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Terminübersicht Veranstaltungen

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Alle Veranstaltungen im Überblick

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Montag, 27 Februar 2017

Faschingsüberraschungen in der ThermeNatur

(nähere Infos unter www.therme-natur.de)

 

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Das Team der AWO Kindertagesstätte "Sonnenkäfer" und der Kirmes- und Trachtenverein 1990 Mengersgereuth-Hämmern e.V. laden recht herzlich zum Kinderfasching am 27.02.2017 in die MENG-HÄMM-ARENA ein.

Los geht´s um 15.00 Uhr mit einem schicken Kostüm und viel guter Laune.

Kuchen und Kaffee, Wiener  und Getränke sowie Kinderschminken, Musik mit DJ Ulli und viele lustige Spiele warten auf Euch.

Wir freuen uns auf einen schönen Nachmittag

Andrea Rudolph und Jürgen Boese

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Dienstag, 28 Februar 2017

Faschingsüberraschungen in der ThermeNatur

(nähere Infos unter www.therme-natur.de)

 

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Seit Teddy seinen Siegeszug in die Kinderzimmer gehalten hat, wohnen zugleich viele andere Plüschtiere mit ihm.
Die kunterbunte Ausstellung zeigt vorwiegend Produkte aus der heimischen Spielwarenherstellung, aber natürlich fehlen auch die „berühmten“ Namen nicht.
Mit museumspädagogischem Begleitprogramm für Kinder und Schulklassen.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Auch in diesem Jahr erwartet die Faschingsfreunde am Dienstag, den 28. Februar 2017, wieder ein lustiger und farbenfroher Faschingsumzug. Alle Anmeldungen von Teilnehmern (Fahrzeuge und Gruppen) nimmt das SG Kultur und Marktwesen ab sofort per E-Mail unter kulturamt@stadt-son.de entgegen. Anmeldeschluss ist der 10.02.2017. Sie können das Anmeldeformular auch per Fax unter der Nr. 03675/880-185 senden oder es persönlich im Rathaus, Zimmer 15, abgeben. Wir hoffen auf rege Teilnahme. Der Umzug beginnt dieses Jahr in der Erholungsstraße/Ecke Coburger Straße (Höhe Bürgerschule). Die Zufahrt erfolgt über die Einfahrt Braugasse/Erholungsstraße.

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Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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Seinen Höhepunkt erreicht das närrische Treiben dann mit den 5 tollen Tagen in der Glasbläserstadt. Los geht es mit der „Original Lauschner Weiberfosenocht“ am 23.02.2017 um 20:00 Uhr im Kulturhaus. Der Freitag (24.02.2017) gehört dann wieder der Narrenjugend – mit einer speziellen Faschingsveranstaltung für junge Leute. Das DJ-Duo „Schottendicht“ und friends sind am Start (Kulturhaus, ab 20:00 Uhr). Am Samstag (25.02.2017) bricht dann traditionell der Kulturhaussaal aus allen Nähten, wenn sich originelle Kostüme zum großen Faschingsball aufmachen. (Beginn 20:00). Die kleinsten Narren kommen dann am Sonntag (26.02.2017) auf Ihre Kosten, beim großen LCV Kinderfasching gibt Spaß und Spiel für die jüngsten Narren mit Onkelt ToTo und den Bademeistern. (ab 14:00 Uhr im Kulturhaus). Ihr Ende findet die fünfte Jahreszeit beim „Tanz in den Aschermittwoch“, am Dienstag ab 20:00 Uhr im Kulturhaus.

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Mittwoch, 01 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Seit Teddy seinen Siegeszug in die Kinderzimmer gehalten hat, wohnen zugleich viele andere Plüschtiere mit ihm.
Die kunterbunte Ausstellung zeigt vorwiegend Produkte aus der heimischen Spielwarenherstellung, aber natürlich fehlen auch die „berühmten“ Namen nicht.
Mit museumspädagogischem Begleitprogramm für Kinder und Schulklassen.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Lustige Handschuh-Tiere

Aus einem gewöhnlichen Handschuh werden mit etwas Papier, Wolle und Farbe lustige Tier-Handschuhe und andere Fantasiefiguren.

Kosten: 6,00 € pro Kind (Eintritt, Betreuung und Material)

für Kinder ab 5 Jahre, max. 10 Kinder

Anmeldung bis  27.02.2017

 

 

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Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Donnerstag, 02 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Seit Teddy seinen Siegeszug in die Kinderzimmer gehalten hat, wohnen zugleich viele andere Plüschtiere mit ihm.
Die kunterbunte Ausstellung zeigt vorwiegend Produkte aus der heimischen Spielwarenherstellung, aber natürlich fehlen auch die „berühmten“ Namen nicht.
Mit museumspädagogischem Begleitprogramm für Kinder und Schulklassen.

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Geführte Wanderung
Treffpunkt: Markt / Marktbrunnen
Wanderführer: Herr Marcus Sillmann
Festes Schuhwerk erforderlich; Dauer ca. 2 ½ -3 Std.
mit Rast (Vesper u. Getränke empfohlen),
ohne Gebühr, Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Grenzweg-Tour - Kosten 4,00 €/Person, mit Gästekarte 2,00 €

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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Freitag, 03 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Seit Teddy seinen Siegeszug in die Kinderzimmer gehalten hat, wohnen zugleich viele andere Plüschtiere mit ihm.
Die kunterbunte Ausstellung zeigt vorwiegend Produkte aus der heimischen Spielwarenherstellung, aber natürlich fehlen auch die „berühmten“ Namen nicht.
Mit museumspädagogischem Begleitprogramm für Kinder und Schulklassen.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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KerzenScheinSchwimmen in der ThermeNatur

Entspannt ins Wochenende…

Schwimmen Sie in der Abenddämmerung bei Kerzenschein ins Wochenende

in der ThermeNatur

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„Ist ein Opernbesuch so natürlich wie ein Waldspaziergang?" „Ganz bestimmt", hätte der Komponist Leoš Janáček als überzeugter Panslawist auf Tschechisch geantwortet, obwohl er fehlerfrei Deutsch sprach. Er schaute gern seinen Mitmenschen auf den Mund und komponierte, wie sie in ihrer Muttersprache kommunizierten.

Mit seiner „Sprechmelodie" revolutionierte er das Musiktheater des frühen 20. Jahrhunderts. Das natürlich Fließende war für ihn aber keine Sensation, sondern Inspiration. Kein Wunder, dass er seine Oper „Das schlaue Füchslein" daher auch für sein bestes Werk hielt.

Die fabelartige Handlung spielt in der Natur und in einem kleinen Dorf, wo Förster, Pfarrer und Lehrer um die Gunst einer Zigeunerin werben, die das Publikum nie zu Gesicht bekommt. Die Heldin aber ist eine Füchsin, die gefangen wird, ihre Freiheit wieder erlangt und doch schließlich als Muff endet. Das ist brutal, aber das ist auch der Gang der Dinge, würde Leoš Janáček wieder auf Tschechisch sagen.

Er und sein Freund Antonín Dvořák teilten die Auffassung, dass die Beobachtung der Menschen und der Landschaften, in denen sie leben, vieles von dem liefert, was die Komposition von Musik zu etwas Besonderem macht. In der Natur fand vor allem Leoš Janáček, was andere in Philosophie oder Religion vermuteten: große Zusammenhänge im Kleinen – und so klingt auch seine Musik, die gleichzeitig große Geste und winziges Klang-Gewimmel sein kann. Janáček wuchs wie Erich Wolfgang Korngold (siehe: „Die stumme Serenade") in Brünn auf. Dieser traditionsreichen Musikstadt widmet sich das Landestheater Coburg 2016/2017 gleich doppelt. Einfach so, weil es im Laufe der Musikgeschichte natürlich erscheint. Das hätte Leoš Janáček sicher gefreut.

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Wir beginnen pünktlich um 19.30 Uhr und enden um 24.00 Uhr! Eintritt: 5 Euro - nur Vorverkauf

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Wenn die lieben Kleinen einen Karriereknick zu befürchten haben, müssen die Eltern auf der Hut sein. In Lutz Hübners Erfolgskomödie „Frau Müller muss weg“ ist es soweit. Die Prognosen für einige Grundschüler drohen ins Negative zu drehen. Da blasen die Eltern zum Putsch gegen die spielverderbende Pädagogin. Und am Tag des Showdowns sind alle da: Jessica, Karrierefrau und Rädelsführerin, Katja, die erst mal den Sonnengruß vorführt und ihr Verflossener: Wolf – derzeit arbeitssuchend. Auch Marina und Patrick Jeskow sind gekommen, um bei der Absetzung Frau Müllers hautnah dabei zu sein.

Doch der Elternabend gerät außer Kontrolle. Wie, das ist auch heuer wieder in der Reithalle zu beobachten. „Das Lachen als letzter Ausweg vor dem Absturz in die Verzweiflung – hier feiert es ungeniert Triumphe. In ‚Frau Müller muss weg‘ bleiben die Schüler selbst unsichtbar. Stattdessen liefert sich ein Eltern-Quintett in der Coburger Erstaufführung flotte eineinhalb Theaterstunden lang ein pointenreiches Scharmützel mit der ominösen Frau Müller“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ nach der Premiere in der vergangenen Spielzeit. Auch die „Neue Presse“ beeindruckte die Inszenierung: „Leila Müller inszenierte eine Komödie, die manchmal näher an der Realität ist, als man wahrhaben möchte.“ Frau Müller feierte also einen Erfolg mit „Frau Müller muss weg“. Und deshalb ist sie wieder da, also die Frau Müller und ihre verhaltensauffälligen Eltern.

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Veranstalter: Mantastic SixxPaxx GmbH

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Samstag, 04 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Seit Teddy seinen Siegeszug in die Kinderzimmer gehalten hat, wohnen zugleich viele andere Plüschtiere mit ihm.
Die kunterbunte Ausstellung zeigt vorwiegend Produkte aus der heimischen Spielwarenherstellung, aber natürlich fehlen auch die „berühmten“ Namen nicht.
Mit museumspädagogischem Begleitprogramm für Kinder und Schulklassen.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Am Samstagvormittag mit einer Stunde klassischer Musik entspannt das Wochenende einläuten und dabei noch jede Menge Wissenswertes und Interessantes zu den vorgestellten Werken erfahren? Das gibt´s nur beim COncertino! In der März-Ausgabe des COncertinos stehen zwei Sinfonien Joseph Haydns im Mittelpunkt: Die Sinfonie Nr. 8 G-Dur, die den Titel "Le soir" (Der Abend) trägt, und die Sinfonie Nr. 83 g-Moll, der irgendwann, vermutlich aufgrund des "gackernden" zweiten Themas im ersten Satz, der Beiname "La Poule" (Das Huhn) verliehen wurde.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Kindertheater ist so schwierig. Nein, nicht weil man vielleicht pädagogisch inkorrekt schreiben oder inszenieren könnte. Denn was ist bitteschön pädagogisch inkorrekt? Nehmen wir eine bekannte und gefürchtete Kinderfrage: Was ist Sterben? Sie kommt, wie alle Kinderfragen, unvermittelt, und wir Erwachsene haben alle Mühe eine Antwort zu finden.

Aber wir müssen, und dabei dürfen wir uns nicht fürchten, eine Grenze der Korrektheit übertreten. Und deshalb ist Kindertheater so schwierig. Es muss die Kinder ernst nehmen und nicht die Ängste der Erwachsenen. Jens Raschke hat mit seinem Stück „Schlafen Fische?" erfolgreich den Versuch gewagt, sich dem Thema Tod für Kinder zu nähern.

Das zehnjährige Mädchen Jette steht auf dem Friedhof und erinnert sich daran, wie sie das Sterben ihres kleinen Bruders begleitete. Wie sie seinen Sarg bemalte und wie er beerdigt wurde. Auf berührende Weise hat Jens Raschke selbst einmal seinen Monolog zur Uraufführung inszeniert und dabei einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt.

Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. Es ist wichtig, mit Kindern über alles zu sprechen. „Schlafen Fische?" nimmt auch uns Erwachsenen dabei ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. Oder könnten Sie aus dem Stegreif die Frage beantworten, ob Fische schlafen? Nun ja, es gibt eben auch nicht immer eine Antwort. Hauptsache, wir geben es den Kindern gegenüber auch zu.

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Zu Gast in Neustadt b. Coburg: "Haus Marteau auf Reisen"

Auch in diesem Jahr veranstaltet der Bezirk Oberfranken in seiner Internationalen Musikbegegnungsstätte Haus Marteau in Lichtenberg einen Meisterkurs für Violine mit dem Geier und Dirigenten Prof. Ulf Klausenitzer. Zusammen mit seinem Klavierassistenten und den Teilnehmern aus Frankreich, Japan, Moldau, Österreich, Südkorea und aus Deutschland stehen dabei gleich mehrere Konzerte auf dem Programm. „Haus Marteau auf Reisen“ gastiert  am Samstag, 04. März 2017 um 19.00 Uhr im Rathaussaal von Neustadt bei Coburg.

Prof. Ulf Klausenitzer war unter anderem Konzertmeister in Mannheim, Nürnberg und Saarbrücken, gehörte 31 Jahre lang dem Bayreuther Festspielorchester an und gibt sein Wissen heute als Professor für Violine und Kammermusik an der Musikhochschule Nürnberg weiter. Für Klausenitzer, der mit seinem „Bayreuth Festival Violin Quartett“ schon an vielen Orten in der Region musiziert hat, ist das Unterrichten junger Leute eine Herzensangelegenheit. "Es ist immer wieder eine herausfordernde wie beglückende Aufgabe, junge begabte Musiker in ihrer künstlerischen Entwicklung zu begleiten und zu fördern. Gemeinsam in unermesslich vielfältige Erlebniswelten einzutauchen und so Künstlerpersönlichkeiten entstehen zu sehen, empfinde ich als Privileg und als eine faszinierende Tätigkeit“, so Klausenitzer.

Sichern Sie sich Ihre Karte, die ab sofort im Bürgerservice der Stadtverwaltung Neustadt im Vorverkauf für 10 €, Restkarten an der Abendkasse für 12 € erhältlich sind. Ermäßigte Eintrittskarten gibt es für 8 €.

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Orakel-Dinner mit der Pythia von Delphi oder warum Frauen in Rätseln sprechen
Sprechstunde beim legendären Orakel von Delphi, das bedeutet jede Menge Klatsch und Tratsch über die Macken der olympischen Götter, gemixt mit temporeichem Spaß, bei dem Sie, liebes Publikum, nach Kräften mitmischen dürfen! Denn natürlich sind die Fragesteller immer die Hauptpersonen, wenn die Pythia ihre mystischen Weisheiten verkündet.   

Erleben Sie Lisa-Marie Ramsbeck in einem schauspielerischen Kabinettstückchen mit Humor und Esprit!

Mit Champagner, einem  4 Gänge Dinner und Show (ca. 3 Stunden)   

Reservierung erforderlich!

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VON UND ZU MOZART

Wolfgang Amadeus Mozart in Ton und Text

mit Anna Gütter, Tobias Materna und Dominik Tremel

Eintritt: 15,00 €

Es wird um Reservierung unter 0172 / 7883358 oder 09564 / 8046811 gebeten.

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Es wird gesungen und gesteppt, dass es nur so eine Freude ist. Durch Cole Porters Musical „Anything Goes" aus dem Jahre 1934 weht mehr als ein Hauch Broadway – es ist ein veritabler Musical-Sturm! Schließlich befinden wir uns auf dem Transatlantik-Liner „S. S. America" – und da ist erfahrungsgemäß die Hölle los.

Der blinde Passagier Billy Crocker versucht, die anberaumte Eheschließung seiner Geliebten Hope mit dem Briten Sir Oakleigh zu verhindern. Eine bunte Gesellschaft von skurrilen Typen steht ihm dabei manchmal im Wege und manchmal hilfreich zur Seite. 

Der Komponist und Bühnendichter Cole Porter schuf 1934 eine musikalische Komödie, die den Broadway und das Londoner West End im Sturm eroberte – um im Bild zu bleiben. Die verworrene Handlung mit Gaunern, Agenten und missionierten Chinesen ist dabei zweitrangig: Hits wie „I get a Kick out of You" oder „The Gypsie in Me" sind der Grund, warum man von diesem Musical nie genug bekommen kann.

Und wer hier Tiefgang erwartet, wird auch nicht enttäuscht: Porter und seine Textdichter zeichnen natürlich ein Sittengemälde Amerikas, das sich gerade von der Weltwirtschaftskrise erholt, aber ein Problem nicht los wird: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lebt zwischen Ausschweifung und den Wertevorstellungen der alten Pilger-Väter, für die selbst schon Weihnachten ein heidnischer Aberglaube war. Wie gesagt: Auf der „SS America" ist die Hölle los – und ob das gesegnete Land nun ausgerechnet am anderen Ende des Atlantiks zu finden ist, kann man nur herausfinden, wenn man sich auf den Weg macht. Maschinen, volle Kraft voraus, und: „Blow, Gabriel, blow!"

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Freuen Sie sich auf einen verrückten Trip in die postmoderne Reisewelt mit Carolin Fischer und Ralf Bärwolff.

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Tanzveranstaltung im ThermenRestaurant der ThermeNatur

mit dem Alleinunterhalter "Ronny Söllner"

Eintritt ist kostenfrei und um Voranmeldung wird gebeten.

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Wenn die lieben Kleinen einen Karriereknick zu befürchten haben, müssen die Eltern auf der Hut sein. In Lutz Hübners Erfolgskomödie „Frau Müller muss weg“ ist es soweit. Die Prognosen für einige Grundschüler drohen ins Negative zu drehen. Da blasen die Eltern zum Putsch gegen die spielverderbende Pädagogin. Und am Tag des Showdowns sind alle da: Jessica, Karrierefrau und Rädelsführerin, Katja, die erst mal den Sonnengruß vorführt und ihr Verflossener: Wolf – derzeit arbeitssuchend. Auch Marina und Patrick Jeskow sind gekommen, um bei der Absetzung Frau Müllers hautnah dabei zu sein.

Doch der Elternabend gerät außer Kontrolle. Wie, das ist auch heuer wieder in der Reithalle zu beobachten. „Das Lachen als letzter Ausweg vor dem Absturz in die Verzweiflung – hier feiert es ungeniert Triumphe. In ‚Frau Müller muss weg‘ bleiben die Schüler selbst unsichtbar. Stattdessen liefert sich ein Eltern-Quintett in der Coburger Erstaufführung flotte eineinhalb Theaterstunden lang ein pointenreiches Scharmützel mit der ominösen Frau Müller“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ nach der Premiere in der vergangenen Spielzeit. Auch die „Neue Presse“ beeindruckte die Inszenierung: „Leila Müller inszenierte eine Komödie, die manchmal näher an der Realität ist, als man wahrhaben möchte.“ Frau Müller feierte also einen Erfolg mit „Frau Müller muss weg“. Und deshalb ist sie wieder da, also die Frau Müller und ihre verhaltensauffälligen Eltern.

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Sonntag, 05 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

zur Veranstaltung

Seit Teddy seinen Siegeszug in die Kinderzimmer gehalten hat, wohnen zugleich viele andere Plüschtiere mit ihm.
Die kunterbunte Ausstellung zeigt vorwiegend Produkte aus der heimischen Spielwarenherstellung, aber natürlich fehlen auch die „berühmten“ Namen nicht.
Mit museumspädagogischem Begleitprogramm für Kinder und Schulklassen.

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Es darf wieder gespielt werden. Geschicklichkeit, Treffsicherheit, Kraft und Wissen sind an 15 Spiel- und Experimentierstationen gefragt. Spaß und gute Laune stehen dabei an erster Stelle. An diesem Familiensonntag ist der Eintritt frei!

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

zur Veranstaltung

max. 20 Personen

zur Veranstaltung

Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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VVK: Neue Presse Coburg Tel. 09561- 850172, Obermain Tagblatt Lichtenfels Tel. 09571-78850, Postagentur Weidhausen Schlossstraße 9 Tel. 09562-8716 und Ebersdorf Raiffeisenstraße 10

Seit  28 Jahren zählt Patrick Lindner zu den Top-Stars der deutschsprachigen Musikszene. Beim „Grand Prix der Volksmusik“ nahm seine große musikalische Karriere den Anfang. Im Sturm eroberte er das Publikum und avancierte  zum Publikumsliebling im deutschsprachigen Raum. Als bisher einziger Gesangs-Künstler der „volkstümlichen Unterhaltung“ wurde er dafür mit dem Publikumspreis, dem begehrten „Bambi“ ausgezeichnet.

 

Ein weiterer Höhepunkt sind die „Stimmen der Berge“ , ein spektakuläres Gesangsquartett auf den ersten PlätzeninDeutschlands Hitparaden. In ihrer Schulzeit waren sie alle Mitglieder beim weltberühmten Chor, den „Regensburger Domspatzen“.  Dieser fünfköpfige Chor mit dem Tenor „Benjamin Grund“ schafft es mit Leichtigkeit die Genres „Schlager“,  „Volksmusik“ und „Klassik“ miteinander zu verbinden.  Als Patrick Lindner bei einem gemeinsamen Auftritt die „Stimmen der Berge“ näher kennenlernte, stand für ihn sofort fest, dass er mit diesen Sängern auf Tournee gehen wird. Damals wurde auch die Idee geboren, dass man gemeinsam ein Programm mit den “schönsten Liedern der Heimat“ zusammenstellt und somit dem Publikum die Möglichkeit gibt gemeinsam mit den Künstlern bekannte und beliebte Lieder zu singen.

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Wenn die lieben Kleinen einen Karriereknick zu befürchten haben, müssen die Eltern auf der Hut sein. In Lutz Hübners Erfolgskomödie „Frau Müller muss weg“ ist es soweit. Die Prognosen für einige Grundschüler drohen ins Negative zu drehen. Da blasen die Eltern zum Putsch gegen die spielverderbende Pädagogin. Und am Tag des Showdowns sind alle da: Jessica, Karrierefrau und Rädelsführerin, Katja, die erst mal den Sonnengruß vorführt und ihr Verflossener: Wolf – derzeit arbeitssuchend. Auch Marina und Patrick Jeskow sind gekommen, um bei der Absetzung Frau Müllers hautnah dabei zu sein.

Doch der Elternabend gerät außer Kontrolle. Wie, das ist auch heuer wieder in der Reithalle zu beobachten. „Das Lachen als letzter Ausweg vor dem Absturz in die Verzweiflung – hier feiert es ungeniert Triumphe. In ‚Frau Müller muss weg‘ bleiben die Schüler selbst unsichtbar. Stattdessen liefert sich ein Eltern-Quintett in der Coburger Erstaufführung flotte eineinhalb Theaterstunden lang ein pointenreiches Scharmützel mit der ominösen Frau Müller“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ nach der Premiere in der vergangenen Spielzeit. Auch die „Neue Presse“ beeindruckte die Inszenierung: „Leila Müller inszenierte eine Komödie, die manchmal näher an der Realität ist, als man wahrhaben möchte.“ Frau Müller feierte also einen Erfolg mit „Frau Müller muss weg“. Und deshalb ist sie wieder da, also die Frau Müller und ihre verhaltensauffälligen Eltern.

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Montag, 06 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 8 G-Dur, „Le soir"
Sinfonie Nr. 83 g-Moll, „La Poule"

Maurice Ravel
Klavierkonzert G-Dur

Igor Strawinsky
Suiten Nr. 1 und Nr. 2 für kleines Orchester

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Dienstag, 07 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Seit Teddy seinen Siegeszug in die Kinderzimmer gehalten hat, wohnen zugleich viele andere Plüschtiere mit ihm.
Die kunterbunte Ausstellung zeigt vorwiegend Produkte aus der heimischen Spielwarenherstellung, aber natürlich fehlen auch die „berühmten“ Namen nicht.
Mit museumspädagogischem Begleitprogramm für Kinder und Schulklassen.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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In Zusammenarbeit mit dem Landestheater Coburg: Ein politischer Salon. Die Schauspielerin Sarah Zaharanski liest aus "Wir Flüchtlinge" von Hannah Arendt.

Teilnahme kostenlos! Bitte Plätze reservieren unter Telefon 09561-80870.

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Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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And the winner is? Die meisten Points gehen nach? Cottbus! Herzlichen Glückwunsch, lieber Daniel Ratthei! Ihr Stück „Jihad Baby!" hat den ersten Platz beim zweiten Coburger Autorenforum gewonnen. So, oder so ähnlich wird der junge Autor vor wenigen Tagen benachrichtigt worden sein – und wird sich auch entsprechend gefreut haben. Denn nun wird „Jihad Baby!" uraufgeführt, und das ist der größte Traum eines Schriftstellers, der sich an seinen Schreibtisch setzt und ein Theaterstück beginnt.

Die Fachjury des Autorenforums war sich einig, dass „Jihad Baby!" das Zeug zum bewegenden Zeitstück hat. Erzählt wird die Geschichte von Jona, dem seine Lehrer und Eltern mit ihrer geheuchelten politischen Korrektheit und ihrem oberflächlichen Lebensstil auf die Nerven gehen. Sein Freund Musa nimmt ihn mit in die Moschee, in der Gemeinschaft dort fühlt er sich wohl. Online sieht Jona Videoposts von einem muslimischen Prediger an und ist fasziniert, konvertiert schließlich zum Islam. Er verliebt sich in Jenny, doch die soll nun tabu für ihn sein.

Diese Regel zu befolgen, fällt natürlich schwer. Die Strenge des Glaubens und der familiäre Umgang unter den Brüdern geben ihm aber Halt. Musa nimmt ihn schließlich mit zu einem privaten Treffen, bei dem es um einen „richtigen" Kampfeinsatz im Namen Allahs gehen soll. Die anfängliche Begeisterung Jonas kippt, doch er kann sich nicht entziehen ...

Mit „Jihad Baby!" begibt sich das Publikum auf eine spannende Reise und blickt in den Strudel der Radikalisierung, der noch immer viele junge Menschen in Europa fasziniert.

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Mittwoch, 08 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Seit Teddy seinen Siegeszug in die Kinderzimmer gehalten hat, wohnen zugleich viele andere Plüschtiere mit ihm.
Die kunterbunte Ausstellung zeigt vorwiegend Produkte aus der heimischen Spielwarenherstellung, aber natürlich fehlen auch die „berühmten“ Namen nicht.
Mit museumspädagogischem Begleitprogramm für Kinder und Schulklassen.

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And the winner is? Die meisten Points gehen nach? Cottbus! Herzlichen Glückwunsch, lieber Daniel Ratthei! Ihr Stück „Jihad Baby!" hat den ersten Platz beim zweiten Coburger Autorenforum gewonnen. So, oder so ähnlich wird der junge Autor vor wenigen Tagen benachrichtigt worden sein – und wird sich auch entsprechend gefreut haben. Denn nun wird „Jihad Baby!" uraufgeführt, und das ist der größte Traum eines Schriftstellers, der sich an seinen Schreibtisch setzt und ein Theaterstück beginnt.

Die Fachjury des Autorenforums war sich einig, dass „Jihad Baby!" das Zeug zum bewegenden Zeitstück hat. Erzählt wird die Geschichte von Jona, dem seine Lehrer und Eltern mit ihrer geheuchelten politischen Korrektheit und ihrem oberflächlichen Lebensstil auf die Nerven gehen. Sein Freund Musa nimmt ihn mit in die Moschee, in der Gemeinschaft dort fühlt er sich wohl. Online sieht Jona Videoposts von einem muslimischen Prediger an und ist fasziniert, konvertiert schließlich zum Islam. Er verliebt sich in Jenny, doch die soll nun tabu für ihn sein.

Diese Regel zu befolgen, fällt natürlich schwer. Die Strenge des Glaubens und der familiäre Umgang unter den Brüdern geben ihm aber Halt. Musa nimmt ihn schließlich mit zu einem privaten Treffen, bei dem es um einen „richtigen" Kampfeinsatz im Namen Allahs gehen soll. Die anfängliche Begeisterung Jonas kippt, doch er kann sich nicht entziehen ...

Mit „Jihad Baby!" begibt sich das Publikum auf eine spannende Reise und blickt in den Strudel der Radikalisierung, der noch immer viele junge Menschen in Europa fasziniert.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Männer haben für die „Sache“ Martin Luthers gekämpft und die katholische Kirche erneuert. Viele kennen wir mit Namen. Auch Frauen haben sich für die Reformation eingesetzt: Davon gibt es eine ganze Reihe, die viele von uns noch nicht kennen. Gudrun Wurmthaler weiß viel über sie. In Ihrem Vortrag lernen Sie zum Beispiel Argula von Gumbach und andere Frauen der Reformation kennen.

 

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„Ist ein Opernbesuch so natürlich wie ein Waldspaziergang?" „Ganz bestimmt", hätte der Komponist Leoš Janáček als überzeugter Panslawist auf Tschechisch geantwortet, obwohl er fehlerfrei Deutsch sprach. Er schaute gern seinen Mitmenschen auf den Mund und komponierte, wie sie in ihrer Muttersprache kommunizierten.

Mit seiner „Sprechmelodie" revolutionierte er das Musiktheater des frühen 20. Jahrhunderts. Das natürlich Fließende war für ihn aber keine Sensation, sondern Inspiration. Kein Wunder, dass er seine Oper „Das schlaue Füchslein" daher auch für sein bestes Werk hielt.

Die fabelartige Handlung spielt in der Natur und in einem kleinen Dorf, wo Förster, Pfarrer und Lehrer um die Gunst einer Zigeunerin werben, die das Publikum nie zu Gesicht bekommt. Die Heldin aber ist eine Füchsin, die gefangen wird, ihre Freiheit wieder erlangt und doch schließlich als Muff endet. Das ist brutal, aber das ist auch der Gang der Dinge, würde Leoš Janáček wieder auf Tschechisch sagen.

Er und sein Freund Antonín Dvořák teilten die Auffassung, dass die Beobachtung der Menschen und der Landschaften, in denen sie leben, vieles von dem liefert, was die Komposition von Musik zu etwas Besonderem macht. In der Natur fand vor allem Leoš Janáček, was andere in Philosophie oder Religion vermuteten: große Zusammenhänge im Kleinen – und so klingt auch seine Musik, die gleichzeitig große Geste und winziges Klang-Gewimmel sein kann. Janáček wuchs wie Erich Wolfgang Korngold (siehe: „Die stumme Serenade") in Brünn auf. Dieser traditionsreichen Musikstadt widmet sich das Landestheater Coburg 2016/2017 gleich doppelt. Einfach so, weil es im Laufe der Musikgeschichte natürlich erscheint. Das hätte Leoš Janáček sicher gefreut.

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Die Lutherrose wurde von Martin Luther als Zeichen seines Glaubens geschaffen. Heute ist sie ein Zeichen der evangelischen Kirche. Sie wird auch in Wappen von Ortschaften verwendet. Auf der Veste Coburg wurde Martin Luther ein Siegelring mit seiner Rose geschenkt. Welche Bedeutung die Rose für ihn hatte und was sie uns über den Glauben sagt, erfahren wir im Vortrag.

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And the winner is? Die meisten Points gehen nach? Cottbus! Herzlichen Glückwunsch, lieber Daniel Ratthei! Ihr Stück „Jihad Baby!" hat den ersten Platz beim zweiten Coburger Autorenforum gewonnen. So, oder so ähnlich wird der junge Autor vor wenigen Tagen benachrichtigt worden sein – und wird sich auch entsprechend gefreut haben. Denn nun wird „Jihad Baby!" uraufgeführt, und das ist der größte Traum eines Schriftstellers, der sich an seinen Schreibtisch setzt und ein Theaterstück beginnt.

Die Fachjury des Autorenforums war sich einig, dass „Jihad Baby!" das Zeug zum bewegenden Zeitstück hat. Erzählt wird die Geschichte von Jona, dem seine Lehrer und Eltern mit ihrer geheuchelten politischen Korrektheit und ihrem oberflächlichen Lebensstil auf die Nerven gehen. Sein Freund Musa nimmt ihn mit in die Moschee, in der Gemeinschaft dort fühlt er sich wohl. Online sieht Jona Videoposts von einem muslimischen Prediger an und ist fasziniert, konvertiert schließlich zum Islam. Er verliebt sich in Jenny, doch die soll nun tabu für ihn sein.

Diese Regel zu befolgen, fällt natürlich schwer. Die Strenge des Glaubens und der familiäre Umgang unter den Brüdern geben ihm aber Halt. Musa nimmt ihn schließlich mit zu einem privaten Treffen, bei dem es um einen „richtigen" Kampfeinsatz im Namen Allahs gehen soll. Die anfängliche Begeisterung Jonas kippt, doch er kann sich nicht entziehen ...

Mit „Jihad Baby!" begibt sich das Publikum auf eine spannende Reise und blickt in den Strudel der Radikalisierung, der noch immer viele junge Menschen in Europa fasziniert.

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Die Aktionstage zum Internationalen Frauentag 2017 in Coburg starten mit einer After-Work-Party - ein Abend mit Entspannung, Gesprächen und Tanz.

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Donnerstag, 09 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Seit Teddy seinen Siegeszug in die Kinderzimmer gehalten hat, wohnen zugleich viele andere Plüschtiere mit ihm.
Die kunterbunte Ausstellung zeigt vorwiegend Produkte aus der heimischen Spielwarenherstellung, aber natürlich fehlen auch die „berühmten“ Namen nicht.
Mit museumspädagogischem Begleitprogramm für Kinder und Schulklassen.

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Barbie begünstigt Magersucht und ein sexistisches Frauenbild? Babypuppen fördern ein altmodisches Mutterbild nach dem Dreiklang "Kinder-Küche-Kirche"? Welcher Zeitgeist steckt hinter den jeweiligen Puppen und wie sehen sie denn die spielenden Kinder? - Lassen Sie uns über Frauen- und Mütterbilder ins Gespräch kommen!

Im Anschluss können die Kleinsten die Krabbelecke mit Produkten von Roba und Zapf Creation erkunden. Wickeltisch, Stillkissen und Babykostwärmer stehen ebenfalls zur Verfügung.

Der Eintritt für Erwachsene inkl. Führung sowie Kaffee/ Tee im Anschluss beträgt 6,50 €. Das Museum bittet um Anmeldung unter Tel. 09561/ 89-1480 oder per E-Mail: puppenmuseum@coburg.de

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Christine Spiller führt mit einem besonderen
Blick durch die Ausstellung des
Puppenmuseums und möchte mit ihren
Gästen über das Thema Frauenbild im
Spielzeug diskutieren.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Aus heimischen Weidenruten flechten wir interessante Objekte für Haus und Garten.
Bitte mitbringen: Gartenschere, spitzes Messer und evtl. Schürze.
Teilnahme auf 12 Personen begrenzt. Anmeldung unter Tel.: 09561/89-1671 erforderlich!

Treffpunkt: Grünflächenamt, Stadt Coburg

Referentin: Iris Kauper, Gärtnermeisterin

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Führung und Diskussion im Rahmen des Aktionsprogrammes des Internationalen Frauentages

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Der Fall Rückert – ein ganz und gar verrück(er)ter Krimi

Lesung in der Landesbibliothek Coburg am 9. März, 19 Uhr (Schloss Ehrenburg, 1. Stock, Andromeda-Saal) – Eintritt frei

Dieses Buch hat es in sich: Rückertkrimi, Frankenkrimi, Bibliothekskrimi – alles in einem, angereichert mit einem Schuss Fußball, Theater und Ruhrpott. Ganz nebenbei erfährt man auf so vergnügliche wie geistreiche Weise eine ganze Menge über Friedrich Rückert. Der Autor Johannes Wilkes, von Beruf Arzt, ist unter anderem Vorsitzender des Erlanger Rückert-Kreises – ein Menschenfreund und Menschenkenner mit hervorragender Vernetzung in die gesamte fränkische Rückert-Community. Coburg und die Landesbibliothek spielen dabei eine ganz besondere Rolle.

Johannes Wilkens ist in Coburg kein Unbekannter. Bereits am 28. Januar 2017 bereicherte er die Orgelmatinee seines Bruders Florian Wilkes in St. Moriz mit Worten und Gedichten Friedrich Rückerts. Nun besteht Gelegenheit, ihn als Autor einer augenzwinkernden Krimi-Komödie kennenzulernen. Die Lesung wird gemeinsam von der Landesbibliothek und der Kulturabteilung der Stadt Coburg veranstaltet. Sie gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung „Der Weltpoet. Friedrich Rückert (1788-1866): Dichter, Orientalist, Zeitkritiker“, die noch bis zum 17. April 2017 im Kunstverein zu sehen ist.

Sie alle sind bei freiem Eintritt herzlich zu diesem unterhaltsamen Rückert-Abend eingeladen.

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Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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Das neue Programm von Frank Fischer wir außergewöhnlich. Denn der Alltag ist oft gwöhnlich genug. Das muss nicht und deshalb nimmt Sie der vielfach ausgezeichnete Kabarettist mit in seine Welt voll verrückter Erlebnisse. Es ist ganz einfach, jeden Tag etwas Besonderes zu machen. Eine Anleitung für den ungewöhnlichen Moment im Leben

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Freitag, 10 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Seit Teddy seinen Siegeszug in die Kinderzimmer gehalten hat, wohnen zugleich viele andere Plüschtiere mit ihm.
Die kunterbunte Ausstellung zeigt vorwiegend Produkte aus der heimischen Spielwarenherstellung, aber natürlich fehlen auch die „berühmten“ Namen nicht.
Mit museumspädagogischem Begleitprogramm für Kinder und Schulklassen.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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schriftliche Voranmeldung erforderlich

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KerzenScheinSchwimmen in der ThermeNatur

Entspannt ins Wochenende…

Schwimmen Sie in der Abenddämmerung bei Kerzenschein ins Wochenende

in der ThermeNatur

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Worin die Kraft des Theaters liegt? In ebenso klaren wie starken Bildern. Oder wie würden Sie das Dilemma Antigones einstufen? Sie darf ihren Bruder nicht begraben. Das hat die Staatsführung verboten. Und da steht sie nun ...

Kein Stoff ist besser geeignet, das Für und Wider von individueller Entscheidung und Staatsräson zu diskutieren. Kein Text ist so rätselhaft und klar zugleich. Kaum ein Gedankenexperiment ist geschickter und wirklichkeitsnäher angelegt als dieses. Und deshalb kann man sich dem wohl 442 v. Chr. geschriebenen Stück immer wieder stellen, wie einer Sinfonie von Beethoven oder einem Gemälde von Leonardo da Vinci. Die Auseinandersetzung zwischen Antigone und König Kreon eskaliert. Ihr Bruder Polyneikes, Gegner Kreons, starb als Angreifer auf Theben. Nun sollen ihn die Aasgeier holen, beschloss der Sieger. Antigone widersetzt sich dem Tyrannen Kreon und blickt damit dem eigenen sicheren Tod ins Auge. Was aber wiegt schwerer: die individuelle Trauer oder das Gesetz? Es gibt keine Gewinner und Verlierer in dieser Auseinandersetzung sondern nur Verlierer. Deshalb ist „Antigone" eine Tragödie. Die Protagonistin wird ihre freie Entscheidung nicht überleben. Kreon geht es da nicht besser: Er fordert mit seiner harten Haltung die Götter heraus und erlebt, wie sie an ihm ein schreckliches Exempel statuieren.

Das Schauspiel „Antigone" gehört zum Menschheits-Kulturerbe und ist aktueller denn je. Schließlich ist seine Heldin Antigone eine Wutbürgerin, die nicht egoistisch, wohl aber auf der Basis einer zeitlosen Menschenwürde opponiert. Sich diesem Konflikt zu stellen, bedeutet sich die Grundfragen unseres Zusammenlebens zu stellen. Und das ist immer ein Gewinn.

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„Wir sind die Generation Mini-Golf. Nach der Flower-Power und vor den Yuppies. Aber wir waren viele, viel zu viele. Wir hatten von allem viel - auch viel Sex, aber nur, weil unsere Klamotten so hässlich waren, dass wir sie nicht schnell genug ausziehen konnten.“
Helene Mierscheid beleuchtet in ihrem neuen Programm die 80er Jahre – das „hässliche“ Jahrzehnt. Das Publikum darf sich wie immer mit Sorgenzetteln beteiligen und das aktuelle politische Geschehen kommt nicht zu kurz. Ihre politischen Pointen landen mitten im Berliner Regierungsviertel, und das kann ein paar gründliche Erschütterungen vertragen. Authentisch und sympathisch selbstironisch präsentiert sie temporeiche pralle Satire. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen, pointengeladenen Abend – Sie werden es nicht bereuen!

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Das neue Programm von Frank Fischer wir außergewöhnlich. Denn der Alltag ist oft gwöhnlich genug. Das muss nicht und deshalb nimmt Sie der vielfach ausgezeichnete Kabarettist mit in seine Welt voll verrückter Erlebnisse. Es ist ganz einfach, jeden Tag etwas Besonderes zu machen. Eine Anleitung für den ungewöhnlichen Moment im Leben

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Unter dem Motto "Bühne frei für alles Schräge und Spontane" sorgt der Freistaat Coburg mit Projekten abseits des Spielplans für Aufsehen.

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Samstag, 11 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Geführte Wanderung
Treffpunkt: Markt / Marktbrunnen
Wanderführer: Herr Marcus Sillmann
Festes Schuhwerk erforderlich; Dauer ca. 2 ½ -3 Std.
mit Rast (Vesper u. Getränke empfohlen),
ohne Gebühr, Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Grenzweg-Tour - Kosten 4,00 €/Person, mit Gästekarte 2,00 €

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Entdecken Sie die Theaterwelt aus dem Blickwinkel der Sänger und Schauspieler, der Musiker und der Bühnentechniker: Werfen Sie einen Blick in die Garderoben, in denen sich die Darsteller Abend für Abend in eine andere Rolle verwandeln, nehmen Sie im Orchestergraben Platz, erkunden Sie die Proberäume und setzen Sie selbst einen Fuß auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Auf dem Weg durch unser Haus erfahren Sie allerlei über das Theaterleben: Wie lange dauert es, bis ein Stück zur Aufführung gelangen kann? Wer muss alles mit anpacken, damit sich am Abend der Vorhang hebt? Und was macht eigentlich ein Inspizient? 

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Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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„Ist ein Opernbesuch so natürlich wie ein Waldspaziergang?" „Ganz bestimmt", hätte der Komponist Leoš Janáček als überzeugter Panslawist auf Tschechisch geantwortet, obwohl er fehlerfrei Deutsch sprach. Er schaute gern seinen Mitmenschen auf den Mund und komponierte, wie sie in ihrer Muttersprache kommunizierten.

Mit seiner „Sprechmelodie" revolutionierte er das Musiktheater des frühen 20. Jahrhunderts. Das natürlich Fließende war für ihn aber keine Sensation, sondern Inspiration. Kein Wunder, dass er seine Oper „Das schlaue Füchslein" daher auch für sein bestes Werk hielt.

Die fabelartige Handlung spielt in der Natur und in einem kleinen Dorf, wo Förster, Pfarrer und Lehrer um die Gunst einer Zigeunerin werben, die das Publikum nie zu Gesicht bekommt. Die Heldin aber ist eine Füchsin, die gefangen wird, ihre Freiheit wieder erlangt und doch schließlich als Muff endet. Das ist brutal, aber das ist auch der Gang der Dinge, würde Leoš Janáček wieder auf Tschechisch sagen.

Er und sein Freund Antonín Dvořák teilten die Auffassung, dass die Beobachtung der Menschen und der Landschaften, in denen sie leben, vieles von dem liefert, was die Komposition von Musik zu etwas Besonderem macht. In der Natur fand vor allem Leoš Janáček, was andere in Philosophie oder Religion vermuteten: große Zusammenhänge im Kleinen – und so klingt auch seine Musik, die gleichzeitig große Geste und winziges Klang-Gewimmel sein kann. Janáček wuchs wie Erich Wolfgang Korngold (siehe: „Die stumme Serenade") in Brünn auf. Dieser traditionsreichen Musikstadt widmet sich das Landestheater Coburg 2016/2017 gleich doppelt. Einfach so, weil es im Laufe der Musikgeschichte natürlich erscheint. Das hätte Leoš Janáček sicher gefreut.

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Anne Niepold, Ziehharmonika

VVK: 12 € u. AK: 14 €

 VVK: Elsa47; Schuhhaus Appis; Bad Rodach

 Buchhandlung Riemann, Coburg

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Sonntag, 12 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Thomas Packert behandelt Puppen, Bären und andere Plüschtiere mit Glieder- und Gelenkschmerzen, Augenleiden, Haarausfall und vielen anderen „Krankheiten“, auch „schwere Fälle“ wie zerbrochene Köpfe oder fehlende Gliedmaßen. Einlieferung und Abholung auch unter der Woche zu den Öffnungszeiten des Puppenmuseums möglich.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Berg- und Trekkingabenteuer der Superlative um und durch die Cordillera Huayhuash mit der Besteigung des Diablo Mundo (5320m).

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Bei der Museumsnacht 2016 haben sie für Begeisterungsstürme gesorgt! Auf mehrfachen Publikumswunsch haben wir FAVO für einen Konzertabend eingeladen …

Sopransaxofonist Volker Schlott und Bassklarinettist Falk Breitkreuz betreiben unter dem Namen FAVO die kleinste, aber voll funktionsfähige Groove-Einheit Berlins. Die Absolventen der renommierten Musikhochschule Hanns Eisler und gefragten Mitmusiker von Prominenten wie Mikis Theodorakis, Chaka Kahn oder Udo Lindenberg sind erprobt in ernsthaften Musik-Formationen von Big Band bis Symphonieorchester.

Durch den jungen Mann aus Belgien wird ihr Sound komplett: Sander de Winne studierte an den Konservatorien Gent, Antwerpen und dem renommierten Jazz-Institut Berlin. Mit seinem warmen Baritonklang, seiner stimmlichen Flexibilität und großen künstlerischen Bandbreite kann er ohne Zweifel zu den aufsteigenden Talenten der Jazz-und Improszene gezählt werden. 

Transparenter kammermusikalischer Sound mit unglaublicher Wirkung!
Im Programm haben sie u.a. Bearbeitungen von Piazolla, Beatles sowie eigene Kompositionen.

Falk Breitkreuz (Bassklarinette, Mbira)
Volker Schlott  (Sopransaxophon, Cajón)
Sander de Winne  (Gesang)

 

Kartenreservierung:
Tel. 09561/90856
www.leise-am-markt.de/anfrage/kartenreservierung/
kultur@leise-am-markt.de

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VollMondZauber in der ThermeNatur

Mondscheinschwimmen
Jeder Gast erhält ab 18:00 Uhr eine Luna-Bowle GRATIS,
weiterhin erwartet Sie ein Mondschein-Aufguss,
Entspannungsmusik an den Innenbecken u.v.m.

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Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Montag, 13 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Sprüche wie „Weibern mangels an Stärke und Kräften des Leibes und am Verstand“ haben Luther in den Ruf gebracht, frauenfeindlich zu sein. Schaut man aber genauer darauf, wie Luther tatsächlich mit den Frauen umging, kann man manche Überraschung erleben …

Die Jenaer Autorin Sylvia Weigelt vereint in ihrem Buch 15 Frauenporträts aus Luthers Umfeld. Dabei erzählt sie nicht nur von der spannenden Lebenswirklichkeit jener Frauen, sie zeigt auch einen weitgehend unbekannten Luther,  in ganz privaten Herzensangelegenheiten. Dass dabei auch der bisweilen derbe Humor des Reformators zur Sprache kommt, bleibt nicht aus.

Dort, wo die Quellenlage nicht zu üppig ausfiel, erklärt sie das Frauenbild jener Zeit, um doch ein Bild entstehen lassen zu können.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Aktionskreis Internationaler Frauentag

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Dienstag, 14 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Kindertheater ist so schwierig. Nein, nicht weil man vielleicht pädagogisch inkorrekt schreiben oder inszenieren könnte. Denn was ist bitteschön pädagogisch inkorrekt? Nehmen wir eine bekannte und gefürchtete Kinderfrage: Was ist Sterben? Sie kommt, wie alle Kinderfragen, unvermittelt, und wir Erwachsene haben alle Mühe eine Antwort zu finden.

Aber wir müssen, und dabei dürfen wir uns nicht fürchten, eine Grenze der Korrektheit übertreten. Und deshalb ist Kindertheater so schwierig. Es muss die Kinder ernst nehmen und nicht die Ängste der Erwachsenen. Jens Raschke hat mit seinem Stück „Schlafen Fische?" erfolgreich den Versuch gewagt, sich dem Thema Tod für Kinder zu nähern.

Das zehnjährige Mädchen Jette steht auf dem Friedhof und erinnert sich daran, wie sie das Sterben ihres kleinen Bruders begleitete. Wie sie seinen Sarg bemalte und wie er beerdigt wurde. Auf berührende Weise hat Jens Raschke selbst einmal seinen Monolog zur Uraufführung inszeniert und dabei einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt.

Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. Es ist wichtig, mit Kindern über alles zu sprechen. „Schlafen Fische?" nimmt auch uns Erwachsenen dabei ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. Oder könnten Sie aus dem Stegreif die Frage beantworten, ob Fische schlafen? Nun ja, es gibt eben auch nicht immer eine Antwort. Hauptsache, wir geben es den Kindern gegenüber auch zu.

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Frauen und Männer sind unterschiedlich. Frauen versuchen, mehr noch als Männer, durch Fachkompetenz zu überzeugen. Die inhaltlichen Komponenten sind wichtig, aber es ist die zwischenmenschliche Wechselwirkung, die über den Erfolg Ihres Auftritts entscheidet. Die Schlüsselfragen lauten daher: Wie gewinnen Sie Souveränität und wie lässt sich Ihre persönliche Wirkungsweise steigern?
Mit Impulsvorträgen und praktischen Handgriffen erarbeiten Sie sich Ihren authentischen Auftritt:
- Marketing in eigener Sache - Was können Sie gut?
- Ihr Gespräch / Ihre Selbstpräsentation
- Persönliche Wirkungskraft - eigene Wirkung beeinflussen
- Sicherheits- und Unsicherheitssignale kennen
- Stimme & Sprache – sich Gehör verschaffen

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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Der Film über fünf türkische Mädchen,
die gegen die Unterdrückung und
für ihre Freiheit kämpfen, wurde für
den Oscar in der Kategorie „Bester
fremdsprachiger Film“ nominiert und
mit dem Prädikat „besonders wertvoll“
ausgezeichnet.

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Mittwoch, 15 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Kindertheater ist so schwierig. Nein, nicht weil man vielleicht pädagogisch inkorrekt schreiben oder inszenieren könnte. Denn was ist bitteschön pädagogisch inkorrekt? Nehmen wir eine bekannte und gefürchtete Kinderfrage: Was ist Sterben? Sie kommt, wie alle Kinderfragen, unvermittelt, und wir Erwachsene haben alle Mühe eine Antwort zu finden.

Aber wir müssen, und dabei dürfen wir uns nicht fürchten, eine Grenze der Korrektheit übertreten. Und deshalb ist Kindertheater so schwierig. Es muss die Kinder ernst nehmen und nicht die Ängste der Erwachsenen. Jens Raschke hat mit seinem Stück „Schlafen Fische?" erfolgreich den Versuch gewagt, sich dem Thema Tod für Kinder zu nähern.

Das zehnjährige Mädchen Jette steht auf dem Friedhof und erinnert sich daran, wie sie das Sterben ihres kleinen Bruders begleitete. Wie sie seinen Sarg bemalte und wie er beerdigt wurde. Auf berührende Weise hat Jens Raschke selbst einmal seinen Monolog zur Uraufführung inszeniert und dabei einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt.

Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. Es ist wichtig, mit Kindern über alles zu sprechen. „Schlafen Fische?" nimmt auch uns Erwachsenen dabei ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. Oder könnten Sie aus dem Stegreif die Frage beantworten, ob Fische schlafen? Nun ja, es gibt eben auch nicht immer eine Antwort. Hauptsache, wir geben es den Kindern gegenüber auch zu.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Über 200 Jahre prägte das Königreich Preußen die Historie Mitteleuropas: seine Kultur-, Geistes-, Militär- und Staatengeschichte. Heute aber überlagern häufig Halbwissen und Klischees verschiedenster politischer Couleur die Fakten hinter dem ,Mythos Preußen‘, dessen Ursprünge zurückreichen bis zur Kultur der Pruzzen und dem Staat der Deutschordensritter im späteren Ostpreußen. Die Vortragsreihe "Studium Generale" wagt daher eine Erkundung des Phänomens Preußen in seinen unterschiedlichen Facetten, wie Literatur, Kunst, Armeegeschichte, Philosophie und Politik…

Dieser Einführungsvortrag betrachtet die historischen Wurzeln dieses Landes - z.B. den Deutschordensstaat oder die Mark Brandenburg, weiterhin Preußens dynamischen Aufstieg und schließlich seinen Niedergang nach 1918 bis zum Verbot durch die Alliierten im Jahr 1947 - und gibt einen Überblick über das Thema.

Anmeldung und weitere Informationen über die Vortragsreihe bei der Volkshochschule unter 09561/88250 oder www.vhs-coburg.de.

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„Ist ein Opernbesuch so natürlich wie ein Waldspaziergang?" „Ganz bestimmt", hätte der Komponist Leoš Janáček als überzeugter Panslawist auf Tschechisch geantwortet, obwohl er fehlerfrei Deutsch sprach. Er schaute gern seinen Mitmenschen auf den Mund und komponierte, wie sie in ihrer Muttersprache kommunizierten.

Mit seiner „Sprechmelodie" revolutionierte er das Musiktheater des frühen 20. Jahrhunderts. Das natürlich Fließende war für ihn aber keine Sensation, sondern Inspiration. Kein Wunder, dass er seine Oper „Das schlaue Füchslein" daher auch für sein bestes Werk hielt.

Die fabelartige Handlung spielt in der Natur und in einem kleinen Dorf, wo Förster, Pfarrer und Lehrer um die Gunst einer Zigeunerin werben, die das Publikum nie zu Gesicht bekommt. Die Heldin aber ist eine Füchsin, die gefangen wird, ihre Freiheit wieder erlangt und doch schließlich als Muff endet. Das ist brutal, aber das ist auch der Gang der Dinge, würde Leoš Janáček wieder auf Tschechisch sagen.

Er und sein Freund Antonín Dvořák teilten die Auffassung, dass die Beobachtung der Menschen und der Landschaften, in denen sie leben, vieles von dem liefert, was die Komposition von Musik zu etwas Besonderem macht. In der Natur fand vor allem Leoš Janáček, was andere in Philosophie oder Religion vermuteten: große Zusammenhänge im Kleinen – und so klingt auch seine Musik, die gleichzeitig große Geste und winziges Klang-Gewimmel sein kann. Janáček wuchs wie Erich Wolfgang Korngold (siehe: „Die stumme Serenade") in Brünn auf. Dieser traditionsreichen Musikstadt widmet sich das Landestheater Coburg 2016/2017 gleich doppelt. Einfach so, weil es im Laufe der Musikgeschichte natürlich erscheint. Das hätte Leoš Janáček sicher gefreut.

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Der Film über fünf türkische Mädchen,
die gegen die Unterdrückung und
für ihre Freiheit kämpfen, wurde für
den Oscar in der Kategorie „Bester
fremdsprachiger Film“ nominiert und
mit dem Prädikat „besonders wertvoll“
ausgezeichnet.

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Donnerstag, 16 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Geführte Wanderung
Treffpunkt: Markt / Marktbrunnen
Wanderführer: Herr Marcus Sillmann
Festes Schuhwerk erforderlich; Dauer ca. 2 ½ -3 Std.
mit Rast (Vesper u. Getränke empfohlen),
ohne Gebühr, Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Grenzweg-Tour - Kosten 4,00 €/Person, mit Gästekarte 2,00 €

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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„Schriftliches von Friedrich Rückert“ lautet der Titel der Veranstaltung, mit dem sich die Grundschule Neuses am Rahmenprogramm der großen Rückertausstellung beteiligt. Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 bis 4 haben an einer kreativen Umsetzung von Texten und Gedichten des bekannten Weltpoeten gearbeitet, die sie an diesem Abend präsentieren werden.

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Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Coburg zur Jagdsaison. Mord oder Unfall?

Mit "Bocktot" präsentiert Ilona Schmidt, die viele Jahre mit ihrer Familie in Coburg gelebt hat, ihren ersten Franken-Krimi.

Eintritt: 8 Euro Vorverkauf, 12 Euro Abendkasse

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Freitag, 17 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Angrillen in der 5-SternePremium Saunawelt "Erdfeuer"

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KerzenScheinSchwimmen in der ThermeNatur

Entspannt ins Wochenende…

Schwimmen Sie in der Abenddämmerung bei Kerzenschein ins Wochenende

in der ThermeNatur

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An diesem Abend erhalten Sie einen ganz persönlichen Eindruck von der grünen Insel mit Fotos und Geschichten von Gary O'Connell, der aus seiner Heimat "typisch Irisches" zu berichten weiß. Für die St. Patrick’s-Day Stimmung können vor Ort zusätzlich irische Speisen und Getränke bestellt werden.

Voranmeldung ist für die Teilnahme erforderlich - unter www.vhs-coburg.de oder bei der vhs-Außenstelle Weitramsdorf unter 09566/ 82 99.

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Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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Slavko Avsenik war ein slowenischer Komponist und Akkordeonist. Slavko Avsenik war zunächst Skispringer und als solcher Mitglied der damaligen Nationalmannschaft Jugoslawiens. Das Spielen auf dem Pianoakkordeon und der Steirischen Harmonika brachte er sich während seiner Militärzeit selbst bei. 1953 begann er im Trio Avsenik mit einem Gitarristen und Bassisten.

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And the winner is? Die meisten Points gehen nach? Cottbus! Herzlichen Glückwunsch, lieber Daniel Ratthei! Ihr Stück „Jihad Baby!" hat den ersten Platz beim zweiten Coburger Autorenforum gewonnen. So, oder so ähnlich wird der junge Autor vor wenigen Tagen benachrichtigt worden sein – und wird sich auch entsprechend gefreut haben. Denn nun wird „Jihad Baby!" uraufgeführt, und das ist der größte Traum eines Schriftstellers, der sich an seinen Schreibtisch setzt und ein Theaterstück beginnt.

Die Fachjury des Autorenforums war sich einig, dass „Jihad Baby!" das Zeug zum bewegenden Zeitstück hat. Erzählt wird die Geschichte von Jona, dem seine Lehrer und Eltern mit ihrer geheuchelten politischen Korrektheit und ihrem oberflächlichen Lebensstil auf die Nerven gehen. Sein Freund Musa nimmt ihn mit in die Moschee, in der Gemeinschaft dort fühlt er sich wohl. Online sieht Jona Videoposts von einem muslimischen Prediger an und ist fasziniert, konvertiert schließlich zum Islam. Er verliebt sich in Jenny, doch die soll nun tabu für ihn sein.

Diese Regel zu befolgen, fällt natürlich schwer. Die Strenge des Glaubens und der familiäre Umgang unter den Brüdern geben ihm aber Halt. Musa nimmt ihn schließlich mit zu einem privaten Treffen, bei dem es um einen „richtigen" Kampfeinsatz im Namen Allahs gehen soll. Die anfängliche Begeisterung Jonas kippt, doch er kann sich nicht entziehen ...

Mit „Jihad Baby!" begibt sich das Publikum auf eine spannende Reise und blickt in den Strudel der Radikalisierung, der noch immer viele junge Menschen in Europa fasziniert.

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Samstag, 18 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Im Rosengarten sind über 70 Rosensorten gepflanzt, die gepflegt werden wollen. Zwei erfahrene Gärtner zeigen Ihnen den richtigen Schnitt. Sie erfahren auch nützliche Hinweise zu Düngung und Pflanzenschutz.

Teilnahme auf 35 Personen begrenzt.

Anmeldung unter Tel.: 09561/89-1671 erforderlich.

Treffpunkt: Palmenhaus im Rosengarten
Referenten: Michael Scheler und Natalie Ott, Gärtner/in

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Erlebt ein fantastisches Musical für die ganze Familie und begleitet das Musical-Ensemble in einem abenteuerlich humorvollen Mix aus Musik, Tanz, Gesang und Schauspiel.

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Martin Luther wollte eines besonders: Dass Menschen sich auf neue Wege besinnen, einander begegnen und Gott. Um diese Begegnung zu ermöglichen, übersetzte er die Bibel in die Sprache seiner Zeit, diskutierte und stritt mit Menschen über den Sinn des Lebens und beschritt neue Wege. Darum geht es auch im Musical Haltestelle Glück. Zufällig treffen sich verschiedene Menschen in der Kirche – und ihr Leben verändert sich.

Beteiligte Personen/KünstlerInnen: Solisten, Chor, Band, Schulchor, Solisten, Leitung: Gabriele Töpfer/Bojana Blohmann

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Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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In unserer Multivisionsshow berichten wir über unsere mehrmonatigen Reisen durch Irland.

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Als das politische Kabarett im Fernsehen noch ein Straßenfeger und kein Nachtprogramm war, konnten wir ihn regelmäßig auf der
Mattscheibe bewundern: Gerhard Polt. Ein „Urgestein“ würde ihn vielleicht irgendein heutiger Gala-Ansager nennen, und er würde sich höflich bedanken und loslegen.

Oder er würde einfach schweigen. Wie damals, 1980, als man ihn im ZDF mit dem Hinweis zensierte, dass Satire doch die „Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln solle“. Dies erzählte Polt natürlich brühwarm im ARD-„Scheibenwischer“, was dazu führte, dass eine Realsatire die nächste jagte. Das mag Gerhard Polt ... wenn sich der Wahnsinn einem alten bayerischen Holzhandbohrer gleich so ganz langsam ins Hirn dreht, dass man schreien möcht’. Und was hilft? Das Lachen, ja, das ist dann ein befreiendes, verstehendes Lachen – und kein eingespieltes aus der Spaßkonserve.

Im Saal des Münchner Hofbräus widmet das Landestheater Coburg dem Kabarettisten, Schauspieler und Autor nun einen ganzen Abend. In kleinen Szenen werden Polt-Texte gespielt, wie der über den
Deutschen an sich, der einfach zu teuer geworden ist: „Bis 30 kugelt er in Schulen umanander, arbeitet dann – wenn es hoch kommt – 15 Jahre und bekommt schließlich einen Herzinfarkt. So geht’s nicht. Die Asiaten sind da viel freier! Da darf ein Kind schon mit sieben Jahren arbeiten, und zwar 14 Stunden, und wenn’s will ohne Urlaub. Das verschafft den Asiaten Vorsprünge, die sind nicht aufzuholen. Wir Deutschen bremsen uns selbst immer mehr.“

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And the winner is? Die meisten Points gehen nach? Cottbus! Herzlichen Glückwunsch, lieber Daniel Ratthei! Ihr Stück „Jihad Baby!" hat den ersten Platz beim zweiten Coburger Autorenforum gewonnen. So, oder so ähnlich wird der junge Autor vor wenigen Tagen benachrichtigt worden sein – und wird sich auch entsprechend gefreut haben. Denn nun wird „Jihad Baby!" uraufgeführt, und das ist der größte Traum eines Schriftstellers, der sich an seinen Schreibtisch setzt und ein Theaterstück beginnt.

Die Fachjury des Autorenforums war sich einig, dass „Jihad Baby!" das Zeug zum bewegenden Zeitstück hat. Erzählt wird die Geschichte von Jona, dem seine Lehrer und Eltern mit ihrer geheuchelten politischen Korrektheit und ihrem oberflächlichen Lebensstil auf die Nerven gehen. Sein Freund Musa nimmt ihn mit in die Moschee, in der Gemeinschaft dort fühlt er sich wohl. Online sieht Jona Videoposts von einem muslimischen Prediger an und ist fasziniert, konvertiert schließlich zum Islam. Er verliebt sich in Jenny, doch die soll nun tabu für ihn sein.

Diese Regel zu befolgen, fällt natürlich schwer. Die Strenge des Glaubens und der familiäre Umgang unter den Brüdern geben ihm aber Halt. Musa nimmt ihn schließlich mit zu einem privaten Treffen, bei dem es um einen „richtigen" Kampfeinsatz im Namen Allahs gehen soll. Die anfängliche Begeisterung Jonas kippt, doch er kann sich nicht entziehen ...

Mit „Jihad Baby!" begibt sich das Publikum auf eine spannende Reise und blickt in den Strudel der Radikalisierung, der noch immer viele junge Menschen in Europa fasziniert.

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Sonntag, 19 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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max. 20 Personen

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Wir versetzen uns in die Welt des Meisters Bockert. Im 19. Jahrhundert hier in Bayern ausgestorben, erobert er langsam wieder unsere Flüsse und Ufer. Bei dieser Erlebnigsexkursion gibt es viel zu entdecken. Hier erfahren Sie auch, was der Biber mit Hochwasserschutz oder Artenvielfalt zu tun hat.

Bitte mitbringen: Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung!

Treffpunkt: Friedrich-Rückert-Straße, Neuses, gegenüber Umspannwerk
Referentin: Heike Heß, Waldpädagogin

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Beginn um 14.00 Uhr mit musikalischer Begrüßung durch unsere Musikkollegen des Musikvereins Hesselbach

15.30 Uhr Beginn des offiziellen Teils

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Die Führungen bieten eine Einführung in die internationale Kunst aus Glas im Zeitraum der letzten fünfzig Jahre. Lernen Sie die Highlights der weltweit bedeutenden Coburger Sammlung kennen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Jeden 3. Sonntag im Monat, 14.30 Uhr.

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Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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Martin Luther wollte eines besonders: Dass Menschen sich auf neue Wege besinnen, einander begegnen und Gott. Um diese Begegnung zu ermöglichen, übersetzte er die Bibel in die Sprache seiner Zeit, diskutierte und stritt mit Menschen über den Sinn des Lebens und beschritt neue Wege. Darum geht es auch im Musical Haltestelle Glück. Zufällig treffen sich verschiedene Menschen in der Kirche – und ihr Leben verändert sich.

Beteiligte Personen/KünstlerInnen: Solisten, Chor, Band, Schulchor, Solisten, Leitung: Gabriele Töpfer/Bojana Blohmann

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And the winner is? Die meisten Points gehen nach? Cottbus! Herzlichen Glückwunsch, lieber Daniel Ratthei! Ihr Stück „Jihad Baby!" hat den ersten Platz beim zweiten Coburger Autorenforum gewonnen. So, oder so ähnlich wird der junge Autor vor wenigen Tagen benachrichtigt worden sein – und wird sich auch entsprechend gefreut haben. Denn nun wird „Jihad Baby!" uraufgeführt, und das ist der größte Traum eines Schriftstellers, der sich an seinen Schreibtisch setzt und ein Theaterstück beginnt.

Die Fachjury des Autorenforums war sich einig, dass „Jihad Baby!" das Zeug zum bewegenden Zeitstück hat. Erzählt wird die Geschichte von Jona, dem seine Lehrer und Eltern mit ihrer geheuchelten politischen Korrektheit und ihrem oberflächlichen Lebensstil auf die Nerven gehen. Sein Freund Musa nimmt ihn mit in die Moschee, in der Gemeinschaft dort fühlt er sich wohl. Online sieht Jona Videoposts von einem muslimischen Prediger an und ist fasziniert, konvertiert schließlich zum Islam. Er verliebt sich in Jenny, doch die soll nun tabu für ihn sein.

Diese Regel zu befolgen, fällt natürlich schwer. Die Strenge des Glaubens und der familiäre Umgang unter den Brüdern geben ihm aber Halt. Musa nimmt ihn schließlich mit zu einem privaten Treffen, bei dem es um einen „richtigen" Kampfeinsatz im Namen Allahs gehen soll. Die anfängliche Begeisterung Jonas kippt, doch er kann sich nicht entziehen ...

Mit „Jihad Baby!" begibt sich das Publikum auf eine spannende Reise und blickt in den Strudel der Radikalisierung, der noch immer viele junge Menschen in Europa fasziniert.

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Montag, 20 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Sie wird begleitet von der Historikerin Dr. Maria Christina Zopff vom SI Club Schwäbisch Gmünd, Mitglied des Extension Kommittees von SI Deutschland, die den Vortrag „Der Europarat – Perspektive der Teilhabe als Mitglied von SI“ hält.
Soroptimist International (SI) ist eine seit fast hundert Jahren bestehende, weltweit vernetzte, lebendige, dynamische Organisation berufstätiger Frauen, die sich ehrenamtlich auf internationaler, nationaler und lokaler Ebene durch ideelle, finanzielle und persönliche Hilfe engagieren. Als internationale Nichtregierungsorganisation (NGO) hat SI Konsultativstatus in mehreren Gremien der UNO so wie im Europarat – vor allem für die Rechte für Frauen und Kinder.

Eintritt: 10€ incl. Snacks und Getränk. Der Erlös dieses Abends fließt in ein Bildungsprojekt in Coburg

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Dienstag, 21 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Kindertheater ist so schwierig. Nein, nicht weil man vielleicht pädagogisch inkorrekt schreiben oder inszenieren könnte. Denn was ist bitteschön pädagogisch inkorrekt? Nehmen wir eine bekannte und gefürchtete Kinderfrage: Was ist Sterben? Sie kommt, wie alle Kinderfragen, unvermittelt, und wir Erwachsene haben alle Mühe eine Antwort zu finden.

Aber wir müssen, und dabei dürfen wir uns nicht fürchten, eine Grenze der Korrektheit übertreten. Und deshalb ist Kindertheater so schwierig. Es muss die Kinder ernst nehmen und nicht die Ängste der Erwachsenen. Jens Raschke hat mit seinem Stück „Schlafen Fische?" erfolgreich den Versuch gewagt, sich dem Thema Tod für Kinder zu nähern.

Das zehnjährige Mädchen Jette steht auf dem Friedhof und erinnert sich daran, wie sie das Sterben ihres kleinen Bruders begleitete. Wie sie seinen Sarg bemalte und wie er beerdigt wurde. Auf berührende Weise hat Jens Raschke selbst einmal seinen Monolog zur Uraufführung inszeniert und dabei einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt.

Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. Es ist wichtig, mit Kindern über alles zu sprechen. „Schlafen Fische?" nimmt auch uns Erwachsenen dabei ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. Oder könnten Sie aus dem Stegreif die Frage beantworten, ob Fische schlafen? Nun ja, es gibt eben auch nicht immer eine Antwort. Hauptsache, wir geben es den Kindern gegenüber auch zu.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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Wenn die lieben Kleinen einen Karriereknick zu befürchten haben, müssen die Eltern auf der Hut sein. In Lutz Hübners Erfolgskomödie „Frau Müller muss weg“ ist es soweit. Die Prognosen für einige Grundschüler drohen ins Negative zu drehen. Da blasen die Eltern zum Putsch gegen die spielverderbende Pädagogin. Und am Tag des Showdowns sind alle da: Jessica, Karrierefrau und Rädelsführerin, Katja, die erst mal den Sonnengruß vorführt und ihr Verflossener: Wolf – derzeit arbeitssuchend. Auch Marina und Patrick Jeskow sind gekommen, um bei der Absetzung Frau Müllers hautnah dabei zu sein.

Doch der Elternabend gerät außer Kontrolle. Wie, das ist auch heuer wieder in der Reithalle zu beobachten. „Das Lachen als letzter Ausweg vor dem Absturz in die Verzweiflung – hier feiert es ungeniert Triumphe. In ‚Frau Müller muss weg‘ bleiben die Schüler selbst unsichtbar. Stattdessen liefert sich ein Eltern-Quintett in der Coburger Erstaufführung flotte eineinhalb Theaterstunden lang ein pointenreiches Scharmützel mit der ominösen Frau Müller“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ nach der Premiere in der vergangenen Spielzeit. Auch die „Neue Presse“ beeindruckte die Inszenierung: „Leila Müller inszenierte eine Komödie, die manchmal näher an der Realität ist, als man wahrhaben möchte.“ Frau Müller feierte also einen Erfolg mit „Frau Müller muss weg“. Und deshalb ist sie wieder da, also die Frau Müller und ihre verhaltensauffälligen Eltern.

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Mittwoch, 22 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Gesunde Aktionen anlässlich des internationalen

 „Tag des Wassers“ – lassen Sie sich überraschen

in der ThermeNatur

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Über 200 Jahre prägte das Königreich Preußen die Historie Mitteleuropas: seine Kultur-, Geistes-, Militär- und Staatengeschichte. Heute aber überlagern häufig Halbwissen und Klischees verschiedenster politischer Couleur die Fakten hinter dem ,Mythos Preußen‘, dessen Ursprünge zurückreichen bis zur Kultur der Pruzzen und dem Staat der Deutschordensritter im späteren Ostpreußen. Die Vortragsreihe "Studium Generale" wagt daher eine Erkundung des Phänomens Preußen in seinen unterschiedlichen Facetten, wie Literatur, Kunst, Armeegeschichte, Philosophie und Politik…

In diesem Vortrag soll die „Doppelgesichtigkeit" Preußens, sein Changieren zwischen Geist und Macht, anhand exemplarischer Stationen aus der Geschichte des Hohenzollernstaates nachgezeichnet werden. Einen Schwerpunkt bilden die beiden „Glanzzeiten" preußischer Geschichte: das Jahrhundert der Aufklärung und die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts, in der das „Spree-Athen" Berlin seine größten Strahlkräfte entfaltete.

Anmeldung und weitere Informationen über die Vortragsreihe bei der Volkshochschule unter 09561/88250 oder www.vhs-coburg.de.

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Wenn die lieben Kleinen einen Karriereknick zu befürchten haben, müssen die Eltern auf der Hut sein. In Lutz Hübners Erfolgskomödie „Frau Müller muss weg“ ist es soweit. Die Prognosen für einige Grundschüler drohen ins Negative zu drehen. Da blasen die Eltern zum Putsch gegen die spielverderbende Pädagogin. Und am Tag des Showdowns sind alle da: Jessica, Karrierefrau und Rädelsführerin, Katja, die erst mal den Sonnengruß vorführt und ihr Verflossener: Wolf – derzeit arbeitssuchend. Auch Marina und Patrick Jeskow sind gekommen, um bei der Absetzung Frau Müllers hautnah dabei zu sein.

Doch der Elternabend gerät außer Kontrolle. Wie, das ist auch heuer wieder in der Reithalle zu beobachten. „Das Lachen als letzter Ausweg vor dem Absturz in die Verzweiflung – hier feiert es ungeniert Triumphe. In ‚Frau Müller muss weg‘ bleiben die Schüler selbst unsichtbar. Stattdessen liefert sich ein Eltern-Quintett in der Coburger Erstaufführung flotte eineinhalb Theaterstunden lang ein pointenreiches Scharmützel mit der ominösen Frau Müller“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ nach der Premiere in der vergangenen Spielzeit. Auch die „Neue Presse“ beeindruckte die Inszenierung: „Leila Müller inszenierte eine Komödie, die manchmal näher an der Realität ist, als man wahrhaben möchte.“ Frau Müller feierte also einen Erfolg mit „Frau Müller muss weg“. Und deshalb ist sie wieder da, also die Frau Müller und ihre verhaltensauffälligen Eltern.

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Donnerstag, 23 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Naturführung: "Der Apfel fällt nichtt weit vom Baum..."

Interessante Betrachtung einer alten Streuobstwiese und

ihrer unterschiedlichtsten Bewohner.

Treffpunkt: Ortsteil Oettingshausen am großen Apfel

(Ortseingang Oettingshausen aus Ottowind oder Großwalbur kommend)
Naturführerin: Frau Dr. Sabine Martinez.
Festes Schuhwerk erforderlich
Dauer: ca. 2 Std.- Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen
Kosten mit Gästekarte 2,00 €; ohne 4,00 €
Rückfragen unter der Telefonnummer 09564 / 800278
oder Gästeinfo 09564 / 1550

 

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Seit 1784 darf in Roßfeld gebraut werden. Bei einer Besichtigung des Brauhauses werden alle Arbeitsschritte vom Maischen bis zum Abfüllen erklärt. Eine Bierprobe rundet den Abend ab.

Voranmeldung ist für die Teilnahme erforderlich - unter www.vhs-coburg.de oder bei der vhs-Außenstelle Bad Rodach unter 09564/ 80 41 66.

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Als das politische Kabarett im Fernsehen noch ein Straßenfeger und kein Nachtprogramm war, konnten wir ihn regelmäßig auf der
Mattscheibe bewundern: Gerhard Polt. Ein „Urgestein“ würde ihn vielleicht irgendein heutiger Gala-Ansager nennen, und er würde sich höflich bedanken und loslegen.

Oder er würde einfach schweigen. Wie damals, 1980, als man ihn im ZDF mit dem Hinweis zensierte, dass Satire doch die „Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln solle“. Dies erzählte Polt natürlich brühwarm im ARD-„Scheibenwischer“, was dazu führte, dass eine Realsatire die nächste jagte. Das mag Gerhard Polt ... wenn sich der Wahnsinn einem alten bayerischen Holzhandbohrer gleich so ganz langsam ins Hirn dreht, dass man schreien möcht’. Und was hilft? Das Lachen, ja, das ist dann ein befreiendes, verstehendes Lachen – und kein eingespieltes aus der Spaßkonserve.

Im Saal des Münchner Hofbräus widmet das Landestheater Coburg dem Kabarettisten, Schauspieler und Autor nun einen ganzen Abend. In kleinen Szenen werden Polt-Texte gespielt, wie der über den
Deutschen an sich, der einfach zu teuer geworden ist: „Bis 30 kugelt er in Schulen umanander, arbeitet dann – wenn es hoch kommt – 15 Jahre und bekommt schließlich einen Herzinfarkt. So geht’s nicht. Die Asiaten sind da viel freier! Da darf ein Kind schon mit sieben Jahren arbeiten, und zwar 14 Stunden, und wenn’s will ohne Urlaub. Das verschafft den Asiaten Vorsprünge, die sind nicht aufzuholen. Wir Deutschen bremsen uns selbst immer mehr.“

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Freitag, 24 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Möchten Sie die Firma PIKO Spielwaren GmbH näher kennenlernen? Nehmen Sie einfach an unserer Betriebsführung teil. 
Bitte melden Sie sich unbedingt vorher über folgenden Link an: www.piko-shop.de/?a=besichtigungen

Wir behalten uns vor, Termine aus wichtigen Gründen abzusagen. Bereits angemeldete Teilnehmer werden wir rechtzeitig schriftlich benachrichtigen. 

Beginn einer jeden Führung ist um 10.00 Uhr.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine gute Anreise. 

Ihr PIKO Team

 

PS: Bei Gruppen ab 15 Personen können Betriebsbesichtigungen nach Rücksprache auch zu anderen Zeitpunkten stattfinden.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Kindermusumsnacht mit Übernachtung vom 24.03.2017 um 17.30 Uhr bis 25.03.2017 bis 9:00 Uhr.

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Nächtliche Erlebnisführungen

Tour 1- "zauberhaftes Sonneberg" - führt in die Altstadt oder wie die Menschen hier sagen, in die "Obere Stadt".

Durch alte Gassen, entlang der Hinterhöfe der Spielzeugmacher, hört ihr Geschichten, Sagen und Anekdoten aus dem Spielzeugland. Bewegte Bilder aus längst vergangenen Tagen huschen über die alten Gemäuer und so manch Zauberei am Wegesrand lässt eure Kindheitsträume wahr werden.

Tour 1 ist die Basisrunde auf welcher die anderen Touren, unabhängig von der weiteren Reihenfolge, inhaltlich aufbauen.

 

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KerzenScheinSchwimmen in der ThermeNatur

Entspannt ins Wochenende…

Schwimmen Sie in der Abenddämmerung bei Kerzenschein ins Wochenende

in der ThermeNatur

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Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Als das politische Kabarett im Fernsehen noch ein Straßenfeger und kein Nachtprogramm war, konnten wir ihn regelmäßig auf der
Mattscheibe bewundern: Gerhard Polt. Ein „Urgestein“ würde ihn vielleicht irgendein heutiger Gala-Ansager nennen, und er würde sich höflich bedanken und loslegen.

Oder er würde einfach schweigen. Wie damals, 1980, als man ihn im ZDF mit dem Hinweis zensierte, dass Satire doch die „Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln solle“. Dies erzählte Polt natürlich brühwarm im ARD-„Scheibenwischer“, was dazu führte, dass eine Realsatire die nächste jagte. Das mag Gerhard Polt ... wenn sich der Wahnsinn einem alten bayerischen Holzhandbohrer gleich so ganz langsam ins Hirn dreht, dass man schreien möcht’. Und was hilft? Das Lachen, ja, das ist dann ein befreiendes, verstehendes Lachen – und kein eingespieltes aus der Spaßkonserve.

Im Saal des Münchner Hofbräus widmet das Landestheater Coburg dem Kabarettisten, Schauspieler und Autor nun einen ganzen Abend. In kleinen Szenen werden Polt-Texte gespielt, wie der über den
Deutschen an sich, der einfach zu teuer geworden ist: „Bis 30 kugelt er in Schulen umanander, arbeitet dann – wenn es hoch kommt – 15 Jahre und bekommt schließlich einen Herzinfarkt. So geht’s nicht. Die Asiaten sind da viel freier! Da darf ein Kind schon mit sieben Jahren arbeiten, und zwar 14 Stunden, und wenn’s will ohne Urlaub. Das verschafft den Asiaten Vorsprünge, die sind nicht aufzuholen. Wir Deutschen bremsen uns selbst immer mehr.“

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Samstag, 25 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Der neugeschaffene "Steinlegendenweg", ein Themen- und Erlebnisweg, ist in seiner Art einmalig und verbindet altüberlieferte Kunstart mit heimatgeschichtlichen Themen. Erbauer und Erschaffer des Weges wie auch der Skulpturen ist der Künstler und Bildhauer Peter Christian Plentz in Gemeinschaft mit der Gemeinde Großheirath. Alle Skulpturen sind Leihgaben des Künstlers, der die Wanderung führt. Die Wanderstrecke umfasst nur einen Teil des Weges und beginnt in Watzendorf, etwas unterhalb vom Friedhof, wo ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sind. Die einzelnen Stationen sind die ehemalige Wallfahrtskirche mit der Skulptur vom heiligen Jakob, der "Teufelsstein" mit grandiosem Ausblick zum Staffelberg, zur Veste Coburg bis hin ins Fichtelgebirge. Weiter geht es zum Engelbildstock, zur Thierellerhütte mit der alten Gerichtsstätte. Hier befand sich das Blutgericht der drei Eigensdörfer Neuses, Watzendorf und Gossenberg. Der Weg führt weiter zur Marienskulptur und zur neu erbauten 140 m hohen Windkraftanlage. Wir erreichen als nächstes den "Thierstein" und schließlich den "Zigeunerjungen". Die Wegstrecke umfasst etwa 6 Kilometer, die in rund 3 Stunden absolviert werden.

Treffpunkt ist der Friedhofsparkplatz in der Seßlacher Straße in Großheirath. Voranmeldung ist für die Teilnahme erforderlich - unter www.vhs-coburg.de oder bei der vhs-Außenstelle Großheirath unter 09573/ 31799.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Kindertheater ist so schwierig. Nein, nicht weil man vielleicht pädagogisch inkorrekt schreiben oder inszenieren könnte. Denn was ist bitteschön pädagogisch inkorrekt? Nehmen wir eine bekannte und gefürchtete Kinderfrage: Was ist Sterben? Sie kommt, wie alle Kinderfragen, unvermittelt, und wir Erwachsene haben alle Mühe eine Antwort zu finden.

Aber wir müssen, und dabei dürfen wir uns nicht fürchten, eine Grenze der Korrektheit übertreten. Und deshalb ist Kindertheater so schwierig. Es muss die Kinder ernst nehmen und nicht die Ängste der Erwachsenen. Jens Raschke hat mit seinem Stück „Schlafen Fische?" erfolgreich den Versuch gewagt, sich dem Thema Tod für Kinder zu nähern.

Das zehnjährige Mädchen Jette steht auf dem Friedhof und erinnert sich daran, wie sie das Sterben ihres kleinen Bruders begleitete. Wie sie seinen Sarg bemalte und wie er beerdigt wurde. Auf berührende Weise hat Jens Raschke selbst einmal seinen Monolog zur Uraufführung inszeniert und dabei einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt.

Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. Es ist wichtig, mit Kindern über alles zu sprechen. „Schlafen Fische?" nimmt auch uns Erwachsenen dabei ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. Oder könnten Sie aus dem Stegreif die Frage beantworten, ob Fische schlafen? Nun ja, es gibt eben auch nicht immer eine Antwort. Hauptsache, wir geben es den Kindern gegenüber auch zu.

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Nächtliche Erlebnisführungen

Tour 1- "zauberhaftes Sonneberg" - führt in die Altstadt oder wie die Menschen hier sagen, in die "Obere Stadt".

Durch alte Gassen, entlang der Hinterhöfe der Spielzeugmacher, hört ihr Geschichten, Sagen und Anekdoten aus dem Spielzeugland. Bewegte Bilder aus längst vergangenen Tagen huschen über die alten Gemäuer und so manch Zauberei am Wegesrand lässt eure Kindheitsträume wahr werden.

Tour 1 ist die Basisrunde auf welcher die anderen Touren, unabhängig von der weiteren Reihenfolge, inhaltlich aufbauen.

 

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Nach dem Sektempfang und der Begrüßung im GenussReich durch Andreas Claus, Geschäftsführer

Thüringer Weingut Bad Sulza folgt ein fantastisches Menü auf luxuriösem Porzellan aus der Traditionsporzellanmanufaktur mit „Hang zum Avantgardistischen“. Ausgefallen und glamourös kommt

das feine Tafelgeschirr aus der Reichenbacher Porzellanmanufaktur  daher. Die Macherin Annett Geithe

entführt Sie in das sinnliche Reich diesen weißen Goldes.  Zu den einzelnen Gängen des Menüs empfiehlt Andreas Claus die besten Rebensäfte aus seinen  Weingärten.

 

Reservierung erforderlich!

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Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Mit einem neuen Programm treten die Sonneberger (St)Reiterlein im Sonneberger Gesellschaftshaus auf.

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Im Lauschaer Kulturhaus gibt es einen Oldieabend mit "ROSA".

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Marcelini & Oskar sind nicht nur Hund und Herrchen, sondern auch ein tierisches Paar, das gemeinsam durch dick und dünn und natürlich Gassi geht. Denn Marcelini versucht seinem frechen Hund zu erziehen. Doch der halbstarke Golden Retriever führt eher sein Herrchen Gassi, als umgekehrt. Dabei erleben die beiden so einiges! Zum Beispiel treffen sie auf einen sprechenden Schuh, Oskars Untermieter - einer Kirchenmaus, den holländischen Travestiestar "Edna van der Flitterglitter" oder einen sprechenden Baum. Oskar forscht in seiner Kindheit, was ihm am Ende etwas peinlich wird.... Und natürlich darf die eine oder andere Illusion nicht fehlen! Wie im wirklichen Leben, so ist es auch bei Hund und Herrechen: Es wird gelacht, geliebt, gelitten und gestritten... Doch am Ende ist immer alles "Friede, Freude, Hundekuchen..." Die Zuschauer erwartet ein tierischer Spaß und ein zauberhafter Varietéabend mit Bauchreden, Zauberkunst, Musik und Comedy

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Sonntag, 26 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Die Gralsritter haben ein Problem. Seit sie den Aufnahmeantrag Klingsors abgelehnt haben, geht es mit ihrem Wortführer Amfortas bergab. Der Abgelehnte raubte den heiligen Speer und schlug Amfortas eine Wunde, die nicht mehr heilen will. Immer, wenn der Heilige Gral enthüllt wird, leidet der junge König Höllenqualen. Nur ein durch Mitleid wissender reiner Tor, so raunen die Ritter, könne Erlösung bringen. Ein Tor ist schnell gefunden. In Klingsors Zaubergarten schlägt er sich schon einmal prächtig. Als der böse Querulant den heiligen Speer nach ihm schleudert, bleibt der über Parsifals Kopf in der Luft stehen.

Da wird man hellhörig: Ein Speer bleibt in der Luft stehen? Ein reiner Tor erlöst eine Ritterschaft? Jawohl, liebe Realisten, in Wagners Welt und Wähnen kann so etwas immer vorkommen.

Und nicht nur Wagnerianer lassen sich gern einmal aus der Wirklichkeit entführen. Gilt es doch hier dem letzten Werk des Meisters aus Dresden, der in Bayreuth heimisch wurde. Nicht weniger als 23 Jahre arbeitete er – mit Unterbrechungen durch Geldnot, Ehekrise oder Festspielgründung – an diesem Opus. König Ludwig II. drängte Richard Wagner den „Parsifal" zu vollenden.

Selbst Wagners größte Kritiker sprechen den Titel dieser Oper immer mit Ehrfurcht aus. Wer sich ihr aussetzt, wird Teil einer kollektiven Meditation, die ihresgleichen sucht. In Parkett und auf dem Rang wähnt man sich durch eine höhere Macht erhoben, schon um das Sitzfleisch wenigstens in Gedanken zu schonen. Zum Raum wird hier die Zeit.

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Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Musikalische Unterhaltung mit der „Singenden Bademeisterin“,  Franziska Friedrich

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"Die Avantgardinen" Das musikalische Frauenkabarett

(Einlass 15:30 Uhr)

für Ihr leibliches Wohl sorgt der SPD-Frauenstammtisch

in der  Gerold-Strobel-Halle am Schlossplatz

Vorverkaufsstellen Bad Rodach:

Schuhhaus Appis, Goldschmiede Thumser,

Coburg: Coburger Tagelblatt, Tourist Information

Freie Platzwahl - VVK 15,00 €; AK 20,00 €

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Es wird gesungen und gesteppt, dass es nur so eine Freude ist. Durch Cole Porters Musical „Anything Goes" aus dem Jahre 1934 weht mehr als ein Hauch Broadway – es ist ein veritabler Musical-Sturm! Schließlich befinden wir uns auf dem Transatlantik-Liner „S. S. America" – und da ist erfahrungsgemäß die Hölle los.

Der blinde Passagier Billy Crocker versucht, die anberaumte Eheschließung seiner Geliebten Hope mit dem Briten Sir Oakleigh zu verhindern. Eine bunte Gesellschaft von skurrilen Typen steht ihm dabei manchmal im Wege und manchmal hilfreich zur Seite. 

Der Komponist und Bühnendichter Cole Porter schuf 1934 eine musikalische Komödie, die den Broadway und das Londoner West End im Sturm eroberte – um im Bild zu bleiben. Die verworrene Handlung mit Gaunern, Agenten und missionierten Chinesen ist dabei zweitrangig: Hits wie „I get a Kick out of You" oder „The Gypsie in Me" sind der Grund, warum man von diesem Musical nie genug bekommen kann.

Und wer hier Tiefgang erwartet, wird auch nicht enttäuscht: Porter und seine Textdichter zeichnen natürlich ein Sittengemälde Amerikas, das sich gerade von der Weltwirtschaftskrise erholt, aber ein Problem nicht los wird: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lebt zwischen Ausschweifung und den Wertevorstellungen der alten Pilger-Väter, für die selbst schon Weihnachten ein heidnischer Aberglaube war. Wie gesagt: Auf der „SS America" ist die Hölle los – und ob das gesegnete Land nun ausgerechnet am anderen Ende des Atlantiks zu finden ist, kann man nur herausfinden, wenn man sich auf den Weg macht. Maschinen, volle Kraft voraus, und: „Blow, Gabriel, blow!"

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Marcelini & Oskar sind nicht nur Hund und Herrchen, sondern auch ein tierisches Paar, das gemeinsam durch dick und dünn und natürlich Gassi geht. Denn Marcelini versucht seinem frechen Hund zu erziehen. Doch der halbstarke Golden Retriever führt eher sein Herrchen Gassi, als umgekehrt. Dabei erleben die beiden so einiges! Zum Beispiel treffen sie auf einen sprechenden Schuh, Oskars Untermieter - einer Kirchenmaus, den holländischen Travestiestar "Edna van der Flitterglitter" oder einen sprechenden Baum. Oskar forscht in seiner Kindheit, was ihm am Ende etwas peinlich wird.... Und natürlich darf die eine oder andere Illusion nicht fehlen! Wie im wirklichen Leben, so ist es auch bei Hund und Herrechen: Es wird gelacht, geliebt, gelitten und gestritten... Doch am Ende ist immer alles "Friede, Freude, Hundekuchen..." Die Zuschauer erwartet ein tierischer Spaß und ein zauberhafter Varietéabend mit Bauchreden, Zauberkunst, Musik und Comedy

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Montag, 27 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Unser Heimatgefühl speist sich aus den Erinnerungen der Kindheit: Der Duft von Bratwürsten auf dem Markt oder von frischgebackenem Kuchen ...Wenn wir Anknüpfungspunkte zu unseren Vorfahren suchen, die in unserer Heimat so ganz anders lebten als wir, so treffen wir uns am ehesten beim Essen. Ihnen schmeckten Bier und Bratwürste, Kaffee und Kuchen genau so gut wie uns. Dr. Renate Reuther, die sich bereits mit dem Leben hinter den Coburger Villenfassaden beschäftigt hat, ist den Überlieferungen zu diesen Lebensmitteln in Coburg und seinem Thüringer Umland nachgegangen und kann von einem Alltag erzählen, der heute schon exotisch wirkt.

Voranmeldung ist für die Teilnahme erforderlich - unter www.vhs-coburg.de oder telefonisch oder persönlich in der Anmeldung der Volkshochschule in der Löwenstraße 12, Telefon 09561/88250.

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Dienstag, 28 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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Als das politische Kabarett im Fernsehen noch ein Straßenfeger und kein Nachtprogramm war, konnten wir ihn regelmäßig auf der
Mattscheibe bewundern: Gerhard Polt. Ein „Urgestein“ würde ihn vielleicht irgendein heutiger Gala-Ansager nennen, und er würde sich höflich bedanken und loslegen.

Oder er würde einfach schweigen. Wie damals, 1980, als man ihn im ZDF mit dem Hinweis zensierte, dass Satire doch die „Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln solle“. Dies erzählte Polt natürlich brühwarm im ARD-„Scheibenwischer“, was dazu führte, dass eine Realsatire die nächste jagte. Das mag Gerhard Polt ... wenn sich der Wahnsinn einem alten bayerischen Holzhandbohrer gleich so ganz langsam ins Hirn dreht, dass man schreien möcht’. Und was hilft? Das Lachen, ja, das ist dann ein befreiendes, verstehendes Lachen – und kein eingespieltes aus der Spaßkonserve.

Im Saal des Münchner Hofbräus widmet das Landestheater Coburg dem Kabarettisten, Schauspieler und Autor nun einen ganzen Abend. In kleinen Szenen werden Polt-Texte gespielt, wie der über den
Deutschen an sich, der einfach zu teuer geworden ist: „Bis 30 kugelt er in Schulen umanander, arbeitet dann – wenn es hoch kommt – 15 Jahre und bekommt schließlich einen Herzinfarkt. So geht’s nicht. Die Asiaten sind da viel freier! Da darf ein Kind schon mit sieben Jahren arbeiten, und zwar 14 Stunden, und wenn’s will ohne Urlaub. Das verschafft den Asiaten Vorsprünge, die sind nicht aufzuholen. Wir Deutschen bremsen uns selbst immer mehr.“

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Mittwoch, 29 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Naturführung: „Haselwurz und Bingelkraut…“

Auf unserem kleinen Ausflug durch Feld und Wald im

Naturschutzgebiet Bischofsaue halten wir Ausschau nach den

ersten blühenden Frühlingsboten.

Treffpunkt: Parkplatz Altmühlaue in Roßfeld

Naturführerin: Frau Dr. Sabine Martinez.

 Festes Schuhwerk erforderlich

Dauer: ca. 2 Std.- Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Kosten mit Kurkarte 2,00 €; ohne 4,00 €

Rückfragen unter der Telefonnummer 09564 / 800278

oder Gästeinfo 09564 / 1550

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Tilman Röhrig, geboren 1945, lebt in der Nähe von Köln. Der ausgebildete Schauspieler ist seit über vier Jahrzehnten als freier Schriftsteller tätig. Die größten Erfolge brachten ihm seine historischen Romane, die allesamt Bestseller und vielfach übersetzt wurden. Für sein literarisches Werk erhielt der Autor, dessen lebendige Lesungen begeistern, zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Großen Rheinischen Kulturpreis.

Zur Einstimmung auf die diesjährige Landesausstellung in Coburg "Ritter, Bauern, Lutheraner" wird Tilmann Röhrig seinen neuen Luther-Roman "Die Flügel der Freiheit" in der Buchhandlung RIEMANN vorstellen.

 

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Donnerstag, 30 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Freundeskreis Coburger Puppenmuseum e.V. lädt zum kostenlosen Museumsbesuch ein.

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Geführte Wanderung
Treffpunkt: Markt / Marktbrunnen
Wanderführer: Herr Marcus Sillmann
Festes Schuhwerk erforderlich; Dauer ca. 2 ½ -3 Std.
mit Rast (Vesper u. Getränke empfohlen),
ohne Gebühr, Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Grenzweg-Tour - Kosten 4,00 €/Person, mit Gästekarte 2,00 €

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Ein Abend - zwei Clowns. Einer aus Bremen - einer aus Denver/USA. Beide leben in Oldenburg... und wissen nicht warum. Zwei Perlen der europäischen Kleinkunstszene, zwei Arten von Slapstick und Komik, angereichert mit einem Schuss Wahnsinn und einer Prise Verrücktheit, treffen aufeinander und machen einfach nur Spaß. Sie präsentieren gemeinsam ihr traumhaftes 3D Silent Comedy Movie. Ein filmisches Erlebnis mit Live-Soundtrack, in Farbe und auf Dolby komm raus! Der Music-Comedian und Rhythmusknacker Andi Steil und der in New York ausgebildete Schauspieler und Comedian Jeff Hess brennen mit ihrer faszinierenden Körpersprache, ihrer mitreißenden Action-Comedy, ihrer hohen Musikalität und ihrer unvergleichlichen Mimik ein Feuerwerk an schrägen Ideen und ungewohnten Situationen ab, dass eine das Zwechfell eine Bauchmassage und die Lachtränen eine willkommene Erfrischung verschaffen. Erleben Sie an diesem Abend Durchgeknalltes für Fortgeschrittene.

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Freitag, 31 März 2017

Die Ausstellung informiert in Bildern, Texten und Dokumenten über Luthers Aufenthalt in der Region uns insbesondere in der Stadt Neustadt, wo er in der hiesigen Stadtkirche am Karfreitag 1530 predigte.

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Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Maik und Tschick sind immer noch in ihrem schrottreifen Lada unterwegs. Das ist ja kein Wunder. Denn nur, wer in der Walachei ankommt, ist wirklich am Ende. Oder? Die Bühnenversion des Wolfgang-Herrndorf-Romans „Tschick" ist ein Dauerbrenner geworden. Frederik Leberles Debüt-Inszenierung bringt dazu alle nötigen Erfolgszutaten mit. Der Regisseur vertraut dem Text des Autors, er zeichnet die Figuren klar aber nie überzogen und setzt mit der Figur des Gitarristen Freddie diesem Abend (oder Schulvorstellungsmorgen) das Sahnehäubchen auf.

Die Kritiker jedenfalls waren begeistert – und das Publikum ohnehin. Wie sonst wäre es möglich, diese Inszenierung nun schon im dritten Jahr hintereinander anbieten zu können. „In pausenlosen eineinhalb Stunden füllen sie die in der Rückblende erzählte Geschichte dieser zwei jungen Ausreißer mit packendem Leben", lobte das „Coburger Tageblatt" die Premierenbesetzung und attestierte: „Am Ende gibt es ebenso lautstarken wie ausdauernden Beifall des begeisterten Premierenpublikums für die Darsteller wie für das souveräne Regie-Debüt." Und die Coburger „Neue Presse" schrieb: „Mit begeistertem Premierenapplaus dankte das Publikum dem Produktionsteam für einen spannenden, heiteren und nachdenklichen Theaterabend, der nicht nur Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen unbedingt ans Herz gelegt werden sollte." Maik und Tschick sind am Ende dort, wo sie losgefahren sind. Und nun starten Sie erneut, vielleicht auf eine letzte Runde ...

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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KerzenScheinSchwimmen in der ThermeNatur

Entspannt ins Wochenende…

Schwimmen Sie in der Abenddämmerung bei Kerzenschein ins Wochenende

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Nächtliche Erlebnisführungen

Tour 3 - "Sagenhafte Spielzeugstadt" führt uns zu den Sagen und Geschichten umwobenen Orten der Spielzeugstadt. Ging es in den ersten beiden Runden vor allem um die Entwicklung Sonnebergs zur Weltspielzeugstadt, stehen auf Tour 3 die Geschichten, Sagen und Legenden, die man sich um die Spielzeugmacher und ihre Stadt erzählte, im Mittelpunkt. So hören wir unter anderen Geschichten vom Olivengeorg, Anekdoten über den Fleischmann Russ und manch andere Legenden. Zwischen altem Rathaus, Lindners Villen und Villa Amalie geht es um Episoden aus der Spielzeugstadt. Ein märchenhafter Rundgang aus längst vergangenen Tagen.

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Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Als das politische Kabarett im Fernsehen noch ein Straßenfeger und kein Nachtprogramm war, konnten wir ihn regelmäßig auf der
Mattscheibe bewundern: Gerhard Polt. Ein „Urgestein“ würde ihn vielleicht irgendein heutiger Gala-Ansager nennen, und er würde sich höflich bedanken und loslegen.

Oder er würde einfach schweigen. Wie damals, 1980, als man ihn im ZDF mit dem Hinweis zensierte, dass Satire doch die „Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln solle“. Dies erzählte Polt natürlich brühwarm im ARD-„Scheibenwischer“, was dazu führte, dass eine Realsatire die nächste jagte. Das mag Gerhard Polt ... wenn sich der Wahnsinn einem alten bayerischen Holzhandbohrer gleich so ganz langsam ins Hirn dreht, dass man schreien möcht’. Und was hilft? Das Lachen, ja, das ist dann ein befreiendes, verstehendes Lachen – und kein eingespieltes aus der Spaßkonserve.

Im Saal des Münchner Hofbräus widmet das Landestheater Coburg dem Kabarettisten, Schauspieler und Autor nun einen ganzen Abend. In kleinen Szenen werden Polt-Texte gespielt, wie der über den
Deutschen an sich, der einfach zu teuer geworden ist: „Bis 30 kugelt er in Schulen umanander, arbeitet dann – wenn es hoch kommt – 15 Jahre und bekommt schließlich einen Herzinfarkt. So geht’s nicht. Die Asiaten sind da viel freier! Da darf ein Kind schon mit sieben Jahren arbeiten, und zwar 14 Stunden, und wenn’s will ohne Urlaub. Das verschafft den Asiaten Vorsprünge, die sind nicht aufzuholen. Wir Deutschen bremsen uns selbst immer mehr.“

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Maik und Tschick sind immer noch in ihrem schrottreifen Lada unterwegs. Das ist ja kein Wunder. Denn nur, wer in der Walachei ankommt, ist wirklich am Ende. Oder? Die Bühnenversion des Wolfgang-Herrndorf-Romans „Tschick" ist ein Dauerbrenner geworden. Frederik Leberles Debüt-Inszenierung bringt dazu alle nötigen Erfolgszutaten mit. Der Regisseur vertraut dem Text des Autors, er zeichnet die Figuren klar aber nie überzogen und setzt mit der Figur des Gitarristen Freddie diesem Abend (oder Schulvorstellungsmorgen) das Sahnehäubchen auf.

Die Kritiker jedenfalls waren begeistert – und das Publikum ohnehin. Wie sonst wäre es möglich, diese Inszenierung nun schon im dritten Jahr hintereinander anbieten zu können. „In pausenlosen eineinhalb Stunden füllen sie die in der Rückblende erzählte Geschichte dieser zwei jungen Ausreißer mit packendem Leben", lobte das „Coburger Tageblatt" die Premierenbesetzung und attestierte: „Am Ende gibt es ebenso lautstarken wie ausdauernden Beifall des begeisterten Premierenpublikums für die Darsteller wie für das souveräne Regie-Debüt." Und die Coburger „Neue Presse" schrieb: „Mit begeistertem Premierenapplaus dankte das Publikum dem Produktionsteam für einen spannenden, heiteren und nachdenklichen Theaterabend, der nicht nur Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen unbedingt ans Herz gelegt werden sollte." Maik und Tschick sind am Ende dort, wo sie losgefahren sind. Und nun starten Sie erneut, vielleicht auf eine letzte Runde ...

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Samstag, 01 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Nächtliche Erlebnisführungen

Tour 3 - "Sagenhafte Spielzeugstadt" führt uns zu den Sagen und Geschichten umwobenen Orten der Spielzeugstadt. Ging es in den ersten beiden Runden vor allem um die Entwicklung Sonnebergs zur Weltspielzeugstadt, stehen auf Tour 3 die Geschichten, Sagen und Legenden, die man sich um die Spielzeugmacher und ihre Stadt erzählte, im Mittelpunkt. So hören wir unter anderen Geschichten vom Olivengeorg, Anekdoten über den Fleischmann Russ und manch andere Legenden. Zwischen altem Rathaus, Lindners Villen und Villa Amalie geht es um Episoden aus der Spielzeugstadt. Ein märchenhafter Rundgang aus längst vergangenen Tagen.

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Es wird gesungen und gesteppt, dass es nur so eine Freude ist. Durch Cole Porters Musical „Anything Goes" aus dem Jahre 1934 weht mehr als ein Hauch Broadway – es ist ein veritabler Musical-Sturm! Schließlich befinden wir uns auf dem Transatlantik-Liner „S. S. America" – und da ist erfahrungsgemäß die Hölle los.

Der blinde Passagier Billy Crocker versucht, die anberaumte Eheschließung seiner Geliebten Hope mit dem Briten Sir Oakleigh zu verhindern. Eine bunte Gesellschaft von skurrilen Typen steht ihm dabei manchmal im Wege und manchmal hilfreich zur Seite. 

Der Komponist und Bühnendichter Cole Porter schuf 1934 eine musikalische Komödie, die den Broadway und das Londoner West End im Sturm eroberte – um im Bild zu bleiben. Die verworrene Handlung mit Gaunern, Agenten und missionierten Chinesen ist dabei zweitrangig: Hits wie „I get a Kick out of You" oder „The Gypsie in Me" sind der Grund, warum man von diesem Musical nie genug bekommen kann.

Und wer hier Tiefgang erwartet, wird auch nicht enttäuscht: Porter und seine Textdichter zeichnen natürlich ein Sittengemälde Amerikas, das sich gerade von der Weltwirtschaftskrise erholt, aber ein Problem nicht los wird: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lebt zwischen Ausschweifung und den Wertevorstellungen der alten Pilger-Väter, für die selbst schon Weihnachten ein heidnischer Aberglaube war. Wie gesagt: Auf der „SS America" ist die Hölle los – und ob das gesegnete Land nun ausgerechnet am anderen Ende des Atlantiks zu finden ist, kann man nur herausfinden, wenn man sich auf den Weg macht. Maschinen, volle Kraft voraus, und: „Blow, Gabriel, blow!"

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Maik und Tschick sind immer noch in ihrem schrottreifen Lada unterwegs. Das ist ja kein Wunder. Denn nur, wer in der Walachei ankommt, ist wirklich am Ende. Oder? Die Bühnenversion des Wolfgang-Herrndorf-Romans „Tschick" ist ein Dauerbrenner geworden. Frederik Leberles Debüt-Inszenierung bringt dazu alle nötigen Erfolgszutaten mit. Der Regisseur vertraut dem Text des Autors, er zeichnet die Figuren klar aber nie überzogen und setzt mit der Figur des Gitarristen Freddie diesem Abend (oder Schulvorstellungsmorgen) das Sahnehäubchen auf.

Die Kritiker jedenfalls waren begeistert – und das Publikum ohnehin. Wie sonst wäre es möglich, diese Inszenierung nun schon im dritten Jahr hintereinander anbieten zu können. „In pausenlosen eineinhalb Stunden füllen sie die in der Rückblende erzählte Geschichte dieser zwei jungen Ausreißer mit packendem Leben", lobte das „Coburger Tageblatt" die Premierenbesetzung und attestierte: „Am Ende gibt es ebenso lautstarken wie ausdauernden Beifall des begeisterten Premierenpublikums für die Darsteller wie für das souveräne Regie-Debüt." Und die Coburger „Neue Presse" schrieb: „Mit begeistertem Premierenapplaus dankte das Publikum dem Produktionsteam für einen spannenden, heiteren und nachdenklichen Theaterabend, der nicht nur Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen unbedingt ans Herz gelegt werden sollte." Maik und Tschick sind am Ende dort, wo sie losgefahren sind. Und nun starten Sie erneut, vielleicht auf eine letzte Runde ...

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Es spielt die überregional bekannten Band “Silhouettes”. (Vorbestellung ab sofort möglich; Karten im Vorverkauf ab 01.03. nur im Museum erhältlich.)

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"Sahnehäubchen Best-of-Revue" Hier lassen Songs zwischen Gänsehaut und Herzprickeln, Pop und Rock, Chanson und Kabarett keine Gefühlregung aus.

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Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart: 6 Deutsche Tänze KV 567
Joseph Haydn: Sinfonie D-Dur, Hob. I:75
Michael Spivakovsky: Konzert für Mundharmonika und Orchester 
Dmitri Schostakowitsch: Hamlet-Suite op. 32a

 Ausführende:
Monja Heuler (Mundharmonika)
Orchester der Gesellschaft der Musikfreunde Neustadt b. Coburg

Leitung: Hans Stähli 

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Sonntag, 02 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Helfen Sie mit: Wärmen Sie sich am verkaufsoffenen Sonntag bei uns gegen ein Spende mit einem Süppchen nach einem Rezept aus dem Buch "Suppen für Syrien". Wir verdoppeln den gesammelten Beitrag und spenden ihn an "Schams e. V.", die Flüchtlingshilfe-Organisation von Rafik Schami.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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max. 20 Personen

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Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Genießen Sie am verkaufsoffenen Sonntag in unserem Caféchen bei einem Tässchen Kaffee oder Tee und einem Stück Kuchen die Lesung mit Musik der Coburger Autorin Doris Marr-Plasil aus ihrem neuen Buch "Tritt ein".

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Maik und Tschick sind immer noch in ihrem schrottreifen Lada unterwegs. Das ist ja kein Wunder. Denn nur, wer in der Walachei ankommt, ist wirklich am Ende. Oder? Die Bühnenversion des Wolfgang-Herrndorf-Romans „Tschick" ist ein Dauerbrenner geworden. Frederik Leberles Debüt-Inszenierung bringt dazu alle nötigen Erfolgszutaten mit. Der Regisseur vertraut dem Text des Autors, er zeichnet die Figuren klar aber nie überzogen und setzt mit der Figur des Gitarristen Freddie diesem Abend (oder Schulvorstellungsmorgen) das Sahnehäubchen auf.

Die Kritiker jedenfalls waren begeistert – und das Publikum ohnehin. Wie sonst wäre es möglich, diese Inszenierung nun schon im dritten Jahr hintereinander anbieten zu können. „In pausenlosen eineinhalb Stunden füllen sie die in der Rückblende erzählte Geschichte dieser zwei jungen Ausreißer mit packendem Leben", lobte das „Coburger Tageblatt" die Premierenbesetzung und attestierte: „Am Ende gibt es ebenso lautstarken wie ausdauernden Beifall des begeisterten Premierenpublikums für die Darsteller wie für das souveräne Regie-Debüt." Und die Coburger „Neue Presse" schrieb: „Mit begeistertem Premierenapplaus dankte das Publikum dem Produktionsteam für einen spannenden, heiteren und nachdenklichen Theaterabend, der nicht nur Jugendlichen, sondern auch Erwachsenen unbedingt ans Herz gelegt werden sollte." Maik und Tschick sind am Ende dort, wo sie losgefahren sind. Und nun starten Sie erneut, vielleicht auf eine letzte Runde ...

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Ein Ensemble, dessen Musiker seit Jahren nach dem perfekten Klezmersound suchen und Erfahrungen in den verschiedensten Gruppen sammelten. Das Ergebnis ist ein Programm, das sich auf den unglaublich magischen Klang der alten Klezmerkapellen Osteuropas besinnt.  Als Meister ihres Faches verstehen es die Künstler virtuos, die Spannung zwischen Tradition und Erneuerung zu vermitteln. Karten für 12 Euro (Vorverkauf) und 17 Euro (Abendkasse).

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Montag, 03 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Lutz Naumann, hauptberuflich Fotograf bei den Kunstsammlungen der Veste Coburg, hat auch in seiner Freizeit die Kamera immer dabei. Von einer Fahrradtour von Coburg nach Lübeck und über Berlin zurück entstand ein Buch mit Fotos und  Gedanken zu dieser Reise. Eine Auswahl wird er in der Veranstaltung in der Stadtbücherei vorstellen.Die Tour folgte der ehemaligen innerdeutschen Grenze. "Ich wollte den jetzigen Zusstand sehen und wollte mich hineindenken und hineinerinnern in den Zustand vor 25 Jahren und davor", erklärt Lutz Naumann seine Beweggründe für die Fahrt.

Lutz Naumann wurde 1956 in Dresden geboren, lebte und arbeitete in Sachsen und Thüringen und ist seit 2000 in den Kunstsammlungen angestellt.

 

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Drei Echo-Klassik Awards, zwei charmante Damen,
eine Geige von Antonio Stradivari, ein Flügel und
ein Baritonsaxophonist – das ist die erfrischende
Rezeptur für dieses umwerfende Kammermusikformat.
Margarita Oganesjan, Rebekka Hartmann und Markus
Maier sind anerkannte Solisten und Kammermusiker
in ihren angestammten Genres. Hier bieten die
drei Musiker mit Spielfreude und enthusiastischem
Zusammenspiel neuartige Klänge in außergewöhnlicher
Instrumentenkombination. Die mitreißende Fassung
von George Gershwins „Rhapsody in Blue“ bildet einen
reizvollen Kontrast zu Kompositionen aus der Türkei und
Armenien. Lassen Sie sich überraschen und schenken
Sie dem Motto „Rhapsody Three“ augenzwinkerndes
Vertrauen.

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Dienstag, 04 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Kindertheater ist so schwierig. Nein, nicht weil man vielleicht pädagogisch inkorrekt schreiben oder inszenieren könnte. Denn was ist bitteschön pädagogisch inkorrekt? Nehmen wir eine bekannte und gefürchtete Kinderfrage: Was ist Sterben? Sie kommt, wie alle Kinderfragen, unvermittelt, und wir Erwachsene haben alle Mühe eine Antwort zu finden.

Aber wir müssen, und dabei dürfen wir uns nicht fürchten, eine Grenze der Korrektheit übertreten. Und deshalb ist Kindertheater so schwierig. Es muss die Kinder ernst nehmen und nicht die Ängste der Erwachsenen. Jens Raschke hat mit seinem Stück „Schlafen Fische?" erfolgreich den Versuch gewagt, sich dem Thema Tod für Kinder zu nähern.

Das zehnjährige Mädchen Jette steht auf dem Friedhof und erinnert sich daran, wie sie das Sterben ihres kleinen Bruders begleitete. Wie sie seinen Sarg bemalte und wie er beerdigt wurde. Auf berührende Weise hat Jens Raschke selbst einmal seinen Monolog zur Uraufführung inszeniert und dabei einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt.

Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. Es ist wichtig, mit Kindern über alles zu sprechen. „Schlafen Fische?" nimmt auch uns Erwachsenen dabei ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. Oder könnten Sie aus dem Stegreif die Frage beantworten, ob Fische schlafen? Nun ja, es gibt eben auch nicht immer eine Antwort. Hauptsache, wir geben es den Kindern gegenüber auch zu.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

zur Veranstaltung

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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In Zusammenarbeit mit dem Landestheater Coburg: Ein politischer Salon. Die Schauspielerin Eva Marianne Berger liest zu einem aktuellen Thema. Teilnahme kostenlos! Bitte Plätze reservieren unter Telefon 09561-80870.

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Auf Frauenraub steht – selbstverständlich – Todesstrafe! Soweit ist es gekommen im Königreich Neapel. Umso größer ist der Aufschrei, als die Schauspielerin Silvia Lombardi davon berichtet, dass nachts ein Unbekannter an ihrem Bett gestanden hat. Etwas weniger schlimm: Unter dem Bett ihres Verlobten, dem Ministerpräsidenten, wurde eine Bombe deponiert. Die ging allerdings nicht hoch. Polizeiminister Caretto steht aber nun doppelt unter Zugzwang.

Was wie ein Polit-Thriller beginnt, ist in Wirklichkeit eine köstliche Musik-Komödie, halb Operette, halb Oper und irgendwie auch ein Musical. Schließlich schrieb Erwin Wolfgang Korngold seine „Stumme Serenade" für den Broadway. Dort kam das Stück nie an und wurde auch nach der Uraufführung in Deutschland rasch vergessen.

Warum? Das Publikum war begeistert, die Kritiker allerdings nicht. So ist es nun einmal. Höchste Zeit, Korngolds wunderbares Werk einmal wieder aufzuführen. Alles klingt wie die Erinnerung an ein schönes Caféhaus: An eines, in dem es nach frisch geröstetem Kaffee und Zigarre, nach Zeitung und nach feinster Torte duftet, wo gelacht, getrauert und geliebt wird, und alles mit einem Likörchen endet. „Ich geh' mit Dir bis ans End' der Welt" oder „Luise, Luise, Du hast etwas" heißen die Hits dieses vergessenen Kleinods. Dabei geht es hier nicht um irgendeine Musik. Erich Wolfgang Korngold revolutionierte unter anderem zwischen 1935 und 1946 die Filmmusik in Hollywood und gilt als spätromantisches Genie.

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Mittwoch, 05 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Kindertheater ist so schwierig. Nein, nicht weil man vielleicht pädagogisch inkorrekt schreiben oder inszenieren könnte. Denn was ist bitteschön pädagogisch inkorrekt? Nehmen wir eine bekannte und gefürchtete Kinderfrage: Was ist Sterben? Sie kommt, wie alle Kinderfragen, unvermittelt, und wir Erwachsene haben alle Mühe eine Antwort zu finden.

Aber wir müssen, und dabei dürfen wir uns nicht fürchten, eine Grenze der Korrektheit übertreten. Und deshalb ist Kindertheater so schwierig. Es muss die Kinder ernst nehmen und nicht die Ängste der Erwachsenen. Jens Raschke hat mit seinem Stück „Schlafen Fische?" erfolgreich den Versuch gewagt, sich dem Thema Tod für Kinder zu nähern.

Das zehnjährige Mädchen Jette steht auf dem Friedhof und erinnert sich daran, wie sie das Sterben ihres kleinen Bruders begleitete. Wie sie seinen Sarg bemalte und wie er beerdigt wurde. Auf berührende Weise hat Jens Raschke selbst einmal seinen Monolog zur Uraufführung inszeniert und dabei einen Dialog mit den Kindern im Publikum gewagt.

Heraus kam ein starkes Stück Theater, vor dem sich niemand fürchten muss – im Gegenteil. Es ist wichtig, mit Kindern über alles zu sprechen. „Schlafen Fische?" nimmt auch uns Erwachsenen dabei ein Stück weit die Sorge, etwas falsch zu machen oder die Kinder zu überfordern. Oder könnten Sie aus dem Stegreif die Frage beantworten, ob Fische schlafen? Nun ja, es gibt eben auch nicht immer eine Antwort. Hauptsache, wir geben es den Kindern gegenüber auch zu.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Über 200 Jahre prägte das Königreich Preußen die Historie Mitteleuropas: seine Kultur-, Geistes-, Militär- und Staatengeschichte. Heute aber überlagern häufig Halbwissen und Klischees verschiedenster politischer Couleur die Fakten hinter dem ,Mythos Preußen‘, dessen Ursprünge zurückreichen bis zur Kultur der Pruzzen und dem Staat der Deutschordensritter im späteren Ostpreußen. Die Vortragsreihe "Studium Generale" wagt daher eine Erkundung des Phänomens Preußen in seinen unterschiedlichen Facetten, wie Literatur, Kunst, Armeegeschichte, Philosophie und Politik…

Thema dieses Vortrags: Die Entwicklung der Künste im Königreich Preußen stand naturgemäß in enger Beziehung zu den jeweiligen Herrscherpersönlichkeiten. Bereits Friedrich I. brachte seine 1701 erlangte Königswürde auch in künstlerisch-architektonischer Form zum Ausdruck, indem er z.B. das Berliner Schloss prachtvoll ausbauen ließ. Sein Enkel Friedrich der Große schuf in Rheinsberg, Charlottenburg und Sanssouci Meisterwerke des Rokoko… An Hand der einzelnen Herrschaftsbauten sowie ihrer Ausstattung und Umgebung entfaltete sich ein vielgestaltiges Panorama der Stile und Auffassungen, das bis heute die einzigartige Kulturlandschaft zwischen Berlin und Potsdam prägt.

Voranmeldung erforderlich - bei der Volkshochschule unter 09561/88250 oder unter www.vhs-coburg.de.

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Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Donnerstag, 06 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Die „Abteilung Bevölkerungswesen und Fürsorge (BuF)“ war ein Teil der Zivilverwaltung im besetzten Polen, der vor allem im Jahr 1942 erheblich in den systematischen Mord an den europäischen Juden verwickelt war. Die dabei angelegten Akten wurden beim Vormarsch der Roten Armee in einen Güterwaggon gepackt und im Raum Coburg stillschweigend beseitigt.

Was hat die Angehörigen dieser Behörde bewegt, in den letzten Kriegstagen ihren Weg ausgerechnet nach Coburg zu nehmen? War es Zufall oder der Ruf einer Hochburg des Nationalsozialismus, in der sie sich Schutz und Unterstützung versprachen? Wer waren schließlich diese Männer, die als typische Vertreter von Helfern Hitlers aus zweiter Reihe gelten können und die nach relativ kurzem Ausharren im stillen Winkel völlig unbeschadet und ungeschoren die Chance eines neuen Lebens und neuer Karrieren ergriffen?

Der Vortrag wird Fragen wie diese nur im Ansatz klären können. Genügend Stoff für eine interessante Diskussion wird bleiben.

Veranstalter: Initiative Stadtmuseum Coburg in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei, dem Evangelischen Bildungswerk Coburg und dem Verein „Alternative Kultur“.

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Nun ist es bereits eine Dekade her, als Bademeister Rudi Schaluppke sein Bühnendebut gab. In den 10 Jahren ist Schaluppke zu einer festen Größe in der deutschen Kleinkunstszene geworden und hat sich mit bissigen Erählungen vom Arbeitsalltag in einer Kölner Badeanstalt bundesweit eine große Fangemeinde erspielt. Ein waschechter Entertainer, bei dem kein Auge trocken bleibt.

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Freitag, 07 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Nun ist es bereits eine Dekade her, als Bademeister Rudi Schaluppke sein Bühnendebut gab. In den 10 Jahren ist Schaluppke zu einer festen Größe in der deutschen Kleinkunstszene geworden und hat sich mit bissigen Erählungen vom Arbeitsalltag in einer Kölner Badeanstalt bundesweit eine große Fangemeinde erspielt. Ein waschechter Entertainer, bei dem kein Auge trocken bleibt.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Wir informieren über diese neue Bestattungsform, bei der die Pflege vom Grünflächenamt übernommen wird und zeigen die besonderen Plätze auf dem Friedhof.

Treffpunkt: Friedhofsverwaltung, neben Aussegnungshalle

Referent: Stefan Albert, Friedhofsverwaltung

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Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Wir beginnen pünktlich um 19.30 Uhr und enden um 24.00 Uhr! Eintritt: 5 Euro - nur Vorverkauf

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Wer also ist der beste Hitlerdarsteller? Nein, diese Frage ist nicht politisch, sondern ernst gemeint! Drei Schauspieler treten diesen Wettstreit vor ihrem Auftritt in einer Talkshow an und versuchen sich gegenseitig in Theorie und Praxis zu übertrumpfen. Theresia Walser schafft gerade, was in Deutschland selten geworden ist: die intelligente und abendfüllende politische Komödie neu zu erfinden.

Ihre Stücke erobern sogar das Boulevard-Theater und schließen damit eine Lücke, die seit Jahrzehnten in Deutschland bestand: Der politische Witz gehört ins Kabarett, während das Theater verhandelt, überhöht, dekonstruiert oder schlicht schockiert. Alles hat seine Zeit. Nun also fordert Theresia Walser Ensembles und Regie gleichermaßen witzig und politisch zu sein. Die Figuren sind aktuell und ein gefundenes Fressen für Schauspieler, die Lust an der Verwandlung und an einer guten Pointe haben. Mit Stephan Mertl, Thomas Straus und Niklaus Scheibli stand die Besetzung für „Ein bisschen Ruhe vor dem Sturm" in Coburg schnell fest.

Alle drei Schauspieler haben längst bewiesen, dass sie das komische wie das ernste Fach beherrschen und sicher auch die Lust mitbringen, das Schwierigste auf dem Theater zu wagen: das Theaterspielen selbst darzustellen. „Er ist wieder da", könnte man von den Zinnen der Stadt rufen und dabei natürlich meinen: „Sie ist wieder da", die intelligente politische deutsche Komödie mit Seitenhieben auf das Theater an sich.

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Samstag, 08 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der diesjährige Sonneberger Ostermarkt wird wie gewohnt in der Bahnhofstraße stattfinden. Erwartet werden ca. 60 Händler, die alles anbieten, was zu einem stimmungsvollen Ostermarkt gehört, z.B. Osterfloristik, Ostersüßigkeiten, Geschenkartikel und vieles mehr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die kleinen Besucher erwartet wieder das Kinderkarussell.

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„Mit dem silbernen Löffel im Mund geboren“ zu sein ist ein sprichwörtlicher Ausdruck für ein privilegiertes Leben. Burgenbesitzer verfügten in früheren Zeiten ohne Zweifel über manche Privilegien - und auch im Deutschen Burgenmuseum auf der Veste Heldburg werden silberne Löffel und goldglänzende Schalen präsentiert. Vor ausgewählten Objekten werden Fragen zum Alltag und Luxus auf Burgen thematisiert und unterschiedlichste Erfahrungen zusammengetragen.

Voranmeldung ist für die Teilnahme erforderlich - unter www.vhs-coburg.de oder bei der vhs-Außenstelle Bad Rodach unter 09564/ 80 41 66.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Entdecken Sie die Theaterwelt aus dem Blickwinkel der Sänger und Schauspieler, der Musiker und der Bühnentechniker: Werfen Sie einen Blick in die Garderoben, in denen sich die Darsteller Abend für Abend in eine andere Rolle verwandeln, nehmen Sie im Orchestergraben Platz, erkunden Sie die Proberäume und setzen Sie selbst einen Fuß auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Auf dem Weg durch unser Haus erfahren Sie allerlei über das Theaterleben: Wie lange dauert es, bis ein Stück zur Aufführung gelangen kann? Wer muss alles mit anpacken, damit sich am Abend der Vorhang hebt? Und was macht eigentlich ein Inspizient? 

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Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Sonntag, 09 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der diesjährige Sonneberger Ostermarkt wird wie gewohnt in der Bahnhofstraße stattfinden. Erwartet werden ca. 60 Händler, die alles anbieten, was zu einem stimmungsvollen Ostermarkt gehört, z.B. Osterfloristik, Ostersüßigkeiten, Geschenkartikel und vieles mehr. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die kleinen Besucher erwartet wieder das Kinderkarussell.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Volkstheater muss nicht im Bauernschrank enden. Wenn es noch Beweise dafür bräuchte, dass Rainer Werner Fassbinders Lebenswerk – und darin sein Volkstheater – von besonderer Bedeutung für unsere Gesellschaft ist, fänden wir in den aktuellen Debatten um die Integration von Flüchtlingen ständig welche.

Das Private war und ist politisch, da gibt es nichts zu rütteln. Der Workaholic aus Bad Wörishofen hat diesen Grundsatz bis zu seinem frühen Tod konsequent gelebt und deshalb hat auch dieses Schauspiel aus dem Jahr 1968 nichts von seiner Aktualität eingebüßt.

In einer Wundertüten-Fabrik langweilen sich junge Menschen bei eintöniger Arbeit. Chefin Elisabeth stellt aus Kostengründen den griechischen „Gastarbeiter" Jorgos ein. Einige Frauen hoffen auf ein Liebesabenteuer, die Männer sind eifersüchtig. Es kommt erst zu verbalen Sticheleien, dann zu einer handfesten Schlägerei, in der Jorgos verletzt wird. Feinfühliger bahnt sich eine Beziehung zwischen dem Neuen und Marie an. Als Marie jedoch Jorgos auf Frau und Kinder anspricht, beschließt der Grieche, die Stadt zu verlassen.

In der Uraufführungs-Atmosphäre eines Münchner Kellertheaters wirkte Fassbinders Alltagsdrama besonders bedrückend, doch längst hat der „Katzelmacher" auch die großen Bühnen erobert. Er ist ein Stück deutsches Volkstheater-Gut geworden, in bester Tradition dieses jahrhundertealten Genres, das seinem Publikum immer aufs Maul schaut und seine Herzen berühren möchte.

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Thomas Packert behandelt Puppen, Bären und andere Plüschtiere mit Glieder- und Gelenkschmerzen, Augenleiden, Haarausfall und vielen anderen „Krankheiten“, auch „schwere Fälle“ wie zerbrochene Köpfe oder fehlende Gliedmaßen. Einlieferung und Abholung auch unter der Woche zu den Öffnungszeiten des Puppenmuseums möglich.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Veranstaltung zur Rückert-Ausstellung

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Die Gralsritter haben ein Problem. Seit sie den Aufnahmeantrag Klingsors abgelehnt haben, geht es mit ihrem Wortführer Amfortas bergab. Der Abgelehnte raubte den heiligen Speer und schlug Amfortas eine Wunde, die nicht mehr heilen will. Immer, wenn der Heilige Gral enthüllt wird, leidet der junge König Höllenqualen. Nur ein durch Mitleid wissender reiner Tor, so raunen die Ritter, könne Erlösung bringen. Ein Tor ist schnell gefunden. In Klingsors Zaubergarten schlägt er sich schon einmal prächtig. Als der böse Querulant den heiligen Speer nach ihm schleudert, bleibt der über Parsifals Kopf in der Luft stehen.

Da wird man hellhörig: Ein Speer bleibt in der Luft stehen? Ein reiner Tor erlöst eine Ritterschaft? Jawohl, liebe Realisten, in Wagners Welt und Wähnen kann so etwas immer vorkommen.

Und nicht nur Wagnerianer lassen sich gern einmal aus der Wirklichkeit entführen. Gilt es doch hier dem letzten Werk des Meisters aus Leipzig, der in Bayreuth heimisch wurde. Nicht weniger als 23 Jahre arbeitete er – mit Unterbrechungen durch Geldnot, Ehekrise oder Festspielgründung – an diesem Opus. König Ludwig II. drängte Richard Wagner den „Parsifal" zu vollenden.

Selbst Wagners größte Kritiker sprechen den Titel dieser Oper immer mit Ehrfurcht aus. Wer sich ihr aussetzt, wird Teil einer kollektiven Meditation, die ihresgleichen sucht. In Parkett und auf dem Rang wähnt man sich durch eine höhere Macht erhoben, schon um das Sitzfleisch wenigstens in Gedanken zu schonen. Zum Raum wird hier die Zeit.

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Wann wird die Wirklichkeit zur Illusion, wo hört der Verstand auf und fängt die Phantasie an? In einer Travestieshow ist nichts so, wie es scheint – oder doch?


Lassen Sie sich entführen in die bunte Welt einer „Kunst, bei der die Verpackung verspricht, was der Inhalt nicht hält“: hinreißende Darbietungen, phantastische Kostüme, perfektes Make-Up. Glitzer, Glanz und Glamour umgibt Sie in jeder Sekunde der Show! Da fällt die Antwort auf die Frage „Mann oder Frau?“ richtig schwer.


Erleben Sie eine Nacht der Illusionen, bei der Sie aus dem Staunen nicht herauskommen werden. Die Paradiesvögel der Travestie wissen genau, wie sie ihr Publikum verführen können: mit ganz viel Charme, nicht immer jugendfreiem Witz, hitverdächtigem Gesang und mitreißend erotischen Tanzeinlagen auf höchstem Niveau. Mitmachen ist strengstens erwünscht! Die Magie der Travestie wird auch Sie mit einer zweistündigen Entführung aus dem Alltag verzaubern und Ihre Lachmuskeln kräftig trainieren. Und als Erinnerung an den witzigsten Abend des Jahres nehmen Sie noch ein Foto mit Ihrem Star mit nach Hause.


Wir wünschen Ihnen - und vor allem den mutigen Männern - wieder viel Vergnügen!

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schriftliche Voranmeldung erforderlich

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Montag, 10 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Dienstag, 11 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Thüringen-Reise für Auge, Ohr und Gaumen. Eine Reise der besonderen Art unternehmen wir mit der Coburger Autorin Heidi Schmitt, unterstützt von der Schauspielerin Katrin Lion und dem Sänger Michael Lion. Im "Grünen Herzen Deutschlands" war sie unterwegs für ihr aktuelles Projekt, den neuen Thüringen-Reiseführer, der im renommierten Michael Müller Verlag erscheint.

Eintritt: 10 Euro Vorverkauf, 14 Euro Abendkasse.

 

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Mittwoch, 12 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Ferienprogramm im Puppenmuseum

Wir basteln einen Osterhasen!

Aus Socken basteln wir uns lustige Osterhasen mit Schleifchen, Glöckchen und großen Kulleraugen.

Für Kinder ab 5 Jahre, max. 10 Kinder

Unter Anmeldung wird bis zum 10.04.2017 gebeten unter Tel.: 09561 / 89-140 oder E-Mail: puppenmuseum@coburg.de

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Weiße Kaninchen können nicht tanzen? Pah. Natürlich können sie. Und die Frösche machen gleich mal mit. Willkommen im Wunderland. Roland Fister, der Coburg eine wunderbare Musical-Oper namens „Das Bildnis des Dorian Gray" komponierte, legt nun sein Ballett „Alice im Wunderland" nach.

Der perfekte Familienausflug führt also demnächst ins Landestheater. Hier werden dem Kinderbuchklassiker von Lewis Carroll Beine gemacht. Alles beginnt, wo ein anständiges britisches Kinderbuch beginnt: auf einem Bahnhof. Alice beobachtet hier verschiedene Menschen und ihre Angewohnheiten. Etwas später im Zug, als ihr eine Geschichte vorgelesen wird, tauchen diese Typen wieder auf. Nun sind sie aber keine hektischen Geschäftsleute, grantige Tanten oder freche Jungen, sondern weiße Kaninchen, Königinnen oder Hutmacher. Das soll sonderbar sein? Ganz und gar nicht: Die kindliche Vorstellungswelt und die Logik der Erwachsenen passen einfach nicht zusammen.

Aus diesem Paradoxon hat der Mathematiker Carroll eines der schönsten Kinderbücher aller Zeiten geschaffen. Und wie es nun einmal so ist mit guten Kinderbüchern: Sie gefallen natürlich auch den Erwachsenen. Roland Fisters Musik passt wie angegossen zu Carrolls verrückter Reise durch die Welt der Fantasie. Sie kennt den großen Effekt wie die kleine Kantilene, fährt Tänzern und Publikum durch die Beine ins Herz. Und natürlich ist sie auch etwas spleenig britisch – so wie es sein muss. Nonsens war nie lehrreicher und selten schöner anzusehen und anzuhören. Willkommen im Wunderland.

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Donnerstag, 13 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

zur Veranstaltung

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Die Gralsritter haben ein Problem. Seit sie den Aufnahmeantrag Klingsors abgelehnt haben, geht es mit ihrem Wortführer Amfortas bergab. Der Abgelehnte raubte den heiligen Speer und schlug Amfortas eine Wunde, die nicht mehr heilen will. Immer, wenn der Heilige Gral enthüllt wird, leidet der junge König Höllenqualen. Nur ein durch Mitleid wissender reiner Tor, so raunen die Ritter, könne Erlösung bringen. Ein Tor ist schnell gefunden. In Klingsors Zaubergarten schlägt er sich schon einmal prächtig. Als der böse Querulant den heiligen Speer nach ihm schleudert, bleibt der über Parsifals Kopf in der Luft stehen.

Da wird man hellhörig: Ein Speer bleibt in der Luft stehen? Ein reiner Tor erlöst eine Ritterschaft? Jawohl, liebe Realisten, in Wagners Welt und Wähnen kann so etwas immer vorkommen.

Und nicht nur Wagnerianer lassen sich gern einmal aus der Wirklichkeit entführen. Gilt es doch hier dem letzten Werk des Meisters aus Leipzig, der in Bayreuth heimisch wurde. Nicht weniger als 23 Jahre arbeitete er – mit Unterbrechungen durch Geldnot, Ehekrise oder Festspielgründung – an diesem Opus. König Ludwig II. drängte Richard Wagner den „Parsifal" zu vollenden.

Selbst Wagners größte Kritiker sprechen den Titel dieser Oper immer mit Ehrfurcht aus. Wer sich ihr aussetzt, wird Teil einer kollektiven Meditation, die ihresgleichen sucht. In Parkett und auf dem Rang wähnt man sich durch eine höhere Macht erhoben, schon um das Sitzfleisch wenigstens in Gedanken zu schonen. Zum Raum wird hier die Zeit.

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max. 20 Personen

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Als das politische Kabarett im Fernsehen noch ein Straßenfeger und kein Nachtprogramm war, konnten wir ihn regelmäßig auf der
Mattscheibe bewundern: Gerhard Polt. Ein „Urgestein“ würde ihn vielleicht irgendein heutiger Gala-Ansager nennen, und er würde sich höflich bedanken und loslegen.

Oder er würde einfach schweigen. Wie damals, 1980, als man ihn im ZDF mit dem Hinweis zensierte, dass Satire doch die „Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln solle“. Dies erzählte Polt natürlich brühwarm im ARD-„Scheibenwischer“, was dazu führte, dass eine Realsatire die nächste jagte. Das mag Gerhard Polt ... wenn sich der Wahnsinn einem alten bayerischen Holzhandbohrer gleich so ganz langsam ins Hirn dreht, dass man schreien möcht’. Und was hilft? Das Lachen, ja, das ist dann ein befreiendes, verstehendes Lachen – und kein eingespieltes aus der Spaßkonserve.

Im Saal des Münchner Hofbräus widmet das Landestheater Coburg dem Kabarettisten, Schauspieler und Autor nun einen ganzen Abend. In kleinen Szenen werden Polt-Texte gespielt, wie der über den
Deutschen an sich, der einfach zu teuer geworden ist: „Bis 30 kugelt er in Schulen umanander, arbeitet dann – wenn es hoch kommt – 15 Jahre und bekommt schließlich einen Herzinfarkt. So geht’s nicht. Die Asiaten sind da viel freier! Da darf ein Kind schon mit sieben Jahren arbeiten, und zwar 14 Stunden, und wenn’s will ohne Urlaub. Das verschafft den Asiaten Vorsprünge, die sind nicht aufzuholen. Wir Deutschen bremsen uns selbst immer mehr.“

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Freitag, 14 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

zur Veranstaltung

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

zur Veranstaltung

„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Marie Smolka (Sopran), Michala Maucher (Alt),
Hermann Oswald (Tenor), Felix Rathgeber (Bass)

Coburger Bachchor
Main-Barockorchester Frankfurt

Leitung: Peter Stenglein

Eintrittskarten ab 14. März 2017 bei Tourist-Information Coburg, Herrngasse 4, 96450 Coburg
Tel.: 09561-898044, info@coburg.tourist.de

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Samstag, 15 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Stationenweg verbindet die Städte der Reformation in Europa. Er zeigt damit, dass die Reformation ein internationales Ereignis, in großer Vielfalt und unterschiedlichen regionalen Ausprägungen ist. Start ist am 3. November 2016 in Genf und nach Tausenden von Kilometern mündet der Stationenweg am 20. Mai 2017 in die Weltausstellung Reformation „Tore der Freiheit“ in Wittenberg. Der macht Station in Coburg am Samstag, 15. April 2017. An diesem Tag zog Martin Luther mit dem Kurfürsten und seiner Delegation in Coburg ein und machte dort auf dem Weg zum Reichstag nach Augsburg Station. Martin Luther blieb bis zum 4. Oktober.

12 Uhr Einzug Martin Luthers in Coburg

13 – 17 Uhr Aktionen am Truck

Auf der roten Couch Personen des öffentlichen Lebens und ihre Reformationsgeschichte.

18 Uhr Festakt mit Übergabe der Coburger Reformationsgeschichten

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Es wird gesungen und gesteppt, dass es nur so eine Freude ist. Durch Cole Porters Musical „Anything Goes" aus dem Jahre 1934 weht mehr als ein Hauch Broadway – es ist ein veritabler Musical-Sturm! Schließlich befinden wir uns auf dem Transatlantik-Liner „S. S. America" – und da ist erfahrungsgemäß die Hölle los.

Der blinde Passagier Billy Crocker versucht, die anberaumte Eheschließung seiner Geliebten Hope mit dem Briten Sir Oakleigh zu verhindern. Eine bunte Gesellschaft von skurrilen Typen steht ihm dabei manchmal im Wege und manchmal hilfreich zur Seite. 

Der Komponist und Bühnendichter Cole Porter schuf 1934 eine musikalische Komödie, die den Broadway und das Londoner West End im Sturm eroberte – um im Bild zu bleiben. Die verworrene Handlung mit Gaunern, Agenten und missionierten Chinesen ist dabei zweitrangig: Hits wie „I get a Kick out of You" oder „The Gypsie in Me" sind der Grund, warum man von diesem Musical nie genug bekommen kann.

Und wer hier Tiefgang erwartet, wird auch nicht enttäuscht: Porter und seine Textdichter zeichnen natürlich ein Sittengemälde Amerikas, das sich gerade von der Weltwirtschaftskrise erholt, aber ein Problem nicht los wird: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten lebt zwischen Ausschweifung und den Wertevorstellungen der alten Pilger-Väter, für die selbst schon Weihnachten ein heidnischer Aberglaube war. Wie gesagt: Auf der „SS America" ist die Hölle los – und ob das gesegnete Land nun ausgerechnet am anderen Ende des Atlantiks zu finden ist, kann man nur herausfinden, wenn man sich auf den Weg macht. Maschinen, volle Kraft voraus, und: „Blow, Gabriel, blow!"

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Sonntag, 16 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Das Schlaraffenland hat eine Adresse !Austern, Muscheln, Garnelen und Hummer auf Eis .Leckere Suppen, hausgemachte Terrinen, himmlische Desserts und beschwingte französische Rhythmen ,bei unserem feiertäglichen Champagner Brunch bleiben keine Wünsche offen.

Reservierung erforderlich!

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„Weltpoesie allein ist Weltversöhnung“ – Friedrich Rückert war überzeugt: Menschen können einander nur verstehen, wenn sie sich mit Literatur und Kultur des jeweils anderen auseinandersetzen. Den Sprachwissenschaftler und Dichter aus Franken  faszinierte besonders der Orient. Er übersetzte den Koran und das persische Nationalepos „Schahname“. In seinen eigenen Gedichten feierte Rückert die romantische Liebe, besang den Kampf um politische Freiheit und verurteilte die Folgen der beginnenden Industrialisierung: Armut und Umweltzerstörung.

Vor 150 Jahren starb der Zeitgenosse Johann Wolfgang von Goethes und Freund Alexander von Humboldts in Neuses bei Coburg, seiner Wahlheimat, an die er auch sein Herz verlor, wie ein Gedicht von 1833 zum Ausdruck bringt: „Neuer Sitz am alten Coburg, mir im Herbst ein neuer Lenz, meine kleine Freudenfrohburg, Ehrenburg und Residenz!“

Ihm zu Ehren zeigt die Stadt Coburg eine große Sonderausstellung: „Der Weltpoet.“ Viele Originalobjekte aus dem Nachlass, Inszenierungen und interaktive Elemente laden ein, Leben, Werk und Zeit Friedrich Rückerts zu entdecken.

Öffnungszeiten:

14. Januar bis 17.April 2017
Di bis Sa: 14 – 17 Uhr, So: 11 – 17 Uhr, Mo geschlossen


Do Abendöffnung:
bis 20 Uhr: 19.1., 16.2., 13.4.

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max. 20 Personen

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Die Führungen bieten eine Einführung in die internationale Kunst aus Glas im Zeitraum der letzten fünfzig Jahre. Lernen Sie die Highlights der weltweit bedeutenden Coburger Sammlung kennen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Jeden 3. Sonntag im Monat, 14.30 Uhr.

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Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Die Gralsritter haben ein Problem. Seit sie den Aufnahmeantrag Klingsors abgelehnt haben, geht es mit ihrem Wortführer Amfortas bergab. Der Abgelehnte raubte den heiligen Speer und schlug Amfortas eine Wunde, die nicht mehr heilen will. Immer, wenn der Heilige Gral enthüllt wird, leidet der junge König Höllenqualen. Nur ein durch Mitleid wissender reiner Tor, so raunen die Ritter, könne Erlösung bringen. Ein Tor ist schnell gefunden. In Klingsors Zaubergarten schlägt er sich schon einmal prächtig. Als der böse Querulant den heiligen Speer nach ihm schleudert, bleibt der über Parsifals Kopf in der Luft stehen.

Da wird man hellhörig: Ein Speer bleibt in der Luft stehen? Ein reiner Tor erlöst eine Ritterschaft? Jawohl, liebe Realisten, in Wagners Welt und Wähnen kann so etwas immer vorkommen.

Und nicht nur Wagnerianer lassen sich gern einmal aus der Wirklichkeit entführen. Gilt es doch hier dem letzten Werk des Meisters aus Leipzig, der in Bayreuth heimisch wurde. Nicht weniger als 23 Jahre arbeitete er – mit Unterbrechungen durch Geldnot, Ehekrise oder Festspielgründung – an diesem Opus. König Ludwig II. drängte Richard Wagner den „Parsifal" zu vollenden.

Selbst Wagners größte Kritiker sprechen den Titel dieser Oper immer mit Ehrfurcht aus. Wer sich ihr aussetzt, wird Teil einer kollektiven Meditation, die ihresgleichen sucht. In Parkett und auf dem Rang wähnt man sich durch eine höhere Macht erhoben, schon um das Sitzfleisch wenigstens in Gedanken zu schonen. Zum Raum wird hier die Zeit.

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Als das politische Kabarett im Fernsehen noch ein Straßenfeger und kein Nachtprogramm war, konnten wir ihn regelmäßig auf der
Mattscheibe bewundern: Gerhard Polt. Ein „Urgestein“ würde ihn vielleicht irgendein heutiger Gala-Ansager nennen, und er würde sich höflich bedanken und loslegen.

Oder er würde einfach schweigen. Wie damals, 1980, als man ihn im ZDF mit dem Hinweis zensierte, dass Satire doch die „Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln solle“. Dies erzählte Polt natürlich brühwarm im ARD-„Scheibenwischer“, was dazu führte, dass eine Realsatire die nächste jagte. Das mag Gerhard Polt ... wenn sich der Wahnsinn einem alten bayerischen Holzhandbohrer gleich so ganz langsam ins Hirn dreht, dass man schreien möcht’. Und was hilft? Das Lachen, ja, das ist dann ein befreiendes, verstehendes Lachen – und kein eingespieltes aus der Spaßkonserve.

Im Saal des Münchner Hofbräus widmet das Landestheater Coburg dem Kabarettisten, Schauspieler und Autor nun einen ganzen Abend. In kleinen Szenen werden Polt-Texte gespielt, wie der über den
Deutschen an sich, der einfach zu teuer geworden ist: „Bis 30 kugelt er in Schulen umanander, arbeitet dann – wenn es hoch kommt – 15 Jahre und bekommt schließlich einen Herzinfarkt. So geht’s nicht. Die Asiaten sind da viel freier! Da darf ein Kind schon mit sieben Jahren arbeiten, und zwar 14 Stunden, und wenn’s will ohne Urlaub. Das verschafft den Asiaten Vorsprünge, die sind nicht aufzuholen. Wir Deutschen bremsen uns selbst immer mehr.“

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Nächtliche Erlebnisführungen

Tour 1- "zauberhaftes Sonneberg" - führt in die Altstadt oder wie die Menschen hier sagen, in die "Obere Stadt".

Durch alte Gassen, entlang der Hinterhöfe der Spielzeugmacher, hört ihr Geschichten, Sagen und Anekdoten aus dem Spielzeugland. Bewegte Bilder aus längst vergangenen Tagen huschen über die alten Gemäuer und so manch Zauberei am Wegesrand lässt eure Kindheitsträume wahr werden.

Tour 1 ist die Basisrunde auf welcher die anderen Touren, unabhängig von der weiteren Reihenfolge, inhaltlich aufbauen.

 

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Montag, 17 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Pettersson und Findus sind wieder da. Und eigentlich war sie nie richtig weg. Zu schön die Inszenierung, zu begeistert das junge Publikum und zu gut die Kritiken, als dass man diese Produktion für Menschen ab drei Jahren einfach so in den Magazinen verschwinden lassen könnte. Zum Glück ist alles beim Alten: Pettersson macht gerne Nickerchen, Findus ärgert gern die Hühner, und alle halten zusammen, wenn der Fuchs in der Nähe ist, um sich eines der Hühner zu schnappen. Das ist dann für Findus vielleicht sogar die Gelegenheit, um den selbstbewussten Gockel „Caruso“ loszuwerden, obwohl, der Fuchs soll ihn natürlich auch nicht holen.

Alle halten zusammen – sogar der Muckla, ein musikalischer Troll, der Findus bei seinen Abenteuern unterstützt. „Kinder wie Erwachsene haben sich bei der Premiere dieser Familientheaterproduktion des Landestheaters Coburg ganz köstlich amüsiert. Sven Nordqvists Bilderbuchschöpfungen Pettersson und Findus wurden für eine dreiviertel Stunde körperhaft ungemein lebendig in Sandrina Nitschkes fröhlicher, origineller, musikalischer Bühnenfassung, die mit viel Gesang und Musik ja fast ein Musical ist!“, schrieb das „Coburger Tageblatt“ und urteilte: „Da ist dem Landestheater Coburg aber wieder mal ein ganz herrliches Stückchen Theater gelungen.“ Jetzt also wird alles wieder vorbereitet, damit auf Petterssons Hof alles in Ordnung ist, wenn die Theaterbesucher wiederkommen. Sogar die Seilbahn wird wieder gespannt, und dann muss nur tatkräftig miteinander der Fuchs vertrieben werden – aber dazu kann das Publikum ja seinen Teil beitragen.

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Sie tragen Augenklappen, Holzbeine und sind hochmusikalisch: Piraten von Welt wissen, was sie ihren Fans schuldig sind. Und schuldig sind sie eigentlich immer irgendwie. Sie spucken, prügeln, fluchen und suchen Schätze, die sie auf irgendeiner Flucht einmal hastig verbuddeln mussten. 

Robert Louis Stevenson setzte den Freibeutern der Meere 1881 mit seinem Roman „Die Schatzinsel“ eines der schönsten Denkmäler, die der Klabautermann je gesehen hat. Coburgs Schauspieldirektor Matthias Straub und seine Mannschaft entern den Klassiker nun und hauchen ihm nicht nur eine ordentliche Rum-Fackel entgegen, sondern mit viel Musik auch neues Bühnenleben ein. Und alle sind sie da: Jim Hawkins, der mutige Junge aus der Hafenschänke, Billy Bones, der trunksüchtige Wüstling, die Abenteurer Trelawney sowie Doktor Livesey und natürlich die gesamte zwielichtige Mannschaft der „Hispaniola“ – allen voran Schiffskoch Long John Silver.

Glücklicherweise hat sich das Piratensong-Repertoire seit 1881 ordentlich erweitert, und so brummt die freche Meute nicht nur „15 Mann auf der Totenmanns-Kist’“, sondern auch Rock- und Popklassiker wie „Smoke on the Water“ oder „Sympathy for the Devil“. Mit an Bord der „Hispaniola“ ist übrigens auch eine Frau, Jesse, die Jim ebenfalls erobert. Und wer meint, eine schöne Frau an Bord bringe nur Unglück, der könnte ein wenig recht haben – zumindest bis zum Finale.
Das bringt Holzbeine und Zuschauerherzen gleich reihenweise zum Erweichen. Nach „Kohlhiesels Töchter“ und „Tombstone“ nun also: „Die Schatzinsel“. Rette sich, wer kann an die Theaterkasse!

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Dienstag, 18 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Mittwoch, 19 April 2017

Sachsen-Coburg-Gotha lieferte nicht nur die meisten Medaillen für Kunst und Wissenschaft (…), sondern auch die besten und künstlerisch wertvollsten Theaterdekorationen in ganz Deutschland, ja vielleicht in ganz Europa“. Dieses Zitat aus dem Jahr 1892 verdeutlicht wohl am ehesten, welchen Rang die Theatermalerfamilie Brückner für Coburg und weit darüber hinaus hatte. Dabei zeichnen sich die von heroischen Landschaften geprägten Entwürfe für Theaterkulissen durch eine realistische Naturwiedergabe aus. Gerade diese Eigenschaft veranlasste nicht nur Herzog Georg II. von Meiningen dazu, die Brüder zu engagieren, sondern auch Richard Wagner, der sie  für die Ausfertigung von Theaterkulissen für den Ring des Nibelungen im Jahr 1876 beschäftigte. Auch an der Inszenierung des Parsifal im Jahr 1882 war die Werkstatt Brückner beteiligt. Parsifal – das letzte Meisterwerk Wagners – wird im Zeitraum vom 09. April bis 25. Juni 2017 im Landestheater Coburg gezeigt. Dies nehmen sich das Coburger Puppenmuseum und die Städtischen Sammlungen zum Anlass, bisher noch nicht gezeigte und bereits bekannte Arbeiten der Werkstatt Brückner auszustellen. Dabei soll ein Aspekt auf den Parsifal–Bühnenbildern liegen.  Aber auch der Herstellungs- und Entwicklungsprozess der Kulissen vom Kleinen ins Große – vom Papiertheater bis hin zum Gemälde – soll verdeutlicht werden. Vorhang auf! heißt es also nicht nur für die Inszenierung im Landestheater, sondern auch für die Ausstellung über die Malerfamilie Brückner im Coburger Puppenmuseum.

Begleitprogramm:

Ferienprogrammfür Kinder am 12.04.2017 und am 14.06.2017, 14:00 bis 16:00 Uhr „Wir basteln uns ein Papiertheater“, für Kinder ab 6 Jahre, 4,50 € p.P., um Anmeldung wird gebeten

 

Führungen zu den Wirkungsstätten der Familie Brückner in Coburg, weitere Infos und Termine unter www.coburger-puppenmuseum.de

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Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Ein Puppentheater diente den Damen der gehobenen Gesellschaft im 19. Jahrhundert zum anregenden Zeitvertreib bei Kaffee- und Konversationskränzchen. Figuren und Ausstattung lassen ebenso auf die bevorzugten Stoffe wie auch auf die sozialen Verhältnisse der Zeit schließen.
Die Kinder sehen sich in einer Dialogführung die verschiedenen Puppentheater im Museum und in der Sonderausstellung über die Theatermalerfamilie Brückner an und basteln anschließend ein eigenes, in dem dann eine Szene aus einem ausgewählten Stück gespielt wird.

 

Ferienprogramm für Kinder ab 6 Jahren

Um Anmeldung wird gebeten bis Montag, 17.04.2017 unter Tel.: 09561 / 89-140 oder E-Mail: