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Highlights 2019

Terminübersicht Veranstaltungen

Sie möchten wissen welche Termine und Veranstaltungen während Ihres Aufenthaltes in Coburg.Rennsteig anstehen? Wählen Sie über unser Auswahlmenü Ihren Wunschtermin, wenn Sie möchten auch eine bestimmte Veranstaltungs-Kategorie oder Ihren gewünschten Veranstaltungsort in der Urlaubsregion Coburg.Rennsteig. Über die Liste erhalten Sie einen Überblick sämtlicher Veranstaltungen in der kommenden Zeit.

Alle Veranstaltungen im Überblick

Keine Veranstaltungen gefunden.
Mittwoch, 22 Mai 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Zusammen mit seinen Männern lebt Robin Hood in den Wäldern von Sherwood und sorgt für Gerechtigkeit, indem er den Reichen nimmt und seine Beute großzügig unter den Armen des Landes verteilt. Sein Gegner, der Sheriff von Nottingham, hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, und obwohl das Risiko hoch ist, setzt Robin Hood seinen Kampf für die Armen fort. Als er in eine Falle tappt, helfen der Witz und Mut seiner Getreuen, aber vor allem die Klugheit seiner Herzensdame Lady Marian ihm dabei, dem Kerker wieder zu entkommen.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Joe's Originals

Wir laden recht herzlich zu unserem 2.Grillseminar 2019 in Neustadt ein.

Grillen wie die Profis!

Unter dem Motto: Heiß ist nicht genug! erleben Sie mit dem Deutschen Grill-& BBQ Meister Sven Krökel die Welt des Grillens und des BBQ.

Wir bieten Ihnen tolle Seminare, egal ob Einsteiger oder Profi. Wechselnde Themen wie das perfekte Steak, Burger, oder Fisch laden zum wiederkommen ein.


Jedes Mal was Neues lernen und Inspirationen mit nach Hause nehmen, um selbst zu genießen oder Gäste zu beeindrucken.

Wie schon 2018 erwartet die Teilnehmer ein exklusives 4 Gänge Menü inkl. Getränke.

Alle Tipps und Tricks für einen gelungenen Grillabend von keinem geringeren als dem

Deutschen Grill & BBQ Meister Sven Krökel.

  • die Seminare werden vom ehem. Deutschen Grill-& BBQ Meister durchgeführt
  • ca. 3,5 Stunden Grill-Seminar in geselliger Atmosphäre
  • beste Qualität bei allen Lebensmitteln
  • feinste Gewürze auch aus unserem Sortiment
  • alle Verbrauchsmaterialien sind inklusive
  • Getränke sind in den Kursgebühren enthalten
  • alle Rezepte zum Mitnehmen

Wann: 22.05.2019 17.00 Uhr

Wo: Markgrafen Getränkemarkt – Austraße 38-40 – 96465 Neustadt

alkoholische und nichtalkoholische Getränke sind im Preis enthalten. 

Selbstverständlich können sie Seminare auch komplett privat Buchen oder sich ein individuelles Seminar zusammenstellen lassen. 

Bei Fragen rund um das Seminar stehen wir gerne zur Verfügung. Anfrage

Nach der Bestellung erhalten Sie ein individuelles Ticket per Post zugeschickt. Dieses bitte am Seminar mitbringen.

Begrenzte Teilnehmerzahl !

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Median Klinik Bad Colberg

„Veste Heldburg. Von der mittelalterlichen Schutzburg zum Deutschen

                               Burgenmuseum“ Vortrag von Inge Grohmann,

                               Seminarraum 1, Jugendstilgebäude Haus 1 der MEDIAN Klinik

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Sebastian Buff

Andrej und seine Schwestern Olga, Mascha und Irina leben schon seit elf Jahren in einem Garnisonsstädtchen in der russischen Provinz. Ihr Vater wurde damals zum Brigadegeneral ernannt und verließ mit seinen Kindern Moskau. Doch nun ist ein Jahr seit seinem Tod vergangen, im Kreise von Familie und Freunden wird der 20. Geburtstag Irinas gefeiert und die Sehnsucht nach einem glücklichen Leben schwingt in allen Gesprächen mit. Vor allem Irina ist erfüllt von der Vorstellung, dass Arbeit ihrem Leben Gehalt und Sinn verleihen könnte. Olga, die älteste der Schwestern, wünscht sich nichts sehnlicher, als ihrem Lehrerinnenberuf zu entfliehen und sich zu verheiraten. Mascha dagegen verharrt in einer eintönigen Ehe mit ihrem einstigen Lehrer. Die Hoffnungen der Schwestern ruhen auf ihrem Bruder Andrej, dem sie eine glänzende wissenschaftliche Karriere zutrauen, die sie wieder an ihren Sehnsuchtsort Moskau zurückführen soll.

Inszenierung Karin Drechsel
Bühne und Kostüme Nikolaus Porz
Musikalische Einstudierung Dominik Tremel

 

Olga Eva Marianne Berger
Mascha Alexandra Weis
Irina Solvejg Schomers / Marie Nest
Andrej Alexander Tröger
Kuligyn Nils Liebscher
Solyoni Thomas Kaschel
Tusenbach Valentin Kleinschmidt
Werschinin Cornelius Schwalm
Tschebutykin Niklaus Scheibli
Natascha Diana Ebert
Olga Christa Fedder / Elvira Nettelroth
Mascha Elly Xenia Jurgan / Beate Kittel 
Irina Gitta Hofrichter / Ulrike Heckel-Fischer

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Österreich 1937: Der 17-jährige Franz Huchel verlässt sein Heimatdorf am Attersee, um beim Wiener Trafikanten Otto Trsnjek (Johannes Krisch) in die Lehre zu gehen.

Zu den Stammkunden des kleinen Tabakladens zählt auch der bereits von fortschreitendem Alter und Krankheit gezeichnete Sigmund Freud (Bruno Ganz), von dem Franz auf Anhieb fasziniert ist.

Als der Junge sich unglücklich in die schöne Varietätänzerin Anezka (Emma Drogunova) verliebt, sucht er Rat bei Freud, muss aber eststellen, dass dem weltbekannten Psychoanalytiker das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel ist.

Franz ist dennoch fest entschlossen, um seine Liebe zu kämpfen, wird aber in den Strudel der politischen Ereignisse gezogen, als Hitlers Truppen das Kommando übernehmen ...
 

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Donnerstag, 23 Mai 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Thüringer Miniflieger

Der Wintersportverein 08 Lauscha bietet Trainingstermine für Interessierte Jungen und Mädchen im Skispringen im Alter von 5-10 Jahre an. Treffpunkt ist jeden Donnerstag  immer um 16.00 Uhr an der Marktiegelschanze in Lauscha. Die Ausrüstung wird zum Schnuppern zur Verfügung gestellt.

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Königin Victoria und Prinz Albert/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Der ehemalige Direktor der Royal Collection und Kurator der großen Londoner Ausstellung “Victoria & Albert – Art & Love” im Jubiläumsjahr 2011 spricht über die Sammelleidenschaft des englischen Traumpaares. Analysiert werden Kunstankäufe, Bauprojekte und die Geschmacksbildung des viktorianischen England.

Ort: Große Hofstube der Veste, Treffpunkt Museumskasse 1. Burghof.

Öffentlicher Vortrag, kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich.

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Sebastian Buff

Kaum sind Laura und Eduard verheiratet, fliegen auch schon die Fetzen. Beiden ist klar: „Wir lassen uns scheiden!" Frau und Herr M empfehlen ihnen die Dienste des „Büros für Familienangelegenheiten", die als perfekten Scheidungsgrund den schönen Herrn Hermann vermieten. Doch der inszenierte Seitensprung wird zum Desaster: Eduard zerschlägt in rasender Eifersucht die wertvolle Venusstatue des Museums, Laura wird anschließend in der Hotelbadewanne liegend mit Herrn Hermann erwischt – für die lokale Klatschpresse ein gefundenes Fressen. Laura und Eduard sind die Neuigkeit des Tages!

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Stellen Sie sich vor, Jesus entschließt sich noch einmal die Erde zu betreten und wird erneut zum Tode verurteilt. Der Vorwurf: Er habe die Menschheit zum freien Willen verführt und sie somit hoffnungslos überfordert.

Die Frage nach Wert und Notwendigkeit des freien Willens, mit der sich Fjodor Dostojewski in seiner zeitlosen Phantasie, dem berühmtesten Kapitel aus seinem Roman „Die Brüder Karamasow“ auseinandersetzt, könnte nicht dringlicher sein. Aufgeführt in den beeindruckenden und erstmals bespielten Räumlichkeiten des Schlick-Gebäudes, findet ein tragikomischer Abend entlarvender Gesellschaftskritik seine perfekte Entsprechung: ein Schlachthaus.

Veranstaltungsort: Schlick 29, Steinweg 29, 96450 Coburg

Inszenierung Valentin Kleinschmidt 
Bühne und Kostüme Ines Bartl

Mit
Thomas Kaschel

 

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Harper Collins

Kati Naumann verbrachte einen Großteil ihrer Kindheit in Sonneberg.
Jetzt hat die erfolgreiche Autorin einen bewegenden Roman über die deutsch-deutsche Geschichte geschrieben.
Freuen Sie sich auf eine ganz besondere Lesung bei uns in der Buchhandlung am 23. Mai.

Karten gibt es im Vorverkauf für 10 Euro, an der Abendkasse für 14 Euro.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Freitag, 24 Mai 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Naturkundemuseum

Coburg/Buckingham Palace. Anlässlich ihres 200. Geburtstages am Freitag, 24. Mai 2019, wird ihre Majestät Victoria, Königin des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland, Kaiserin von Indien, Coburg mit einem langersehnten Besuch beehren. Ziel der Reise ist das von ihr sehr geschätzte Naturkunde-Museum. Dort wird sie von 13.00 bis 17.00 Uhr eine gemütliche Teestunde mit typisch englischem Gebäck abhalten, Märchen aus ihrem Königreich erzählen, und jeder Gratulant darf einen Fächer zum Mitnehmen mit Edelsteinen verzieren. Die allseits beliebte Monarchin, selbst Mutter von neun Kindern, freut sich darauf, viele Kinder und Erwachsene willkommen zu heißen!

Königin Victoria und ihr Prinzgemahl Albert von Sachsen-Coburg und Gotha gelten als überaus tierlieb und sehr naturverbunden. Bereits in seiner Coburger Zeit war Prinz Albert ein aktiver Sammler und Förderer der Naturwissenschaften. So bildet das von ihm und seinem Bruder Herzog Ernst II. zusammengetragene „Naturaliencabinet“ den Grundstock der Sammlung des heutigen Naturkunde- Museums. Königin Victoria (alias Dipl.-Biol. Nora Meixner) wird ihren Thron dabei haben und jede Besucherin und jeder Besucher ist eingeladen, die einmalige Gelegenheit zu ergreifen und auf dem englischen Thron Platz zu nehmen. Der Eintritt ist frei!

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Schützengesellschaft Obermühle 1882 e.V.

Festprogramm zum diesjährigen Schützenfest

Alles auf zum Köppleinfestplatz !!!

Freitag , 24.05.2019

Ab 15:00 Uhr Festzeltbetrieb

19:00 Uhr Bieranstich durch den Bürgermeister der Stadt Lauscha

20:00 Uhr Tanzabend mit der Tanzband „JOJOZEIT“

Samstag , 25.05.2019

Ab 10:00 Uhr Festzeltbetrieb

15:00 Uhr Schützenauszug

16:30 Uhr Proklamation des Stadtmeisters und unserer Könige

21:00 Uhr Schützenausklang mit den „Revolving DOOR“

An alle interessierten Doppelkopfteilnehmer!!!!!!

Für Speisen und Getränke ist reichlich gesorgt!!!

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thermenatur

Es erwarten Sie Luftmatratzen,
entspannte Musik und
unser 2für1-CocktailSpecial

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TI

Klang und Abstraktion“ - Hans Joachim Breustedt - Leben und Werk

Eine Sonderausstellung 2019 zu100 Jahre Bauhaus und 500 Jahre Steinach.

 

Zwei Jubiläen, die auf den ersten Blick wenig verbindet, wäre da nicht der Maler Hans Joachim Breustedt.

Geboren 1901 in Steinach im Thüringer Wald und ebenda aufgewachsen. Kunstschule in München. Hochschule für Malerei Weimar. Ab 1919 Studium am neu gegründeten Bauhaus in Weimar. Schüler von Lyonel Feininger. Beeinflusst von Paul Klee und Wassily Kandinsky.

Dem Studium folgte ein sehr bewegtes und bewegendes Leben. Der Aufstieg des Nationalsozialismus in Weimar nahm ihm die Existenz, er musste flüchten, war schließlich Soldat. Seine erste Ehefrau starb im Konzentrationslager und ein großer Teil seines Frühwerkes ging bei der Bombardierung Warschaus verloren. Der Krieg verschlug ihn nach Oberösterreich, wo er dann auch lebte und arbeitete, eine neue Beziehung und auch Anerkennung und Wertschätzung für seine Malerei fand.

Die Stadt Steinach nimmt die beiden Jubiläen zum Anlass, an Hans Joachim Breustedt – einen zu wenig bekannten Sohn der Stadt und einen auch, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung des Bauhauses, (zu) wenig beachteten Künstler - zu erinnern.

Breustedts Werk erstmalig in Steinach!

Die Sonderausstellung widmet sich dem Leben des Künstlers an den verschiedenen Lebensstationen, vor allem aber seinem künstlerischen Schaffen.

Mit rund 50 Kunstwerken in verschiedenen Techniken gibt die Ausstellung Einblick in die eindrucksvolle Malerei Breustedts, die von Musik inspiriert und ähnlich der Art einer Musik komponiert scheint.

Klang und Abstraktion.

„Die Malerei will nichts weiter als mit Farben, Linien, Formen und Rhythmen einen Inhalt ausdrücken.“ Hans Joachim Breustedt (1901-1984).

 

Ausstellungseröffnung am 24. Mai 2019 um 18 Uhr.

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MEDIAN Klinik Bad Colberg

Tanz mit Alleinunterhalter Admiral, Sprudelhalle der MEDIAN Klinik

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Sebastian Buff

Andrej und seine Schwestern Olga, Mascha und Irina leben schon seit elf Jahren in einem Garnisonsstädtchen in der russischen Provinz. Ihr Vater wurde damals zum Brigadegeneral ernannt und verließ mit seinen Kindern Moskau. Doch nun ist ein Jahr seit seinem Tod vergangen, im Kreise von Familie und Freunden wird der 20. Geburtstag Irinas gefeiert und die Sehnsucht nach einem glücklichen Leben schwingt in allen Gesprächen mit. Vor allem Irina ist erfüllt von der Vorstellung, dass Arbeit ihrem Leben Gehalt und Sinn verleihen könnte. Olga, die älteste der Schwestern, wünscht sich nichts sehnlicher, als ihrem Lehrerinnenberuf zu entfliehen und sich zu verheiraten. Mascha dagegen verharrt in einer eintönigen Ehe mit ihrem einstigen Lehrer. Die Hoffnungen der Schwestern ruhen auf ihrem Bruder Andrej, dem sie eine glänzende wissenschaftliche Karriere zutrauen, die sie wieder an ihren Sehnsuchtsort Moskau zurückführen soll.

Inszenierung Karin Drechsel
Bühne und Kostüme Nikolaus Porz
Musikalische Einstudierung Dominik Tremel

 

Olga Eva Marianne Berger
Mascha Alexandra Weis
Irina Solvejg Schomers / Marie Nest
Andrej Alexander Tröger
Kuligyn Nils Liebscher
Solyoni Thomas Kaschel
Tusenbach Valentin Kleinschmidt
Werschinin Cornelius Schwalm
Tschebutykin Niklaus Scheibli
Natascha Diana Ebert
Olga Christa Fedder / Elvira Nettelroth
Mascha Elly Xenia Jurgan / Beate Kittel 
Irina Gitta Hofrichter / Ulrike Heckel-Fischer

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Olaf Schubert

„Sexy Forever“: Dieser Titel offenbart es – Schubert möchte neue Wege gehen. Zwar bleibt er der mahnende, intellektuelle Stachel im Fleische der Bourgeoisie, welcher uns die Antworten auf die brennenden Fragen der heutigen Zeit liefert - zuzüglich möchte er nun aber auch seine sinnliche Seite präsentieren.
Durch die Trennung von seiner langjährigen Freundin Carola ist er reifer geworden – und bodenständiger. Er will ein Olaf zum Anfassen werden. Der bewusst englischsprachig gewählte Titel zeigt jedoch auch: nach den großen Erfolgen in Teutonien will Olaf jetzt endlich auch den amerikanischen Markt erobern, zumindest den rumänischen. Womöglich etabliert er im neuen Programm sogar Elemente der Show - Ballett, Feuerwerk, wer weiß? Olaf wäre aber nicht Schubert, wenn er seine eigenen Statements nicht kritisch hinterfragen würde. Kann überhaupt jemand "Sexy Forever" sein? Außer ihm selbst natürlich.Man sollte sich also auf keinen Fall das großartige Erlebnis entgehen lassen, wenn der Bundesolaf und Zentralschubert, der größte Gedankengigant der Gegenwart, die Lichtgestalt aus DunkelDeutschland, wieder live und vor Ort die Menschen erleuchten wird.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Samstag, 25 Mai 2019
Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Schützengesellschaft Obermühle 1882 e.V.

