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Die Veste Coburg

Ein besonderes Wahrzeichen der Stadt ist die imposante Veste, die aufgrund ihrer herrschaftlichen Lage auch als "Fränkische Krone" bezeichnet wird. Bei schönem Wetter reicht der Ausblick weit über das Coburger Land hinaus.

Blick auf die Veste Coburg in der Herbstsonne © Dr. Ottmar Fugmann | www.flugmann.de
Lutherzimmer in der Veste Coburg © Kunstsammlungen der Veste Coburg
Blick in die Rüstkammer der Kunstsammlungen der Veste Coburg mit historischen Rüstungen und Waffen
Blick auf ein historisches Gewand in den Kunstsammlungen der Veste Coburg
Sommeransicht der Veste Coburg © Rainer Brabec | rainerbrabec.de
Winteransicht der Veste Coburg in der Urlaubsregion Coburg Rennsteig
Blick auf die Veste Coburg in der Herbstsonne © Dr. Ottmar Fugmann | www.flugmann.de
Lutherzimmer in der Veste Coburg © Kunstsammlungen der Veste Coburg
Blick in die Rüstkammer der Kunstsammlungen der Veste Coburg mit historischen Rüstungen und Waffen
Blick auf ein historisches Gewand in den Kunstsammlungen der Veste Coburg
Sommeransicht der Veste Coburg © Rainer Brabec | rainerbrabec.de
Winteransicht der Veste Coburg in der Urlaubsregion Coburg Rennsteig

Die Anfänge der Veste Coburg liegen vermutlich in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im Jahr 1225 wird die Veste erstmals urkundlich als „sloss“ erwähnt. Aus dieser Zeit stammt auch der „Blaue Turm“, der älteste, noch erhaltene Bau der Veste Coburg. Ihre Blütezeit hatte die Veste im 15. Jahrhundert als Schloss der Kurfürsten von Sachsen, bevor sich deren Residenz in die Ehrenburg in der Stadt verlagerte. Bis ins frühe 19. Jahrhundert wurden zahlreiche Umbauten und Erweiterungen der Veste vorgenommen. Einen ernsthaften Eingriff in das äußere Erscheinungsbild nahm ab 1838 Herzog Ernst I. vor, der die Veste Coburg im Sinne der deutschen Burgen- und Ritterromantik umgestalten ließ. Der Berliner Burgenforscher und Architekt Bodo Ebhardt beseitigte schließlich unter Herzog Carl Eduard die Neubauten wieder und restaurierte die Burganlage entsprechend ihres historischen Vorzustands.

Beeindruckende Kunstsammlungen in der Veste Coburg

Heute zählt die Veste Coburg zu den größten und am besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands und beherbergt außergewöhnliche Kunstsammlungen, die auf den Kunstbesitz der Coburger Herzöge zurückgehen. Das Museum zählt zu den bedeutendsten kunst- und kulturgeschichtlichen Sammlungen Deutschlands und umfasst Ausstellungen von historischen Jagdwaffen, kostbaren venezianischen Gläsern und barocken Schlitten. Hinzu kommen die beiden ältesten Kutschen der Welt sowie ein bedeutendes 220.000 Blatt umfassendes Kupferstichkabinett. Unter den zahlreichen Werken altdeutscher Kunst stechen besonders die Gemälde von Lucas Cranach und Albrecht Dürer hervor.

Veste Coburg - Schutz und Zuflucht für Martin Luther

Auch im Zusammenhang mit der Reformation spielt die Veste Coburg eine bedeutende Rolle. Im Jahr 1530 war sie Aufenthaltsort von Martin Luther, der aufgrund der über ihn verhängten Reichsacht nicht wie geplant nach Augsburg weiterreisen konnte. Fünf Monate verbrachte der Reformator im Schutz der Burgmauern und erlebte hier eine der produktivsten Phasen seines Lebens. An diesen Aufenthalt erinnern heute eine Gedenktafel mit Luthers Büste im Burghof, die nach ihm benannte Lutherkapelle am Fürstenbau und das Lutherzimmer.

Details und Informationen

Kunstsammlungen der Veste Coburg

Öffnungszeiten:

6. November bis 29. März
Dienstag bis Sonntag:
13:00-16:00 Uhr 

24.,25.,31. Dezember & Faschingsdienstag geschlossen

 

30. März bis 3. November
Montag bis Sonntag:
09:30-17:00 Uhr

Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet.

24., 25., 31. Dezember und Faschingsdienstag geschlossen.

Kupferstichkabinett
Öffnungszeiten nach Vereinbarung.

Weitere Informationen: Website des Kupferstichkabinetts

Gelände der Veste Coburg
Die Burghöfe werden von November bis März um 17:30 Uhr und von April bis Oktober um 18:30 Uhr geschlossen.