint! Drei Schauspieler treten diesen Wettstreit vor ihrem Auftritt in einer Talkshow an und versuchen sich gegenseitig in Theorie und Praxis zu übertrumpfen. Theresia Walser schafft gerade, was in Deutschland selten geworden ist: die intelligente und abendfüllende politische Komödie neu zu erfinden.

Ihre Stücke erobern sogar das Boulevard-Theater und schließen damit eine Lücke, die seit Jahrzehnten in Deutschland bestand: Der politische Witz gehört ins Kabarett, während das Theater verhandelt, überhöht, dekonstruiert oder schlicht schockiert. Alles hat seine Zeit. Nun also fordert Theresia Walser Ensembles und Regie gleichermaßen witzig und politisch zu sein. Die Figuren sind aktuell und ein gefundenes Fressen für Schauspieler, die Lust an der Verwandlung und an einer guten Pointe haben. Mit Stephan Mertl, Thomas Straus und Niklaus Scheibli stand die Besetzung für „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" in Coburg schnell fest.

Alle drei Schauspieler haben längst bewiesen, dass sie das komische wie das ernste Fach beherrschen und sicher auch die Lust mitbringen, das Schwierigste auf dem Theater zu wagen: das Theaterspielen selbst darzustellen. „Er ist wieder da", könnte man von den Zinnen der Stadt rufen und dabei natürlich meinen: „Sie ist wieder da", die intelligente politische deutsche Komödie mit Seitenhieben auf das Theater an sich.

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Freitag, 05 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Frühlingsfest

Wenn nach dem Winter der Frühling in die Stadt kommt, ist es Zeit für das Coburger Frühlingsfest. Über eine Woche lang geht es beim traditionellen Frühlingsfest auf dem Ketschenanger bunt zu. Fahrgeschäfte, kulinarische Angebote - die Budenstadt lädt Jung und Alt ein.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Schausteller und wünschen viel Spaß und Vergnügen!

 

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Wir laden Sie recht herzlich ein, sich von der Einzigartigkeit und dem besonderen Flair unserer Ausstellungsserie LebensArt - Messe für Garten, Wohnen und Lifestyle zu überzeugen.
Im wunderschönen Rosengarten Coburg kreieren wir gemeinsam mit unseren Ausstellern eine eindrucksvolle Erlebniswelt unter freiem Himmel. Cremeweiße Pavillons, historische Gebäude und ein schönes Ambiente geben der LebensArt-Veranstaltung ihren ganz eigenen Charme. Genießen Sie diese herrliche Landpartie und entfliehen Sie für einige Stunden der Hektik des Alltags.

Neben saisonalen Produkten aus der Welt des Gartens und der Pflanzen sorgen sowohl neue Ideen aus dem Wohn- und Einrichtungsbereich als auch ausgesuchte Exponate aus Mode, Schmuck und Accessoires für ein harmonisches Ambiente, in dem Sie sich wohlfühlen werden! Lassen Sie sich von unserem Rahmenprogramm mit interessanten Sonderthemen, Vorführungen und Dekorationsideen inspirieren. Kulinarische und musikalische Überraschungen werden Ihren Besuch begleiten und abrunden.

Erwachsene: 8,- €
Ermäßigt: 6,- €

Kinder und Jugendliche: frei
(bis einschließlich 15 Jahre)

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Landestheater Coburg

Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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Wir beginnen pünktlich um 19.30 Uhr und enden um 24.00 Uhr! Eintritt: 5 Euro - nur Vorverkauf

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Samstag, 06 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Frühlingsfest

Wenn nach dem Winter der Frühling in die Stadt kommt, ist es Zeit für das Coburger Frühlingsfest. Über eine Woche lang geht es beim traditionellen Frühlingsfest auf dem Ketschenanger bunt zu. Fahrgeschäfte, kulinarische Angebote - die Budenstadt lädt Jung und Alt ein.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Schausteller und wünschen viel Spaß und Vergnügen!

 

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Auf einem knapp einen Kilometer langen Fußpfad kann man hier dicht beieinander über 100 Bäume mit einem Stammumfang von über zwei Meter bewundern. Die stärkste Buche misst sogar über vier Meter!

Treffpunkt: Parkplatz an der Medauschule

Referent: Werner Pilz, Dipl. Ing. (FH) Landespflege

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Wir laden Sie recht herzlich ein, sich von der Einzigartigkeit und dem besonderen Flair unserer Ausstellungsserie LebensArt - Messe für Garten, Wohnen und Lifestyle zu überzeugen.
Im wunderschönen Rosengarten Coburg kreieren wir gemeinsam mit unseren Ausstellern eine eindrucksvolle Erlebniswelt unter freiem Himmel. Cremeweiße Pavillons, historische Gebäude und ein schönes Ambiente geben der LebensArt-Veranstaltung ihren ganz eigenen Charme. Genießen Sie diese herrliche Landpartie und entfliehen Sie für einige Stunden der Hektik des Alltags.

Neben saisonalen Produkten aus der Welt des Gartens und der Pflanzen sorgen sowohl neue Ideen aus dem Wohn- und Einrichtungsbereich als auch ausgesuchte Exponate aus Mode, Schmuck und Accessoires für ein harmonisches Ambiente, in dem Sie sich wohlfühlen werden! Lassen Sie sich von unserem Rahmenprogramm mit interessanten Sonderthemen, Vorführungen und Dekorationsideen inspirieren. Kulinarische und musikalische Überraschungen werden Ihren Besuch begleiten und abrunden.

Erwachsene: 8,- €
Ermäßigt: 6,- €

Kinder und Jugendliche: frei
(bis einschließlich 15 Jahre)

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Landestheater Coburg

Kein Konzertabonnement? An der Kasse keinen Restplatz mehr ergattert?
Kein Grund, den Kopf hängen zu lassen: In der Reihe COncertino präsentiert
das Philharmonische Orchester mit Mendelssohns „Reformations-
Sinfonie“ und Karl Amadeus Hartmanns „Miserae“ gleich zwei Werke aus
dem regulären Konzertprogramm – Karten gibtʼs im Freiverkauf.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Coburger Marktfrau/TMC

Die Coburger Marktfrau zeigt Ihnen die Innenstadt von Coburg. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Marktplatz, Hofapotheke.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Landestheater Coburg

Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Landestheater Coburg

Die Show muss weitergehen: Wer wüsste das besser als Tänzerinnen und Tänzer? Wer diesen Beruf ergreift, der weiß: Die Zeit der aktiven Bühnenkarriere begrenzt, mit spätestens Mitte 30 ist Schluss. Da ist es nur gut, wenn man vorher schon in artverwandte Berufszweige hineinschnuppern und sich beispielsweise auf dem Gebiet der Choreografie erproben kann: Bei den „First Steps" erwartet die Besucher ein Tanzabend gespickt mit fantasievollen tänzerischen Miniaturen, vom Spitzentanz bis zum Modern Dance.

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Sonntag, 07 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Frühlingsfest

Wenn nach dem Winter der Frühling in die Stadt kommt, ist es Zeit für das Coburger Frühlingsfest. Über eine Woche lang geht es beim traditionellen Frühlingsfest auf dem Ketschenanger bunt zu. Fahrgeschäfte, kulinarische Angebote - die Budenstadt lädt Jung und Alt ein.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Schausteller und wünschen viel Spaß und Vergnügen!

 

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Wir laden Sie recht herzlich ein, sich von der Einzigartigkeit und dem besonderen Flair unserer Ausstellungsserie LebensArt - Messe für Garten, Wohnen und Lifestyle zu überzeugen.
Im wunderschönen Rosengarten Coburg kreieren wir gemeinsam mit unseren Ausstellern eine eindrucksvolle Erlebniswelt unter freiem Himmel. Cremeweiße Pavillons, historische Gebäude und ein schönes Ambiente geben der LebensArt-Veranstaltung ihren ganz eigenen Charme. Genießen Sie diese herrliche Landpartie und entfliehen Sie für einige Stunden der Hektik des Alltags.

Neben saisonalen Produkten aus der Welt des Gartens und der Pflanzen sorgen sowohl neue Ideen aus dem Wohn- und Einrichtungsbereich als auch ausgesuchte Exponate aus Mode, Schmuck und Accessoires für ein harmonisches Ambiente, in dem Sie sich wohlfühlen werden! Lassen Sie sich von unserem Rahmenprogramm mit interessanten Sonderthemen, Vorführungen und Dekorationsideen inspirieren. Kulinarische und musikalische Überraschungen werden Ihren Besuch begleiten und abrunden.

Erwachsene: 8,- €
Ermäßigt: 6,- €

Kinder und Jugendliche: frei
(bis einschließlich 15 Jahre)

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher

Der Rundgang zu den bedeutendsten Exponaten der Schausammlung wird zu einer faszinierenden Reise durch über 1000 Jahre europäische Kunst- und Kulturgeschichte.

Immer samstags und sonntags vom 1. April bis 7. Mai 2017 und
an allen Osterfeiertagen (14.4. bis 17.4.2017) sowie am 1. Mai 2017,
jeweils um 14.30 Uhr.


Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 2,40 € pro Person zzgl. Eintritt. Dauer: ca. 75 min. Treffpunkt an der Museumskasse im 1. Burghof.

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Landestheater Coburg

„Ist ein Opernbesuch so natürlich wie ein Waldspaziergang?" „Ganz bestimmt", hätte der Komponist Leoš Janáček als überzeugter Panslawist auf Tschechisch geantwortet, obwohl er fehlerfrei Deutsch sprach. Er schaute gern seinen Mitmenschen auf den Mund und komponierte, wie sie in ihrer Muttersprache kommunizierten.

Mit seiner „Sprechmelodie" revolutionierte er das Musiktheater des frühen 20. Jahrhunderts. Das natürlich Fließende war für ihn aber keine Sensation, sondern Inspiration. Kein Wunder, dass er seine Oper „Das schlaue Füchslein" daher auch für sein bestes Werk hielt.

Die fabelartige Handlung spielt in der Natur und in einem kleinen Dorf, wo Förster, Pfarrer und Lehrer um die Gunst einer Zigeunerin werben, die das Publikum nie zu Gesicht bekommt. Die Heldin aber ist eine Füchsin, die gefangen wird, ihre Freiheit wieder erlangt und doch schließlich als Muff endet. Das ist brutal, aber das ist auch der Gang der Dinge, würde Leoš Janáček wieder auf Tschechisch sagen.

Er und sein Freund Antonín Dvořák teilten die Auffassung, dass die Beobachtung der Menschen und der Landschaften, in denen sie leben, vieles von dem liefert, was die Komposition von Musik zu etwas Besonderem macht. In der Natur fand vor allem Leoš Janáček, was andere in Philosophie oder Religion vermuteten: große Zusammenhänge im Kleinen – und so klingt auch seine Musik, die gleichzeitig große Geste und winziges Klang-Gewimmel sein kann. Janáček wuchs wie Erich Wolfgang Korngold (siehe: „Die stumme Serenade") in Brünn auf. Dieser traditionsreichen Musikstadt widmet sich das Landestheater Coburg 2016/2017 gleich doppelt. Einfach so, weil es im Laufe der Musikgeschichte natürlich erscheint. Das hätte Leoš Janáček sicher gefreut.

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Ein jüdisches Sprichwort sagt: „Der Mensch ist erst dann wirklich tot, wenn sein Name vergessen ist.“ Diese Worte waren es, die den Berliner Künstler Gunter Demnig dazu brachten, "Stolpersteine gegen das Vergessen" vor den ehemaligen Wohn- und Wirkungsstätten im Dritten Reich Verfolgter zu verlegen und ihnen damit ihre Identität wiederzugeben, die ihnen die Nationalsozialisten genommen hatten. Auf unserem Rundgang durch die Coburger Innenstadt werden wir einige dieser Stolpersteine aufsuchen, von den Lebens- und Leidensgeschichten der Verfolgten erfahren und so ihr Andenken lebendig werden lassen.

Ausgangspunkt für die Führung ist der Brunnen am Albertsplatz. Voranmeldung ist für die Teilnahme erforderlich - unter www.vhs-coburg.de oder telefonisch oder persönlich in der Anmeldung der Volkshochschule in der Löwenstraße 12, Telefon 09561/88250.

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Begleitet von zwei brasilianischen Musikern kommt Nice Ferreira, die Stimme Brasiliens in Europa, mit einer neuen Show auf die Bühne im Haus Contakt. Die Sängerin und Tänzerin, den Coburgern durch ihre Auftritte beim Samba-Festival bestens bekannt, präsentiert die leisen, melancholischen Töne Rio de Janeiros. „Blue Bossa“ erzählt von Liebe und Leid, von euphorischer Lebenslust und abgrundtiefem Fall. Durch eine mitreißende Performance schaffen es Nice und ihre Musiker, die Zuhörer und Zuschauer mit einem Gefühl von Lebensfreude anzustecken. Karten für 10 Euro (Vorverkauf) und 15 Euro (Abendkasse).

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Landestheater Coburg

Die Show muss weitergehen: Wer wüsste das besser als Tänzerinnen und Tänzer? Wer diesen Beruf ergreift, der weiß: Die Zeit der aktiven Bühnenkarriere begrenzt, mit spätestens Mitte 30 ist Schluss. Da ist es nur gut, wenn man vorher schon in artverwandte Berufszweige hineinschnuppern und sich beispielsweise auf dem Gebiet der Choreografie erproben kann: Bei den „First Steps" erwartet die Besucher ein Tanzabend gespickt mit fantasievollen tänzerischen Miniaturen, vom Spitzentanz bis zum Modern Dance.

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Montag, 08 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Frühlingsfest

Wenn nach dem Winter der Frühling in die Stadt kommt, ist es Zeit für das Coburger Frühlingsfest. Über eine Woche lang geht es beim traditionellen Frühlingsfest auf dem Ketschenanger bunt zu. Fahrgeschäfte, kulinarische Angebote - die Budenstadt lädt Jung und Alt ein.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Schausteller und wünschen viel Spaß und Vergnügen!

 

zur Veranstaltung

Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Landestheater Coburg

500 Jahre ist es her, das Martin Luther seine Thesen an die Tür der Schlosskirche
zu Wittenberg schlug. In seinem 6. Sinfoniekonzert würdigt das
Philharmonische Orchester das Reformationsjubiläum mit der Aufführung
von Mendelssohns „Reformations-Sinfonie“, in der auch Luthers Choral
„Ein feste Burg ist unser Gott“ zitiert wird.

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Dienstag, 09 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Frühlingsfest

Wenn nach dem Winter der Frühling in die Stadt kommt, ist es Zeit für das Coburger Frühlingsfest. Über eine Woche lang geht es beim traditionellen Frühlingsfest auf dem Ketschenanger bunt zu. Fahrgeschäfte, kulinarische Angebote - die Budenstadt lädt Jung und Alt ein.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Schausteller und wünschen viel Spaß und Vergnügen!

 

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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In Zusammenarbeit mit dem Landestheater Coburg: Ein politischer Salon. Schauspieler Thorsten Köhler liest zu einem aktuellen Thema. Teilnahme kostenlos! Bitte Plätze reservieren unter Telefon 09561-80870.

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Landestheater Coburg

Volkstheater muss nicht im Bauernschrank enden. Wenn es noch Beweise dafür bräuchte, dass Rainer Werner Fassbinders Lebenswerk – und darin sein Volkstheater – von besonderer Bedeutung für unsere Gesellschaft ist, fänden wir in den aktuellen Debatten um die Integration von Flüchtlingen ständig welche.

Das Private war und ist politisch, da gibt es nichts zu rütteln. Der Workaholic aus Bad Wörishofen hat diesen Grundsatz bis zu seinem frühen Tod konsequent gelebt und deshalb hat auch dieses Schauspiel aus dem Jahr 1968 nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

In einer Wundertüten-Fabrik langweilen sich junge Menschen bei eintöniger Arbeit. Chefin Elisabeth stellt aus Kostengründen den griechischen „Gastarbeiter" Jorgos ein. Einige Frauen hoffen auf ein Liebesabenteuer, die Männer sind eifersüchtig. Es kommt erst zu verbalen Sticheleien, dann zu einer handfesten Schlägerei, in der Jorgos verletzt wird. Feinfühliger bahnt sich eine Beziehung zwischen dem Neuen und Marie an. Als Marie jedoch Jorgos auf Frau und Kinder anspricht, beschließt der Grieche, die Stadt zu verlassen.

In der Uraufführungs-Atmosphäre eines Münchner Kellertheaters wirkte Fassbinders Alltagsdrama besonders bedrückend, doch längst hat der „Katzelmacher" auch die großen Bühnen erobert. Er ist ein Stück deutsches Volkstheater-Gut geworden, in bester Tradition dieses jahrhundertealten Genres, das seinem Publikum immer aufs Maul schaut und seine Herzen berühren möchte.

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Mittwoch, 10 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Frühlingsfest

Wenn nach dem Winter der Frühling in die Stadt kommt, ist es Zeit für das Coburger Frühlingsfest. Über eine Woche lang geht es beim traditionellen Frühlingsfest auf dem Ketschenanger bunt zu. Fahrgeschäfte, kulinarische Angebote - die Budenstadt lädt Jung und Alt ein.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Schausteller und wünschen viel Spaß und Vergnügen!

 

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Donnerstag, 11 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Frühlingsfest

Wenn nach dem Winter der Frühling in die Stadt kommt, ist es Zeit für das Coburger Frühlingsfest. Über eine Woche lang geht es beim traditionellen Frühlingsfest auf dem Ketschenanger bunt zu. Fahrgeschäfte, kulinarische Angebote - die Budenstadt lädt Jung und Alt ein.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Schausteller und wünschen viel Spaß und Vergnügen!

 

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Freitag, 12 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

zur Veranstaltung
Frühlingsfest

Wenn nach dem Winter der Frühling in die Stadt kommt, ist es Zeit für das Coburger Frühlingsfest. Über eine Woche lang geht es beim traditionellen Frühlingsfest auf dem Ketschenanger bunt zu. Fahrgeschäfte, kulinarische Angebote - die Budenstadt lädt Jung und Alt ein.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Schausteller und wünschen viel Spaß und Vergnügen!

 

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Landestheater Coburg

Volkstheater muss nicht im Bauernschrank enden. Wenn es noch Beweise dafür bräuchte, dass Rainer Werner Fassbinders Lebenswerk – und darin sein Volkstheater – von besonderer Bedeutung für unsere Gesellschaft ist, fänden wir in den aktuellen Debatten um die Integration von Flüchtlingen ständig welche.

Das Private war und ist politisch, da gibt es nichts zu rütteln. Der Workaholic aus Bad Wörishofen hat diesen Grundsatz bis zu seinem frühen Tod konsequent gelebt und deshalb hat auch dieses Schauspiel aus dem Jahr 1968 nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

In einer Wundertüten-Fabrik langweilen sich junge Menschen bei eintöniger Arbeit. Chefin Elisabeth stellt aus Kostengründen den griechischen „Gastarbeiter" Jorgos ein. Einige Frauen hoffen auf ein Liebesabenteuer, die Männer sind eifersüchtig. Es kommt erst zu verbalen Sticheleien, dann zu einer handfesten Schlägerei, in der Jorgos verletzt wird. Feinfühliger bahnt sich eine Beziehung zwischen dem Neuen und Marie an. Als Marie jedoch Jorgos auf Frau und Kinder anspricht, beschließt der Grieche, die Stadt zu verlassen.

In der Uraufführungs-Atmosphäre eines Münchner Kellertheaters wirkte Fassbinders Alltagsdrama besonders bedrückend, doch längst hat der „Katzelmacher" auch die großen Bühnen erobert. Er ist ein Stück deutsches Volkstheater-Gut geworden, in bester Tradition dieses jahrhundertealten Genres, das seinem Publikum immer aufs Maul schaut und seine Herzen berühren möchte.

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Der Tenor und sein Tastenknecht

Der selbstverliebte tenor André von Streckenbach und sein Tastenknecht Köhler haben ausgesorgt! Die Beiden sind "Endlich dick im Geschäft" und müssen sich über die weltlichen Dinge des Lebens keine Sorgen mehr machen. Weit gefehlt! Sie sind orientierungslos? Dann sind Sie bei "Hüften aus Gold" vollkommen verkehrt! Für alles andere kann garantiert werden

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Samstag, 13 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Frühlingsfest

Wenn nach dem Winter der Frühling in die Stadt kommt, ist es Zeit für das Coburger Frühlingsfest. Über eine Woche lang geht es beim traditionellen Frühlingsfest auf dem Ketschenanger bunt zu. Fahrgeschäfte, kulinarische Angebote - die Budenstadt lädt Jung und Alt ein.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Schausteller und wünschen viel Spaß und Vergnügen!

 

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Landestheater Coburg

Was kommt uns merkwürdiger vor? Nur noch über das Telefon mit Mitmenschen zu kommunizieren oder mit einem Tier zu sprechen? Der Opern-Doppelabend „The Raven/La voix humaine" greift beide Merkwürdigkeiten auf und stellt die immerwährende Frage: Wer teilt unseren Schmerz, und wie teilen wir uns mit?

Die zwei schaurig-schönen Stücke „The Raven" von Toshio Hosokawa und Francis Poulenc lassen uns gruseln und grübeln. Aber nicht zu lange, denn beide Werke sind Kurzopern. Die Deutsche Erstaufführung „The Raven" ist eine Vertonung des Edgar-Allen-Poe-Gedichtes, an dem der Dichter einst zehn Jahre gearbeitet und mit dem er ganze zehn Dollar verdient haben soll. Das ist aber nicht das eigentlich Gruselige: Das Poem handelt von einem Mann, der seine gestorbene Geliebte vermisst. Eines nachts setzt sich ein Rabe über seine Zimmertür. Der Mann ist verwundert, stellt Fragen und erhält vom schwarzen Vogel immer nur ein Wort als Antwort: „Nimmermehr!"

Kein Anschluss unter dieser Nummer auch im zweiten Stück. Francis Poulenc erzählt die Geschichte einer Verlassenen, die am Telefon versucht ihren Geliebten zurückzugewinnen. Zur Uraufführung 1959 war das ein zeitgeistiges, modernes Thema, und bevor wir nun schmunzeln, werfen wir doch einmal einen Blick auf unser Smartphone und schauen, wie viele digitale Versuche wir heute unternommen haben, um mit einem mehr oder weniger geliebten Menschen Kontakt aufzunehmen.

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Sonntag, 14 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Frühlingsfest

Wenn nach dem Winter der Frühling in die Stadt kommt, ist es Zeit für das Coburger Frühlingsfest. Über eine Woche lang geht es beim traditionellen Frühlingsfest auf dem Ketschenanger bunt zu. Fahrgeschäfte, kulinarische Angebote - die Budenstadt lädt Jung und Alt ein.

Auf Ihren Besuch freuen sich die Schausteller und wünschen viel Spaß und Vergnügen!

 

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Landestheater Coburg

Musikalische Leitung: Dominik Tremel

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Oldtimer

Bereits zum vierzehnten Mal werden sich hunderte von klassischen Autos, Nutzfahrzeugen, Motorrädern, Rollern, Fahrrädern etc. ein Stelldichein unter den Arkaden geben. Vor der wunderschönen historischen Kulisse von Ehrenburg und Landestheater wird auch für Zuschauer viel geboten. In den vergangenen Jahren fanden sich Prachtexemplare von Vorkriegs-Oldtimern aus den 30er Jahren, über Mercedes-Benz 300 SL und Porsche 356 aus den 50ern, bis hin zum Ford Capri und VW Passat aus den 70er und frühen 80er Jahren ein. Natürlich waren auch die Zweiräder immer stark vertreten. NSU, DKW, BMW, Zündapp, Ardie um nur einige deutsche Hersteller zu nennen, genauso wie MV Augusta, Norton, Triumph bis hin zu Honda, Yamaha und Harley Davidson werden zahlreich vertreten sein. Eine Teilnahme ist für Automobile und Motorräder bis Baujahr 1990 möglich.

Den ganzen Tag über sind die Fahrzeuge zu bestaunen und Interessierte können sich in Benzingesprächen mit den Besitzern über technische Daten austauschen. Für das leibliche Wohl ist wieder bestens gesorgt. Der Eintritt für Teilnehmer und Zuschauer ist wie immer kostenlos.

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Coburger Puppenmuseum

Thomas Packert behandelt Puppen, Bären und andere Plüschtiere mit Glieder- und Gelenkschmerzen, Augenleiden, Haarausfall und vielen anderen „Krankheiten“, auch „schwere Fälle“ wie zerbrochene Köpfe oder fehlende Gliedmaßen. Einlieferung und Abholung auch unter der Woche zu den Öffnungszeiten des Puppenmuseums möglich.

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Queen Victoria/TMC

Queen Victoria "persönlich" führt durch Schloss Ehrenburg. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Eingang Schloss Ehrenburg

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Landestheater Coburg

Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Montag, 15 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Angeregt von den Impulsen der Landesausstellung wollen wir uns gemeinsam der Frage stellen, was es in der heutigen Zeit genau bedeutet als evangelischer-lutherischer Christ zu leben: Allein Christus, allein die Bibel, allein aus Glaube, allein durch den Glauben... Mit diesen reformatorischen Grundlagen Luthers wollen wir uns auseinandersetzten. Dazu gibt es Inputs, Gesprächsrunden und Zeit zum eigenen Nachdenken.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Dienstag, 16 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

zur Veranstaltung

Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Landestheater Coburg

Musikalische Leitung: Dominik Tremel

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Mittwoch, 17 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Coburg/TMC

Machen Sie mit dem "Coburger Nachtwächter" einen Rundgang durch die Innenstadt. Dauer ca. 45 Minuten
Treffpunkt: Hofapotheke, Marktplatz.

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Donnerstag, 18 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Kunstsammlungen der Veste Coburg

Gefunden – geerbt – gesammelt. „Schätze“ mit Fragezeichen

„Kunst und Krempel“ in Echtzeit! Ob Fragen zum Alter, der Herkunft oder Echtheit: Kuratoren und Restauratoren der Kunstsammlungen geben Auskunft über Ihre Sammlungsgegenstände. Wertangaben werden nicht gemacht.

Treffunkt im Museumsshop 2. Burghof (eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich).

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Poster der Bayerischen Landesausstellung 2017

Der abschließende Raum der Bayerischen Landesaustellung „Ritter, Bauern, Lutheraner“ in Coburg beschäftigt sich mit dem Thema „Freiheit im 21. Jahrhundert“. Das Ausstellungsteam hat die Hochschule Coburg eingeladen, für diesen Raum anschauliche Ideen aus der Sicht von Studierenden zu entwickeln.

Im Ergebnis haben sich drei thematische Schwerpunkte gebildet, die an ganz konkreten Beispielen aus unserer Alltagswelt danach fragen, was Freiheit heute ausmacht und wo sie bedroht ist: 1. Die Nutzung von moderner Technik am Beispiel des Smartphones, 2. Der Umgang mit Fragen der Bioethik in Forschung und Medizin am Beispiel der Diskussionen über „Designerbabies“ und „Social freezing“, 3. Die Debatte um Einschränkungen individueller Freiheit durch hohen sozialen Leistungsdruck.

Wer sich die Ergebnisse der Arbeit der Studierenden in der Ausstellung anschauen möchte, hat ab Mai 2017 auf der Veste Coburg Gelegenheit dazu. Wer die Ideegebern an der Hochschule genauer kennenlernen und mit ihnen diskutieren möchte, sollte am 18. Mai ins Philosophische Cafe kommen.

Leitung der Veranstaltung: Dr. Thomas Kriza, Hochschule Coburg

Referent: u.a. Prof Dr. Christian Holtorf, Hochschule Coburg

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Landestheater Coburg

Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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© Jen Squires

Ihre Stimme klingt wie eine Mischung aus Janis Joplin und Nora Jones. Ihr Rhythmus und Swing am Piano erinnern an Aretha Franklin und ihre ruhigen Songs zerschmelzen wie bei Dolly Parton. Ann Vriend, die kanadische Singer-Songwriterin und Pianistin mit holländischen Wurzeln, gilt hierzulande noch als Geheimtipp. International ist sie längst erfolgreich und mehrfach ausgezeichnet. Sie begeistert ihr Publikum mit ihrer expressiven, soul-getränkten Stimme und beeindruckt mit einzigartigen instrumentalen Fähigkeiten. Ob Soul, Blues, Folk, Country oder Jazz, sie ist in vielen Bereichen der Musik zu Hause.

„Ann Vriend beherrscht die zarten, warmen Töne, bis sie auf der Bühne explodiert. Dann erklingt ihre Stimme mit druckvoller Leidenschaft.“ (Ruhrnachrichten)
 

Kartenreservierung:
Tel. 09561/90856
kultur@leise-am-markt.de
www.leise-am-markt.de/anfrage/kartenreservierung/

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Freitag, 19 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Landestheater Coburg

Volkstheater muss nicht im Bauernschrank enden. Wenn es noch Beweise dafür bräuchte, dass Rainer Werner Fassbinders Lebenswerk – und darin sein Volkstheater – von besonderer Bedeutung für unsere Gesellschaft ist, fänden wir in den aktuellen Debatten um die Integration von Flüchtlingen ständig welche.

Das Private war und ist politisch, da gibt es nichts zu rütteln. Der Workaholic aus Bad Wörishofen hat diesen Grundsatz bis zu seinem frühen Tod konsequent gelebt und deshalb hat auch dieses Schauspiel aus dem Jahr 1968 nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

In einer Wundertüten-Fabrik langweilen sich junge Menschen bei eintöniger Arbeit. Chefin Elisabeth stellt aus Kostengründen den griechischen „Gastarbeiter" Jorgos ein. Einige Frauen hoffen auf ein Liebesabenteuer, die Männer sind eifersüchtig. Es kommt erst zu verbalen Sticheleien, dann zu einer handfesten Schlägerei, in der Jorgos verletzt wird. Feinfühliger bahnt sich eine Beziehung zwischen dem Neuen und Marie an. Als Marie jedoch Jorgos auf Frau und Kinder anspricht, beschließt der Grieche, die Stadt zu verlassen.

In der Uraufführungs-Atmosphäre eines Münchner Kellertheaters wirkte Fassbinders Alltagsdrama besonders bedrückend, doch längst hat der „Katzelmacher" auch die großen Bühnen erobert. Er ist ein Stück deutsches Volkstheater-Gut geworden, in bester Tradition dieses jahrhundertealten Genres, das seinem Publikum immer aufs Maul schaut und seine Herzen berühren möchte.

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Verein e.V.

Im Rahmen der jungen Konzertreihe „musicVision“ präsentiert der VEREIN e.V. am Freitag, den 19.05.2017 um 19:30 Uhr, einen Liedermacherabend mit dem hoffungsvollen Nachwuchstalent Erik Konietzko bei „LEISE am Markt“ in Coburg. Neben Liedern von Wolfgang Buck, Georg Danzer, Reinhard Mey, Konstantin Wecker u.a. wird der 19-jährige Student der Musikhochschule Würzburg auch eigene Songs präsentieren. Erik Konietzko (Gesang, Klavier, Gitarre) wird begleitet von Leon Büttner (Gitarre, Gesang), Abiturient des Gymnasiums Albertinum.
 

Die Besucher erwartet im ansprechenden Ambiente von „LEISE am Markt“ ein bunter Mix aus Heiterem und Nachdenklichem.

Karten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich (Erwachsene € 10,-, Schüler und Studenten € 5,-).

Kartenreservierungen unter www.musicVision-coburg.de

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Landestheater Coburg

Wer also ist der beste Hitlerdarsteller? Nein, diese Frage ist nicht politisch, sondern ernst gemeint! Drei Schauspieler treten diesen Wettstreit vor ihrem Auftritt in einer Talkshow an und versuchen sich gegenseitig in Theorie und Praxis zu übertrumpfen. Theresia Walser schafft gerade, was in Deutschland selten geworden ist: die intelligente und abendfüllende politische Komödie neu zu erfinden.

Ihre Stücke erobern sogar das Boulevard-Theater und schließen damit eine Lücke, die seit Jahrzehnten in Deutschland bestand: Der politische Witz gehört ins Kabarett, während das Theater verhandelt, überhöht, dekonstruiert oder schlicht schockiert. Alles hat seine Zeit. Nun also fordert Theresia Walser Ensembles und Regie gleichermaßen witzig und politisch zu sein. Die Figuren sind aktuell und ein gefundenes Fressen für Schauspieler, die Lust an der Verwandlung und an einer guten Pointe haben. Mit Stephan Mertl, Thomas Straus und Niklaus Scheibli stand die Besetzung für „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" in Coburg schnell fest.

Alle drei Schauspieler haben längst bewiesen, dass sie das komische wie das ernste Fach beherrschen und sicher auch die Lust mitbringen, das Schwierigste auf dem Theater zu wagen: das Theaterspielen selbst darzustellen. „Er ist wieder da", könnte man von den Zinnen der Stadt rufen und dabei natürlich meinen: „Sie ist wieder da", die intelligente politische deutsche Komödie mit Seitenhieben auf das Theater an sich.

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Samstag, 20 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Coburger Puppenmuseum

Zwei Strömungen des 19. Jahrhunderts bilden den Boden für die bis heute anhaltende Begeisterung der Kinder für mittelalterliche Ritter, Burgen und Burgfräulein: das Zeitalter der Romantik und der Historismus. Sowie die Burg als Ziel für Freizeit und Tourismus entdeckt wurde, nutzte die erstarkende Spielzeugindustrie diesen Zeitgeist für ihre Zwecke. Burgen aus Holz, Stein, Papier, Masse, Elastolin und Kunststoff eroberten mit ihren Rittern im 19. und 20. Jahrhundert die Kinderzimmer.

Die Ausstellung im Coburger Puppenmuseum stellt die Entwicklung der Spielzeugburgen schlaglichtartig dar. Entspringt ihr Aussehen allein dem Reich der kindlichen Fantasie? Wie viel historische Wirklichkeit steckt darin? Und was sahen die Spielzeugmacher durch die romantisierende Brille ihrer Zeit? Die zahlreichen Spiel- und Mitmachangebote im Begelitprogramm laden v.a. Familien dazu ein, in die große Spielwelt der Ritter und Burgfräulein einzutauchen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Coburger Puppenmuseum

Zwei Strömungen des 19. Jahrhunderts bilden den Boden für die bis heute anhaltende Begeisterung der Kinder für mittelalterliche Ritter, Burgen und Burgfräulein: das Zeitalter der Romantik und der Historismus. Sowie die Burg als Ziel für Freizeit und Tourismus entdeckt wurde, nutzte die erstarkende Spielzeugindustrie diesen Zeitgeist für ihre Zwecke. Burgen aus Holz, Stein, Papier, Masse, Elastolin und Kunststoff eroberten mit ihren Rittern im 19. und 20. Jahrhundert die Kinderzimmer.

Die Ausstellung im Coburger Puppenmuseum stellt die Entwicklung der Spielzeugburgen schlaglichtartig dar. Entspringt ihr Aussehen allein dem Reich der kindlichen Fantasie? Wie viel historische Wirklichkeit steckt darin? Und was sahen die Spielzeugmacher durch die romantisierende Brille ihrer Zeit? Die zahlreichen Spiel- und Mitmachangebote im Begelitprogramm laden v.a. Familien dazu ein, in die große Spielwelt der Ritter und Burgfräulein einzutauchen.

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Eine Wäscherin aus alten Zeiten erzählt und spielt die Lebensstationen berühmter Menschen, die in Coburg einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Sie klatscht, tratscht und lästert über die dreckige und piekfeine Wäsche der vergangenen Jahrhunderte.  Zu erleben sind u. a. die Geschichte eines dichtenden Sprachgenies, der sich in fast allen orientalischen Sprachen zuhause fühlte, eines aggressiven Mönchs, der die Welt veränderte, einer britischen Kronprinzessin, die sich in einen Coburger verliebte. Ein Vorhang nach dem anderen wird gelüftet. Auf altem Tuch wird manche Szene zum Leben erweckt. Die Wäscheleine hilft, sich in den Zeiten zurecht zu finden. So kommt manch erstaunliche Begebenheit zum Vorschein, die in Coburg ihren Ursprung hatte und von dort aus in die Welt getragen wurde. Sie erleben eine Mischung aus Tradition und Moderne; witzig, überraschend, lebendig.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Eine Wäscherin aus alten Zeiten erzählt und spielt die Lebensstationen berühmter Menschen, die in Coburg einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Sie klatscht, tratscht und lästert über die dreckige und piekfeine Wäsche der vergangenen Jahrhunderte.  Zu erleben sind u. a. die Geschichte eines dichtenden Sprachgenies, der sich in fast allen orientalischen Sprachen zuhause fühlte, eines aggressiven Mönchs, der die Welt veränderte, einer britischen Kronprinzessin, die sich in einen Coburger verliebte. Ein Vorhang nach dem anderen wird gelüftet. Auf altem Tuch wird manche Szene zum Leben erweckt. Die Wäscheleine hilft, sich in den Zeiten zurecht zu finden. So kommt manch erstaunliche Begebenheit zum Vorschein, die in Coburg ihren Ursprung hatte und von dort aus in die Welt getragen wurde. Sie erleben eine Mischung aus Tradition und Moderne; witzig, überraschend, lebendig.

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Landestheater Coburg

Was kommt uns merkwürdiger vor? Nur noch über das Telefon mit Mitmenschen zu kommunizieren oder mit einem Tier zu sprechen? Der Opern-Doppelabend „The Raven/La voix humaine" greift beide Merkwürdigkeiten auf und stellt die immerwährende Frage: Wer teilt unseren Schmerz, und wie teilen wir uns mit?

Die zwei schaurig-schönen Stücke „The Raven" von Toshio Hosokawa und Francis Poulenc lassen uns gruseln und grübeln. Aber nicht zu lange, denn beide Werke sind Kurzopern. Die Deutsche Erstaufführung „The Raven" ist eine Vertonung des Edgar-Allen-Poe-Gedichtes, an dem der Dichter einst zehn Jahre gearbeitet und mit dem er ganze zehn Dollar verdient haben soll. Das ist aber nicht das eigentlich Gruselige: Das Poem handelt von einem Mann, der seine gestorbene Geliebte vermisst. Eines nachts setzt sich ein Rabe über seine Zimmertür. Der Mann ist verwundert, stellt Fragen und erhält vom schwarzen Vogel immer nur ein Wort als Antwort: „Nimmermehr!"

Kein Anschluss unter dieser Nummer auch im zweiten Stück. Francis Poulenc erzählt die Geschichte einer Verlassenen, die am Telefon versucht ihren Geliebten zurückzugewinnen. Zur Uraufführung 1959 war das ein zeitgeistiges, modernes Thema, und bevor wir nun schmunzeln, werfen wir doch einmal einen Blick auf unser Smartphone und schauen, wie viele digitale Versuche wir heute unternommen haben, um mit einem mehr oder weniger geliebten Menschen Kontakt aufzunehmen.

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Landestheater Coburg

Wer also ist der beste Hitlerdarsteller? Nein, diese Frage ist nicht politisch, sondern ernst gemeint! Drei Schauspieler treten diesen Wettstreit vor ihrem Auftritt in einer Talkshow an und versuchen sich gegenseitig in Theorie und Praxis zu übertrumpfen. Theresia Walser schafft gerade, was in Deutschland selten geworden ist: die intelligente und abendfüllende politische Komödie neu zu erfinden.

Ihre Stücke erobern sogar das Boulevard-Theater und schließen damit eine Lücke, die seit Jahrzehnten in Deutschland bestand: Der politische Witz gehört ins Kabarett, während das Theater verhandelt, überhöht, dekonstruiert oder schlicht schockiert. Alles hat seine Zeit. Nun also fordert Theresia Walser Ensembles und Regie gleichermaßen witzig und politisch zu sein. Die Figuren sind aktuell und ein gefundenes Fressen für Schauspieler, die Lust an der Verwandlung und an einer guten Pointe haben. Mit Stephan Mertl, Thomas Straus und Niklaus Scheibli stand die Besetzung für „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" in Coburg schnell fest.

Alle drei Schauspieler haben längst bewiesen, dass sie das komische wie das ernste Fach beherrschen und sicher auch die Lust mitbringen, das Schwierigste auf dem Theater zu wagen: das Theaterspielen selbst darzustellen. „Er ist wieder da", könnte man von den Zinnen der Stadt rufen und dabei natürlich meinen: „Sie ist wieder da", die intelligente politische deutsche Komödie mit Seitenhieben auf das Theater an sich.

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Sonntag, 21 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

zur Veranstaltung

Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

zur Veranstaltung
Coburger Puppenmuseum

Zwei Strömungen des 19. Jahrhunderts bilden den Boden für die bis heute anhaltende Begeisterung der Kinder für mittelalterliche Ritter, Burgen und Burgfräulein: das Zeitalter der Romantik und der Historismus. Sowie die Burg als Ziel für Freizeit und Tourismus entdeckt wurde, nutzte die erstarkende Spielzeugindustrie diesen Zeitgeist für ihre Zwecke. Burgen aus Holz, Stein, Papier, Masse, Elastolin und Kunststoff eroberten mit ihren Rittern im 19. und 20. Jahrhundert die Kinderzimmer.

Die Ausstellung im Coburger Puppenmuseum stellt die Entwicklung der Spielzeugburgen schlaglichtartig dar. Entspringt ihr Aussehen allein dem Reich der kindlichen Fantasie? Wie viel historische Wirklichkeit steckt darin? Und was sahen die Spielzeugmacher durch die romantisierende Brille ihrer Zeit? Die zahlreichen Spiel- und Mitmachangebote im Begelitprogramm laden v.a. Familien dazu ein, in die große Spielwelt der Ritter und Burgfräulein einzutauchen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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TMC

Mit Herzogin Victoria Adelheid zu Ihren Hoflieferanten durch Coburgs historische Innenstadt. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Marktplatz, Hofapotheke

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Landestheater Coburg

 

Die Zeit rast. Vergingen seit der Uraufführung von „Die Entführung aus dem Serail" und „Die Hochzeit des Figaro" ganze vier Jahre (1782–1786), liegen zwischen den Neuinszenierungen beider Opern am Landestheater Coburg nur zwei Jahre. Rasanz ist aber relativ. Während sich die Gesellschaften Westeuropas am Ende der 1780er-Jahre komplett veränderten, verspüren wir heute trotz digitaler Revolution nur eine scheinbare Rasanz des Wandels und drehen uns vielleicht doch eher im Kreise – so rein moralisch gesehen.

Mozart und sein genialer Textdichter Lorenzo da Ponte nahmen in ihrer Version der beliebten Komödie „Der tolle Tag" das Tempo des gesellschaftlichen Wandels auf. Graf Almaviva, scharf auf Kammerzofe Susanna, wird von Figaro und Ehefrau an der Nase herumgeführt. Erotische Würze liefern der junge Cherubino, die blutjunge Barbarina, und nicht wenige Kostümwechsel, die genderpolitisch heute absolut unkorrekt und dadurch besonders unterhaltsam sind.

Wiens Hochadel zeigte sich nach der Premiere verschnupft, obwohl Kaiser Joseph II. seinen Spaß gehabt haben soll. Dies lag nicht zuletzt an den wunderbaren Arien und Ensembles, die bis heute in den Hitparaden der Klassik vorderste Plätze einnehmen. Die Revolution findet also auf der Bühne und im Orchestergraben statt. Schließlich ist keine Zeit zu verlieren.

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Landestheater Coburg

Es wird gesungen und gesteppt, dass es nur so eine Freude ist. Durch Cole Porters Musical „Anything Goes" aus dem Jahre 1934 weht mehr als ein Hauch Broadway – es ist ein veritabler Musical-Sturm! Schließlich befinden wir uns auf dem Transatlantik-Liner „S. S. America" – und da ist erfahrungsgemäß die Hölle los.

Der blinde Passagier Billy Crocker versucht, die anberaumte Eheschließung seiner Geliebten Hope mit dem Briten Sir Oakleigh zu verhindern. Eine bunte Gesellschaft von skurrilen Typen steht ihm dabei manchmal im Wege und manchmal hilfreich zur Seite. 

Der Komponist und Bühnendichter Cole Porter schuf 1934 eine musikalische Komödie, die den Broadway und das Londoner West End im Sturm eroberte – um im Bild zu bleiben. Die verworrene Handlung mit Gaunern, Agenten und missionierten Chinesen ist dabei zweitrangig: Hits wie „I get a Kick out of You" oder „The Gypsie in Me" sind der Grund, warum man von diesem Musical nie genug bekommen kann.

Und wer hier Tiefgang erwartet, wird auch nicht enttäuscht: Porter und seine Textdichter zeichnen natürlich ein Sittengemälde Amerikas, das sich gerade von der Weltwirtschaftskrise erholt, aber ein Problem nicht los wird: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lebt zwischen Ausschweifung und den Wertevorstellungen der alten Pilger-Väter, für die selbst schon Weihnachten ein heidnischer Aberglaube war. Wie gesagt: Auf der „SS America" ist die Hölle los – und ob das gesegnete Land nun ausgerechnet am anderen Ende des Atlantiks zu finden ist, kann man nur herausfinden, wenn man sich auf den Weg macht. Maschinen, volle Kraft voraus, und: „Blow, Gabriel, blow!"

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Montag, 22 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Coburger Puppenmuseum

Zwei Strömungen des 19. Jahrhunderts bilden den Boden für die bis heute anhaltende Begeisterung der Kinder für mittelalterliche Ritter, Burgen und Burgfräulein: das Zeitalter der Romantik und der Historismus. Sowie die Burg als Ziel für Freizeit und Tourismus entdeckt wurde, nutzte die erstarkende Spielzeugindustrie diesen Zeitgeist für ihre Zwecke. Burgen aus Holz, Stein, Papier, Masse, Elastolin und Kunststoff eroberten mit ihren Rittern im 19. und 20. Jahrhundert die Kinderzimmer.

Die Ausstellung im Coburger Puppenmuseum stellt die Entwicklung der Spielzeugburgen schlaglichtartig dar. Entspringt ihr Aussehen allein dem Reich der kindlichen Fantasie? Wie viel historische Wirklichkeit steckt darin? Und was sahen die Spielzeugmacher durch die romantisierende Brille ihrer Zeit? Die zahlreichen Spiel- und Mitmachangebote im Begelitprogramm laden v.a. Familien dazu ein, in die große Spielwelt der Ritter und Burgfräulein einzutauchen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Dienstag, 23 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Coburger Puppenmuseum

Zwei Strömungen des 19. Jahrhunderts bilden den Boden für die bis heute anhaltende Begeisterung der Kinder für mittelalterliche Ritter, Burgen und Burgfräulein: das Zeitalter der Romantik und der Historismus. Sowie die Burg als Ziel für Freizeit und Tourismus entdeckt wurde, nutzte die erstarkende Spielzeugindustrie diesen Zeitgeist für ihre Zwecke. Burgen aus Holz, Stein, Papier, Masse, Elastolin und Kunststoff eroberten mit ihren Rittern im 19. und 20. Jahrhundert die Kinderzimmer.

Die Ausstellung im Coburger Puppenmuseum stellt die Entwicklung der Spielzeugburgen schlaglichtartig dar. Entspringt ihr Aussehen allein dem Reich der kindlichen Fantasie? Wie viel historische Wirklichkeit steckt darin? Und was sahen die Spielzeugmacher durch die romantisierende Brille ihrer Zeit? Die zahlreichen Spiel- und Mitmachangebote im Begelitprogramm laden v.a. Familien dazu ein, in die große Spielwelt der Ritter und Burgfräulein einzutauchen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Erfahren Sie von Dr. Alfred Geibig (Kunstsammlungen der Veste Coburg) Wissenswertes über 500 Jahre Festungsarchitektur an ausgewählten Gebäudeteilen, die nicht immer zugänglich sind. Trittsicherheit und festes Schuhwerk sind unbedingt erforderlich.

Ausgangspunkt für die Führung ist der Eingang zu den Kunstsammlungen. Voranmeldung ist für die Teilnahme erforderlich - unter www.vhs-coburg.de oder telefonisch oder persönlich in der Anmeldung der Volkshochschule in der Löwenstraße 12, Telefon 09561/88250.

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Mittwoch, 24 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Coburger Puppenmuseum

Zwei Strömungen des 19. Jahrhunderts bilden den Boden für die bis heute anhaltende Begeisterung der Kinder für mittelalterliche Ritter, Burgen und Burgfräulein: das Zeitalter der Romantik und der Historismus. Sowie die Burg als Ziel für Freizeit und Tourismus entdeckt wurde, nutzte die erstarkende Spielzeugindustrie diesen Zeitgeist für ihre Zwecke. Burgen aus Holz, Stein, Papier, Masse, Elastolin und Kunststoff eroberten mit ihren Rittern im 19. und 20. Jahrhundert die Kinderzimmer.

Die Ausstellung im Coburger Puppenmuseum stellt die Entwicklung der Spielzeugburgen schlaglichtartig dar. Entspringt ihr Aussehen allein dem Reich der kindlichen Fantasie? Wie viel historische Wirklichkeit steckt darin? Und was sahen die Spielzeugmacher durch die romantisierende Brille ihrer Zeit? Die zahlreichen Spiel- und Mitmachangebote im Begelitprogramm laden v.a. Familien dazu ein, in die große Spielwelt der Ritter und Burgfräulein einzutauchen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Landestheater Coburg

Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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Donnerstag, 25 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Coburger Puppenmuseum

Zwei Strömungen des 19. Jahrhunderts bilden den Boden für die bis heute anhaltende Begeisterung der Kinder für mittelalterliche Ritter, Burgen und Burgfräulein: das Zeitalter der Romantik und der Historismus. Sowie die Burg als Ziel für Freizeit und Tourismus entdeckt wurde, nutzte die erstarkende Spielzeugindustrie diesen Zeitgeist für ihre Zwecke. Burgen aus Holz, Stein, Papier, Masse, Elastolin und Kunststoff eroberten mit ihren Rittern im 19. und 20. Jahrhundert die Kinderzimmer.

Die Ausstellung im Coburger Puppenmuseum stellt die Entwicklung der Spielzeugburgen schlaglichtartig dar. Entspringt ihr Aussehen allein dem Reich der kindlichen Fantasie? Wie viel historische Wirklichkeit steckt darin? Und was sahen die Spielzeugmacher durch die romantisierende Brille ihrer Zeit? Die zahlreichen Spiel- und Mitmachangebote im Begelitprogramm laden v.a. Familien dazu ein, in die große Spielwelt der Ritter und Burgfräulein einzutauchen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Coburger Puppenmuseum

Aktion zum Vatertag: Von 11:00 bis 12:00 Uhr haben Männer freien Eintritt.

 

Vom 25.Mai bis 27. gelten verlängerte Öffnungszeiten bis 20:00 Uhr

 

 

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Landestheater Coburg

Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Zauberwelt

Das Beste aus Deutschlands erfolgreichsten Burlesque-Comedy-Shows an einem Abend. Eine aufregende Revue mit Glamour und Glitzer, Straps und Strümpfen, Samt und Seide, gekonnt galant, charmant und rasant. Eine brillante Mischung aus Tanz, Gesang und Comedy im Stil der 20er bis 50er Jahre und eine Klasse für sich in puncto Sinnlichkeit, Stil und erotischem Entertainment. Ein wilder Flug in sinnliche Abenteuer, bei dem es nicht nur unserer Stewardess zu heiß wird. Dann war da noch dieser Mann, dessen Stimme an Tom Jones und Elvis erinnert und dem spätestens bei gekonnten Boylesque Act die Herzen der Damen zufliegen. Der verarmte Adelige Leopold Lobkowicz von Hssenstein begleitet das illustre Damentrio durch den Abend. Göttinnen mit den vielversprechenden Namen Fleur d'Amour, Sweet Chili und Gil Tonic.

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Freitag, 26 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Coburger Puppenmuseum

Zwei Strömungen des 19. Jahrhunderts bilden den Boden für die bis heute anhaltende Begeisterung der Kinder für mittelalterliche Ritter, Burgen und Burgfräulein: das Zeitalter der Romantik und der Historismus. Sowie die Burg als Ziel für Freizeit und Tourismus entdeckt wurde, nutzte die erstarkende Spielzeugindustrie diesen Zeitgeist für ihre Zwecke. Burgen aus Holz, Stein, Papier, Masse, Elastolin und Kunststoff eroberten mit ihren Rittern im 19. und 20. Jahrhundert die Kinderzimmer.

Die Ausstellung im Coburger Puppenmuseum stellt die Entwicklung der Spielzeugburgen schlaglichtartig dar. Entspringt ihr Aussehen allein dem Reich der kindlichen Fantasie? Wie viel historische Wirklichkeit steckt darin? Und was sahen die Spielzeugmacher durch die romantisierende Brille ihrer Zeit? Die zahlreichen Spiel- und Mitmachangebote im Begelitprogramm laden v.a. Familien dazu ein, in die große Spielwelt der Ritter und Burgfräulein einzutauchen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Landestheater Coburg

Es wird gesungen und gesteppt, dass es nur so eine Freude ist. Durch Cole Porters Musical „Anything Goes" aus dem Jahre 1934 weht mehr als ein Hauch Broadway – es ist ein veritabler Musical-Sturm! Schließlich befinden wir uns auf dem Transatlantik-Liner „S. S. America" – und da ist erfahrungsgemäß die Hölle los.

Der blinde Passagier Billy Crocker versucht, die anberaumte Eheschließung seiner Geliebten Hope mit dem Briten Sir Oakleigh zu verhindern. Eine bunte Gesellschaft von skurrilen Typen steht ihm dabei manchmal im Wege und manchmal hilfreich zur Seite. 

Der Komponist und Bühnendichter Cole Porter schuf 1934 eine musikalische Komödie, die den Broadway und das Londoner West End im Sturm eroberte – um im Bild zu bleiben. Die verworrene Handlung mit Gaunern, Agenten und missionierten Chinesen ist dabei zweitrangig: Hits wie „I get a Kick out of You" oder „The Gypsie in Me" sind der Grund, warum man von diesem Musical nie genug bekommen kann.

Und wer hier Tiefgang erwartet, wird auch nicht enttäuscht: Porter und seine Textdichter zeichnen natürlich ein Sittengemälde Amerikas, das sich gerade von der Weltwirtschaftskrise erholt, aber ein Problem nicht los wird: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lebt zwischen Ausschweifung und den Wertevorstellungen der alten Pilger-Väter, für die selbst schon Weihnachten ein heidnischer Aberglaube war. Wie gesagt: Auf der „SS America" ist die Hölle los – und ob das gesegnete Land nun ausgerechnet am anderen Ende des Atlantiks zu finden ist, kann man nur herausfinden, wenn man sich auf den Weg macht. Maschinen, volle Kraft voraus, und: „Blow, Gabriel, blow!"

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Landestheater Coburg

Ein Mann auf der Suche nach etwas Romantik. Eine Frau auf der Suche
nach dem Einen. Ein Pianist, der das Suchen schon lange aufgegeben hat.
Im dritten Stock einer tristen Mietskaserne treffen sie aufeinander. Sind
die drei noch zu retten? Und was spricht eigentlich gegen Schönheits-OPs?

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Samstag, 27 Mai 2017
Puppenmuseum

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Dietmar Pfister zeigt in seiner Ausstellung im Mai 2017 neben seinen skripturalen Malereien auf 4 großformatigen pergamentfarbenen Leinwandtafeln Schriftzitate Martin Luthers („verbum domini", „Ist das wahr", „wer an mich" „mit Lust und Liebe") in dessen Originalhandschrift.

Themenbegleitend werden für Kunstinteressierte, insbesondere für Gruppen und Schulklassen Erkundungstafeln oder —blätter bereitgehalten, die die Zitatbezüge zu Martin Luthers Quellen zeigen und zu Möglichkeiten mit künstlerischer Auseinandersetzung, Schrift- und Buchkunst anregen.

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Coburger Puppenmuseum

Zwei Strömungen des 19. Jahrhunderts bilden den Boden für die bis heute anhaltende Begeisterung der Kinder für mittelalterliche Ritter, Burgen und Burgfräulein: das Zeitalter der Romantik und der Historismus. Sowie die Burg als Ziel für Freizeit und Tourismus entdeckt wurde, nutzte die erstarkende Spielzeugindustrie diesen Zeitgeist für ihre Zwecke. Burgen aus Holz, Stein, Papier, Masse, Elastolin und Kunststoff eroberten mit ihren Rittern im 19. und 20. Jahrhundert die Kinderzimmer.

Die Ausstellung im Coburger Puppenmuseum stellt die Entwicklung der Spielzeugburgen schlaglichtartig dar. Entspringt ihr Aussehen allein dem Reich der kindlichen Fantasie? Wie viel historische Wirklichkeit steckt darin? Und was sahen die Spielzeugmacher durch die romantisierende Brille ihrer Zeit? Die zahlreichen Spiel- und Mitmachangebote im Begelitprogramm laden v.a. Familien dazu ein, in die große Spielwelt der Ritter und Burgfräulein einzutauchen.

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Bayerische Landesausstellung © Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde’sign pürstinger, Salzburg

Bayerische Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

 

Nach 1500 – Eine Zeit in stürmischer Bewegung

Die Ritter kämpfen ihren letzten Kampf, die Bauern stehen auf und in den Städten gärt es. Buchdruck, Flugschriften und Kampflieder bringen neue Ideen unter die Leute, jahrhundertealte Gewissheiten geraten ins Wanken. Vor allem in Süddeutschland und Altbayern, entscheidet sich Erfolg oder Misserfolg der evangelischen Bewegung. Von der Veste Coburg aus verfolgt Martin Luther den Augsburger Reichstag von 1530, von dem sich alle eine Lösung der Konfessionsfrage erhoffen.

In der imposanten Anlage der Veste Coburg erleben die Besucher der Landesstelle anhand kostbarer internationaler Exponate und multimedialer Exponate und multimedial erzählter Beschichten die Wendezeit um 1500.

Veranstalter: Haus der Bayerischen Geschichte in Zusammenarbeit mit den Kunstsammlungen der Veste Coburg und die Stadt Coburg.

Weiterer Veranstaltungsort: Kirche St. Moriz

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung 2017/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Eine Wäscherin aus alten Zeiten erzählt und spielt die Lebensstationen berühmter Menschen, die in Coburg einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Sie klatscht, tratscht und lästert über die dreckige und piekfeine Wäsche der vergangenen Jahrhunderte.  Zu erleben sind u. a. die Geschichte eines dichtenden Sprachgenies, der sich in fast allen orientalischen Sprachen zuhause fühlte, eines aggressiven Mönchs, der die Welt veränderte, einer britischen Kronprinzessin, die sich in einen Coburger verliebte. Ein Vorhang nach dem anderen wird gelüftet. Auf altem Tuch wird manche Szene zum Leben erweckt. Die Wäscheleine hilft, sich in den Zeiten zurecht zu finden. So kommt manch erstaunliche Begebenheit zum Vorschein, die in Coburg ihren Ursprung hatte und von dort aus in die Welt getragen wurde. Sie erleben eine Mischung aus Tradition und Moderne; witzig, überraschend, lebendig.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Turnusführung zur Bayerischen Landesausstellung/© Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg / Entwurf: graficde'sign pürstinger, Salzburg

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017

„Ritter, Bauern, Lutheraner“ – die süddeutsche Ausstellung zum Reformationsjubiläum!

Turnusführung auf der Veste Coburg für Einzelbesucher zur Bayerischen Landesausstellung 2017
Dauer: 75 Minuten, Preis: 4 € (zzgl. Eintritt)
Treffpunkt: Museumskasse, 1. Burghof. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

 

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Eine Wäscherin aus alten Zeiten erzählt und spielt die Lebensstationen berühmter Menschen, die in Coburg einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Sie klatscht, tratscht und lästert über die dreckige und piekfeine Wäsche der vergangenen Jahrhunderte.  Zu erleben sind u. a. die Geschichte eines dichtenden Sprachgenies, der sich in fast allen orientalischen Sprachen zuhause fühlte, eines aggressiven Mönchs, der die Welt veränderte, einer britischen Kronprinzessin, die sich in einen Coburger verliebte. Ein Vorhang nach dem anderen wird gelüftet. Auf altem Tuch wird manche Szene zum Leben erweckt. Die Wäscheleine hilft, sich in den Zeiten zurecht zu finden. So kommt manch erstaunliche Begebenheit zum Vorschein, die in Coburg ihren Ursprung hatte und von dort aus in die Welt getragen wurde. Sie erleben eine Mischung aus Tradition und Moderne; witzig, überraschend, lebendig.

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Weitere Informationen finden Interessierte hier:

Website: www.lutherlauf-coburg.de

E-Mail: info@runningbros.de

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Landestheater Coburg

Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Landestheater Coburg

Nahezu vier Jahrhunderte lang prägte die Familie Bach das Musikleben
Mitteldeutschlands. In einer aparten instrumentalen Besetzung aus Flöte,
Fagott und Cembalo erklingen in der Reithalle Werke der zwei wohl berühmtesten
Mitglieder der Bach-Familie: Johann Sebastian und sein Sohn
Carl Philipp Emanuel.

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Sonntag, 28 Mai 2017