Festprogramm zum diesjährigen Schützenfest

Alles auf zum Köppleinfestplatz !!!

Freitag , 24.05.2019

Ab 15:00 Uhr Festzeltbetrieb

19:00 Uhr Bieranstich durch den Bürgermeister der Stadt Lauscha

20:00 Uhr Tanzabend mit der Tanzband „JOJOZEIT“

Samstag , 25.05.2019

Ab 10:00 Uhr Festzeltbetrieb

15:00 Uhr Schützenauszug

16:30 Uhr Proklamation des Stadtmeisters und unserer Könige

21:00 Uhr Schützenausklang mit den „Revolving DOOR“

An alle interessierten Doppelkopfteilnehmer!!!!!!

Für Speisen und Getränke ist reichlich gesorgt!!!

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Foto: Marcus Goldbach

jeweils samstags um 11 Uhr laden Musikerinnen und Musiker aus ganz Süddeutschland ein, für eine halbe Stunde der Hektik des Alltags zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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4. Meedertag auf dem Marktplatz vor der Laurentiuskirche

11:00 Uhr Beginn

11:30 Uhr Bieranstich

12:00 Uhr Jugendblaskapelle Großwalbur

14:00 Uhr Die "Gschrubbdn"

Es werden Anbieter aus der Region ihre Produkt und Dienstleistungen vorstellen. Die Kinder können auf dem Kinderflohmarkt stöbern und sich beim Kinderschminken und Spielen auf dem Platz vor der Kirche die Zeit vertreiben. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Astronomiemuseum e.V.

Im Astronomiemuseum gibt es an diesem Tag gratis Einlass für alle diejenigen die ein Handtuch dabei haben.

Der Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis enthält ein paar Angaben zum Thema Handtücher.

Ein Handtuch, heißt es da, ist so ungefähr das nützlichste, was der interstellare Anhalter besitzen kann. Einmal ist es von großem praktischem Wert - man kann sich zum Wärmen darin einwickeln, wenn man über die kalten Monde von Jaglan Beta hüpft; man kann an den leuchtenden Marmorsandstränden von Santriaginus V darauf liegen, wenn man die berauschenden Dämpfe des Meeres einatmet; man kann unter den so rot glühenden Sternen in den Wüsten von Kakrafoon darunter schlafen; man kann es als Segel an einem Minifloß verwenden, wenn man den trägen und bedächtig strömenden Moth-Fluß hinuntersegelt, und naß ist es eine ausgezeichnete Nahkampfwaffe; man kann es sich vors Gesicht binden, um sich gegen schädliche Gase zu schützen oder dem Blick des Gefräßigen Plapperkäfers von Traal zu entgehen (ein zum Verrücktwerden dämliches Vieh, es nimmt an, wenn du es nicht siehst, kann es dich auch nicht sehen - bescheuert wie eine Bürste, aber sehr, sehr gefräßig); bei Gefahr kann man sein Handtuch als Notsignal schwenken und sich natürlich damit abtrocknen, wenn es dann noch sauber genug ist.

Daher, Freier Eintritt für HandtuchträgerInnen!

Dieser Tag ist ein Gedenktag für Douglas Adams, den Autor von "Per Anhalter durch die Galaxis" und wird jährlich an diesem Tag gefeiert.

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Mit dem Thüringerwald-Verein Coburg e.V. wandern - von Schloss Ehrenburg über Hofgarten, Bausenberg, Oeslau zum Schloss Rosenau, Rödental.

Treffpunkt: 13.00 Uhr vor Schloss Ehrenburg; Rückfahrt mit der Bahn

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Henning Rosenbusch

Geführte Wanderung
Treffpunkt: "Welcome-Point" am Wohnmobilstellplatz "Thermenaue"
Wanderführer: Herr Bernd Kastner
Festes Schuhwerk erforderlich; Dauer ca. 2 ½ -3 Std.
mit Rast (Vesper u. Getränke empfohlen),
ohne Gebühr, Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Grenzweg-Tour - Kosten 4,00 €/Person, mit Gästekarte 2,00 €

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Liedernachmittag mit Stefan Schäl

Liedernachmittag mit Stefan Schäl,

Cafeteria der MEDIAN Klinik

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Peggy Hoffmann

Als Waschfrau Suse gewandet, erzählt und spielt Peggy Hoffmann leutselig und kurzweilig über die Coburger Promis der letzten vier Jahrhunderte (z.B. Friedrich Rückert, Martin Luther oder Prinz Albert).

Dabei erhalten Coburgs Besucher ein umfangreiches Bild über die spannende Geschichte Coburgs. Zugereiste und Einheimische erfahren etwas, was Sie so noch nicht gewusst haben und zwar: witzig, überraschend und nah.

Von und mit Peggy Hoffmann, Regieteilhabe Sylvia Oelwein

ab 14 Jahren

Dauer: ca. 75 Min.

Eintritt: 11,- € / erm. 9,- € (Gruppenangebote siehe Angebote & Tickets)

Reservierungen unter: buero@peggy-hoffmann.de
oder: termingerechter, portofreier Versand der Tickets gegen paypal
VVK, tel. Reservierung unter 09561 3517911
Buchhandlung Rossteutscher am Viktoriabrunnen 12,
Tourismusbüro Herrngasse
Buchhandlung Riemann, Am Markt, Coburg

 

 

Presseartikel zur Eröffnung des Kultursalons am Hexenturm

 

https://www.np-coburg.de/region/feuilleton/Happy-Hour-fuer-die-Kuenste;art83474,5811493m

 

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thermenatur

SaunaEvent in der 5-SternePremium Saunawelt „Erdfeuer“
Beginn 18 Uhr | verlängerte Öffnungszeiten bis 0 Uhr I

ab 21.30 FKK-Baden im Rundbau und dem Sportbecken erlaubt I

nähere Infos unter www.therme-natur.de

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Gemeinde Straufhain

Ein beschwingter Abend mit der beliebten böhmischen Blasmusik erwartet Sie im Schlosspark Seidingstadt.

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Sebastian Buff

In der Spielzeit 2018/2019 zieht das Landestheater Coburg die Rock 'n‘ Roll-Schua wieder an! Das Rock 'n‘ Roll-Musical von Matthias Straub und Rüdiger Eisenhauer geht nach dem großen Erfolg in die zweite Runde. Das Musical entführt die Zuschauer in eine Zeit, in der die Frauen noch Petticoat trugen und alles irgendwie Rock 'n‘ Roll war.
ML Rüdiger Eisenhauer | R Matthias Straub | B Robert Schrag
K Carola Volles | Ch Julia Grunwald
Mit Berger, Pechmann, Schomers, Weidinger, Weis; Hübner, Kaschel, Kleinschmidt, Liebscher, Scheibli, Tröger; Band; Rock ’n‘ Roll Dancing Team MTV Bamberg

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Henning Rosenbusch

Verfolgen Sie die Spiele des HSC 2000 Coburg in der 2.Handball Bundesliga!

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Hazel Brugger

Hazel Brugger ist wieder da, und das ist auch gut so. In ihrem zweiten Programm spricht sie über die großen Themen dieser Welt. Welches sind die besten Drogen? Was hilft bei Schlafstörungen, und warum sind Rechtspopulisten die besseren Liebhaber? Gewohnt trocken und unaufdringlich baut Hazel in „Tropical“ ihr Universum auf und öffnet dem Publikum die Tür in ihr Gehirn. Denn dort, wo es wehtut, fängt das echte Lachen doch erst richtig an.

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© Christian Streili

Eine außergewöhnliche Hommage an den zweifellos erfolgreichsten deutschsprachigen Komponisten und Chansonnier. Mit seinem hochgelobten Album »Merci … Udo Jürgens« erinnert Jazzsänger und Gitarrist Jörg Seidel an die eigentliche musikalische Herkunft des österreichischen Unterhaltungskünstlers und verpackt dessen Titel in erfrischende Swing-, Jazz- und Latin-Arrangements. Mit Feingefühl singt und swingt Jörg Seidel im prominent besetzten Quartett und führt mit charmant erzählten Anekdoten durch das Musikerleben von Udo Jürgens. Neben seiner Stimme besticht sein bemerkenswertes Gitarrenspiel, das ihn seit Jahren zur ersten Liga deutscher Swinggitarristen gehören lässt. Das Publikum ist begeistert, die Konzerte reihenweise ausverkauft und die Presse feiert: »Einfach grandios«(NWZ Oldenburg) oder »eine beeindruckende Visitenkarte auf höchstem Niveau« (ORF).

Eintritt:  20,- EUR *
Beginn:  20.00 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)
Hinweis: Die Veranstaltung ist teilbestuhlt.

* ggf. zzgl. 5,- EUR Sitzplatzreservierung

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Sebastian Buff

Seit Edward Snowden oder der Planung eines Punktesystems in China wissen wir: George Orwells Dystopie ist dabei längst Realität.

„Big Brother sieht dich!“ Im Zentrum steht Winston Smith, der seine Gedanken auf Papier festhält und das ultimative Verbrechen begeht: das Denkverbrechen. Doch er bleibt standhaft, versucht sich gegen die Partei im Untergrund zu wehren. Zusammen mit Julia und anderen Verbündeten scheint es eine kleine Hoffnung zunächst zu geben. Doch immer mehr gerät er in die Fänge des Überwachungsstaats und muss sich zunehmend fragen, inwieweit man Fakten, Menschen und auch der eigenen Wahrnehmung überhaupt noch trauen kann.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Sonntag, 26 Mai 2019
Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Gästeinfo

Kurkonzert mit der "Blaskadpelle Meeder im

"Kurgarten" unter dem Sonnensegel.

Bei schlechtem Wetter auf der

Terrasse des ThermenRestaurants

 

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Zusammen mit seinen Männern lebt Robin Hood in den Wäldern von Sherwood und sorgt für Gerechtigkeit, indem er den Reichen nimmt und seine Beute großzügig unter den Armen des Landes verteilt. Sein Gegner, der Sheriff von Nottingham, hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, und obwohl das Risiko hoch ist, setzt Robin Hood seinen Kampf für die Armen fort. Als er in eine Falle tappt, helfen der Witz und Mut seiner Getreuen, aber vor allem die Klugheit seiner Herzensdame Lady Marian ihm dabei, dem Kerker wieder zu entkommen.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Lydia Teuscher (Sopran)

Lukas Maria Kuen (Klavier)

Dagmar Puttkammer, Michaela Reichel-Silva (Violine)

Paulina Riquelme (Viola)

Tobias Tauber, Achim Melzer (Violoncello)

Schubert Lieder, Schubert Streichquintett C-Dur op. Post. 163

VVK: Kur-und Tourismusservice Bad Staffelstein 09573/33120, Tourismus-Information Lichtenfels

09571/795101, BVD Kartenservice 0951/9808220 www. kammerkonzerte-banz.de

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Gemeinde Untermerzbach
 Die Besucherkönnen in der Bürgerwerkstatt Marktplatz 7 die unterschiedlichsten Waagenarten bestaunen, wie Balkenwaage, Dezimalwaagen, Federwaagen und Laufgewichtswaagen, werden aber auch über die Entwicklungsgeschichte der Waage informiert, die zu den bedeutendsten Erfindungen der Menschheit gehört.Präsentiert werden  ca. 200 Waagen und Gewichte aller Art, Größe und Herkunft: von Präzisionswaagen mit einer Wiegegenauigkeit von einem Tausendstel Gramm bis hin zu schweren Gewerbe– und Handwerkerwaagen samt den dazu gehörigen Gewichtssätzen.Spezialwaagen zur Ermittlung des spezifischen Gewichts bis hin zu ausgeklügelten Konstruktionen wie der „Ar­chimedischen Briefwaage“ oder der asiatischen Opiumwaa­ge geben ein gutes Bild über alle Arten des „Wägens“. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.Führungen nach Absprache auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich 
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Nürnberger Versicherung - Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Bereits von weitem sichtbar, überragt die Veste Heldburg, eine Perle deutscher Burgenschönheit, das Heldburger Land von einem 403 m hohen Phonolitfelsen. Bei schönem Wetter werden Sie vom 45 m hohen Aussichtsturm mit einem Panoramablick bis zur Veste Coburg, dem Thüringer Wald, der Rhön, der fränkischen Jura, den Hassbergen und dem Frankenwald belohnt.

Seit 2016 ist die Veste Heldburg Sitz des Deutschen Burgenmuseums, was weltweit einzigartig ist. Es zeigt Geschichte und Kultur der Burgen in Europa mit über 350 Ausstellungsstücken, authentischen Räumlichkeiten, Modellen und Multimedia-Präsentationen. Größtes Exponat ist die Veste Heldburg selbst.

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Gitty Bauersfeld

Musikalische Unterhaltung mit der

„Singenden Bademeisterin“Gitty Bauersfeld

in der ThermeNatur

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Gemeinde Straufhain

BBB - Bier, Bratwurst, Blasmusik

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Viele Geschichten, Brauchtümer und Mythen ranken sich um alte Eichen, Linden oder Tannen. In fast allen Kulturen kennt man z. B. den Weltenbaum, einen imaginären Baum, der unsere Menschenwelt in die Zonen Unterwelt- Erde- Himmel einteilt. Wir besuchen altehrwürdige Coburger Baumpersönlichkeiten und lauschen ihren Geschichten. Bitte mitbringen: gutes Schuhwerk und Sitzkissen.

 

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Bild: Nürnberger Versicherung - Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Duo Armonioso, Konzert, Veste Heldburg

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Sebastian Buff

Seit Edward Snowden oder der Planung eines Punktesystems in China wissen wir: George Orwells Dystopie ist dabei längst Realität.

„Big Brother sieht dich!“ Im Zentrum steht Winston Smith, der seine Gedanken auf Papier festhält und das ultimative Verbrechen begeht: das Denkverbrechen. Doch er bleibt standhaft, versucht sich gegen die Partei im Untergrund zu wehren. Zusammen mit Julia und anderen Verbündeten scheint es eine kleine Hoffnung zunächst zu geben. Doch immer mehr gerät er in die Fänge des Überwachungsstaats und muss sich zunehmend fragen, inwieweit man Fakten, Menschen und auch der eigenen Wahrnehmung überhaupt noch trauen kann.

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Sebastian Buff

In der Spielzeit 2018/2019 zieht das Landestheater Coburg die Rock 'n‘ Roll-Schua wieder an! Das Rock 'n‘ Roll-Musical von Matthias Straub und Rüdiger Eisenhauer geht nach dem großen Erfolg in die zweite Runde. Das Musical entführt die Zuschauer in eine Zeit, in der die Frauen noch Petticoat trugen und alles irgendwie Rock 'n‘ Roll war.
ML Rüdiger Eisenhauer | R Matthias Straub | B Robert Schrag
K Carola Volles | Ch Julia Grunwald
Mit Berger, Pechmann, Schomers, Weidinger, Weis; Hübner, Kaschel, Kleinschmidt, Liebscher, Scheibli, Tröger; Band; Rock ’n‘ Roll Dancing Team MTV Bamberg

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Montag, 27 Mai 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Naturführung mit Annette Eppler

                „Essbare Wildkräuter“ Naturführung mit Annette Eppler, Treffpunkt: Rezeption, Anmeldung an der Rezeption der MEDIAN Klinik erforderlich

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Nicole Eick

Andreas Tochter Luisa ist achtzehn und seit vier Wochen spurlos verschwunden, als ihr ein Bußgeldbescheid der Polizei ins Haus flattert. Beim Blick auf das Foto des Wagenlenkers wird Andrea erschreckend klar: Ein langer Schatten aus ihrer eigenen Vergangenheit hat sich ihre Tochter geholt. Eine Vergangenheit, die sie fast vergessen hatte, und ein Mann namens Christopher, der sie aus heimeliger Teestuben-Geborgenheit in die Kommune der Jünger gelockt hat.

Nicole Eick legt mit „Hinter dem Fenster“ ihren dritten Roman vor. Sie leitet als Sozialpädagogin den Sozialdienst des Klinikums Coburg und führt die Leser im aktuellen Roman auch in ihre Heimatstadt Karlsruhe in den 70er Jahren. Die Handlung dockt an realen Ereignissen dieser Zeit an: Eine Teestube als Zufluchtsort für Sinn suchende Mädchen und Jungs, eine Kommune von Jesus-Jüngern … Fast vier Jahrzehnte später wird diese Zeit auf fatale Weise wieder lebendig, als ein Mädchen spurlos verschwindet.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Dienstag, 28 Mai 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gästeinfo

 

Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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Fünf interaktive Workshops präsentieren Forschungsergebnisse in aktuellen Anwendungsfeldern von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz. Alle interessierten Bürger*innen sind eingeladen, zusammen mit den Wissenschaftler*innen zu experimentieren.

Jede Veranstaltung besteht aus zwei kurzen Fachvorträgen (je 15min) und praktischen Vorführungen (je 15min). Anschließend gibt es Zeit zum Ausprobieren und die Gelegenheit Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Der Eintritt ist kostenfrei. 

 

Wenn Klänge laufen lernen

Nassrin Hajinejad, Studiengang Zukunftsdesign, Wissenschafts- und Kulturzentrum

Im Alltag sind unsere Bewegungen stets von Geräuschen, Tönen und Klängen begleitet. Beim Gehen hören wir unsere Schritte, beim Kochen das Rühren im Topf und beim Schreiben den Kugelschreiber auf dem Papier. Klänge regen an, strukturieren unsere Tätigkeiten und richten unser Erleben auf bestimmte Aspekte unseres Tuns aus. Interaktive Technologien ermöglichen ganz neue Formen der Verklanglichung. Zum Beispiel können die Sensoren im Smartphone genutzt werden, um Körperbewegungen zu erfassen und diese in Echtzeit in einzelne Klänge oder musikalische Motive zu übersetzten. In diesem Vortrag werden anhand praktischer Beispiele die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten interaktiver Klänge veranschaulich und ihre Wirkungsweisen auf unser Erleben erkundet.

 

Sound im Produktdesign – eine unterschätzte ästhetische Dimension

Johanna Bartenstein, Studiengang Integriertes Produktdesign

In unserem Leben sind Geräusche unser täglicher Begleiter. Bei jedem Schritt und Tritt hören wir uns selbst und die Geräusche in unserer Umgebung. Bei jeder Handlung entstehen Klänge in der Interaktion mit Objekten und der Umwelt. Jedoch passiert das alles so natürlich und unbewusst, dass wir davon gar nichts mitbekommen. Wendet man in diesem Moment seine Aufmerksamkeit achtsam auf das Hören, fällt einem auf, was um einen herum klingt. Das Prasseln des Regens, das Blubbern des Wasserkochers, das Rauschen einer Lüftung und viele andere Geräusche. So macht auch jedes Produkt Geräusche, wenn man es verwendet.

Dadurch dass Gehörtes immer nur direkt in diesem einen Moment erklingt und danach wieder weg ist, ist Klang ungreifbar und an die Zeit gebunden. Das macht es schwer diesen konkret zu gestalten, wie etwa die Form oder die Funktion eines Produkts. Das Nachdenken über Geräusche ist genauso flüchtig wie die Schallwellen selbst. In meinem Vortrag möchte ich spielerisch und aktiv die Aufmerksamkeit auf das Hören lenken, Gestaltungsweisen für Sound erklären und vorstellen, was im interaktiven, digitalen Bereich vor allem in Hinblick auf intuitive Mensch-Objekt-Interaktionen in Zukunft möglich ist.

 

 

 

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Alfred Ripertinger

Lesung mit Leichenpräparator Alfred Riepertinger –

„Mein Leben mit den Toten"

Oberpräparator Alfred Riepertinger aus München erzählt aus seinem täglichen Leben mit den Toten, über das er ein Buch geschrieben hat.

Er ist ein Spezialist in der plastischen Rekonstruktion und bei der Wiederherrichtung von Opfern durch Unfall, Suizid oder Mord. Er ist eine Koryphäe in der Technik der Einbalsamierung und hatte unter anderem Franz Josef Strauß, Rudolph Moshammer und Roy Black auf seinem Tisch.

Riepertinger liest und erzählt aus seinem mittlerweile zum Longseller avancierten Buch „Mein Leben mit den Toten“ und aus seinem im September 2018 erschienenen Werk, "MUMIEN - Spannende Todesfälle, geheimnisvolle Leichname - mit einem Präparator auf Spurensuche in alten Grüften“.

Vorverkauf ab Anfang April in der Buchhandlung Riemann

 

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Arbeitskreis Mundart Südthüringen e. V., 2019

Anlässlich seines 40-jährigen Jubi-läums veröffentlichte der Arbeitskreis Mundart Südthüringen e.V. kürzlich sein neuestes Buch, "Dös fränkischá Mundartfeuerwárk".
Seit seiner Gründung im Jahr 1979 ist es das Anliegen des Vereins, unseren heimischen Dialekt als Kulturgut zu pflegen und zu erhalten.
Die Publikation stellt den Beitrag des Arbeitskreises zum Tag der Franken 2019dar.

Der Titel verspricht ein wahres Feuerwerk an Geschichten und Gedichten im fränkischen Dialekt. Aber nicht nur Episoden aus dem Buch werden zu Gehör kommen, sondern auch Allerlei aus dem umfangreichen Fundus der Akteure. Mundartliche Lieder umrahmen die Lesung musikalisch und sorgen zusätzlich für Kurzweil.

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414 Tage, 15.000 Kilometer, 15 Länder. Ein jungen Mann durchquert allein mit dem Fahrrad Afrika. 
Unerwartet getrennt von seinen Reisegefährten steht Anselm vor einer schweren Entscheidung: Zurück nach Hause oder allein mit dem Fahrrad durch die Kalahari-Wüste?
Er wagt den Schritt ins Unbekannte und Tritt für Tritt entfaltet sich ein atemberaubender Weg durch den afrikanischen Kontinent.
Eine Reise, die zeigt, wie offen und bunt die Welt sein kann, wenn man sich überwindet loszulassen und dem Impuls folgt, anderen und sich selbst zu vertrauen. Ein Film über Begegnungen mit sich selbst, wilder Natur und bemerkenswerten Menschen ...
 

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Aaron Rößner, Coburger Designforum Oberfranken e.V.

Die 31. Coburger Designtage finden auch in diesem Jahr auf dem Gelände 
des historischen Güterbahnhofes in Coburg statt. Das Areal verwandelt 
sich vom 28. Mai bis 02. Juni zu einer Plattform für Gestaltung, 
Innovation und Kultur,  auf der sich Design lebendig und eindrucksvoll 
erleben lässt.

Vielfältige Ausstellungen, Workshops, die zum Mitmachen einladen und 
ein einmaliges Ambiente: Kreative und Innovative nutzen die 
Gelegenheit, sich selbst, ihre Ideen und natürlich ihre Produkte dem 
design- begeisterten Publikum präsentieren zu dürfen.

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf an dem ersten Coburger 
Wirtschaftsförderer und Visionär: Prinz Albert. Freuen Sie sich auf 
Installationen und Ausstellungen, die einzigartige Einblicke in das 
Wirken von Prinz Albert geben und seinem 200. Jubiläum gewidmet sind.

Der Güterbahnhof bietet jedoch mehr als hochkarätige Produkte und 
Innovationen:  Bereichert wird das Event auch in diesem Jahr von 
kulinarischen Leckerbissen und Live-Musik. Kommen Sie vorbei, 
schlendern Sie über das Gelände und verbringen Sie ein paar entspannte 
Stunden voll Kreativität bei uns!
Öffnungszeiten:
Di, 28.05.2019: Eröffnung der Designtage, 19 Uhr - 24 Uhr
Mi, 29.05.2019: 09 Uhr – 24 Uhr
Do, 30.05. – So, 02.06.: 10 Uhr – 24 Uhr

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Hellingen

Wallfahrerempfang Hellingen

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Mittwoch, 29 Mai 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

zur Veranstaltung

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Im Jahr 2019 feiert die Stadt Steinach ihren 500. Geburtstag, dass heißt: es jährt sich die erste urkundliche Erwähnung von Steinach zum 500. Mal.
Alle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter www.steinach-thueringen.de


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Mittwoch, 29.05.2019

17.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe

Show „Anno Dazumal“
Ort: Marktplatz, Eintritt frei

22.30 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochmast-Motorrad-Show“
Ort: Marktplatz, Eintritt frei

Donnerstag, 30.05.2019

12.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochseilshow“

Ort: Marktplatz, Eintritt frei

16.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochmast-Motorrad -Show“

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Median Klinik Bad Colberg

„110 m tiefe Brunnen der Veste Heldburg“ Vortrag von Inge Grohmann,

                               Seminarraum 1, Jugendstilgebäude Haus 1 der MEDIAN Klinik

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Sebastian Buff

Wer kennt sie nicht, lästige Verwandte, die man „am liebsten nur von hinten sieht"? Der jungen und schönen Julia de Weert geht es da nicht anders: Ausgerechnet ihr Vormund, der gefräßige Onkel Josef mit seiner Frau Wilhelmine (genannt „Wimpel"), ist zu Besuch, um ihr seinen Neffen August Kuhbrot als Ehemann schmackhaft zu machen – und um sicherzugehen, dass ihr Vermögen damit „in der Familie" bleibt. Aber Julia liebt nur einen: ihren Vetter Roderich. Der ist allerdings vor sieben Jahren nach „Dingsda", einer Stadt im Indischen Ozean, aufgebrochen und hat seither nichts mehr von sich hören lassen. Just da tauchen gleich zwei Fremde auf, die behaupten, Roderich zu sein – wer ist nun der Richtige? 

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Der gebürtige Coburger Prof. Dr. Eckart Conze ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Marburg. Der Versailler Vertrag hat die Welt geprägt bis heute. Dabei waren 1919 die Hoffnungen der ganzen Welt darauf gerichtet, dass nach dem Großen Krieg eine stabile Ordnung geschaffen und dauerhafter Friede herrschen würde. In Deutschland wurde er als Unrechts- und Knebelvertrag bekämpft. Eckart Conze zeigt in seinem glänzend geschriebenen und minutiös recherchierten Buch, dass sich alle Hoffnungen als gewaltige Illusion erwiesen. Auf die nicht bestandenen Herausforderungen und die dafür notwendig zu überwindenden Denkbarrieren wird der Referent zu sprechen kommen.
„Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Coburg“
Veranstalter: AG Lebendige Erinnerungskultur, Buchhandlung Riemann, Evangelisches Bildungswerk und Initiative Stadtmuseum

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414 Tage, 15.000 Kilometer, 15 Länder. Ein jungen Mann durchquert allein mit dem Fahrrad Afrika. 
Unerwartet getrennt von seinen Reisegefährten steht Anselm vor einer schweren Entscheidung: Zurück nach Hause oder allein mit dem Fahrrad durch die Kalahari-Wüste?
Er wagt den Schritt ins Unbekannte und Tritt für Tritt entfaltet sich ein atemberaubender Weg durch den afrikanischen Kontinent.
Eine Reise, die zeigt, wie offen und bunt die Welt sein kann, wenn man sich überwindet loszulassen und dem Impuls folgt, anderen und sich selbst zu vertrauen. Ein Film über Begegnungen mit sich selbst, wilder Natur und bemerkenswerten Menschen ...
 

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Aaron Rößner, Coburger Designforum Oberfranken e.V.

Die 31. Coburger Designtage finden auch in diesem Jahr auf dem Gelände 
des historischen Güterbahnhofes in Coburg statt. Das Areal verwandelt 
sich vom 28. Mai bis 02. Juni zu einer Plattform für Gestaltung, 
Innovation und Kultur,  auf der sich Design lebendig und eindrucksvoll 
erleben lässt.

Vielfältige Ausstellungen, Workshops, die zum Mitmachen einladen und 
ein einmaliges Ambiente: Kreative und Innovative nutzen die 
Gelegenheit, sich selbst, ihre Ideen und natürlich ihre Produkte dem 
design- begeisterten Publikum präsentieren zu dürfen.

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf an dem ersten Coburger 
Wirtschaftsförderer und Visionär: Prinz Albert. Freuen Sie sich auf 
Installationen und Ausstellungen, die einzigartige Einblicke in das 
Wirken von Prinz Albert geben und seinem 200. Jubiläum gewidmet sind.

Der Güterbahnhof bietet jedoch mehr als hochkarätige Produkte und 
Innovationen:  Bereichert wird das Event auch in diesem Jahr von 
kulinarischen Leckerbissen und Live-Musik. Kommen Sie vorbei, 
schlendern Sie über das Gelände und verbringen Sie ein paar entspannte 
Stunden voll Kreativität bei uns!
Öffnungszeiten:
Di, 28.05.2019: Eröffnung der Designtage, 19 Uhr - 24 Uhr
Mi, 29.05.2019: 09 Uhr – 24 Uhr
Do, 30.05. – So, 02.06.: 10 Uhr – 24 Uhr

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Mittwoch, 29.05.2019

17.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe

Show „Anno Dazumal“
Ort: Marktplatz, Eintritt frei

22.30 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochmast-Motorrad-Show“
Ort: Marktplatz, Eintritt frei

Donnerstag, 30.05.2019

12.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochseilshow“

Ort: Marktplatz, Eintritt frei

16.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochmast-Motorrad -Show“

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Donnerstag, 30 Mai 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Foto Christoph Beyhl

Werkschau / Ausstellung/ Vorträge/ Workshops

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Im Rehmen der Festwoche zur 500-Jahr-Feier findet am 30.05.2019, 10.00 Uhr ein Zeltgottesdienst statt.

Anschließend ist Bierzeltbetrieb mit Musik mit Livia & Laurent sowie Comedy, Spaß und Spiel mit Ecki angesagt. 

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Gemeinde Starufhain

Nach dem Gottedsienst im Grünen erwartet unsere Gäste ab ca. 12 Uhr musikalische Unterhaltung mit den Roßfelder Musikanten

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Erneut beherbergt das Museum eine lose Gemeinschaft von Puppenkünstlern. Mit einer dreitägigen Sonderschau stellen sich die Künstler hautnah vor. Lernen Sie "Ihre" Künstler und deren Arbeiten kennen, erfahren Sie Wissenswertes über ihre künstlerischen Intentionen, die Art der Herstellung ihrer Werke und die Pflege derselben. Die Künstler nehmen sich gerne Zeit für Sie.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Schauen Sie den Puppen- und Bärenmachern über die Schultern, staunen Sie über die Kunstfertigkeiten der Miniaturisten im Maßstab 1:12, befragen Sie die Puppendoktorin bei notwendigen ambulanten Behandlungen ihrer Puppenkinder, plaudern Sie mit Puppenkünstlerinnen oder genießen Sie ganz einfach die schöne Atmosphäre des Museums bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen ! - Wir freuen uns auf Sie.

Unsere Aussteller:

Waldemar Backert, Geflochtene Miniaturen; Gerda Brändler, Puppen und –zubehör im Maßstab 1:12; Heidemarie Doyé, Künstlerpuppen; Ingrid Kainz, Künstlerpuppen aus Stoff; Sandy Fukala, Spielpuppen aus Stoff und Filz; Liselotte Konopka, Puppenstubenminiaturen; Gisela Mackeldey, handgefilzte Puppen; Anne Mellmann (Kohlschmidt), Stoffpuppen; Debra Nagel, Puppendoktorin und Puppenkünstlerin; Shirley Scheibehenne, Miniaturtiere; Gisela Scheper, Figürliche Gestaltungskunst; Renate Scheler, Künstlerpuppen und Miniaturen; Engelhard Schmitt, Scherenschnitte in Miniatur; Berni Stenek, Puppen und Figuren; Sabine Vogel, Künstlerpuppen; Sylvia Weser, exklusive Puppenkreationen; Anna Wischin, Figuren

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Bild: Lippmann

Himmelfahrt auf dem Weinberg, Gompertshausen

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Schlossgartenfest

Schlossgartenfest auf der Veste Heldburg

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Coburger Puppenmuseum

Das Coburger Puppenmuseum kann an jedem 30. Kalendertag kostenlos besucht werden. Ermöglicht wird diese Aktion durch die großzügige Unterstützung der Sparkasse Coburg-Lichtenfels. Getreu dem Motto "Gut für die Region" werden sowohl Coburger Bürger/innen als auch Gäste aus nah und fern zu einem Rundgang eingeladen. 

Eröffnet wurde das Coburger Puppenmuseum am 14. Juli 1987 als Privatmuseum von Carin und Dr. Hans Lossnitzer. Nach der Übernahme durch die Stadt Coburg am 1. Mai 2007, einem Brand im Jahr 2012 und der anschließenden Renovierung und Neugestaltung präsentiert es sich heute als lebendiges Haus, das erwachsenen Sammlern genauso Freude bereitet wie den kleinsten Besuchern und allen, die im Herzen Kind geblieben sind.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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WildPark Schloss Tambach

11.00 Uhr Greifvogelflugvorführung
12.00 Uhr Jungtierführung (Waschbär- und Fischotterführung entfällt)
15.00 Uhr Greifvogelflugvorführung
16.00 Uhr Spaziergang mit unseren Lamas durch den Park

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Gemeinde Straufhain

Musik und rustikale Verpflegung wartet auf die Wanderer am Himmelfahrtstag

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Coburger Puppenmuseum

Anlässlich des Internationalen PuppenFestivals Neustadt und Sonneberg 2019 gelten auch im Coburger Puppenmuseum verlängerte Öffnungszeiten: Von Donnerstag, 30. Mai 2019 bis Samstag, 1. Juni 2019 kann das Museum jeweils von 11 bis 19 Uhr besucht werden.

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Mittwoch, 29.05.2019

17.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe

Show „Anno Dazumal“
Ort: Marktplatz, Eintritt frei

22.30 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochmast-Motorrad-Show“
Ort: Marktplatz, Eintritt frei

Donnerstag, 30.05.2019

12.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochseilshow“

Ort: Marktplatz, Eintritt frei

16.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochmast-Motorrad -Show“

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Zusammen mit seinen Männern lebt Robin Hood in den Wäldern von Sherwood und sorgt für Gerechtigkeit, indem er den Reichen nimmt und seine Beute großzügig unter den Armen des Landes verteilt. Sein Gegner, der Sheriff von Nottingham, hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, und obwohl das Risiko hoch ist, setzt Robin Hood seinen Kampf für die Armen fort. Als er in eine Falle tappt, helfen der Witz und Mut seiner Getreuen, aber vor allem die Klugheit seiner Herzensdame Lady Marian ihm dabei, dem Kerker wieder zu entkommen.

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Mittwoch, 29.05.2019

17.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe

Show „Anno Dazumal“
Ort: Marktplatz, Eintritt frei

22.30 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochmast-Motorrad-Show“
Ort: Marktplatz, Eintritt frei

Donnerstag, 30.05.2019

12.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochseilshow“

Ort: Marktplatz, Eintritt frei

16.00 Uhr
Hochseilartistik Geschwister Weisheit® Gotha - Europas größte Hochseiltruppe
„Hochmast-Motorrad -Show“

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Sebastian Buff

Wer kennt sie nicht, lästige Verwandte, die man „am liebsten nur von hinten sieht"? Der jungen und schönen Julia de Weert geht es da nicht anders: Ausgerechnet ihr Vormund, der gefräßige Onkel Josef mit seiner Frau Wilhelmine (genannt „Wimpel"), ist zu Besuch, um ihr seinen Neffen August Kuhbrot als Ehemann schmackhaft zu machen – und um sicherzugehen, dass ihr Vermögen damit „in der Familie" bleibt. Aber Julia liebt nur einen: ihren Vetter Roderich. Der ist allerdings vor sieben Jahren nach „Dingsda", einer Stadt im Indischen Ozean, aufgebrochen und hat seither nichts mehr von sich hören lassen. Just da tauchen gleich zwei Fremde auf, die behaupten, Roderich zu sein – wer ist nun der Richtige? 

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Sebastian Buff

Seit Edward Snowden oder der Planung eines Punktesystems in China wissen wir: George Orwells Dystopie ist dabei längst Realität.

„Big Brother sieht dich!“ Im Zentrum steht Winston Smith, der seine Gedanken auf Papier festhält und das ultimative Verbrechen begeht: das Denkverbrechen. Doch er bleibt standhaft, versucht sich gegen die Partei im Untergrund zu wehren. Zusammen mit Julia und anderen Verbündeten scheint es eine kleine Hoffnung zunächst zu geben. Doch immer mehr gerät er in die Fänge des Überwachungsstaats und muss sich zunehmend fragen, inwieweit man Fakten, Menschen und auch der eigenen Wahrnehmung überhaupt noch trauen kann.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Aaron Rößner, Coburger Designforum Oberfranken e.V.

Die 31. Coburger Designtage finden auch in diesem Jahr auf dem Gelände 
des historischen Güterbahnhofes in Coburg statt. Das Areal verwandelt 
sich vom 28. Mai bis 02. Juni zu einer Plattform für Gestaltung, 
Innovation und Kultur,  auf der sich Design lebendig und eindrucksvoll 
erleben lässt.

Vielfältige Ausstellungen, Workshops, die zum Mitmachen einladen und 
ein einmaliges Ambiente: Kreative und Innovative nutzen die 
Gelegenheit, sich selbst, ihre Ideen und natürlich ihre Produkte dem 
design- begeisterten Publikum präsentieren zu dürfen.

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf an dem ersten Coburger 
Wirtschaftsförderer und Visionär: Prinz Albert. Freuen Sie sich auf 
Installationen und Ausstellungen, die einzigartige Einblicke in das 
Wirken von Prinz Albert geben und seinem 200. Jubiläum gewidmet sind.

Der Güterbahnhof bietet jedoch mehr als hochkarätige Produkte und 
Innovationen:  Bereichert wird das Event auch in diesem Jahr von 
kulinarischen Leckerbissen und Live-Musik. Kommen Sie vorbei, 
schlendern Sie über das Gelände und verbringen Sie ein paar entspannte 
Stunden voll Kreativität bei uns!
Öffnungszeiten:
Di, 28.05.2019: Eröffnung der Designtage, 19 Uhr - 24 Uhr
Mi, 29.05.2019: 09 Uhr – 24 Uhr
Do, 30.05. – So, 02.06.: 10 Uhr – 24 Uhr

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Logo Steinach/TI

Im Jahr 2019 feiert die Stadt Steinach ihren 500. Geburtstag, dass heißt: es jährt sich die erste urkundliche Erwähnung von Steinach zum 500. Mal.
Alle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter www.steinach-thueringen.de


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ThermeNatur

MännertagsÜberraschungen in der ThermeNatur

-lassen Sie sich überraschen

in der ThermeNatur

 

 

 

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Freitag, 31 Mai 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Foto Christoph Beyhl

Werkschau / Ausstellung/ Vorträge/ Workshops

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Erneut beherbergt das Museum eine lose Gemeinschaft von Puppenkünstlern. Mit einer dreitägigen Sonderschau stellen sich die Künstler hautnah vor. Lernen Sie "Ihre" Künstler und deren Arbeiten kennen, erfahren Sie Wissenswertes über ihre künstlerischen Intentionen, die Art der Herstellung ihrer Werke und die Pflege derselben. Die Künstler nehmen sich gerne Zeit für Sie.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Zusammen mit seinen Männern lebt Robin Hood in den Wäldern von Sherwood und sorgt für Gerechtigkeit, indem er den Reichen nimmt und seine Beute großzügig unter den Armen des Landes verteilt. Sein Gegner, der Sheriff von Nottingham, hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, und obwohl das Risiko hoch ist, setzt Robin Hood seinen Kampf für die Armen fort. Als er in eine Falle tappt, helfen der Witz und Mut seiner Getreuen, aber vor allem die Klugheit seiner Herzensdame Lady Marian ihm dabei, dem Kerker wieder zu entkommen.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Coburger Puppenmuseum

Anlässlich des Internationalen PuppenFestivals Neustadt und Sonneberg 2019 gelten auch im Coburger Puppenmuseum verlängerte Öffnungszeiten: Von Donnerstag, 30. Mai 2019 bis Samstag, 1. Juni 2019 kann das Museum jeweils von 11 bis 19 Uhr besucht werden.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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thermenatur

Es erwarten Sie Luftmatratzen,
entspannte Musik und
unser 2für1-CocktailSpecial

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Stellen Sie sich vor, Jesus entschließt sich noch einmal die Erde zu betreten und wird erneut zum Tode verurteilt. Der Vorwurf: Er habe die Menschheit zum freien Willen verführt und sie somit hoffnungslos überfordert.

Die Frage nach Wert und Notwendigkeit des freien Willens, mit der sich Fjodor Dostojewski in seiner zeitlosen Phantasie, dem berühmtesten Kapitel aus seinem Roman „Die Brüder Karamasow“ auseinandersetzt, könnte nicht dringlicher sein. Aufgeführt in den beeindruckenden und erstmals bespielten Räumlichkeiten des Schlick-Gebäudes, findet ein tragikomischer Abend entlarvender Gesellschaftskritik seine perfekte Entsprechung: ein Schlachthaus.

Veranstaltungsort: Schlick 29, Steinweg 29, 96450 Coburg

Inszenierung Valentin Kleinschmidt 
Bühne und Kostüme Ines Bartl

Mit
Thomas Kaschel

 

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Temptations

Veranstalter: Frankissimo UG

“THE TEMPTATIONS“ sind der Inbegriff von „Soul Music made in USA“. Welthits wie „My Girl“, „Papa was a rolling stone“, oder „Treat her like a Lady“ mit über 100 Millionen verkaufter LPs machten sie zu Legenden.  Soul Fans erwartet ein unvergleichlicher Konzertabend mit “THE TEMPTATIONS REVIEW“ feat. Glenn Leonard, Joe Herndon, GC Cameron auf ihrer “Motown Gold  - Greatest Hits Tour“ am 31.5.2019, um 21 Uhr, im Kongresshaus,  Coburg Stadt.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Aaron Rößner, Coburger Designforum Oberfranken e.V.

Die 31. Coburger Designtage finden auch in diesem Jahr auf dem Gelände 
des historischen Güterbahnhofes in Coburg statt. Das Areal verwandelt 
sich vom 28. Mai bis 02. Juni zu einer Plattform für Gestaltung, 
Innovation und Kultur,  auf der sich Design lebendig und eindrucksvoll 
erleben lässt.

Vielfältige Ausstellungen, Workshops, die zum Mitmachen einladen und 
ein einmaliges Ambiente: Kreative und Innovative nutzen die 
Gelegenheit, sich selbst, ihre Ideen und natürlich ihre Produkte dem 
design- begeisterten Publikum präsentieren zu dürfen.

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf an dem ersten Coburger 
Wirtschaftsförderer und Visionär: Prinz Albert. Freuen Sie sich auf 
Installationen und Ausstellungen, die einzigartige Einblicke in das 
Wirken von Prinz Albert geben und seinem 200. Jubiläum gewidmet sind.

Der Güterbahnhof bietet jedoch mehr als hochkarätige Produkte und 
Innovationen:  Bereichert wird das Event auch in diesem Jahr von 
kulinarischen Leckerbissen und Live-Musik. Kommen Sie vorbei, 
schlendern Sie über das Gelände und verbringen Sie ein paar entspannte 
Stunden voll Kreativität bei uns!
Öffnungszeiten:
Di, 28.05.2019: Eröffnung der Designtage, 19 Uhr - 24 Uhr
Mi, 29.05.2019: 09 Uhr – 24 Uhr
Do, 30.05. – So, 02.06.: 10 Uhr – 24 Uhr

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Logo Steinach/TI

Im Jahr 2019 feiert die Stadt Steinach ihren 500. Geburtstag, dass heißt: es jährt sich die erste urkundliche Erwähnung von Steinach zum 500. Mal.
Alle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter www.steinach-thueringen.de


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Bild: Großmann

Turnier GTPA, Einöd, Shadow Creek Ranch

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Samstag, 01 Juni 2019
Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Foto Christoph Beyhl

Werkschau / Ausstellung/ Vorträge/ Workshops

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Erneut beherbergt das Museum eine lose Gemeinschaft von Puppenkünstlern. Mit einer dreitägigen Sonderschau stellen sich die Künstler hautnah vor. Lernen Sie "Ihre" Künstler und deren Arbeiten kennen, erfahren Sie Wissenswertes über ihre künstlerischen Intentionen, die Art der Herstellung ihrer Werke und die Pflege derselben. Die Künstler nehmen sich gerne Zeit für Sie.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Anmeldung erforderlich!

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Foto: Marcus Goldbach

jeweils samstags um 11 Uhr laden Musikerinnen und Musiker aus ganz Süddeutschland ein, für eine halbe Stunde der Hektik des Alltags zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Coburger Puppenmuseum

Anlässlich des Internationalen PuppenFestivals Neustadt und Sonneberg 2019 gelten auch im Coburger Puppenmuseum verlängerte Öffnungszeiten: Von Donnerstag, 30. Mai 2019 bis Samstag, 1. Juni 2019 kann das Museum jeweils von 11 bis 19 Uhr besucht werden.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Treffpunkt: Touristinformation im Schloss

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Zum Internationalen Puppenfestival in Neustadt bei Coburg unsere Aktion für die ganze Familie: Bewegung, Spaß und Spiel mit Traktor-Ralley, Hüpfburg, Spielstationen, Kinder-Schminken und Bastel-Zelt.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Zusammen mit seinen Männern lebt Robin Hood in den Wäldern von Sherwood und sorgt für Gerechtigkeit, indem er den Reichen nimmt und seine Beute großzügig unter den Armen des Landes verteilt. Sein Gegner, der Sheriff von Nottingham, hat ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt, und obwohl das Risiko hoch ist, setzt Robin Hood seinen Kampf für die Armen fort. Als er in eine Falle tappt, helfen der Witz und Mut seiner Getreuen, aber vor allem die Klugheit seiner Herzensdame Lady Marian ihm dabei, dem Kerker wieder zu entkommen.

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Coburger Puppenmuseum

Zum Internationalen PuppenFestival in Neustadt und Sonneberg bietet das Coburger Puppenmuseum eine Führung zu den Highlights der Ausstellung an.

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Einmal zum ältesten Griffelschieferbruch der Welt und zurück - Die Schieferstadt Steinach ist Ausgangs- und Zielpunkt der historisch-geologischen Rundwanderung "Steinacher Steinmosaik". Die Tour zur Jubiläumsfeier „500 Jahre Steinach“ startet am 1. Juni 2019 um 17 Uhr auf dem Steinacher Marktplatz am Stand „Thüringer Wald Shop“. Sie führt u.a. über den Steinacher Hausberg, den 842 Meter hohen Fellberg mit seiner bekannten Skipiste. Der Aufstieg zum ältesten Griffelschieferbruch der Welt ist zwar anstrengend, aber lohnenswert, führt er doch durch die Felsenlandschaft des Naturschutzgebietes Leierloch. Dieses befindet sich oberhalb der aufgelassenen Steinacher Goldockergruben. Die Schieferbrüche begeistern nicht nur mit ihrer Größe, sondern auch mit fantastischen Ausblicken über die östlichen Waldgebirge. Den Bremsberg der Grubenbahn hinab, geht es dann zurück zum Ausgangspunkt am Steinacher Marktplatz. Die Streckenlänge beträgt insgesamt knapp 6 Kilometer. Für die anspruchsvolle Tour sind ca. 2 Stunden reine Gehzeit eingeplant, da 350 Meter Höhenunterschied bewältigt werden.

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The Revivals spielen zum Tanzen und Genießen bei der SI-Sommerparty in der Orangerie.

Der Soroptimist-International-Club Coburg lädt zu seiner Sommer-Party am Samstag, 1. Juni, in die Orangerie im Schlosspark der Rosenau ein. Unter der „Schirmherrschaft“ von Queen Victoria wird ein unterhaltsamer Abend geboten, dessen Einnahmen sozialen Projekten in der Region zugute kommen. Den Auftakt bildet um 17 Uhr eine Führung durch das Europäische Museum für Modernes Glas mit der Glaskünstlerin Susan Liebold. Um 18 Uhr beginnt das eigentliche Fest in der Orangerie, wo nicht nur ein sommerliches Büfett die Gäste erwartet. Unter dem Titel „Draht im Apparat“ werden die auf der „Wire 2018“ prämierten Fotografien gezeigt, bei der Fundraising-Aktion auf der Galerie wird „Kleines, aber Feines“ für wohltätige Zwecke verkauft, ein Unterhaltungsprogramm mit allerlei Überraschungen präsentieren Bojana Blomann, Vera Schamberger und Gabriele Niemann-Lorenz, auch eine amerikanische Versteigerung ist geplant.

Ab 21 Uhr darf getanzt werden: The Revivals schöpfen mit großer Spielfreude und aus ihrem üppigen Repertoire handverlesener Rock-, Blues- und Pop-Klassiker vornehmlich aus den 60-er und 70er-Jahren. Meilensteine aus der Ära der Beatles, Rolling Stones und Kinks, von Altmeistern wie Eric Clapton und B. B. King, Neil Young und Bob Seger, von Mega-Gruppen wie CCR und den Eagles interpretieren die erfahrenen Musiker aus dem Raum Lichtenfels-Coburg ohne digitale Tricks, aber mit viel Spielspaß. Evergreens treffen auf seltener zu hörende Pop-Perlen, die die Herzen der Genießer höher schlagen lassen. Das Repertoire ist gut gemischt aus Songs zum Tanzen, Schwelgen und Kuscheln.

Soroptimist International (SI) ist die weltweit größte Service-Organisation berufstätiger Frauen. Sie engagiert sich für eine bessere Welt für Frauen und Mädchen und ist unter anderem bei der UNO und im Europarat vertreten. Der Club Coburg wurde am 27. September 1997 als 105. Club der Deutschen Union gegründet. Rund 30 Frauen aus Bayern und Thüringen engagieren sich gemeinschaftlich für Menschenrechte, den weltweiten Frieden und ehrenamtliche Arbeit. Sie unterstützten bisher unter anderem die Tafeln in Coburg und Lichtenfels, den Neubau eines Hospizhauses in Coburg, den Konradshof in Vierzehnheiligen und das Kaleidoskop in Coburg, das „Rucksackprojekt“, das Sprachförderung für Migranten anbietet, sowie den Mentor Lesespaß.

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Kartenbestellungen zu 48,-

inklusive Büfett: 09571/71175, monica_schuetz@icloud.com

Eintritt ab 22 Uhr (ohne Büfett) 10,-

https://clubcoburg.soroptimist.de

 

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Sebastian Buff

Amerika in den 30er Jahren zur Zeit der Wirtschaftskrise: Die Aussicht auf ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Dollar und auf regelmäßige warme Mahlzeiten lockt zahlreiche Menschen in einen Tanzmarathon. Die Regeln des Wettbewerbs sind hart: Nur alle zwei Stunden gibt es eine zehnminütige Pause für die Teilnehmer; wer zu Boden geht, hat 30 Sekunden Zeit wieder auf die Beine zu kommen und ansonsten heißt es ununterbrochen bis zur Erschöpfung tanzen. In einer Coburger Theaterfassung hat Schauspieldirektor Matthias Straub McCoys Roman auf die Bühne gebracht – wieder mit dabei der Coburger Chor „Unerhört“.

ML Antoinetta Bafas | R Matthias Straub | B Gabriele Wasmuth | K Carola Volles | Ch Julia Grunwald

Mit Berger, Fedder, Hänel, Schomers, Weis; Kaschel, Kleinschmidt, Liebscher, Mertl, Stark, Scheibli, Straus, Tröger

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Ronny Söllner

Livemusik und Tanz mit  "Ronny Söllner"

im ThermenRestaurant mit einem Sommnachtsball

Um Voranmeldung wird gebeten.

Tel. 09564 / 9232-46

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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Sebastian Buff

Seit Edward Snowden oder der Planung eines Punktesystems in China wissen wir: George Orwells Dystopie ist dabei längst Realität.

„Big Brother sieht dich!“ Im Zentrum steht Winston Smith, der seine Gedanken auf Papier festhält und das ultimative Verbrechen begeht: das Denkverbrechen. Doch er bleibt standhaft, versucht sich gegen die Partei im Untergrund zu wehren. Zusammen mit Julia und anderen Verbündeten scheint es eine kleine Hoffnung zunächst zu geben. Doch immer mehr gerät er in die Fänge des Überwachungsstaats und muss sich zunehmend fragen, inwieweit man Fakten, Menschen und auch der eigenen Wahrnehmung überhaupt noch trauen kann.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Aaron Rößner, Coburger Designforum Oberfranken e.V.

Die 31. Coburger Designtage finden auch in diesem Jahr auf dem Gelände 
des historischen Güterbahnhofes in Coburg statt. Das Areal verwandelt 
sich vom 28. Mai bis 02. Juni zu einer Plattform für Gestaltung, 
Innovation und Kultur,  auf der sich Design lebendig und eindrucksvoll 
erleben lässt.

Vielfältige Ausstellungen, Workshops, die zum Mitmachen einladen und 
ein einmaliges Ambiente: Kreative und Innovative nutzen die 
Gelegenheit, sich selbst, ihre Ideen und natürlich ihre Produkte dem 
design- begeisterten Publikum präsentieren zu dürfen.

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf an dem ersten Coburger 
Wirtschaftsförderer und Visionär: Prinz Albert. Freuen Sie sich auf 
Installationen und Ausstellungen, die einzigartige Einblicke in das 
Wirken von Prinz Albert geben und seinem 200. Jubiläum gewidmet sind.

Der Güterbahnhof bietet jedoch mehr als hochkarätige Produkte und 
Innovationen:  Bereichert wird das Event auch in diesem Jahr von 
kulinarischen Leckerbissen und Live-Musik. Kommen Sie vorbei, 
schlendern Sie über das Gelände und verbringen Sie ein paar entspannte 
Stunden voll Kreativität bei uns!
Öffnungszeiten:
Di, 28.05.2019: Eröffnung der Designtage, 19 Uhr - 24 Uhr
Mi, 29.05.2019: 09 Uhr – 24 Uhr
Do, 30.05. – So, 02.06.: 10 Uhr – 24 Uhr

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Logo Steinach/TI

Im Jahr 2019 feiert die Stadt Steinach ihren 500. Geburtstag, dass heißt: es jährt sich die erste urkundliche Erwähnung von Steinach zum 500. Mal.
Alle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter www.steinach-thueringen.de


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Bild: Großmann

Turnier GTPA, Einöd, Shadow Creek Ranch

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ThermeNatur

Alle Kinder bis 12 Jahre erhalten im Bistro eine Kugel Eis geschenkt.

 

 

 

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Sonntag, 02 Juni 2019
WildPark Schloss Tambach

Die Natur erwacht und es herrscht eine ruhige und bezaubernde Stimmung. Mit einem Führer erkunden Sie die Tier- und Pflanzenwelt und erleben hautnah das Aufwachen der Tiere. Viele unserer Tiere sind am Morgen aktiv. Eine faszinierende und besondere Atmosphäre.

Dauer: ca. 3 Std., Gruppenbegrenzung

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Foto Christoph Beyhl

Werkschau / Ausstellung/ Vorträge/ Workshops

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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10.00 Uhr
Musikalischer Frühschoppen mit anschließender Kloßparty

Thüringer Klöße und Braten im Festzelt

Musikalische Unterhaltung mit „Die Ansbachtaler
Ort:Festzelt Marktplatz

14.00 Uhr
Kindernachmittag

Spaß und Spiel für Kinder
Ort: Marktplatz

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Bad Rodach

Markt- und Fischerfest
auf dem Marktplatz mit
verkaufsoffenen Sonntag von
12 – 17 Uhr und musikalischer Unterhaltung durch den "Musikverein Walburtal"

 

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Gemeinde Straufhain

Es gibt Selbstgebrautes, Bratwurst, Blasmusik und Unterhaltung.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Restaurant Bürgerstuben

13.Jägerfest an der Farbglashütte Lauscha am Sonntag, 02.Juni 2019 von 11 - 18 Uhr.

Geboten werden:

  • viele Aktivitäten für Kids
  • Bekleidung und Ausrüstung für Jäger, Angler und Wanderfreude
  • musikalische Unterhaltung
  • Tombola
  • Für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt

Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem Flyer.

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Kulturbetrieb der Stadt Lauscha

Die Rennsteigjäger, das Thüringer Forstamt sowie der Wirt der der Bürgerstuben Lauscha laden alle Interessierten Gäste ob Groß oder Klein zu diesem Fest ein. Die Festveranstaltung findet um das Restaurant Bürgerstuben an der Elias Glashütte statt. Es ist ein Erlebnis- und Informationstag rund um den Wald, Naturschutz, Forstwirtschaft und die Jagd mit verschiedenen Spielen und Aktionen. Für die kleinen Besucher gibt es ein Kinderfest mit vielen Überraschungen. Außerdem dürfen sich die Gäste auf musikalische Unterhaltung, Getränke und Speisen freuen.

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Nürnberger Versicherung - Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Bereits von weitem sichtbar, überragt die Veste Heldburg, eine Perle deutscher Burgenschönheit, das Heldburger Land von einem 403 m hohen Phonolitfelsen. Bei schönem Wetter werden Sie vom 45 m hohen Aussichtsturm mit einem Panoramablick bis zur Veste Coburg, dem Thüringer Wald, der Rhön, der fränkischen Jura, den Hassbergen und dem Frankenwald belohnt.

Seit 2016 ist die Veste Heldburg Sitz des Deutschen Burgenmuseums, was weltweit einzigartig ist. Es zeigt Geschichte und Kultur der Burgen in Europa mit über 350 Ausstellungsstücken, authentischen Räumlichkeiten, Modellen und Multimedia-Präsentationen. Größtes Exponat ist die Veste Heldburg selbst.

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Der Georgenberg südwestlich von Bad Rodach ist Teil des FFH-Gebiets „Rodacher Wald mit Ruhhügel“. Kennzeichnend für diese Landschaft sind artenreiche Eichen-Hainbuchenwälder mit Vorkommen von Mittelspecht und Wendehals. Entlang des Waldrands erstreckt sich ein strukturreiches Gelände mit kleinflächiger Wiesen- und Streuobstnutzung und verschiedene kleine Feldgehölze sowie Feuchtgebiete und Teiche mit Vorkommen des Kammmolchs.
Im Rahmen des Naturschutzgroßprojektes „Grünes Band Rodachtal - Lange Berge – Steinachtal“ konnten einige dieser wertvollen Magerwiesen- und Teichgrundstücke erworben werden, die wir bei der Wanderung näher kennenlernen wollen. Im Mittelpunkt stehen dabei typische Pflanzen- und Tierarten der mageren Wiesen und Kleingewässer. Außerdem werden geplante Landschaftspflegemaßnahmen erläutert, die auf den erworbenen Grundstücken durchgeführt werden sollen.
Bitte festes Schuhwerk nicht vergessen.

Anmeldung bis zum 29.05.2019 beim BUND Naturschutz Kreisgruppe Coburg

Leitung: Dipl. Biologe Stefan Beyer

Treffpunkt: Parkplatz Georgenturm 14.00 Uhr

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Sebastian Buff

Seit Edward Snowden oder der Planung eines Punktesystems in China wissen wir: George Orwells Dystopie ist dabei längst Realität.

„Big Brother sieht dich!“ Im Zentrum steht Winston Smith, der seine Gedanken auf Papier festhält und das ultimative Verbrechen begeht: das Denkverbrechen. Doch er bleibt standhaft, versucht sich gegen die Partei im Untergrund zu wehren. Zusammen mit Julia und anderen Verbündeten scheint es eine kleine Hoffnung zunächst zu geben. Doch immer mehr gerät er in die Fänge des Überwachungsstaats und muss sich zunehmend fragen, inwieweit man Fakten, Menschen und auch der eigenen Wahrnehmung überhaupt noch trauen kann.

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Sebastian Buff

 

Der Mörder Don José wartet im Gefängnis auf seine Hinrichtung. In Rückblenden erinnert er sich an die schicksalshafte Begegnung mit der Zigeunerin Carmen, die anders als er die Freiheit der Liebe über alle Konventionen stellt. „Die Liebe ist ein wilder Vogel, den niemand zähmen kann“, singt sie in ihrer berühmten Habanera. Auch Don José gelingt es nicht, sie zu zähmen – als Carmen ihn für den Stierkämpfer Escamillo verlässt, tötet er seine Geliebte aus Eifersucht.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Aaron Rößner, Coburger Designforum Oberfranken e.V.

Die 31. Coburger Designtage finden auch in diesem Jahr auf dem Gelände 
des historischen Güterbahnhofes in Coburg statt. Das Areal verwandelt 
sich vom 28. Mai bis 02. Juni zu einer Plattform für Gestaltung, 
Innovation und Kultur,  auf der sich Design lebendig und eindrucksvoll 
erleben lässt.

Vielfältige Ausstellungen, Workshops, die zum Mitmachen einladen und 
ein einmaliges Ambiente: Kreative und Innovative nutzen die 
Gelegenheit, sich selbst, ihre Ideen und natürlich ihre Produkte dem 
design- begeisterten Publikum präsentieren zu dürfen.

Ein besonderer Fokus liegt in diesem Jahr auf an dem ersten Coburger 
Wirtschaftsförderer und Visionär: Prinz Albert. Freuen Sie sich auf 
Installationen und Ausstellungen, die einzigartige Einblicke in das 
Wirken von Prinz Albert geben und seinem 200. Jubiläum gewidmet sind.

Der Güterbahnhof bietet jedoch mehr als hochkarätige Produkte und 
Innovationen:  Bereichert wird das Event auch in diesem Jahr von 
kulinarischen Leckerbissen und Live-Musik. Kommen Sie vorbei, 
schlendern Sie über das Gelände und verbringen Sie ein paar entspannte 
Stunden voll Kreativität bei uns!
Öffnungszeiten:
Di, 28.05.2019: Eröffnung der Designtage, 19 Uhr - 24 Uhr
Mi, 29.05.2019: 09 Uhr – 24 Uhr
Do, 30.05. – So, 02.06.: 10 Uhr – 24 Uhr

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Logo Steinach/TI

Im Jahr 2019 feiert die Stadt Steinach ihren 500. Geburtstag, dass heißt: es jährt sich die erste urkundliche Erwähnung von Steinach zum 500. Mal.
Alle Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter www.steinach-thueringen.de


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Bild: Großmann

Turnier GTPA, Einöd, Shadow Creek Ranch

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Im Rahmen der 500-Jahr-Feier findet  am 02.06.2019 um 22,00 Uhr eine große Laser-Show statt.

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Montag, 03 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Hochschule Coburg

Künstliche Intelligenz hält still und leise Einzug in alle Lebensbereiche – häufig ohne von uns gleich bemerkt zu werden. Klänge, Rhythmen des Alltags und der Zukunft beenden diese Heimlichkeit unüberhörbar und direkt in Coburgs Fußgängerzone. Rhythmus ist allgegenwärtig! Er beeinflusst, ja bestimmt unser tägliches Handeln nachhaltig.
In einem interaktiven Projekt erforschen wir mit Ihnen gemeinsam Rhythmen, Klänge und Geräusche des Alltags und versuchen diese in einen rhythmisch- perkussiven Kontext zu integrieren.


Dabei schenken wir Ihren Fragen und Anliegen rund um das Thema
Künstliche Intelligenz ein offenes Ohr.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Dienstag, 04 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Sebastian Buff

Was bedeutet es, wenn allmählich das vertraute Leben in einem Nebel des Vergessens verschwindet? Der Comiczeichner und Kinderbuchautor Martin Baltscheit (* 1965) hat in einem berührenden Bilderbuch die Geschichte eines alten Fuchses erzählt, der diese Entwicklung durchläuft. Der mit allen Wassern gewaschene Fuchs, der alle Tricks kennt, um den Jagdhunden zu entwischen, reiche Beute zu machen und sein Wissen gerne an die nachwachsenden jungen Füchse weitergibt, tut sich immer schwerer seinen Alltag zu bewältigen.

Am Landestheater Coburg wird das mehrfach ausgezeichnete Kinderbuch, das mit viel Sensibilität und ebenso viel Humor das Thema ‚Demenz' behandelt, als spartenübergreifendes Projekt mit Tänzern und einem Schauspieler realisiert.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Katja Furnier

Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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Städtische Sammlungen Coburg

Prinz Albert wird 200 Jahre alt. Seine Ehe mit Königin Victoria von England galt als glücklich - eine Liebesheirat. Beide galten als Traumpaar des 19. Jahrhunderts. In dem Vortrag in leichter Sprache  mit dem Stadtheimatpfleger Dr. Hubertus Habel werden die Erinnerungen an Prinz Albert und an seine Coburger Aufenthalte lebendig.

Für den Vortrag entstehen keine zusätzlichen Gebühren, nur der Museumseintritt.

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Volker Backert, Nicole Eick, Heidi Fischer, Christian Göller, Manfred Kern

Mit ihren Worten wollen die Autorinnen und  Autoren gegen rechte Stimmen anlesen, die immer lauter werden. Niemand sollte die Augen verschließen und zulassen, dass Toleranz und Mitmenschlichkeit gegenüber Ausländern und Minderheiten beständig abnehmen. Sich einzumischen und ein deutliches Nein zu sagen, wenn Faschismus und Fremdenhass immer größeren Raum in unserer Gesellschaft einnehmen, sollte für jeden selbstverständlich sein.

Volker Backert, Nicole Eick, Heidi Fischer, Christian Göller, Manfred Kern und Dieter Ungelenk lesen eigene Texte. Es werden Kurzgeschichten, Gedichte, Glossen, Auszüge aus Krimis und Autobiografisches zu hören sein.

Bereits im November letzten Jahres veranstalteten Coburger Autorinnen und Autoren gemeinsam eine Lesung gegen rechts. Die Coburger Autoren setzten ein Zeichen gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus. Nachdem die Lesung regen Zuspruch beim Publikum gefunden hatte, beschloss der Kreis lokaler Schriftsteller, sein Engagement fortzusetzen und auch in Zukunft immer wieder in wechselnder Besetzung Flagge zu zeigen. Unterstützt wird er von der Coburger Grafikerin Sandra Küntzel, die die Gestaltung der benötigten Plakate übernimmt.

Der Eintritt ist frei, aber um Spenden wird gebeten. Die Einnahmen gehen zu gleichen Teilen an Exit Deutschland (Hilfsorganisation für Aussteiger aus der Neo-Nazi-Szene) und B.U.D. (Beratung, Unterstützung und Dokumentation – Hilfsorganisation für Opfer rechtsextremer Gewalt).

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Sebastian Buff

Mit „Sichtweisen“ wurde eine neue Diskussions- und Kommunikationsplattform in Coburg geschaffen, in der am 04. Juni zum Thema „Gesellschaftliche Aufgaben des Theaters – Gegenwärtige politische Situation in Bayern und Europa“ diskutiert wird.
Mit Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft, Kultur; Moderation: Christian Limpert (BR)

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Sebastian Buff

Mozarts beliebteste und vielschichtige Oper als heiter-düsterer Erkenntnisweg eines jungen Paares: Tamino und Pamina müssen viele Prüfungen und Gefahren bestehen, bevor sie sich und einander finden – dank der Macht der Liebe und der Musik. Dabei werden sie mit ihren eigenen Schattenseiten konfrontiert und müssen erkennen, dass es kein eindeutiges Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse gibt, sondern Licht und Finsternis immer einander bedingen.

Musikalische Leitung Johannes Braun 
Chorleitung Mikko Sidoroff
Inszenierung Philipp Westerbarkei 
Bühne und Kostüme Tatjana Ivschina
Dramaturgie Dorothee Harpain

Königin der Nacht Dimitra Kotidou
Sarastro Bartosz Araszkiewicz
Pamina Laura Incko
Tamino Peter Aisher
Papagena Francesca Paratore
Papageno Marvin Zobel
Monostatos Dirk Mestmacher
1. Dame Olga Shurshina / Rannveig Káradóttir
2. Dame Emily Lorini
3. Dame Kora Pavelic
1. Knabe Linnéa Benz / Anastasia Fendel
2. Knabe Saskia Fruntke / Katharina Trapp
3. Knabe Chiara Mitter / Laura Engelgeh
Sprecher / 1. Priester Michael Lion
2. Priester Jaehan Bae
1. geharnischter Mann Tae-Kwon Chu
2. geharnischter Mann Marcello Mejia-Mejia

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
Chor des Landestheaters Coburg

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Hochschule Coburg

Unsere Expert*innen begrüßen Sie am Kinosaal und laden Sie nach dem
Film zum lockeren Gespräch vor Ort ein.


Dr. Barbara Kühnlenz: Spezialistin für soziale Mensch-Roboter Interaktion
Markus Ring: Doktorand Informatik
PEPPER: ein intelligenter Roboter, der in der Forschung tätig ist


Künstliche Intelligenz ruft zahlreiche Fragen und Bedenken wach: Können wir bald nicht mehr unterscheiden, ob wir mit einem Menschen oder einer intelligenten Maschine interagieren? Und wer kontrolliert wen, wenn Menschen und Roboter mit komplexen kognitiven Fähigkeiten aufeinandertreffen? Im Coburger VHS-Kino begrüßt der Forschungsroboter „Pepper“ die
Zuschauer *innen zu zwei besonderen Abendvorstellungen: Im Anschluss an die Ausstrahlung des Science Fiction Thrillers „Ex Machina“ (2015, Alex Garland) stehen Dr. Barbara Kühnlenz, Forscherin im Bereich der Mensch-Roboter- Interaktion, und Markus Ring, Doktorand im Bereich der Informatik, dem Publikum Rede und Antwort. Die Expert*innen geben Auskunft zum aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstand der Künstlichen Intelligenz und zeigen auf, welche Kontrollmechanismen der Wissenschaft zur Verfügung stehen. KI im Kino findet in Zusammenarbeit mit der VHS Coburg und dem Kino Utopolis statt.

Karten gibt es an der Abendkasse des Kinos zum normalen Eintrittspreis für VHS-Filme.


Zum Film EX MACHINA


In dem mitreißenden Thriller Ex Machina gewinnt der 24-jährige Web-Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson)einen firmeninternen Wettbewerb – sein Preis: eine Woche Aufenthalt im privaten Bergdomizil des zurückgezogen lebenden Konzernchefs Nathan (Oscar Isaac). Vor Ort muss Caleb allerdings an einem ebenso seltsamen wie faszinierenden Experiment teilnehmen und mit der weltweit ersten, wahren künstlichen Intelligenz interagieren: einer bildschönen Roboterfrau (Alicia Vikander). Die packende Story verwickelt Caleb in ein kompliziertes Liebesdreieck, in dem es um die großen Fragen der menschlichen Natur geht: Worin unterscheiden sich Wahrheit und Lüge? Was ist das Wesen von Bewusstsein, Emotion und Sexualität? Ex Machina ist ein faszinierendes Projekt des preisgekrönten Produzenten Scott Rudin (No Country for Old Men, The Social Network, True Grit).

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Der 24-jährige Web-Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) gewinnt einen firmeninternen Wettbewerb - sein Preis: eine Woche Aufenthalt im privaten Bergdomizil des zurückgezogen lebenden Konzernchefs Nathan (Oscar Isaac).

Vor Ort muss Caleb allerdings an einem ebenso seltsamen wie faszinierenden Experiment teilnehmen und mit der weltweit ersten, wahren künstlichen Intelligenz interagieren: einer bildschönen Roboterfrau namens Ava (Alicia Vikander).

Caleb verwickelt sich in ein kompliziertes Liebesdreieck, in dem es um die großen Fragen der menschlichen Natur geht: Worin unterscheiden sich Wahrheit und Lüge? Was ist das Wesen von Bewusstsein, Emotion und Sexualität?

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Mittwoch, 05 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

zur Veranstaltung
Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

zur Veranstaltung
Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

zur Veranstaltung

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Durch moderne Wissenschaft und Technik verändern, gestalten und beherrschen wir die Welt. Wie können wir den technischen Umgang mit der Welt nachhaltig und menschlich gestalten, ohne auf Entwicklung zu verzichten, die ebenfalls menschlich ist? Was charakterisiert uns eigentlich als Menschen in der Moderne?

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Die Veranstaltung ist Teil einer losen Reihe, durch die die Landesbibliothek Coburg auf ihre umfangreichen Bestände historischer Wissensliteratur aufmerksam machen möchte.
Diesmal bilden philosophische Bücher den Anknüpfungspunkt.

Die Lesung findet am Mittwoch 5. Juni 2019 um 16:15 Uhr in der Landesbibliothek Coburg, Schloss Ehrenburg, Schlossplatz 1, 96450 Coburg statt.
Der Eintritt ist kostenfrei.

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Sebastian Buff

Wer kennt sie nicht, lästige Verwandte, die man „am liebsten nur von hinten sieht"? Der jungen und schönen Julia de Weert geht es da nicht anders: Ausgerechnet ihr Vormund, der gefräßige Onkel Josef mit seiner Frau Wilhelmine (genannt „Wimpel"), ist zu Besuch, um ihr seinen Neffen August Kuhbrot als Ehemann schmackhaft zu machen – und um sicherzugehen, dass ihr Vermögen damit „in der Familie" bleibt. Aber Julia liebt nur einen: ihren Vetter Roderich. Der ist allerdings vor sieben Jahren nach „Dingsda", einer Stadt im Indischen Ozean, aufgebrochen und hat seither nichts mehr von sich hören lassen. Just da tauchen gleich zwei Fremde auf, die behaupten, Roderich zu sein – wer ist nun der Richtige? 

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Hochschule Coburg

Unsere Expert*innen begrüßen Sie am Kinosaal und laden Sie nach dem
Film zum lockeren Gespräch vor Ort ein.


Dr. Barbara Kühnlenz: Spezialistin für soziale Mensch-Roboter Interaktion
Markus Ring: Doktorand Informatik
PEPPER: ein intelligenter Roboter, der in der Forschung tätig ist


Künstliche Intelligenz ruft zahlreiche Fragen und Bedenken wach: Können wir bald nicht mehr unterscheiden, ob wir mit einem Menschen oder einer intelligenten Maschine interagieren? Und wer kontrolliert wen, wenn Menschen und Roboter mit komplexen kognitiven Fähigkeiten aufeinandertreffen? Im Coburger VHS-Kino begrüßt der Forschungsroboter „Pepper“ die
Zuschauer *innen zu zwei besonderen Abendvorstellungen: Im Anschluss an die Ausstrahlung des Science Fiction Thrillers „Ex Machina“ (2015, Alex Garland) stehen Dr. Barbara Kühnlenz, Forscherin im Bereich der Mensch-Roboter- Interaktion, und Markus Ring, Doktorand im Bereich der Informatik, dem Publikum Rede und Antwort. Die Expert*innen geben Auskunft zum aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstand der Künstlichen Intelligenz und zeigen auf, welche Kontrollmechanismen der Wissenschaft zur Verfügung stehen. KI im Kino findet in Zusammenarbeit mit der VHS Coburg und dem Kino Utopolis statt.

Karten gibt es an der Abendkasse des Kinos zum normalen Eintrittspreis für VHS-Filme.


Zum Film EX MACHINA


In dem mitreißenden Thriller Ex Machina gewinnt der 24-jährige Web-Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson)einen firmeninternen Wettbewerb – sein Preis: eine Woche Aufenthalt im privaten Bergdomizil des zurückgezogen lebenden Konzernchefs Nathan (Oscar Isaac). Vor Ort muss Caleb allerdings an einem ebenso seltsamen wie faszinierenden Experiment teilnehmen und mit der weltweit ersten, wahren künstlichen Intelligenz interagieren: einer bildschönen Roboterfrau (Alicia Vikander). Die packende Story verwickelt Caleb in ein kompliziertes Liebesdreieck, in dem es um die großen Fragen der menschlichen Natur geht: Worin unterscheiden sich Wahrheit und Lüge? Was ist das Wesen von Bewusstsein, Emotion und Sexualität? Ex Machina ist ein faszinierendes Projekt des preisgekrönten Produzenten Scott Rudin (No Country for Old Men, The Social Network, True Grit).

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Der 24-jährige Web-Programmierer Caleb (Domhnall Gleeson) gewinnt einen firmeninternen Wettbewerb - sein Preis: eine Woche Aufenthalt im privaten Bergdomizil des zurückgezogen lebenden Konzernchefs Nathan (Oscar Isaac).

Vor Ort muss Caleb allerdings an einem ebenso seltsamen wie faszinierenden Experiment teilnehmen und mit der weltweit ersten, wahren künstlichen Intelligenz interagieren: einer bildschönen Roboterfrau namens Ava (Alicia Vikander).

Caleb verwickelt sich in ein kompliziertes Liebesdreieck, in dem es um die großen Fragen der menschlichen Natur geht: Worin unterscheiden sich Wahrheit und Lüge? Was ist das Wesen von Bewusstsein, Emotion und Sexualität?

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Donnerstag, 06 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Sebastian Buff

Was bedeutet es, wenn allmählich das vertraute Leben in einem Nebel des Vergessens verschwindet? Der Comiczeichner und Kinderbuchautor Martin Baltscheit (* 1965) hat in einem berührenden Bilderbuch die Geschichte eines alten Fuchses erzählt, der diese Entwicklung durchläuft. Der mit allen Wassern gewaschene Fuchs, der alle Tricks kennt, um den Jagdhunden zu entwischen, reiche Beute zu machen und sein Wissen gerne an die nachwachsenden jungen Füchse weitergibt, tut sich immer schwerer seinen Alltag zu bewältigen.

Am Landestheater Coburg wird das mehrfach ausgezeichnete Kinderbuch, das mit viel Sensibilität und ebenso viel Humor das Thema ‚Demenz' behandelt, als spartenübergreifendes Projekt mit Tänzern und einem Schauspieler realisiert.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Vortragsreihe greift einzelne Themen der Sonderausstellung auf und erläutert sie mit weiterem Bild- und Quellenmaterial. Dauer jeweils ca. 30 Minuten.

Themen:

Do, 06.06.2019: Königliche Dackel, royale Örtchen und andere Bescherungen

Do, 04.07.2019: Das Volksfest auf der Rosenau - ein Schaustück auf der Weltausstellung 1851

Do, 08.08.2019: Friedrich Fröbels Kindergarten in Deutschland und England

Do, 05.09.2019: Neugotische Schlösser, englische Gärten

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Henning Rosenbusch

Geführte Wanderung
Treffpunkt: "Welcome-Point" am Wohnmobilstellplatz "Thermenaue"
Wanderführer: Herr Bernd Kastner
Festes Schuhwerk erforderlich; Dauer ca. 2 ½ -3 Std.
mit Rast (Vesper u. Getränke empfohlen),
ohne Gebühr, Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Grenzweg-Tour - Kosten 4,00 €/Person, mit Gästekarte 2,00 €

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ThermeNatur

Technikführung in der ThermeNatur
Blicken Sie im Rahmen einer öffentlichen Technikführung
hinter die Kulissen der ThermeNatur
(Teilnahme kostenfrei I keine Anmeldung erforderlich)

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Thüringer Miniflieger

Der Wintersportverein 08 Lauscha bietet Trainingstermine für Interessierte Jungen und Mädchen im Skispringen im Alter von 5-10 Jahre an. Treffpunkt ist jeden Donnerstag  immer um 16.00 Uhr an der Marktiegelschanze in Lauscha. Die Ausrüstung wird zum Schnuppern zur Verfügung gestellt.

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Hochschule Coburg

Künstliche Intelligenz ist ein kontroverses Thema. Verschiedenste Meinungen, Prognosen und Einschätzungen prallen aufeinander und führen mitunter zu Ratlosigkeit und einem eher mulmigen Bauchgefühl. Um eine faktenbasierte Meinungsbildung zu ermöglichen, bringt SOUNDS der Zukunft in Coburg Wissenschaftler*innen, Unternehmer*innen und Bürger*innen in einem offenen Informations- und Diskussionsabend zusammen. Hier erwartet Sie ein Blick hinter die oftmals reißerischen Kulissen der Berichterstattung zu Künstlicher Intelligenz.


Die Funktionsweise Neuronaler Netze wird zu Beginn auch für Fachfremde verständlich erklärt. Danach bietet ein Rapid Innovation Slam zwischen Coburger Start-Up Gründern einen unterhaltsamen Einblick, wie und wo Künstliche Intelligenz im Alltag bereits genutzt wird. Frau Prof. Dr. Ute Schmid, Expertin für Kognitive Systeme, zeigt in einem anschaulichen Vortrag die Möglichkeiten und Grenzen Künstlicher Intelligenz auf. Frau Prof. Dr. Hegel, Herr Prof. Dr. Wieland und Herr Prof. Dr. Kohls ergänzen dies aus der Sicht der Ethik, der Informatik und der Arbeitswissenschaft. In einer moderierten Diskussionsrunde ist das Publikum eingeladen, mit den Wissenschaftler*innen auf Augenhöhe in Austausch zu treten, Fragen zu stellen und kritisch in Frage zu stellen.

Einlass ab 17:30h

Abendprogramm

18:00 Musikalische Interpretationen zu KI
    Die Klangfänger unter Leitung von Moritz Metzner

18:15 Begrüßung

18:20 Einführung: Was Ist Künstliche Intelligenz?
    Sarah Wunderlich, Doktorandin Informatik: „Künstliche Intelligenz für Dummies“

18:30 Rapid Innovation Slam

  •     Markus Hülß, Startup-Gründer und Mitarbeiter Fraunhofer Institut Coburg: „Spielen verboten!“
  •     Alexander Otte, Startup-Gründer: „So viel KI steckt in Spiele-Apps"  
  •     Dimitrios Geromichalos, RiskDataScience UG: „Wenn Künstliche Intelligenz kreativ wird“
  •     Zukunft.Coburg.Digital: "Künstliche Intelligenz in der Coburger Wirtschaft"

19:00 Key Note: Beneficiary AI: Von autonomen Blackboxen zu transparenten Partnern
    Prof. Dr. Ute Schmid, Universität Bamberg

19:15 Offene Diskussionsrunde

  •     Prof. Dr. Niko Kohls, Hochschule Coburg
  •     Prof. Dr. Nicole Hegel, Hochschule Coburg
  •     Prof. Dr. Thomas Wieland, Hochschule Coburg
  •     Prof. Dr. Ute Schmid, Universität Bamberg
  •     Zukunft.Coburg.Digital

20:15 Offener Austausch mit Buffet

 

 

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Sebastian Buff

„Es war einmal ...“ Mit viel schwarzem Humor und eingängigen Melodien zeigt uns
Stephen Sondheim bekannte Grimm`sche Märchenfiguren als reale Personen mit menschlichen Fehlern und Schwächen, die erst allmählich erkennen, was passiert, wenn jeder nur an die Erfüllung der eigenen Wünsche denkt – mitreißend, bildstark, anspruchsvoll, aberwitzig und hintersinnig!

Musikalische Leitung Roland Fister 
Inszenierung Joan Anton Rechi
Bühne Gabriel Insignares 
Kostüme Sandra Münchow 
Choreografie Tara Yipp
Dramaturgie Dorothee Harpain

Erzähler Niklaus Scheibli 
Mädchen Anna-Amalia Leyde / Mia Bechmann / Sophia Schelhorn 
Aschenputtel Francesca Paratore / Laura Incko / Patrizia Margagliotta
Hans Marvin Zobel
Hans' Mutter Petra Gruber 
Bäcker Jan Korab
Frau des Bäckers Veronika Hörmann
Aschenputtels Stiefmutter Monika Tahal
Florinda, ihre Tochter Luise Hecht 
Lucinda, ihre Tochter Eva Maria Fischer
Geheimnisvoller Mann Martin Trepl
Rotkäppchen Dimitra Kotidou 
Hexe Kora Pavelic / Laura Joeken (30.12.; 31.12.)
Aschenputtels Mutter / Oma / Riesin Gabriele Bauer-Rosenthal 
Aschenputtels Prinz Simon van Rensburg
Rapunzel Emily Lorini
Wolf / Rapunzels Prinz Dirk Mestmacher

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg

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Nachtwächter

Nachtwächterauftritt mit Turmführung 2019

19:30 Uhr

Nachtwächterturmführung
Treffpunkt: Schlossplatz
20:00 Uhr
Nachtwächterauftritt am Pulverturm zum Saisonende
mit musikalischer Unterhaltung durch die
"Gitarrengruppe Seitensprung"

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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Freitag, 07 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Gästeinfo

Naturführung: „Haselwurz und Bingelkraut…“

Auf unserem kleinen Ausflug durch Feld und Wald im

Naturschutzgebiet Bischofsaue halten wir Ausschau nach den

ersten blühenden Frühlingsboten.

Treffpunkt: Parkplatz Altmühlaue in Roßfeld

Naturführerin: Frau Dr. Sabine Martinez.

 Festes Schuhwerk erforderlich

Dauer: ca. 2 Std.- Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Kosten mit Kurkarte 2,00 €; ohne 4,00 €

Rückfragen unter der Telefonnummer 09564 / 800278

oder Gästeinfo 09564 / 1550

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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TMC

Mit Herzogin Viktoria Adelheid zu Ihren Hoflieferanten durch Coburgs historische Innenstadt. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Marktplatz, Hofapotheke

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Naturpark Thür. Wald e.V.

Wenn der Waldkauz ruft und wir uns auf die Spuren der Fledermäuse begeben, dann ist der „Lange Tag der Natur“ am Naturparkzentrum in Friedrichshöhe…

In der Nachmittagssonne durch herrlich blühende Bergwiesen wandern, in der Abenddämmerung auf Spurensuche der Fledermäuse gehen und im Morgengrauen den Vogelstimmen des Thüringer Waldes lauschen – Am „Langen Tag der Natur“ am 7. und 8. Juni in und um Friedrichshöhe gibt es für Groß und Klein viel zu entdecken!

Der Naturpark Thüringer Wald beteiligt sich mit insgesamt drei geführten Wanderungen an der Veranstaltung des NABU Thüringen „Langer Tag der Natur“. Erwachsene zahlen für die jeweilige Tour 3 Euro, für Kinder sind die Wanderungen frei. Die Touren dauern jeweils maximal 2 Stunden und starten am Naturparkzentrum in Friedrichshöhe. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sollten bei jeder Tour zur Ausrüstung gehören.

7. Juni 2019:

Die Bergwiesentour beginnt am Freitag um 16 Uhr. Ziel sind die bunt blühenden Bergwiesen des Thüringer Schiefergebirges, die sich durch ihren besonderen Artenreichtum und ihre jahrhundertealte Geschichte auszeichnen.

 

Ab 21 Uhr geht es dann mit dem BAT- Detektor auf Spurensuche nach heimischen Fledermäusen. Werden sich diese zu erkennen geben? Was fressen Fledermäuse eigentlich? Wo halten sie sich am liebsten auf? All diese Fragen werden auf der Fledermaustour beantwortet.

8. Juni 2019:

Früh am Morgen bringen die Vögel den Wald zum Klingen. Wer richtig zuhört, den erwartet am Samstag ab 6.15 Uhr ein atemberaubendes Vogelkonzert. Vogelexperte Joachim Gögelein lädt zur Vogelstimmenwanderung ein. Um die „Stars“ auch zu sehen und die artenreiche Vogelwelt des Thüringer Waldes in ihrer vollen Pracht wahrzunehmen, sollten Sie unbedingt ein Fernglas mitbringen.

Damit die Wald- und Wiesenbewohner nicht vom Magenknurren der Tour-Teilnehmer erschreckt werden, wird es auch Bratwürste und Getränke geben.

 
 

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Neue Presse

Neue Presse Frimenlauf
Vm Auszubildenden bis zum Firmenchef, vom Leistungssportler
bis zum Gelegenheitsläufer.
Dabei sein kann jeder.
Startberechtigt sind Läufer als auch Walker.

Anmeldung unter: http://www.neue-presse-firmenlauf.de/

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Sebastian Buff

Die Projektreihe „COmpose" bietet Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, ihre ganz eigene Version eines klassischen Werkes zu erarbeiten: da werden Lieder einstudiert, Instrumente gebaut, Kulissen gebastelt, Plakate gemalt, und zum krönenden Abschluss folgt dann eine gemeinsame Aufführung mit dem Philharmonischen Orchester im Großen Haus. In diesem Jahr dreht sich alles um Richard Ayres' „In the alps" und das theatralische Abenteuer von singenden Mädchen und dem stummen Bobli, der durch sein Trompetenspiel mit der Welt kommuniziert.

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ThermeNatur

Es erwarten Sie Luftmatratzen,
entspannte Musik und
unser 2für1-CocktailSpecial

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Foto: Alex Adler

Die Nacht zu Zeiten der Romantik war verbunden mit Unbehagen und Lust, mit Ahnungen und Träumen, Geborgenheit und Einsamkeit. Bei Robert Schumann kommt sie oft vor, die Nacht – in seinem Leben und in seinen Liedern. Aus den über 300 wunderschönen Liedern des Komponisten haben TOLKAR und ANDREA CHUDAK einen Zyklus zusammengestellt und arrangiert, der von der Abenddämmerung durch die Nacht bis zum Morgen führt.

Dieses Trio begegnet auf seiner Reise durch die Nacht dem Abendstern, der Lotosblume, einem Einsiedler, dem Sandmann, einem Käuzchen, schlaflosen Melancholikern, einer feuchtfröhlichen Gesellschaft, öfter mal dem Mond und träumerischen Gestalten, die in seinem Licht wandeln bis ein „leuchtender Sommermorgen“ anbricht. Eine solche Nachtwanderung birgt ungeahnte Überraschungen. Da muss das Trio auch mal enger zusammenrücken, die Cellisten müssen mitsingen und die Sängerin auch mal ein Cello streichen. Ein Schumann- Programm zum Schaudern, Schmunzeln und Schwelgen: Komm in die stille Nacht, Liebchen, was zögerst Du?

Von Franken, genauer gesagt der Fränkischen Schweiz, nahm die Deutsche Romantik ihren Ausgangspunkt und findet in Robert Schumann den bekanntesten Komponisten dieser Epoche. Auch dank Friedrich Rückert, der in Schweinfurt geboren wurde, steuert ein Franke viele Liedtexte des Abends bei.

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All you can read

Wir beginnen pünktlich um 19.30 Uhr und enden um 24.00 Uhr! Eintritt: 5 Euro - nur Vorverkauf

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Sebastian Buff

Einen Abend mit diesem Titel gab es in der Reithalle bereits vor ein paar Jahren. Jetzt kommt die Fortsetzung, in der wir wieder dem Zauber und dem Fluch der Liebe verfallen. Der Wahnsinn, das Feuer, ein Schwan und eine Puppe bekommen menschliche Gestalt, zarte Wesen träumen von (der) Liebe, starke Frauen rebellieren: Und das alles für Sopran, von Koloratur bis Kantilene. Mit Arien von Händel über Offenbach bis Barber. Dazu temperamentvolle Geige mit Wieniawski und Sarasate sowie romatisches Klavier mit Chopin und Ginastera. Durch das Programm führt Boris Stark.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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CC

Die Kranzniederlegungen am Ehrenmal der Stadt Coburg und anschließend am Ehrenmal des Coburger Convents im Hofgarten gehören sicher zu den Fixpunkten im Ritual des CC-Pfingstkongresses.

Ein weiterer Höhepunkt beim Pfingstkongress in Coburg ist das Sportfest auf den Sportanlagen des TV 1848 Coburg. Dabei finden nicht nur "klassische" Wettbewerbe wie Fußballspiele, Weitsprung oder Langstreckenlauf statt, sondern es werden auch Konkurrenzen in exotischen Disziplinen ausgetragen. Dass dabei der Spaß am Sport an erster Stelle steht, versteht sich von selbst.

Weiteres Highlight: der CC-Ball im Coburger Kongresshaus. Zu den Klängen des "Münchner Tanznacht Orchesters" unter der Leitung von Bernard Ullrich wagen sich die Damen und Herren auf das Parkett, um zu Walzer, Foxtrott oder Chachacha ihre schnellen und gewagten Tanzschritte auszuführen.

Eine Tradition ist die Feierstunde des CC. Hierzu legt der Coburger Convent am späten Montagabend bei der nächtlichen Feierstunde auf dem Coburger Marktplatz ein Bekenntnis zur deutschen Einheit ab.

Im Jahr 2019 wird die Landsmannschaft Cimbria Freiburg das Präsidium des 151. CC übernehmen. Die Gründung des Allgemeinen Landsmannschafter-Verbandes jährt sich zum 151. Mal. Aus diesem Verband ging nach dem Zweiten Weltkrieg der Coburger Convent (CC) hervor.

Den Abschluss des Pfingstkongresses bildet das traditionelle Marktfest. Am Pfingstdienstag um 11 Uhr wird der Frühschoppen auf dem Coburger Marktfest vom Coburger Oberbürgermeister eröffnet.

 

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Samstag, 08 Juni 2019
Naturpark Thür. Wald e.V.

Wenn der Waldkauz ruft und wir uns auf die Spuren der Fledermäuse begeben, dann ist der „Lange Tag der Natur“ am Naturparkzentrum in Friedrichshöhe…

In der Nachmittagssonne durch herrlich blühende Bergwiesen wandern, in der Abenddämmerung auf Spurensuche der Fledermäuse gehen und im Morgengrauen den Vogelstimmen des Thüringer Waldes lauschen – Am „Langen Tag der Natur“ am 7. und 8. Juni in und um Friedrichshöhe gibt es für Groß und Klein viel zu entdecken!

Der Naturpark Thüringer Wald beteiligt sich mit insgesamt drei geführten Wanderungen an der Veranstaltung des NABU Thüringen „Langer Tag der Natur“. Erwachsene zahlen für die jeweilige Tour 3 Euro, für Kinder sind die Wanderungen frei. Die Touren dauern jeweils maximal 2 Stunden und starten am Naturparkzentrum in Friedrichshöhe. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung sollten bei jeder Tour zur Ausrüstung gehören.

7. Juni 2019:

Die Bergwiesentour beginnt am Freitag um 16 Uhr. Ziel sind die bunt blühenden Bergwiesen des Thüringer Schiefergebirges, die sich durch ihren besonderen Artenreichtum und ihre jahrhundertealte Geschichte auszeichnen.

 

Ab 21 Uhr geht es dann mit dem BAT- Detektor auf Spurensuche nach heimischen Fledermäusen. Werden sich diese zu erkennen geben? Was fressen Fledermäuse eigentlich? Wo halten sie sich am liebsten auf? All diese Fragen werden auf der Fledermaustour beantwortet.

8. Juni 2019:

Früh am Morgen bringen die Vögel den Wald zum Klingen. Wer richtig zuhört, den erwartet am Samstag ab 6.15 Uhr ein atemberaubendes Vogelkonzert. Vogelexperte Joachim Gögelein lädt zur Vogelstimmenwanderung ein. Um die „Stars“ auch zu sehen und die artenreiche Vogelwelt des Thüringer Waldes in ihrer vollen Pracht wahrzunehmen, sollten Sie unbedingt ein Fernglas mitbringen.

Damit die Wald- und Wiesenbewohner nicht vom Magenknurren der Tour-Teilnehmer erschreckt werden, wird es auch Bratwürste und Getränke geben.

 
 

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Zwischen Ketschendorf und Creidlitz entstanden in den letzten Jahren über 6 ha ökologische Ausgleichsflächen. Das Grünflächenamt legte Hecken an, pflanzte Obstwiesen und sorgte für blühende Wiesen.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

zur Veranstaltung

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Foto: Marcus Goldbach

jeweils samstags um 11 Uhr laden Musikerinnen und Musiker aus ganz Süddeutschland ein, für eine halbe Stunde der Hektik des Alltags zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

zur Veranstaltung
Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

zur Veranstaltung
Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Sebastian Buff

Was bedeutet es, wenn allmählich das vertraute Leben in einem Nebel des Vergessens verschwindet? Der Comiczeichner und Kinderbuchautor Martin Baltscheit (* 1965) hat in einem berührenden Bilderbuch die Geschichte eines alten Fuchses erzählt, der diese Entwicklung durchläuft. Der mit allen Wassern gewaschene Fuchs, der alle Tricks kennt, um den Jagdhunden zu entwischen, reiche Beute zu machen und sein Wissen gerne an die nachwachsenden jungen Füchse weitergibt, tut sich immer schwerer seinen Alltag zu bewältigen.

Am Landestheater Coburg wird das mehrfach ausgezeichnete Kinderbuch, das mit viel Sensibilität und ebenso viel Humor das Thema ‚Demenz' behandelt, als spartenübergreifendes Projekt mit Tänzern und einem Schauspieler realisiert.

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Henning Rosenbusch

Verfolgen Sie die Spiele des HSC 2000 Coburg in der 2.Handball Bundesliga!

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Sebastian Buff

Mozarts beliebteste und vielschichtige Oper als heiter-düsterer Erkenntnisweg eines jungen Paares: Tamino und Pamina müssen viele Prüfungen und Gefahren bestehen, bevor sie sich und einander finden – dank der Macht der Liebe und der Musik. Dabei werden sie mit ihren eigenen Schattenseiten konfrontiert und müssen erkennen, dass es kein eindeutiges Schwarz oder Weiß, Gut oder Böse gibt, sondern Licht und Finsternis immer einander bedingen.

Musikalische Leitung Johannes Braun 
Chorleitung Mikko Sidoroff
Inszenierung Philipp Westerbarkei 
Bühne und Kostüme Tatjana Ivschina
Dramaturgie Dorothee Harpain

Königin der Nacht Dimitra Kotidou
Sarastro Bartosz Araszkiewicz
Pamina Laura Incko
Tamino Peter Aisher
Papagena Francesca Paratore
Papageno Marvin Zobel
Monostatos Dirk Mestmacher
1. Dame Olga Shurshina / Rannveig Káradóttir
2. Dame Emily Lorini
3. Dame Kora Pavelic
1. Knabe Linnéa Benz / Anastasia Fendel
2. Knabe Saskia Fruntke / Katharina Trapp
3. Knabe Chiara Mitter / Laura Engelgeh
Sprecher / 1. Priester Michael Lion
2. Priester Jaehan Bae
1. geharnischter Mann Tae-Kwon Chu
2. geharnischter Mann Marcello Mejia-Mejia

Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg
Chor des Landestheaters Coburg

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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CC

Veranstalter: AHCC e. V. 

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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CC

Die Kranzniederlegungen am Ehrenmal der Stadt Coburg und anschließend am Ehrenmal des Coburger Convents im Hofgarten gehören sicher zu den Fixpunkten im Ritual des CC-Pfingstkongresses.

Ein weiterer Höhepunkt beim Pfingstkongress in Coburg ist das Sportfest auf den Sportanlagen des TV 1848 Coburg. Dabei finden nicht nur "klassische" Wettbewerbe wie Fußballspiele, Weitsprung oder Langstreckenlauf statt, sondern es werden auch Konkurrenzen in exotischen Disziplinen ausgetragen. Dass dabei der Spaß am Sport an erster Stelle steht, versteht sich von selbst.

Weiteres Highlight: der CC-Ball im Coburger Kongresshaus. Zu den Klängen des "Münchner Tanznacht Orchesters" unter der Leitung von Bernard Ullrich wagen sich die Damen und Herren auf das Parkett, um zu Walzer, Foxtrott oder Chachacha ihre schnellen und gewagten Tanzschritte auszuführen.

Eine Tradition ist die Feierstunde des CC. Hierzu legt der Coburger Convent am späten Montagabend bei der nächtlichen Feierstunde auf dem Coburger Marktplatz ein Bekenntnis zur deutschen Einheit ab.

Im Jahr 2019 wird die Landsmannschaft Cimbria Freiburg das Präsidium des 151. CC übernehmen. Die Gründung des Allgemeinen Landsmannschafter-Verbandes jährt sich zum 151. Mal. Aus diesem Verband ging nach dem Zweiten Weltkrieg der Coburger Convent (CC) hervor.

Den Abschluss des Pfingstkongresses bildet das traditionelle Marktfest. Am Pfingstdienstag um 11 Uhr wird der Frühschoppen auf dem Coburger Marktfest vom Coburger Oberbürgermeister eröffnet.

 

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Sonntag, 09 Juni 2019
Pfingsten in Seßlach / Frau Carolin Franz

Pfingstsonntag - Großer Flohmarkt mit mehr als 300 Ständen in/um die Altstadt, Stadtführungen durch einen der bedeutendsten historischen Stadtkerne Deutschlands, hervorragende Gastronomie, Genussregion Oberfranken (er)leben!
 

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Dr. Chris Loos

Das Gerätemuseum Ahorn lädt an den beiden Pfingstfeiertagen zum 30. Töpfer- und Handwerkermarkt in das idyllisch gelegene barocke Ensemble der Alten Schäferei zum Erleben und Genießen ein. Über 50 ausgesuchte Töpfer, Handwerker und Kunsthandwerker überraschen mit einer Vielfalt hochwertiger Produkte. Einige der Aussteller lassen sich an ihren liebevoll gestalteten Ständen bei der Arbeit über die Schulter schauen und gewähren einen Einblick in die traditionellen Herstellungsweisen ihrer Waren.

Neben einer reichen Auswahl ganz individueller Töpferware für Haus und Hof umfasst das Marktangebot robuste Lederartikel, aparte Hüte und exklusive Mode. Ausgefallener Schmuck aus verschiedensten Materialien verleiht jedem Outfit den letzten Pfiff. Originelles Flechtwerk, filigrane Glaskunst, bunte Webwaren, edle Holzobjekte und feine Papeterien setzen im Wohnumfeld stilvolle Akzente. Verführerisch duftende Seifen schmeicheln Leib und Seele und erfreuen als kleine Geschenke. Das Knacken von Geoden - den Überraschungskugeln aus Stein – begeistert Jung und Alt beim Auffinden glitzernder Mineralien.

Ob Käse- oder Wurstspezialitäten aus hofeigener Produktion, ob gepflegte Fassbiere oder fränkischer Edelschaumwein, ob Bratwürste frisch vom Rost oder süße Imkereiprodukte – kulinarischer Genuss ist garantiert. Die Landfrauen versorgen Sie mit Quark- und Schmalzbroten; ihr Kräuterkuchen direkt aus unserem Museumsbackofen ist ein wahrer Besuchermagnet. Zudem bietet die Gaststätte Schäferstuben neben dem üblichen Angebot mit Kaffee und Kuchen einen hausgemachten deftigen Lamm-Bohnen-Eintopf so wie reich belegte Fisch- und Lachsbrötchen an.

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Gästeinfo

Bei schlechtem Wetter auf

der Terrasse des ThermenRestaurants

 

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Coburg Marketing

Zofe Matilde zeigt Coburgs historische Innenstadt – hauptsächlich den Schloßplatz – und plaudert aus dem Nähkästchen. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Marktplatz, Hofapotheke

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Baum WaldErlebnispfad

Eine Führung durch unseren WaldErlebnispfad. -kostenlos- nur der Eintritt in den Park
Der Sommer 2018 war für viele Menschen ein wunderbarer Sommer, für den Wald und seine Bewohner war er ein Desaster. Wie wichtig ist unser Wald für uns? Welche Funktionen hat er und können wir auf ihn verzichten? Für einige dient er ausschließlich der Erholung, andere arbeiten mit ihm und leben von ihm. Wie wichtig ist er als Ökosystem, wie wichtig ist die Jagd für den Wald und was macht der Klimawandel mit unserem Wald? Bei dieser Führung erfahren Sie viel über das Ökosystem Wald und das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Natur. Anhand unserer Stationen im WaldErlebnispfad können auch Kinder spielerisch vieles über unser wichtiges Ökosystem lernen. 
Der Weg ist mit Hornspänen ausgelegt. Er ist daher nicht geeignet für Rollstuhlfahrer und einige Kinderwagen.

Keine Voranmeldung erforderlich!

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Coburger Puppenmuseum

Thomas Packert behandelt Puppen, Bären und andere Plüschtiere mit Glieder- und Gelenkschmerzen, Augenleiden, Haarausfall und vielen anderen „Krankheiten“, auch „schwere Fälle“ wie zerbrochene Köpfe oder fehlende Gliedmaßen. Einlieferung und Abholung auch unter der Woche zu den Öffnungszeiten des Puppenmuseums möglich.

 

 

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Nürnberger Versicherung - Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Bereits von weitem sichtbar, überragt die Veste Heldburg, eine Perle deutscher Burgenschönheit, das Heldburger Land von einem 403 m hohen Phonolitfelsen. Bei schönem Wetter werden Sie vom 45 m hohen Aussichtsturm mit einem Panoramablick bis zur Veste Coburg, dem Thüringer Wald, der Rhön, der fränkischen Jura, den Hassbergen und dem Frankenwald belohnt.

Seit 2016 ist die Veste Heldburg Sitz des Deutschen Burgenmuseums, was weltweit einzigartig ist. Es zeigt Geschichte und Kultur der Burgen in Europa mit über 350 Ausstellungsstücken, authentischen Räumlichkeiten, Modellen und Multimedia-Präsentationen. Größtes Exponat ist die Veste Heldburg selbst.

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Ronny Söllner

Musikalische Unterhaltung
mit dem „Singenden Bademeister“,
Ronny Söllner in der ThermeNatur

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Sebastian Buff

 

Der Mörder Don José wartet im Gefängnis auf seine Hinrichtung. In Rückblenden erinnert er sich an die schicksalshafte Begegnung mit der Zigeunerin Carmen, die anders als er die Freiheit der Liebe über alle Konventionen stellt. „Die Liebe ist ein wilder Vogel, den niemand zähmen kann“, singt sie in ihrer berühmten Habanera. Auch Don José gelingt es nicht, sie zu zähmen – als Carmen ihn für den Stierkämpfer Escamillo verlässt, tötet er seine Geliebte aus Eifersucht.

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Wildpark Schloss Tambach

Gruppenbegrenzung 10 Kinder, alle 10 - 15 MInuten wird gewechselt, Erwachsene sind nicht erlaubt.

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Foto: Marcus Goldbach

Musik von Bizet, Rossini, Ravel und anderen

An der Schuke-Orgel: Markus Ewald und Peter Stenglein

Benefizkonzert für die Erweiterung der Schuke-Orgel.
Eintritt frei, Spenden zugunsten der Orgelerweiterung erwünscht.

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Sebastian Buff

London im Jahr 1593 zur Blütezeit des elisabethanischen Theaters. Zwei Schauspielhäuser ringen um Dramatiker und die Gunst des Publikums. Im Norden der Stadt das Curtain Theatre und am anderen Flussufer der Themse das Rose Theatre, erbaut und geleitet von Philipp Henslowe, einem Geschäftsmann in Geldnöten. Seine ganzen Hoffnungen hängen an Will Shakespeare, bei dem er eine neue Komödie in Auftrag gegeben hat. Doch der Jungautor steckt in einer Schaffenskrise und sein neues Stück „Romeo und Ethel, die Piratenbraut" will nicht so recht gedeihen. Erst als Will die ebenso schöne wie begabte Viola de Lesseps kennen und lieben lernt, löst sich seine Schreibblockade und bald fließen wie in einem Rausch Leben und Werk ineinander.

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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CC

Die Kranzniederlegungen am Ehrenmal der Stadt Coburg und anschließend am Ehrenmal des Coburger Convents im Hofgarten gehören sicher zu den Fixpunkten im Ritual des CC-Pfingstkongresses.

Ein weiterer Höhepunkt beim Pfingstkongress in Coburg ist das Sportfest auf den Sportanlagen des TV 1848 Coburg. Dabei finden nicht nur "klassische" Wettbewerbe wie Fußballspiele, Weitsprung oder Langstreckenlauf statt, sondern es werden auch Konkurrenzen in exotischen Disziplinen ausgetragen. Dass dabei der Spaß am Sport an erster Stelle steht, versteht sich von selbst.

Weiteres Highlight: der CC-Ball im Coburger Kongresshaus. Zu den Klängen des "Münchner Tanznacht Orchesters" unter der Leitung von Bernard Ullrich wagen sich die Damen und Herren auf das Parkett, um zu Walzer, Foxtrott oder Chachacha ihre schnellen und gewagten Tanzschritte auszuführen.

Eine Tradition ist die Feierstunde des CC. Hierzu legt der Coburger Convent am späten Montagabend bei der nächtlichen Feierstunde auf dem Coburger Marktplatz ein Bekenntnis zur deutschen Einheit ab.

Im Jahr 2019 wird die Landsmannschaft Cimbria Freiburg das Präsidium des 151. CC übernehmen. Die Gründung des Allgemeinen Landsmannschafter-Verbandes jährt sich zum 151. Mal. Aus diesem Verband ging nach dem Zweiten Weltkrieg der Coburger Convent (CC) hervor.

Den Abschluss des Pfingstkongresses bildet das traditionelle Marktfest. Am Pfingstdienstag um 11 Uhr wird der Frühschoppen auf dem Coburger Marktfest vom Coburger Oberbürgermeister eröffnet.

 

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Montag, 10 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt bei Coburg

Künstler und Künstlerinnen aus Deutschland, Schweiz und Österreich setzen sich mit dem Begriff „Figur“ und den vielfältigen Erscheinungsformen künstlerisch auseinander.

Die Aussteller sind: 

Silvia Baukloh, Heidemarie Doyé, Elisabeth Flueler-Tomamichel, Hanna Goetz, Christel Hartz, Ute Marie Krajewski, Xenia Lassak, Natalja Lebsak, Christa Mann, Debra Nagel, Traudel von Röthardt, Berni Stenek, Sabine Vogel, Sylvia Wanke.

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Dr. Chris Loos

Das Gerätemuseum Ahorn lädt an den beiden Pfingstfeiertagen zum 30. Töpfer- und Handwerkermarkt in das idyllisch gelegene barocke Ensemble der Alten Schäferei zum Erleben und Genießen ein. Über 50 ausgesuchte Töpfer, Handwerker und Kunsthandwerker überraschen mit einer Vielfalt hochwertiger Produkte. Einige der Aussteller lassen sich an ihren liebevoll gestalteten Ständen bei der Arbeit über die Schulter schauen und gewähren einen Einblick in die traditionellen Herstellungsweisen ihrer Waren.

Neben einer reichen Auswahl ganz individueller Töpferware für Haus und Hof umfasst das Marktangebot robuste Lederartikel, aparte Hüte und exklusive Mode. Ausgefallener Schmuck aus verschiedensten Materialien verleiht jedem Outfit den letzten Pfiff. Originelles Flechtwerk, filigrane Glaskunst, bunte Webwaren, edle Holzobjekte und feine Papeterien setzen im Wohnumfeld stilvolle Akzente. Verführerisch duftende Seifen schmeicheln Leib und Seele und erfreuen als kleine Geschenke. Das Knacken von Geoden - den Überraschungskugeln aus Stein – begeistert Jung und Alt beim Auffinden glitzernder Mineralien.

Ob Käse- oder Wurstspezialitäten aus hofeigener Produktion, ob gepflegte Fassbiere oder fränkischer Edelschaumwein, ob Bratwürste frisch vom Rost oder süße Imkereiprodukte – kulinarischer Genuss ist garantiert. Die Landfrauen versorgen Sie mit Quark- und Schmalzbroten; ihr Kräuterkuchen direkt aus unserem Museumsbackofen ist ein wahrer Besuchermagnet. Zudem bietet die Gaststätte Schäferstuben neben dem üblichen Angebot mit Kaffee und Kuchen einen hausgemachten deftigen Lamm-Bohnen-Eintopf so wie reich belegte Fisch- und Lachsbrötchen an.

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Thür. Staatsarchiv

Zur Mitte des 19. Jahrhundert kartierte der preuß. Generalstab das Quellgebiet der Werra. In dieses Messtischblatt trugen wenig später Geologen ihre Erkenntnisse ein. Lokalpatrioten deuteten einiges um und bemühten Geometer dies festzuschreiben. Eine Tour zu den Quellgebieten am Rennsteig als Erklärungsversuch.

START: PFINGSTMONTAG 10. JUNI 2019, 10.00 UHR HAUPTSTRASSE AN DER GRUNDSCHULE SACHSENBRUNN, 6 STUNDEN, ERWACHSENE 5 EURO (KINDER FREI), MITTELSCHWER

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Schorkendorfer Musikanten e.V.

Auf zum Dorffest nach Schorkendorf!

Alle Jahre wieder am Pfingstmontag laden unser Siedlerbund, die Feuerwehr und unsere Schorkendorfer Musikanten ein.

Am Pfingstmontag, 10. Juni 2019, findet die seit vielen Jahren bekannte Veranstaltung wieder auf dem Festplatz in Schorkendorf statt. Auch diesmal beginnt das Dorffest um 10.00 Uhr mit einem ökumenischen Feldgottesdienst der Kirchengemeinden Ahorn, Scheuerfeld, Tambach, Weitramsdorf und Witzmannsberg. Auch heuer steht wieder ein großes Festzelt zur Verfügung.

Zum Frühschoppen spielt ab ca. 11.00 Uhr das Tambachtal Trio. Dazu gibt es wieder Weißwurst und Brezel. Später wird auch ein deftiges Mittagessen angeboten, selbstverständlich auch Pizza und Pommes.

Den ganzen Tag über werden die Besucher mit Coburger Bratwürsten, Steaks und belegten Brötchen verwöhnt. Neben verschiedenen alkoholfreien Getränken kommen die Biere der »Staffelberg Bräu« zum Ausschank. Besonders beliebt ist die vielfältige Auswahl an leckeren hausgebackenen Kuchen, die von den Schorkendorfer Hausfrauen liebevoll zubereitet werden. Dazu gibt´s ein gutes Haferl Kaffee.

Ab 14.00 Uhr sorgen dann die Schorkendorfer Musikanten in original Coburger Tracht mit traditionellen Märschen und Blasmusik für Stimmung und gute Laune. Die Kinder können sich auf der Hüpfburg so richtig austoben. Außerdem sorgt die Feuerwehr für ein abwechslungsreiches Programm für die Kinder.

Für jedes Bier gibt es ein Freilos, das am Ende der Veranstaltung ab ca. 18.00 Uhr an der großen Verlosung teilnimmt. Mit etwas Glück kann man einen der schönen Preise mit nach Hause nehmen. Der Hauptgewinn ist ein Spanferkel aus dem Stall von Udo Bohl in Schorkendorf.

Die Siedlergemeinschaft Schorkendorf e. V. die Freiwillige Feuerwehr und die Schorkendorfer Musikanten e. V. freuen sich über Ihren Besuch, heißen alle Festgäste herzlich willkommen und wünschen unbeschwerte Unterhaltung.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

In der Sonderausstellung sind außergewöhnliche Trinkgläser, Glasobjekte und Schmuck von den Glaskünstlern zu sehen. Ungewöhnliche Kombinationen, gefertigt in Lampenarbeit in Montagetechnik aus massiven Glasfiguren von Karina Guévin in Verbindung mit Hohlglasgefäßen von Cédric Ginart.

 

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Astronomiemuseum e.V.

Machen Sie zusammen mit uns eine Zeitreise in die Anfänge des Sonnensystems. In dieser speziellen Führung zeigen wir Ihnen die Highlights im Meteoritenzimmer, gehen auf einzelne Meteorite ein und erklären, warum diese so spannend und wichtig für die Forschung sind. Sie lassen einen Asteroid virtuell fallen und erfahren, warum Impaktgläser und Tektite entstehen. Weiterhin besteht die Möglichkeit im Rahmen dieser Führung Meteorite und Impaktite einmal direkt anzufassen.

Der Führung kann im Rahmen eines Museumsbesuchs besucht werden, ein Aufpreis wird nicht erhoben.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Sebastian Buff

Was bedeutet es, wenn allmählich das vertraute Leben in einem Nebel des Vergessens verschwindet? Der Comiczeichner und Kinderbuchautor Martin Baltscheit (* 1965) hat in einem berührenden Bilderbuch die Geschichte eines alten Fuchses erzählt, der diese Entwicklung durchläuft. Der mit allen Wassern gewaschene Fuchs, der alle Tricks kennt, um den Jagdhunden zu entwischen, reiche Beute zu machen und sein Wissen gerne an die nachwachsenden jungen Füchse weitergibt, tut sich immer schwerer seinen Alltag zu bewältigen.

Am Landestheater Coburg wird das mehrfach ausgezeichnete Kinderbuch, das mit viel Sensibilität und ebenso viel Humor das Thema ‚Demenz' behandelt, als spartenübergreifendes Projekt mit Tänzern und einem Schauspieler realisiert.

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Sebastian Buff

Wer kennt sie nicht, lästige Verwandte, die man „am liebsten nur von hinten sieht"? Der jungen und schönen Julia de Weert geht es da nicht anders: Ausgerechnet ihr Vormund, der gefräßige Onkel Josef mit seiner Frau Wilhelmine (genannt „Wimpel"), ist zu Besuch, um ihr seinen Neffen August Kuhbrot als Ehemann schmackhaft zu machen – und um sicherzugehen, dass ihr Vermögen damit „in der Familie" bleibt. Aber Julia liebt nur einen: ihren Vetter Roderich. Der ist allerdings vor sieben Jahren nach „Dingsda", einer Stadt im Indischen Ozean, aufgebrochen und hat seither nichts mehr von sich hören lassen. Just da tauchen gleich zwei Fremde auf, die behaupten, Roderich zu sein – wer ist nun der Richtige? 

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Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Remise

Zur öffentlichen Vernissage am 9. Mai 2019 um 19.30 Uhr wird der Künstler anwesend sein und selbst am Keyboard für Musik sorgen.

Leben und Werk
Robert Sgarra wurde 1959 in Grenoble als Sohn eines italienischen Einwanderers geboren. Als Autodidakt beschäftigt er sich seit seinem dreizehnten Lebensjahr mit der Malerei und hat sich seitdem viele künstlerische Felder erschossen. Als seine großen Vorbilder und Inspirationsquellen in der Malerei nennt er Picasso, Nicolas de Stael, Braque und Matisse, in der Bildhauerei Leonardo da Vinci.

Sgarras Bildkompositionen sind ebenso temperamentvoll wie extravagant, bisweilen geradezu schockierend für eingefahrene Puristen. In seinen collagehaften Werken interpretiert er Kubismus, Pop- und Street-Art neu, mischt bekannte Motive und Einflüsse der Vergangenheit mit neuen Formen, Farben und Techniken, die er selbst entwickelt. Längst hat er das traditionelle Rechteckformat verlassen und kreiert auch Bildobjekte z.B. in Form von Rasierklingen, Puzzle-Teilen oder ganz freien Formen, aus denen zuweilen einzelne Figuren herausspringen. Große Motive oder Portraits zerlegt er in kleine, abstrakt wirkende Bauteile, die sich zum ganzen Motiv oder als freie Form wieder zusammen setzen lassen. Als Vollblutkünstler der er ist, realisiert er Gemälde, Plastiken, Designobjekte und macht Musik.

Robert Sgarra lebt und arbeitet in Frankreich. Seine Arbeiten sind international in Galerien zu finden, u.a. in der Schweiz, in Griechenland, auf Zypern und in Deutschland. In Frankreich hat er Galerievertretungen in Paris, St. Tropez, Cannes, St. Paul De Vence, Cognac und Antibes. Die Galerie Späth freut sich, ihn nun auch für Coburg gewonnen zu haben.

 

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CC

Die Kranzniederlegungen am Ehrenmal der Stadt Coburg und anschließend am Ehrenmal des Coburger Convents im Hofgarten gehören sicher zu den Fixpunkten im Ritual des CC-Pfingstkongresses.

Ein weiterer Höhepunkt beim Pfingstkongress in Coburg ist das Sportfest auf den Sportanlagen des TV 1848 Coburg. Dabei finden nicht nur "klassische" Wettbewerbe wie Fußballspiele, Weitsprung oder Langstreckenlauf statt, sondern es werden auch Konkurrenzen in exotischen Disziplinen ausgetragen. Dass dabei der Spaß am Sport an erster Stelle steht, versteht sich von selbst.

Weiteres Highlight: der CC-Ball im Coburger Kongresshaus. Zu den Klängen des "Münchner Tanznacht Orchesters" unter der Leitung von Bernard Ullrich wagen sich die Damen und Herren auf das Parkett, um zu Walzer, Foxtrott oder Chachacha ihre schnellen und gewagten Tanzschritte auszuführen.

Eine Tradition ist die Feierstunde des CC. Hierzu legt der Coburger Convent am späten Montagabend bei der nächtlichen Feierstunde auf dem Coburger Marktplatz ein Bekenntnis zur deutschen Einheit ab.

Im Jahr 2019 wird die Landsmannschaft Cimbria Freiburg das Präsidium des 151. CC übernehmen. Die Gründung des Allgemeinen Landsmannschafter-Verbandes jährt sich zum 151. Mal. Aus diesem Verband ging nach dem Zweiten Weltkrieg der Coburger Convent (CC) hervor.

Den Abschluss des Pfingstkongresses bildet das traditionelle Marktfest. Am Pfingstdienstag um 11 Uhr wird der Frühschoppen auf dem Coburger Marktfest vom Coburger Oberbürgermeister eröffnet.

 

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Dienstag, 11 Juni 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente m