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Terminübersicht Veranstaltungen

Sie möchten wissen welche Termine und Veranstaltungen während Ihres Aufenthaltes in Coburg.Rennsteig anstehen? Wählen Sie über unser Auswahlmenü Ihren Wunschtermin, wenn Sie möchten auch eine bestimmte Veranstaltungs-Kategorie oder Ihren gewünschten Veranstaltungsort in der Urlaubsregion Coburg.Rennsteig. Über die Liste erhalten Sie einen Überblick sämtlicher Veranstaltungen in der kommenden Zeit.

Alle Veranstaltungen im Überblick

Keine Veranstaltungen gefunden.
Mittwoch, 17 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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© peych_p - stock.adobe.com

Das frühe 18. Jahrhundert. England liegt im Krieg mit Frankreich. Auf Enten-Rennen und den Genuss von Ananas wird dennoch nicht verzichtet. Auf dem Thron sitzt die gebrechliche Königin Anne (Olivia Colman), ihre enge Freundin Lady Sarah Churchill (Rachel Weisz) führt für sie die Regierungsgeschäfte, kümmert sich um die kranke Monarchin und erduldet deren aufbrausendes Temperament.

Da tritt eine neue Dienerin ihren Dienst am Hof an – Abigail Masham (Emma Stone), deren Charme Sarah sogleich verfällt. Sarah nimmt Abigail unter ihre Fittiche, die die Chance erkennt, zu ihren aristokratischen Wurzeln zurückzukehren.

Als die Belange des Krieges Sarah immer mehr in Beschlag nehmen, nutzt Abigail die Gelegenheit, an Stelle von Sarah Vertraute und Gefährtin der Königin zu werden. Die aufkeimende Freundschaft ermöglicht ihr, ihre ehrgeizigen Ziele zu verfolgen – davon lässt sie sich von keiner Frau, keinem Mann, nicht dem Krieg und auch keinem Hasen abhalten ...

 

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Coburg/TMC

Machen Sie mit dem "Coburger Nachtwächter" einen Rundgang durch die Innenstadt. Dauer ca. 45 Minuten
Treffpunkt: Hofapotheke, Marktplatz.

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Donnerstag, 18 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Bei dem Bild handelt es sich um die feierliche Einweihung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz 1865 aus der Haus-Chronik der Alexandrine (Highlight unserer Ausstellung). Copyright: Landesbibliothek Coburg

Am 18. Juli 2019, 17:30 Uhr, eröffnet die Landesbibliothek Coburg die Ausstellung "Heiß geliebt: Albert, Victoria, Bücher" im Rahmen des 200. Doppelgeburtstages des royalen Paares.
Es sprechen Oberbürgermeister Norbert Tessmer, Prinz Hubertus von Sachsen-Coburg und Gotha und die stellvertretende Generaldirektorin der Bayerischen Staatsbibliothek Dr. Dorothea Sommer. Den Eröffnungsvortrag hält Frau Professor Dr. Christa Jansohn, die Inhaberin des Lehrstuhls für Britische Kultur an der Universität Bamberg. Bibliotheksdirektorin Dr. Silvia Pfister führt in die von ihr gestaltete Ausstellung ein. Sie zeigt, welche herausragende Bedeutung Bücher für Königin Victoria und Prinzgemahl Albert hatten. Als besonderes Exponat ist die einzigartige Haus-Chronik der Coburg-Gothaer Herzogin Alexandrine im Original zu bewundern. Alexandrine war die Schwägerin des royalen Paares. Die Chronik handelt ausführlich von der engen Verbundenheit untereinander. 
 

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Tourismusregion Coburg.Rennsteig e.V./Rainer Brabec

Die Gemälde in Schloss Ehrenburg entdecken

Treffpunkt: Kasse Schloss Ehrenburg
Kostenlose Führung; es ist nur der reguläre Eintritt zu zahlen.
Anmeldung erforderlich: Telefon 09563 3084-10 (Di-So)

Schloss Ehrenburg, Coburg
Inga Pelludat, Dipl. Restauratorin und Dr. Matthias Memmel

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Nachtwächter

Nachtwächterrundgang
19:30 Uhr
Turmführung – Treffpunkt Schlossplatz
20:00 Uhr
Nachwächterrundgang – Treffpunkt: Schlossplatz

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Schloßplatz

Das Programm können Sie auf der angegebenen Internetseite finden

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Freitag, 19 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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natur

Naturführung: „Haselwurz und Bingelkraut…“

Auf unserem kleinen Ausflug durch Feld und Wald im

Naturschutzgebiet Bischofsaue halten wir Ausschau nach den

ersten blühenden Frühlingsboten.

Treffpunkt: Parkplatz Altmühlaue in Roßfeld

Naturführerin: Frau Dr. Sabine Martinez.

 Festes Schuhwerk erforderlich

Dauer: ca. 2 Std.- Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Kosten mit Kurkarte 2,00 €; ohne 4,00 €

Rückfragen unter der Telefonnummer 09564 / 800278

oder Gästeinfo 09564 / 1550

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Tobias Rosenbaum www.herrnhaus.de

Lauschner Ohmd - ein Mundartabend der besonderen Art mit:

  • Bildern & Video-Show mit Thomas Sieder
  • musikalische Blasmusik-Umrahmung durch die Kapelle Heidenduurscht
  • Live - Musik außerhalb des Festzeltes mit "Hääs odr Koolt", Rootz unn Wasser" und dem legendären Combeack der Band "Glashaus"

Für das leibliche Wohl sorgen die Mitglieder der SchaumTanzUnion.

!!! Fahrservice durch Taxi Ilchmann!!!

Im Stadtgebiet von Lauscha und Ernstthal zum Preis von 3,00€ pro Tour & Person ( Fahrt ab und bis zur Haustür). Bitte vorher Reservierung  unter Tel.: 015114636364 und 036704/8333. Letzte Heimfahrt 24 Uhr.

 

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ThermeNatur

Es erwarten Sie Luftmatratzen,
entspannte Musik und
unser 2für1-CocktailSpecial

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Mondstürer und Oldtimerverein Ernstthal e. V.

Seit Jahren wird in Lauscha/OT Ernstthal am Rennsteig mit diesem traditionsreichen Fest eine besondere Beziehung zum Mond gepflegt. Nicht umsonst werden die Ernstthäler „Mondstürer“ genannt, was die Geschichte der beiden Ernstthäler Arno und Fritz-gleich ob Wahrheit oder Legende- belegt.

Programm:

Freitag:   19.07.2019         18.00 Uhr Bieranstich

Samstag 20.07.2019         10.00 Uhr Start zur Oldtimerrundfahrt

                                          12.00 Uhr Oldtimerschau

                                       ab 18.00 Uhr Siegerehrung und Abendveranstaltung

                                          20.00 Uhr Tanz

Sonntag 21.07.2019     10.00 Uhr Frühschoppen

                                       ab 12.00 Uhr Mittagessen mit Thüringer Klösen und Rouladen (Vorverkauf)

                                       ab 15.00 Uhr Kinderfest mit Disco

                                       ab 16.00 Uhr Kirmesausklan

 

 

 

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Schloßplatz

Das Programm können Sie auf der angegebenen Internetseite finden

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Samstag, 20 Juli 2019
Stadt Neustadt b. Coburg

Dem traditionellen musikalischen Weckruf am Morgen ab 6.00 Uhr folgt um 13.00 Uhr der große Festumzug mit 1.300 Schülern aller Neustadter Schulen, der Puppenfee und vielen Musikkapellen durch die Innenstadt. Im Anschluss an den Umzug werden auf dem Schützenplatz die Staffelwettbewerbe, Freiübungen und Tänze der Schulkinder vorgeführt. Für Volksfestatmosphäre auf dem Schützenplatz sorgen die Schaustellerfamilie Mölter mit ihren Fahrgeschäften, der Ausschank der Kulmbacher Brauerei, sowie weitere Verpflegungsstände und eine zünftige musikalische Unterhaltung.

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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TMC

Mit Herzogin Viktoria Adelheid zu Ihren Hoflieferanten durch Coburgs historische Innenstadt. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Marktplatz, Hofapotheke

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Mondstürer und Oldtimerverein Ernstthal e. V.

Seit Jahren wird in Lauscha/OT Ernstthal am Rennsteig mit diesem traditionsreichen Fest eine besondere Beziehung zum Mond gepflegt. Nicht umsonst werden die Ernstthäler „Mondstürer“ genannt, was die Geschichte der beiden Ernstthäler Arno und Fritz-gleich ob Wahrheit oder Legende- belegt.

Programm:

Freitag:   19.07.2019         18.00 Uhr Bieranstich

Samstag 20.07.2019         10.00 Uhr Start zur Oldtimerrundfahrt

                                          12.00 Uhr Oldtimerschau

                                       ab 18.00 Uhr Siegerehrung und Abendveranstaltung

                                          20.00 Uhr Tanz

Sonntag 21.07.2019     10.00 Uhr Frühschoppen

                                       ab 12.00 Uhr Mittagessen mit Thüringer Klösen und Rouladen (Vorverkauf)

                                       ab 15.00 Uhr Kinderfest mit Disco

                                       ab 16.00 Uhr Kirmesausklan

 

 

 

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Foto: Marcus Goldbach

jeweils samstags um 11 Uhr laden Musikerinnen und Musiker aus ganz Süddeutschland ein, für eine halbe Stunde der Hektik des Alltags zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Tobias Rosenbaum www.herrnhaus.de

Es geht wieder los: Schaumparty auf dem Tierbergsportplatz

Die Schaumtanzunion e.V. präsentiert die mittlerweile weit über die Grenzen Lauschas hinaus bekannte legendäre inoffiziellste Party des Jahres mit allen gewohnten Zutaten:

  • mit Best Of Hard Rock Classsics voll in die Fresse von LISA and the Foundation
  • Schottendicht
  • Silea C
  • Lars Larsson vs. The Voice

 Hierzu servieren wir euch natürlich wieder Schaum Schaum Schaum.

Und das Beste: auch dieses Jahr wieder: Eintritt frei!

Von 15 Uhr bis 18 Uhr gibt es wieder die beste Kinderparty der Welt mit Kinderschaumparty von "Onkel Tolli & die Blubberbande" uns Special Guests!

Kommt und feiert mit uns!

Wir bieten euch auch einen Fahrservice über Taxi Ilchmann:

Tel.:015114636364

Stadtgebiet Lauscha/Ernstthal: 3€ pro Tour und Person ( Fahrt ab und bis zur Haustür)


Wir freuen uns auf euch!

 

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Henning Rosenbusch

Geführte Wanderung
Treffpunkt: "Welcome-Point" am Wohnmobilstellplatz "Thermenaue"
Wanderführer: Herr Bernd Kastner
Festes Schuhwerk erforderlich; Dauer ca. 2 ½ -3 Std.
mit Rast (Vesper u. Getränke empfohlen),
ohne Gebühr, Mindestteilnehmerzahl: 3 Personen

 Grenzweg-Tour - Kosten 4,00 €/Person, mit Gästekarte 2,00 €

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Tourismusregion Coburg.Rennsteig e.V.

Die Kinderfrau erzählt bei ihrem Rundgang von ihren vielfältigen Aufgaben und erweckt das Leben kleiner Prinzessinnen und Prinzen des 19. Jahrhunderts zum Leben

Die Führung ist für Kinder von 7-14 Jahren geeignet (erwachsene Begleitperson erforderlich).
Treffpunkt: Kasse Schloss Rosenau
Kosten: 2,- Euro pro Kind; Begleitpersonen benötigen eine Eintrittskarte.
Anmeldung erforderlich: Telefon 09563 3084-10 (Di-So)

Schloss Rosenau, Rödental
Jutta Stumm

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Stadt

Tag der Europäer

Leckereien aus unterschiedlichsten Nationen,

ob griechisch, italienisch, türkisch, französisch oder

deutsch. Vielseitiges Bühnenprogramm.

 

 

 

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Weitere Führung am Samstag, 20. Juli, 19:30 Uhr

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Schloßplatz

Das Programm können Sie auf der angegebenen Internetseite finden

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Sonntag, 21 Juli 2019
WildPark Schloss Tambach

Die Natur erwacht und es herrscht eine ruhige und bezaubernde Stimmung. Mit einem Führer erkunden Sie die Tier- und Pflanzenwelt und erleben hautnah das Aufwachen der Tiere. Viele unserer Tiere sind am Morgen aktiv. Eine faszinierende und besondere Atmosphäre.

Dauer: ca. 3 Std., Gruppenbegrenzung

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Kris, Inv.-Nr. SUW.136/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Im STUDIO: Bemerkenswerte Blankwaffen aus Indonesien

Mit dem kleinen, im Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Mit 17.508 Inseln, von denen 6.044 bewohnt sind, ist Indonesien der weltgrößte Inselstaat der Welt. Genauso wie das Land selbst sind die blanken Waffen Indonesiens vielförmig und ausgesprochen charakteristisch zugleich. In einer reich bestückten Studioausstellung geben die Kunstsammlungen der Veste Coburg einen vor allem unter technischen und künstlerischen Gesichtspunkten speziellen Einblick in diese faszinierende Formenwelt. Die Objekte überwiegend aus der Sammlung Werner Uhlmann stammen unter anderem von den Inseln Java, Sumatra, Borneo, Celebes.

Öffnungszeiten:
Bis 29.03.2018: 13 - 16 Uhr (montags geschlossen)
Ab 30.03.2018: täglich 9.30 - 17 Uhr

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Mondstürer und Oldtimerverein Ernstthal e. V.

Seit Jahren wird in Lauscha/OT Ernstthal am Rennsteig mit diesem traditionsreichen Fest eine besondere Beziehung zum Mond gepflegt. Nicht umsonst werden die Ernstthäler „Mondstürer“ genannt, was die Geschichte der beiden Ernstthäler Arno und Fritz-gleich ob Wahrheit oder Legende- belegt.

Programm:

Freitag:   19.07.2019         18.00 Uhr Bieranstich

Samstag 20.07.2019         10.00 Uhr Start zur Oldtimerrundfahrt

                                          12.00 Uhr Oldtimerschau

                                       ab 18.00 Uhr Siegerehrung und Abendveranstaltung

                                          20.00 Uhr Tanz

Sonntag 21.07.2019     10.00 Uhr Frühschoppen

                                       ab 12.00 Uhr Mittagessen mit Thüringer Klösen und Rouladen (Vorverkauf)

                                       ab 15.00 Uhr Kinderfest mit Disco

                                       ab 16.00 Uhr Kirmesausklan

 

 

 

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Intersport Wohlleben

Am 21.07.2019 findet wieder zusammen mit den RunningBros das beliebte Event Trailways statt!

Erkunde zusammen mit unseren Guides am 21.07.2019 die schönsten Trails der Einberger Schweiz, egal ob auf dem Bike oder zu Fuß. Das Event ist für alle „Leistungsklassen“ geeignet. Für das leibliche Wohl wird dabei bestens gesorgt.
Start des Events ist um 10:00 Uhr am Sportgelände des VFB Einberg. Entscheide Dich dort für eine dieser Strecken, die auch verbunden werden können:

1. „Rookie-Trail“ Distanz ca. 3 km
2. „Advanced-Trail“ Distanz ca. 6 km

weitere Highlights des Trailways:
• Lauftraining
• Nordic Walking
• OCR-Parcours
• Mountainbike-Test
• Laufausrüstung und Laufbekleidung kann getestet werden.
• Laufschuhtest der Marken adidas, ON, New Balance, Salomon & Brooks
Das Ganze ist natürlich kostenlos!

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Gästeinfo

Kurkonzert im „Kleinen Kurgarten“ mit dem "Musikverein Walburtal"

unter dem Sonnensegel

bei schlechtem Wetter auf der

Terrasse des ThermeRestaurants

Kostenfrei!

 

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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(c) Andrea Martini

Die Keramikerin Andrea Martini aus Altdorf bei Nürnberg bedruckt Tonplatten mithilfe von Stoffen, Stempeln, Radierungen und Laserdrucker. Dabei werden die mit unterschiedlichen Farben, Mustern und Bildern bedruckten Platten anschließend geschnitten, geformt und zu Objekten zusammengebaut. So entstehen Dosen, Etageren und Vasen. Am Tag der Keramik zeigt Andrea Martini einige ihrer Techniken und stellt aktuelle Arbeiten aus.

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Coburger Puppenmuseum

Thomas Packert behandelt Puppen, Bären und andere Plüschtiere mit Glieder- und Gelenkschmerzen, Augenleiden, Haarausfall und vielen anderen „Krankheiten“, auch „schwere Fälle“ wie zerbrochene Köpfe oder fehlende Gliedmaßen. Einlieferung und Abholung auch unter der Woche zu den Öffnungszeiten des Puppenmuseums möglich.

 

 

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Nürnberger Versicherung - Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Bereits von weitem sichtbar, überragt die Veste Heldburg, eine Perle deutscher Burgenschönheit, das Heldburger Land von einem 403 m hohen Phonolitfelsen. Bei schönem Wetter werden Sie vom 45 m hohen Aussichtsturm mit einem Panoramablick bis zur Veste Coburg, dem Thüringer Wald, der Rhön, der fränkischen Jura, den Hassbergen und dem Frankenwald belohnt.

Seit 2016 ist die Veste Heldburg Sitz des Deutschen Burgenmuseums, was weltweit einzigartig ist. Es zeigt Geschichte und Kultur der Burgen in Europa mit über 350 Ausstellungsstücken, authentischen Räumlichkeiten, Modellen und Multimedia-Präsentationen. Größtes Exponat ist die Veste Heldburg selbst.

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Queen Victoria/TMC

"Queen Victoria" persönlich führt durch Schloss Ehrenburg. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Eingang Schloss Ehrenburg

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Drachenblut & Heldenmut/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Führungen durch die Ausstellung "Drachenblut & Heldenmut" (Laufzeit bis 22.09.2019)

Keine Anmeldung nötig. Treffpunkt an der Museumskasse der Veste Coburg.

Kosten: 4 € p.P. zzgl. Eintritt

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Highlight im Glasmuseum, Inv.-Nr. a.S.05683/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Die Führung durch Nora Meixner M.A. bietet eine Einführung in die internationale Kunst aus Glas im Zeitraum der letzten fünfzig Jahre. Lernen Sie die Highlights der weltweit bedeutenden Coburger Sammlung kennen.
Kosten: 3 € zzgl. Museumseintritt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Wildpark Schloss Tambach

Gruppenbegrenzung 10 Kinder, alle 10 - 15 MInuten wird gewechselt, Erwachsene sind nicht erlaubt.

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Katja Funier

Kostümführung am Sonntag, den 21.07.2019:

„Magdalena Ritz im 18 Jahrhundert“

Magdalena Ritz gab es wirklich. Nachgewiesen ist auch, dass ihr Mann in Coburg wegen Hexerei und Ehebruch hingerichtet wurde.

Magdalena Ritz führt durch die Altstadt von Rodach, entführt ihre Gäste in die Zeit der Hexenverfolgung, Pest und Krieg und erzählt von Augenzeugenberichten aus dem Leben im

18. Jahrhundert.

Trotz schwerer und auch tragischer Informationen, erlebt man diese Stadtführung mit der nötigen Leichtigkeit und Humor.

Erste Führung: Sonntag, den 21.07.2019 um 17.00 Uhr

Treffpunkt: Jagdschloss- Haus des Gastes; Schlossplatz 5, 96476 Bad Rodach

Gebühr: 5 €

Anmeldung bis Freitag, den 19.07.2019 bei:

Gästeinformation Bad Rodach; Tel. 09564/1550; Mail: gaesteinfo@bad-rodach.de

 

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Schloßplatz

Das Programm können Sie auf der angegebenen Internetseite finden

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Montag, 22 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Tourist-Information Steinach

Jedes Jahr Ende Juli treffen sich Künstler im Steinacher Schlosshof, um im Rahmen eines Bildhauersymposiums Neues aus Holz und Stein zu schaffen. Eine Woche lang können Interessierte den Künstlern über die Schulter schauen und mit Ihnen fachsimpeln.

Das Steinacher Bildhauersymposium, 2006 vom ortsansässigen Holzbildhauer Volker Sesselmann aus der Taufe gehoben, erfuhr ein Jahr später durch die Unterstützung des Tourismus- und Gewerbevereins Steinach e.V. eine erweiterte Neuauflage und ist heute ein festes und beliebtes Event im Veranstaltungskalender der Region.

Eine Woche lang bietet Steinach dank zahlreicher Sponsoren und fleißiger Organisatoren ein attraktives Podium für sechs Bildhauer.

Die bereits entstandenen Kunstwerke der letzten Symposien sind im gesamten Stadtgebiet verteilt und können in öffentlichen Gebäuden oder an Plätzen bestaunt werden. Ein besonderer Hingucker ist die Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Krippenfiguren, gefertigt in den Jahren 2011 und 2012. Als Vorlage dienten die Figuren der Firma Marolin®, die seit über 100 Jahren Weihnachtskrippenfiguren nach alter Tradition aus Pappmache herstellt.

Zur Kunst gesellt sich traditionell ein kulturelles Rahmenprogramm, das vom Tourismus- und Gewerbeverein organisiert wird. Am Montag gibt es die offizielle Eröffnung, am Samstagabend steigt eine Party mit Livemusik und am Sonntag wird zur Verabschiedung der Bildhauer ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Kreativangeboten für die ganze Familie gestaltet. Unter dem Titel „Schlosshofserenade“ übernimmt der Musikverein Steinach e.V. einen Teil der musikalischen Unterhaltung an diesem Tag.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Median Klinik Bad Colberg

Anmeldung an der Rezeption der MEDIAN Klinik erforderlich

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Auf den 20. Juli 1944 zurückblickend beschreiben Zeitzeugen den 1904 in Sonnefeld bei Coburg geborenen Georg Alexander Hansen als "Schlüsselperson" des deutschen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus.

Obwohl sich tatsächlich wichtige Funktionen im Kreis um Stauffenberg belegen lassen, wurde Hansen jedoch nach seiner Ermordung durch die Nationalsozialisten nahezu vergessen und konnte bisher weder in der öffentlichen Wahrnehmung, noch im geschichtswissen-schaftlichen Diskurs ausreichend Beachtung finden. Im Rahmen des Vortrages wird Hansens Biographie anhand neuester Forschungsergebnisse nachgezeichnet und sein Wirken im Widerstand thematisiert.

AG Lebendige Erinnerungskultur, Evangelisches Bildungswerk und Initiative Stadtmuseum

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Schloßplatz

Das Programm können Sie auf der angegebenen Internetseite finden

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Dienstag, 23 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Katja Funier

Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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Ein Labyrinth im Hofgarten

Der Hospizverein bittet um Anmeldung bis 19. Juli 2019 unter Tel. 09561 / 790533 oder mail@hospizverein-coburg.de

Das Labyrinth – ein uraltes Symbol für den Weg des Lebens.

Der scheinbare Umweg führt in die Mitte – und wieder heraus.

Unser Rasen-Labyrinth folgt dem Vorbild aus Kreta.
Das Labyrinth spiegelt die ehrenamtliche Arbeit der Hospizbegleiter*innen. Sie begleiten Sterbende bis zum Ende ihres Lebensweges. Deren Angehörige erfahren Trost in der Trauer und Begleitung auf dem Weg in ein neues Leben.

Das Rasenlabyrinth im Hofgarten ist ein Geschenk des Hospizvereins Coburg e.V. an die Bürger und Gäste der Stadt Coburg. Es wurde verwirklicht mit Hilfe des Grünflächenamtes der Stadt Coburg und durch die großzügige Unterstützung engagierter Sponsoren.

 

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Sie ist das Paradies nebenan - die Wiese. Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese.

Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Eine faszinierende Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist.

In nie gesehenen Bildern und mit großem, technischen Aufwand gedreht, stellt die Dokumentation einige der schönsten, liebenswertesten und skurrilsten Bewohner unserer Wiese vor.

Die Hauptdarsteller des Filmes sind junge Reh-Zwillinge, die ein Leben zwischen Waldrand und Wiese führen und den Zuschauer mitnehmen auf ihre Abenteuer. "Die Wiese - Ein Paradies nebenan" führt die Zuschauer in eine Welt, die jeder zu kennen glaubt, und die doch voller Wunder und Überraschungen steckt ...

 

 

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

zur Veranstaltung

Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

zur Veranstaltung

In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Tourist-Information Steinach

Jedes Jahr Ende Juli treffen sich Künstler im Steinacher Schlosshof, um im Rahmen eines Bildhauersymposiums Neues aus Holz und Stein zu schaffen. Eine Woche lang können Interessierte den Künstlern über die Schulter schauen und mit Ihnen fachsimpeln.

Das Steinacher Bildhauersymposium, 2006 vom ortsansässigen Holzbildhauer Volker Sesselmann aus der Taufe gehoben, erfuhr ein Jahr später durch die Unterstützung des Tourismus- und Gewerbevereins Steinach e.V. eine erweiterte Neuauflage und ist heute ein festes und beliebtes Event im Veranstaltungskalender der Region.

Eine Woche lang bietet Steinach dank zahlreicher Sponsoren und fleißiger Organisatoren ein attraktives Podium für sechs Bildhauer.

Die bereits entstandenen Kunstwerke der letzten Symposien sind im gesamten Stadtgebiet verteilt und können in öffentlichen Gebäuden oder an Plätzen bestaunt werden. Ein besonderer Hingucker ist die Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Krippenfiguren, gefertigt in den Jahren 2011 und 2012. Als Vorlage dienten die Figuren der Firma Marolin®, die seit über 100 Jahren Weihnachtskrippenfiguren nach alter Tradition aus Pappmache herstellt.

Zur Kunst gesellt sich traditionell ein kulturelles Rahmenprogramm, das vom Tourismus- und Gewerbeverein organisiert wird. Am Montag gibt es die offizielle Eröffnung, am Samstagabend steigt eine Party mit Livemusik und am Sonntag wird zur Verabschiedung der Bildhauer ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Kreativangeboten für die ganze Familie gestaltet. Unter dem Titel „Schlosshofserenade“ übernimmt der Musikverein Steinach e.V. einen Teil der musikalischen Unterhaltung an diesem Tag.

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Mittwoch, 24 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Waldbühne

Aufführung des Märchens:
"Der Froschkönig"

Telefon: 09564/800441 oder
per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

 

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Sie ist das Paradies nebenan - die Wiese. Nirgendwo ist es so bunt, so vielfältig und so schön, wie in einer blühenden Sommerwiese.

Hunderte Arten von Vögeln, Heuschrecken, Zikaden und anderen Tieren leben zwischen den Gräsern und farbenprächtig blühenden Kräutern der Wiese. Das Zusammenspiel der Arten, die Abhängigkeit der Tiere und Pflanzen voneinander, macht die Blumenwiese zu einem Kosmos, in dem es unendlich viel zu entdecken gibt. Eine faszinierende Welt, in der ein Drittel unserer Pflanzen- und Tierarten zu Hause ist.

In nie gesehenen Bildern und mit großem, technischen Aufwand gedreht, stellt die Dokumentation einige der schönsten, liebenswertesten und skurrilsten Bewohner unserer Wiese vor.

Die Hauptdarsteller des Filmes sind junge Reh-Zwillinge, die ein Leben zwischen Waldrand und Wiese führen und den Zuschauer mitnehmen auf ihre Abenteuer. "Die Wiese - Ein Paradies nebenan" führt die Zuschauer in eine Welt, die jeder zu kennen glaubt, und die doch voller Wunder und Überraschungen steckt ...

 

 

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

zur Veranstaltung

In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Tourist-Information Steinach

Jedes Jahr Ende Juli treffen sich Künstler im Steinacher Schlosshof, um im Rahmen eines Bildhauersymposiums Neues aus Holz und Stein zu schaffen. Eine Woche lang können Interessierte den Künstlern über die Schulter schauen und mit Ihnen fachsimpeln.

Das Steinacher Bildhauersymposium, 2006 vom ortsansässigen Holzbildhauer Volker Sesselmann aus der Taufe gehoben, erfuhr ein Jahr später durch die Unterstützung des Tourismus- und Gewerbevereins Steinach e.V. eine erweiterte Neuauflage und ist heute ein festes und beliebtes Event im Veranstaltungskalender der Region.

Eine Woche lang bietet Steinach dank zahlreicher Sponsoren und fleißiger Organisatoren ein attraktives Podium für sechs Bildhauer.

Die bereits entstandenen Kunstwerke der letzten Symposien sind im gesamten Stadtgebiet verteilt und können in öffentlichen Gebäuden oder an Plätzen bestaunt werden. Ein besonderer Hingucker ist die Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Krippenfiguren, gefertigt in den Jahren 2011 und 2012. Als Vorlage dienten die Figuren der Firma Marolin®, die seit über 100 Jahren Weihnachtskrippenfiguren nach alter Tradition aus Pappmache herstellt.

Zur Kunst gesellt sich traditionell ein kulturelles Rahmenprogramm, das vom Tourismus- und Gewerbeverein organisiert wird. Am Montag gibt es die offizielle Eröffnung, am Samstagabend steigt eine Party mit Livemusik und am Sonntag wird zur Verabschiedung der Bildhauer ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Kreativangeboten für die ganze Familie gestaltet. Unter dem Titel „Schlosshofserenade“ übernimmt der Musikverein Steinach e.V. einen Teil der musikalischen Unterhaltung an diesem Tag.

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Donnerstag, 25 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Gästeinfo Bad Rodach

RÜCKERTKREIS: Live-Übertragung

der Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner aus Bayreuth

In den Pausen zwischen den Akten werden

Speisen und Getränke angeboten.

Vorverkauf (25 Euro, Abendkasse 27 Euro) bei Schuhhaus Appis,                                                             

Tourist-Information Bad Rodach, Schreibwaren Schachtebeck,                                                                

Buchhandlung Riemann, über rueckertkreis@badrodach.de.

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Als „Lissi von der Front, live und mit Farbe, Schwämmchen und Pinsel“ stellt die sechzehnjährige Lissi auf ihrem YouTube-Channel ihre Tutorials mit Make-up-Tipps ein und lässt ihre Follower an ihrem Leben Anteil haben. Bald wird klar, dass ihre Lebenssituation sich trotz erster Liebe und anderen Erfahrungen, die sie mit Gleichaltrigen an anderen Orten der Welt teilt, doch existentiell von deren Situation unterscheidet.
Das Klassenzimmerstück kann über die Theaterpädagogin Christin Schmidt gebucht werden: christin.schmidt@landestheater.coburg.de | 09561 89 89 97

Inszenierung Marten Straßenberg
Theaterpädagogik / Dramaturgie Christin Schmidt

Lissi Solvejg Schomers

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John Samuel Hunt: "Queen's Cup"/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Von Prinz Albert sind zahlreiche Zeichnungen und auch Entwürfe von Architekturen dokumentiert. Immer wieder wird der Prinz als entwerfender und beteiligter Künstler bezeichnet. Im Vortrag werden verschiedene Kunstaufträge vorgestellt und ihre Autorschaft analysiert. Prinz Albert erweist sich nicht nur als allumfassend gebildeter und in allen erdenklichen Bereichen reüssierender Prinzgemahl, sondern auch als ungemein kreativer, gestaltender Staatsmann.

Ort: Große Hofstube der Veste, Treffpunkt Museumskasse 1. Burghof.

Öffentlicher Vortrag, kostenfrei, keine Anmeldung erforderlich.

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Nachtwächter

Nachtwächterrundgang
19:30 Uhr
Turmführung – Treffpunkt Schlossplatz
20:00 Uhr
Nachwächterrundgang – Treffpunkt: Schlossplatz

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Tourist-Information Steinach

Jedes Jahr Ende Juli treffen sich Künstler im Steinacher Schlosshof, um im Rahmen eines Bildhauersymposiums Neues aus Holz und Stein zu schaffen. Eine Woche lang können Interessierte den Künstlern über die Schulter schauen und mit Ihnen fachsimpeln.

Das Steinacher Bildhauersymposium, 2006 vom ortsansässigen Holzbildhauer Volker Sesselmann aus der Taufe gehoben, erfuhr ein Jahr später durch die Unterstützung des Tourismus- und Gewerbevereins Steinach e.V. eine erweiterte Neuauflage und ist heute ein festes und beliebtes Event im Veranstaltungskalender der Region.

Eine Woche lang bietet Steinach dank zahlreicher Sponsoren und fleißiger Organisatoren ein attraktives Podium für sechs Bildhauer.

Die bereits entstandenen Kunstwerke der letzten Symposien sind im gesamten Stadtgebiet verteilt und können in öffentlichen Gebäuden oder an Plätzen bestaunt werden. Ein besonderer Hingucker ist die Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Krippenfiguren, gefertigt in den Jahren 2011 und 2012. Als Vorlage dienten die Figuren der Firma Marolin®, die seit über 100 Jahren Weihnachtskrippenfiguren nach alter Tradition aus Pappmache herstellt.

Zur Kunst gesellt sich traditionell ein kulturelles Rahmenprogramm, das vom Tourismus- und Gewerbeverein organisiert wird. Am Montag gibt es die offizielle Eröffnung, am Samstagabend steigt eine Party mit Livemusik und am Sonntag wird zur Verabschiedung der Bildhauer ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Kreativangeboten für die ganze Familie gestaltet. Unter dem Titel „Schlosshofserenade“ übernimmt der Musikverein Steinach e.V. einen Teil der musikalischen Unterhaltung an diesem Tag.

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Freitag, 26 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Victoria und Albert, Inv.-Nr. F.3863/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Mit dem kleinen, in den Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuerwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Anlässlich der 200. Geburtstage von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und seiner Gattin Königin Victoria widmet sich die Ausstellung im Studio dem königlichen Paar. Das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg präsentiert Autographen und Graphiken aus dem eigenen Bestand, die einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen bieten.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Peggy Hoffmann

Als Waschfrau Suse gewandet, erzählt und spielt Peggy Hoffmann leutselig und kurzweilig über die Coburger Promis der letzten vier Jahrhunderte (z.B. Friedrich Rückert, Martin Luther oder Prinz Albert).

Dabei erhalten Coburgs Besucher ein umfangreiches Bild über die spannende Geschichte Coburgs. Zugereiste und Einheimische erfahren etwas, was Sie so noch nicht gewusst haben und zwar: witzig, überraschend und nah.

Von und mit Peggy Hoffmann, Regieteilhabe Sylvia Oelwein

ab 14 Jahren

Dauer: ca. 75 Min.

Eintritt: 11,- € / erm. 9,- € (Gruppenangebote siehe Angebote & Tickets)

Reservierungen unter: buero@peggy-hoffmann.de
oder: termingerechter, portofreier Versand der Tickets gegen paypal
VVK, tel. Reservierung unter 09561 3517911
Buchhandlung Rossteutscher am Viktoriabrunnen 12,
Tourismusbüro Herrngasse
Buchhandlung Riemann, Am Markt, Coburg

 

 

Presseartikel zur Eröffnung des Kultursalons am Hexenturm

 

https://www.np-coburg.de/region/feuilleton/Happy-Hour-fuer-die-Kuenste;art83474,5811493m

 

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ThermeNatur

Es erwarten Sie Luftmatratzen,
entspannte Musik und
unser 2für1-CocktailSpecial

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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LaBrassBanda

LaBrassBanda sind einfach, selten passte dieses bayerische Adjektiv besser, vogelwuid. Aber 2017 war selbst für die notorisch vogelwuiden Volksmusik-Berserker ein Ausnahmejahr. Stefan Dettl und Kollegen nahmen den Titel ihrer CD „Around The World“ zum Anlass, um – wortwörtlich – um die Welt zu touren. Angefangen in Vietnam, Hongkong und Tokio über Australien, Neuseeland und Amerika bis nach Brasilien, Portugal und Marokko. Dass ihre energiegeladene, mit Versatzstücken aus Ska, Reggae und Punk getunete Spielart bayerischer Blasmusik auf der ganzen Welt funktioniert, haben sie immer wieder unter Beweis gestellt. Aber das war noch einmal eine ganz andere Nummer. Wieder zuhause verkauften sie beim Quasi-Heimspiel in München mal eben die Olympiahalle aus. Was folgte war ein rauschhafter Sommer zwischen großen Festivals und zahllosen Auftritten im Rahmen der LaBrassBanda-Bierzelt-Tour mit insgesamt über 100.000 Besuchern.

Support: Caravana Sun

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Tourist-Information Steinach

Jedes Jahr Ende Juli treffen sich Künstler im Steinacher Schlosshof, um im Rahmen eines Bildhauersymposiums Neues aus Holz und Stein zu schaffen. Eine Woche lang können Interessierte den Künstlern über die Schulter schauen und mit Ihnen fachsimpeln.

Das Steinacher Bildhauersymposium, 2006 vom ortsansässigen Holzbildhauer Volker Sesselmann aus der Taufe gehoben, erfuhr ein Jahr später durch die Unterstützung des Tourismus- und Gewerbevereins Steinach e.V. eine erweiterte Neuauflage und ist heute ein festes und beliebtes Event im Veranstaltungskalender der Region.

Eine Woche lang bietet Steinach dank zahlreicher Sponsoren und fleißiger Organisatoren ein attraktives Podium für sechs Bildhauer.

Die bereits entstandenen Kunstwerke der letzten Symposien sind im gesamten Stadtgebiet verteilt und können in öffentlichen Gebäuden oder an Plätzen bestaunt werden. Ein besonderer Hingucker ist die Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Krippenfiguren, gefertigt in den Jahren 2011 und 2012. Als Vorlage dienten die Figuren der Firma Marolin®, die seit über 100 Jahren Weihnachtskrippenfiguren nach alter Tradition aus Pappmache herstellt.

Zur Kunst gesellt sich traditionell ein kulturelles Rahmenprogramm, das vom Tourismus- und Gewerbeverein organisiert wird. Am Montag gibt es die offizielle Eröffnung, am Samstagabend steigt eine Party mit Livemusik und am Sonntag wird zur Verabschiedung der Bildhauer ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Kreativangeboten für die ganze Familie gestaltet. Unter dem Titel „Schlosshofserenade“ übernimmt der Musikverein Steinach e.V. einen Teil der musikalischen Unterhaltung an diesem Tag.

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Vogelschießen

Das Coburger Vogelschiessen ist das älteste und größte Coburger Volksfest, genannt "Vogelschießen".
Es beginnt traditionell am Freitag des letzten Juli-Wochenendes und dauert 10 Tage.

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Samstag, 27 Juli 2019
Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Victoria und Albert, Inv.-Nr. F.3863/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Mit dem kleinen, in den Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuerwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Anlässlich der 200. Geburtstage von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und seiner Gattin Königin Victoria widmet sich die Ausstellung im Studio dem königlichen Paar. Das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg präsentiert Autographen und Graphiken aus dem eigenen Bestand, die einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen bieten.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Foto: Marcus Goldbach

jeweils samstags um 11 Uhr laden Musikerinnen und Musiker aus ganz Süddeutschland ein, für eine halbe Stunde der Hektik des Alltags zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Familien im Museum/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Die Familienführungen sind speziell auf unsere kleinen Besucher und ihre erwachsenen Begleiter abgestimmt. Themen der Führung sind zum beispiel das Leben bei Hofe, der Gebrauch von Waffen und Rüstungen, die höfische Jagd oder das Turnier.

Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Für Kinder und Jugendliche (bis 18 J.) freier Eintritt, Erwachsene zahlen 3,00 Euro zzgl. Eintritt

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

zur Veranstaltung
Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Coburger Marktfrau/TMC

Die Coburger Marktfrau zeigt Ihnen die Innenstadt von Coburg. Dauer ca. 45 Minuten.
Treffpunkt: Marktplatz, Hofapotheke.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Peggy Hoffmann

Als Waschfrau Suse gewandet, erzählt und spielt Peggy Hoffmann leutselig und kurzweilig über die Coburger Promis der letzten vier Jahrhunderte (z.B. Friedrich Rückert, Martin Luther oder Prinz Albert).

Dabei erhalten Coburgs Besucher ein umfangreiches Bild über die spannende Geschichte Coburgs. Zugereiste und Einheimische erfahren etwas, was Sie so noch nicht gewusst haben und zwar: witzig, überraschend und nah.

Von und mit Peggy Hoffmann, Regieteilhabe Sylvia Oelwein

ab 14 Jahren

Dauer: ca. 75 Min.

Eintritt: 11,- € / erm. 9,- € (Gruppenangebote siehe Angebote & Tickets)

Reservierungen unter: buero@peggy-hoffmann.de
oder: termingerechter, portofreier Versand der Tickets gegen paypal
VVK, tel. Reservierung unter 09561 3517911
Buchhandlung Rossteutscher am Viktoriabrunnen 12,
Tourismusbüro Herrngasse
Buchhandlung Riemann, Am Markt, Coburg

 

 

Presseartikel zur Eröffnung des Kultursalons am Hexenturm

 

https://www.np-coburg.de/region/feuilleton/Happy-Hour-fuer-die-Kuenste;art83474,5811493m

 

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ThermeNatur

Spektakulärer OpenAir-Pool-Cup am 27. Juli ab 19 Uhr im Außenbereich der Badelandschaft

Neue Wege gehen und Angebote schaffen, die ein spaßiger Ausgleich zur Entspannung in der ThermeNatur sind ist das Ziel dieses, bereits zum zweiten Mal stattfindenden, Events.
„In einem Drachenboot sitzen sich pro Team acht Paddler, wobei mindestens 2 davon Frauen sein müssen, gegenüber und jedes Team zieht das Boot in seine Richtung, bis die Endmarkierung erreicht ist“, erklärt Geschäftsführerin Stine Michel die Spielregeln. Leckere Grillangebote und frisch gemixte Cocktails runden den Abend im urlaubsgleichen Außenbereich der ThermeNatur ab.

Sie haben Lust bekommen und wollen mit Ihrem Verein, Ihrer Familie oder Ihren Arbeitskollegen am spektakulären OpenAir-Pool-Cup der ThermeNatur teilnehmen?

Alle Informationen rund um die Anmeldungen erhalten Sie persönlich bei Nadine Michel unter 09564 9232-20. Gern können Sie uns auch per Mail unter nadine.michel@bad-rodach.de kontaktieren.

 

 

 

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Waldbühne

Aufführung des Lustspiels

"Pension Schöller“

Telefon: 09564/800441 oder

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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Milow

Manchmal muss man im Leben loslassen, um die Dinge wieder in den Griff zu bekommen. Das galt auch für Milow. Der charismatische Singer/Songwriter aus Belgien landete ab 2006 einen Hit nach dem anderen, triumphierte in unzähligen Konzerten als grandioser Storyteller und Musiker. Keine Frage: Das erste Jahrzehnt im neuen Jahrtausend ist untrennbar mit der weichen, dennoch aber enorm eindringlichen Stimme von Jonathan Vandenbroeck, wie Milow bürgerlich heißt, verbunden. Und mit seinen Top-Hits wie „Ayo Technology“, „You Don’t Know“, „You And Me (In My Pocket)” oder „Little In The Middle“. Doch nun, rund um sein sechstes, im Mai erschienenes Album „Modern Heart“, war es Zeit für eine Neuorientierung. Mit der Hilfe von zwei begnadeten Musikern sowie einer ganzen Reihe an überraschenden Produzenten gelang es Milow, seine Klangästhetik weitgehend neu zu definieren und seine schillernden Kompositionen in einem überraschenden Klangbett aus Urban Soul und Tropical House neu zu positionieren.

Der belgische Singer-Songwriter Milow ist 2019 bei der VOX TV-Show "Sing meinen Song“ dabei. Vielleicht wird er auch seinen mit Matt Simons im Oktober 2018 veröffentlichten Song "Lay Your Worry Down“ im Gepäck haben?

SUPPORT: Chris Ayer

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

zur Veranstaltung

Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Tourist-Information Steinach

Jedes Jahr Ende Juli treffen sich Künstler im Steinacher Schlosshof, um im Rahmen eines Bildhauersymposiums Neues aus Holz und Stein zu schaffen. Eine Woche lang können Interessierte den Künstlern über die Schulter schauen und mit Ihnen fachsimpeln.

Das Steinacher Bildhauersymposium, 2006 vom ortsansässigen Holzbildhauer Volker Sesselmann aus der Taufe gehoben, erfuhr ein Jahr später durch die Unterstützung des Tourismus- und Gewerbevereins Steinach e.V. eine erweiterte Neuauflage und ist heute ein festes und beliebtes Event im Veranstaltungskalender der Region.

Eine Woche lang bietet Steinach dank zahlreicher Sponsoren und fleißiger Organisatoren ein attraktives Podium für sechs Bildhauer.

Die bereits entstandenen Kunstwerke der letzten Symposien sind im gesamten Stadtgebiet verteilt und können in öffentlichen Gebäuden oder an Plätzen bestaunt werden. Ein besonderer Hingucker ist die Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Krippenfiguren, gefertigt in den Jahren 2011 und 2012. Als Vorlage dienten die Figuren der Firma Marolin®, die seit über 100 Jahren Weihnachtskrippenfiguren nach alter Tradition aus Pappmache herstellt.

Zur Kunst gesellt sich traditionell ein kulturelles Rahmenprogramm, das vom Tourismus- und Gewerbeverein organisiert wird. Am Montag gibt es die offizielle Eröffnung, am Samstagabend steigt eine Party mit Livemusik und am Sonntag wird zur Verabschiedung der Bildhauer ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Kreativangeboten für die ganze Familie gestaltet. Unter dem Titel „Schlosshofserenade“ übernimmt der Musikverein Steinach e.V. einen Teil der musikalischen Unterhaltung an diesem Tag.

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Vogelschießen

Das Coburger Vogelschiessen ist das älteste und größte Coburger Volksfest, genannt "Vogelschießen".
Es beginnt traditionell am Freitag des letzten Juli-Wochenendes und dauert 10 Tage.

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Sonntag, 28 Juli 2019
Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Victoria und Albert, Inv.-Nr. F.3863/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Mit dem kleinen, in den Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuerwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Anlässlich der 200. Geburtstage von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und seiner Gattin Königin Victoria widmet sich die Ausstellung im Studio dem königlichen Paar. Das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg präsentiert Autographen und Graphiken aus dem eigenen Bestand, die einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen bieten.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Gästeinfo

Bei schlechtem Wetter auf

der Terrasse des ThermenRestaurants

 

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Familien im Museum/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Die Familienführungen sind speziell auf unsere kleinen Besucher und ihre erwachsenen Begleiter abgestimmt. Themen der Führung sind zum beispiel das Leben bei Hofe, der Gebrauch von Waffen und Rüstungen, die höfische Jagd oder das Turnier.

Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Für Kinder und Jugendliche (bis 18 J.) freier Eintritt, Erwachsene zahlen 3,00 Euro zzgl. Eintritt

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Nürnberger Versicherung - Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Bereits von weitem sichtbar, überragt die Veste Heldburg, eine Perle deutscher Burgenschönheit, das Heldburger Land von einem 403 m hohen Phonolitfelsen. Bei schönem Wetter werden Sie vom 45 m hohen Aussichtsturm mit einem Panoramablick bis zur Veste Coburg, dem Thüringer Wald, der Rhön, der fränkischen Jura, den Hassbergen und dem Frankenwald belohnt.

Seit 2016 ist die Veste Heldburg Sitz des Deutschen Burgenmuseums, was weltweit einzigartig ist. Es zeigt Geschichte und Kultur der Burgen in Europa mit über 350 Ausstellungsstücken, authentischen Räumlichkeiten, Modellen und Multimedia-Präsentationen. Größtes Exponat ist die Veste Heldburg selbst.

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Fütterung Wölfe

Wer frisst zuerst und wer zuletzt? Wie verhält sich ein Rudel?
Wir haben derzeit ein starkes und harmonisches Wolfsrudel europäischer, nicht handaufgezogener Wölfe. Diese Wolfsart ist diejenige, die sich in Deutschland nach und nach überall ansiedelt oder ansiedeln wird. Bei der Fütterung mit einem toten Tier erleben die Besucher in besonders anschaulicher Weise das Sozialverhalten eines Rudels. Die toten Tiere stammen überwiegend von Verkehrsunfällen.
Zwei Tierpfleger moderieren diese besondere Fütterung und stehen unseren Besuchern für Fragen und Antworten zur Verfügung. Auch erfahren Sie an diesem Tag vieles über die unterschiedlichen Aufzuchtmöglichkeiten in Tierparks und die Unterschiede zu Wölfen in freier Natur.
Diese Fütterung bieten wir in den Sommermonaten jeweils von Mai bis einschließlich September einmal im Monat an. Damit unsere Besucher ungehindert Sicht auf die Fütterung haben, sind nur an bestimmten Terminen Photographen mit ihren großen Objektiven zugelassen. Wir bitten alle Photographen dafür Verständnis zu haben und sich bitte an die Termine in unserem Veranstaltungskalender zu halten.

Die Fütterung Fischotter/Waschbär entfällt an diesen Sonntagen. 
Die Fütterung ist kostenlos und im Eintritt in den WildPark Schloss Tambach inkludiert.

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Drachenblut & Heldenmut/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Führungen durch die Ausstellung "Drachenblut & Heldenmut" (Laufzeit bis 22.09.2019)

Keine Anmeldung nötig. Treffpunkt an der Museumskasse der Veste Coburg.

Kosten: 4 € p.P. zzgl. Eintritt

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Das 150 ha große Naturschutzgebiet "Görsdorfer Heide" reicht von Eisfeld / Rottenbach bis Emstadt / Neukirchen und umfasst hier einen mehr als 8,5 km langen Abschnitt des Nationalen Naturmonuments "Grünes Band Thüringen". Auf bayerischer Seite schließt sich das FFH-Gebiet "Feuchtgebiete um Rottenbach" an.
Die "Görsdorfer Heide" ist insbesondere durch aus Besenheide bestehende Zwergstrauchheidenflächen mit Arten wie Heidelerche und Wendehals sowie Bärlapp charakterisiert. Im Rahmen des Naturschutzgroßprojekts "Grünes Band Rodachtal - Lange Berge - Steinachtal" konnten hier im Winterhalbjahr 2017 / 2018 großflächige Entbuschungsmaßnahmen durchgeführt werden, um verbuschte Zwergstrauchheideflächen wiederherzustellen. Die "Feuchtgebiete um Rottenbach" zeichnen sich durch anmoorige Teiche aus, die z.B. von verschiedenen Moorlibellenarten besiedelt werden.
Auf der Wanderung erkunden wir die Heideflächen, Wälder und Feuchtgebiete beiderseits der Grenze. Dabei werden typische Tier- und Pflanzenarten vorgestellt und die Biotopmanagementmaßnahmen des Naturschutzgroßprojekts erläutert.
Bitte festes Schuhwerk nicht vergessen.

Anmeldung bis zum 25.07.2019 bein BUND Naturschutz Kreisgruppe Coburg

Leitung: Stefan Beyer (Dipl. Biologe)

Treffpunkt: ehemalige Grenzmauer bei Görsdorf

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ThermeNatur

Großes Sommerfest in der ThermeNatur
Freuen Sie sich auf einen fröhlichen Nachmittag
mit vielen Programm-Highlights im Innen- u. Außenbereich

Livemusik mit den Singenden Bademeistern, Kinderhüpfburg, Schminkspaß und vieles mehr

Den Eintritt einschließlich aller Attraktionen gibt es zum günstigen Special-Preis der Aktion
„Sommer-Hit“ (Tageskarte Badelandschaft nur 10,90 € anstelle 13 €). Kinder zahlen einen Festpreis in Höhe von 8 € unabhängig von der Aufenthaltsdauer.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Rudi Giovannini

"Rudi Giovannini" der Caruso der Berge u. Grand Prix Sieger

Eintritt: 20,00 €

Tel. 09564 - 800441

per E-Mail: bestellung@waldbuehne-heldritt.de

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Vanessa Mai

Ein Album mit dem eingängigen Titel „SCHLAGER“ – und einem Cover, das ein grelles Tattoo auf der Unterlippe von VANESSA MAI zeigt. Wort und Bild dokumentieren auf einen Blick symbolisch den Grenzgang der Künstlerin, die sich seit ihrem Karrierestart als Solosängerin dagegen gewehrt hat, in einer vorgegebenen musikalischen Schublade zu stecken und damit vermeintlich nur einen engen kreativen Raum zur Verfügung zu haben. Schranken und Zäune, das ist nichts für die im Sternzeichen des Stiers geborene VANESSA MAI. Die Balken werden einfach weggeräumt, die Zäune durchgeschnitten, die Schubladen gesprengt. Das ist keine Absage an das Genre, das der 26-jährigen ohnehin seit ihrer Kindheit ganz nahe ist, es ist vielmehr eine bewusste Öffnung zur musikalischen Symbiose. „Nirgendwo anders“, sagt VANESSA MAI, „gibt es in den Köpfen so tiefe Gräben zwischen den Musikrichtungen, wie in Deutschland. Das gefällt mir nicht. Ich möchte nicht auf eines verzichten müssen, um etwas anderes zu probieren.“ Also präsentiert VANESSA MAI mit ihrer neuen Doppel-CD ein Album, das mit Sicherheit für Diskussionsstoff sorgt. Tiefe Gefühle und rotzfreche Ablehnung, der One Night Stand, der die Longlife-Liebe wird („Ich wollt dich nur für eine Nacht“), UpTempos, tanzbar („Wiedersehen“) und Electric Beats („Verdammter Engel“). Ein prallvolles, glitzerndes Schaufenster zeitgemäßen Sounds mit 12 Tracks – gekrönt von der unverwechselbaren Stimme von VANESSA MAI.

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

zur Veranstaltung

Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

zur Veranstaltung

In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

zur Veranstaltung
Tourist-Information Steinach

Jedes Jahr Ende Juli treffen sich Künstler im Steinacher Schlosshof, um im Rahmen eines Bildhauersymposiums Neues aus Holz und Stein zu schaffen. Eine Woche lang können Interessierte den Künstlern über die Schulter schauen und mit Ihnen fachsimpeln.

Das Steinacher Bildhauersymposium, 2006 vom ortsansässigen Holzbildhauer Volker Sesselmann aus der Taufe gehoben, erfuhr ein Jahr später durch die Unterstützung des Tourismus- und Gewerbevereins Steinach e.V. eine erweiterte Neuauflage und ist heute ein festes und beliebtes Event im Veranstaltungskalender der Region.

Eine Woche lang bietet Steinach dank zahlreicher Sponsoren und fleißiger Organisatoren ein attraktives Podium für sechs Bildhauer.

Die bereits entstandenen Kunstwerke der letzten Symposien sind im gesamten Stadtgebiet verteilt und können in öffentlichen Gebäuden oder an Plätzen bestaunt werden. Ein besonderer Hingucker ist die Weihnachtskrippe mit lebensgroßen Krippenfiguren, gefertigt in den Jahren 2011 und 2012. Als Vorlage dienten die Figuren der Firma Marolin®, die seit über 100 Jahren Weihnachtskrippenfiguren nach alter Tradition aus Pappmache herstellt.

Zur Kunst gesellt sich traditionell ein kulturelles Rahmenprogramm, das vom Tourismus- und Gewerbeverein organisiert wird. Am Montag gibt es die offizielle Eröffnung, am Samstagabend steigt eine Party mit Livemusik und am Sonntag wird zur Verabschiedung der Bildhauer ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Kreativangeboten für die ganze Familie gestaltet. Unter dem Titel „Schlosshofserenade“ übernimmt der Musikverein Steinach e.V. einen Teil der musikalischen Unterhaltung an diesem Tag.

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Vogelschießen

Das Coburger Vogelschiessen ist das älteste und größte Coburger Volksfest, genannt "Vogelschießen".
Es beginnt traditionell am Freitag des letzten Juli-Wochenendes und dauert 10 Tage.

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Montag, 29 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Victoria und Albert, Inv.-Nr. F.3863/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Mit dem kleinen, in den Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuerwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Anlässlich der 200. Geburtstage von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und seiner Gattin Königin Victoria widmet sich die Ausstellung im Studio dem königlichen Paar. Das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg präsentiert Autographen und Graphiken aus dem eigenen Bestand, die einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen bieten.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Ein Labyrinth im Hofgarten

Das Labyrinth – ein uraltes Symbol für den Weg des Lebens.

Der scheinbare Umweg führt in die Mitte – und wieder heraus.

Unser Rasen-Labyrinth folgt dem Vorbild aus Kreta.
Das Labyrinth spiegelt die ehrenamtliche Arbeit der Hospizbegleiter*innen. Sie begleiten Sterbende bis zum Ende ihres Lebensweges. Deren Angehörige erfahren Trost in der Trauer und Begleitung auf dem Weg in ein neues Leben.

Das Rasenlabyrinth im Hofgarten ist ein Geschenk des Hospizvereins Coburg e.V. an die Bürger und Gäste der Stadt Coburg. Es wurde verwirklicht mit Hilfe des Grünflächenamtes der Stadt Coburg und durch die großzügige Unterstützung engagierter Sponsoren.

 

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Vogelschießen

Das Coburger Vogelschiessen ist das älteste und größte Coburger Volksfest, genannt "Vogelschießen".
Es beginnt traditionell am Freitag des letzten Juli-Wochenendes und dauert 10 Tage.

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Dienstag, 30 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Victoria und Albert, Inv.-Nr. F.3863/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Mit dem kleinen, in den Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuerwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Anlässlich der 200. Geburtstage von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und seiner Gattin Königin Victoria widmet sich die Ausstellung im Studio dem königlichen Paar. Das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg präsentiert Autographen und Graphiken aus dem eigenen Bestand, die einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen bieten.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Coburger Puppenmuseum

Das Coburger Puppenmuseum kann an jedem 30. Kalendertag kostenlos besucht werden. Ermöglicht wird diese Aktion durch die großzügige Unterstützung der Sparkasse Coburg-Lichtenfels. Getreu dem Motto "Gut für die Region" werden sowohl Coburger Bürger/innen als auch Gäste aus nah und fern zu einem Rundgang eingeladen. 

Eröffnet wurde das Coburger Puppenmuseum am 14. Juli 1987 als Privatmuseum von Carin und Dr. Hans Lossnitzer. Nach der Übernahme durch die Stadt Coburg am 1. Mai 2007, einem Brand im Jahr 2012 und der anschließenden Renovierung und Neugestaltung präsentiert es sich heute als lebendiges Haus, das erwachsenen Sammlern genauso Freude bereitet wie den kleinsten Besuchern und allen, die im Herzen Kind geblieben sind.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Katja Funier

Stadtführung durch das historische Rodach

Gäste und Bürger von Bad Rodach sind herzlich eingeladen.

Treffpunkt: Marktbrunnen – kostenfrei

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© peych_p - stock.adobe.com

Ein Güterzug rollt durch eine weite Graslandschaft, die sich vor den kaukasischen Bergen entlangzieht. Am Steuer: Nurlan (Miki Manojlovic), der Lokführer. Tagein, tagaus lenkt er seinen Zug durch einen dicht besiedelten Vorort Bakus, in dem die Schienen so dicht an die Häuser grenzen, dass Nurlan quasi durch die Vorzimmer und Gärten der Bewohner fährt.

Auf seinem täglichen Weg passiert er teetrinkende Männer ebenso wie Frauen, die ihre Wäsche in den sanften Wind hängen. Sobald sich der Zug nähert, bläst der kleine Waisenjunge Aziz in eine Pfeife und die Bewohner des Vorortes bringen sich und ihre Habseligkeiten schnell in Sicherheit. Doch das gelingt nicht immer.

Nurlan hat schon so einiges von seiner Lokomotive gepflückt: Hühnerfedern, Spielzeugbälle oder auch Bettbezüge. Am letzten Arbeitstag vor der Pensionierung verheddert sich ein besonderes Abschiedsgeschenk an Nurlans Lok: ein traumhaft schöner, blauer Spitzen-BH.

Nurlan nimmt ihn nach seiner Schicht kurzerhand mit in sein Heimatdorf in den Bergen. Seine Neugier ist geweckt: Wem nur mag das kleine Stück Stoff gehören? Getrieben von Einsamkeit beschließt Nurlan, die Suche nach der Besitzerin des Büstenhalters aufzunehmen ...

 

 

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Vogelschießen

Das Coburger Vogelschiessen ist das älteste und größte Coburger Volksfest, genannt "Vogelschießen".
Es beginnt traditionell am Freitag des letzten Juli-Wochenendes und dauert 10 Tage.

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Mittwoch, 31 Juli 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

zur Veranstaltung
Victoria und Albert, Inv.-Nr. F.3863/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Mit dem kleinen, in den Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuerwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Anlässlich der 200. Geburtstage von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und seiner Gattin Königin Victoria widmet sich die Ausstellung im Studio dem königlichen Paar. Das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg präsentiert Autographen und Graphiken aus dem eigenen Bestand, die einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen bieten.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Coburger Puppenmuseum

Wer weiß, wie prickeln geht? Bei dieser neuen/ alten Technik könnt ihr Bildern mit Hilfe von Nadeln gestalten. Wir basteln aus vier Prickel-Bildern ein stimmungsvolles Sommerlicht für lange Abende im Freien.

Für Kinder ab 6 Jahren.

Bitte anmelden unter Tel. 09561/ 89-1480 oder per E-Mail: puppenmuseum@coburg.de

Anmeldeschluss: Mo, 29.07.2019

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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© peych_p - stock.adobe.com

Ein Güterzug rollt durch eine weite Graslandschaft, die sich vor den kaukasischen Bergen entlangzieht. Am Steuer: Nurlan (Miki Manojlovic), der Lokführer. Tagein, tagaus lenkt er seinen Zug durch einen dicht besiedelten Vorort Bakus, in dem die Schienen so dicht an die Häuser grenzen, dass Nurlan quasi durch die Vorzimmer und Gärten der Bewohner fährt.

Auf seinem täglichen Weg passiert er teetrinkende Männer ebenso wie Frauen, die ihre Wäsche in den sanften Wind hängen. Sobald sich der Zug nähert, bläst der kleine Waisenjunge Aziz in eine Pfeife und die Bewohner des Vorortes bringen sich und ihre Habseligkeiten schnell in Sicherheit. Doch das gelingt nicht immer.

Nurlan hat schon so einiges von seiner Lokomotive gepflückt: Hühnerfedern, Spielzeugbälle oder auch Bettbezüge. Am letzten Arbeitstag vor der Pensionierung verheddert sich ein besonderes Abschiedsgeschenk an Nurlans Lok: ein traumhaft schöner, blauer Spitzen-BH.

Nurlan nimmt ihn nach seiner Schicht kurzerhand mit in sein Heimatdorf in den Bergen. Seine Neugier ist geweckt: Wem nur mag das kleine Stück Stoff gehören? Getrieben von Einsamkeit beschließt Nurlan, die Suche nach der Besitzerin des Büstenhalters aufzunehmen ...

 

 

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Vogelschießen

Das Coburger Vogelschiessen ist das älteste und größte Coburger Volksfest, genannt "Vogelschießen".
Es beginnt traditionell am Freitag des letzten Juli-Wochenendes und dauert 10 Tage.

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Donnerstag, 01 August 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Victoria und Albert, Inv.-Nr. F.3863/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Mit dem kleinen, in den Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuerwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Anlässlich der 200. Geburtstage von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und seiner Gattin Königin Victoria widmet sich die Ausstellung im Studio dem königlichen Paar. Das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg präsentiert Autographen und Graphiken aus dem eigenen Bestand, die einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen bieten.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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ThermeNatur

Technikführung in der ThermeNatur
Blicken Sie im Rahmen einer öffentlichen Technikführung
hinter die Kulissen der ThermeNatur
(Teilnahme kostenfrei I keine Anmeldung erforderlich)

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Nachtwächter

Nachtwächterauftritt

19:30 Uhr                

Turmführung – Treffpunkt Schlossplatz

20:00 Uhr                             

Nachtwächterauftritt am Pulverturm

 mit musikalischer Unterhaltung durch die

"Wirtshausmusikanten"

 

                                              

 

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Matthias Reim

Die letzten heißen Sommertage sind gezählt und Matthias Reim kann voller Stolz auf eine grandiose Open Air Saison 2018 zurückblicken! Mittlerweile schon legendär und nicht mehr aus seinem Open Air Kalender wegzudenken: Dresden – Junge Garde. Zu Tausenden strömten auch dieses Jahr Fans aus ganz Deutschland, um bei diesem Sommer-Highlight dabei zu sein und zusammen mit Matthias und seiner überragenden Band zu feiern, zwei Stunden Schlager-Deutschrock vom Feinsten. Lieder, die unter die Haut gehen und zutiefst berühren, klare Botschaften und Zugeständnisse von Matthias Reim selbst, die man in einem treffenderen Titel „Verdammt noch mal gelebt“ nicht besser formulieren könnte, bis hin zu den heiß geliebten Klassikern, wie „Ich hab‘ mich so auf dich gefreut“ – Matthias Reim liefert ein großartiges Repertoire, das keine Wünsche offen lässt und am Ende eines solchen Konzertabends ist es nicht verwunderlich, dass die Menge tanzt und tobt und diesen Musiker aus Leidenschaft umjubelt. Und was wäre das Überwintern bis zum nächsten Sommer ohne die Vorfreude auf die neue Open Air Tournee 2019, wenn es für Matthias Reim, seine Band und alle Fans wieder heißt: „Lasst uns wieder zusammen die große musikalische Reim-Party feiern!

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Vogelschießen

Das Coburger Vogelschiessen ist das älteste und größte Coburger Volksfest, genannt "Vogelschießen".
Es beginnt traditionell am Freitag des letzten Juli-Wochenendes und dauert 10 Tage.

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Freitag, 02 August 2019
Durch Tulpen tanzen

Carola Rückert lebt und arbeitet in Rödental. Während sie in den Sommermonaten ihren Kunstgarten pflegt, nutzt sie in den Wintermonaten jede freie Minute in ihrem Nähstudio. Textile Bildobjekte sind ihre große Leidenschaft. Die Lust am Experimentieren mit Farben und Strukturen spiegelt sich in ihren Collagen und Art-Quilts. Ihre Farbpalette sind Stoffe, ihre Zeichenstifte Nadel, Faden und Nähmaschine. Grundlage bilden meist Baumwoll- und Seidenstoffe, die zunächst von Hand gefärbt werden. Dadurch entstehen Schattierungen und Unregelmäßigkeiten, die den Stoffen große Lebendigkeit verleihen.

Mit traditionellem Patchwork hat Carola Rückert 1998 begonnen und ihre Kenntnisse in Seminaren und Kursen bei namhaften Quilt- und Textilkünstlerinnen stetig erweitert. Eine dreijährige Weiterbildung zur Kursleiterin für künstlerische Textilgestaltung an der Kunstschule in Meiningen legte das handwerkliche Fundament für ihre kreative Arbeit. Ihre Arbeiten waren wiederholt im Coburger Kunstverein zu sehen sowie in Gruppen- und Einzelausstellungen in Bamberg, Coburg, Meiningen und Rödental.

"Schon als Kind war ich von schönen Stoffen und Garnen angetan, von der Sinnlichkeit, die Auge, Herz und Hand anspricht. Ich liebe Experimente mit Oberflächengestaltungen, die einem Werk nicht nur optischen, sondern auch einen haptischen, oft reliefartigen Ausdruck verleihen können. Dafür hat sich der Begriff "Mixed Media" eingebürgert. Besonders haben es mir Strukturen und Texturen angetan, die sich in der Natur finden. Meine Quilts sollen mein Staunen und meine Freude an der Natur spiegeln. Ich arbeite gerne nach einem Thema, welches ich von verschiedenen Seiten aus betrachte. In letzter Zeit gestalte ich gerne Collagen. Der Gestaltungsprozess ist konzentrierte Arbeit und Freude zugleich. Farben und Formen verbinden sich und bilden Beziehungen. Ganz im Sinne von Paul Klee, wonach Kunst das sichtbar machen soll, was sonst unsichtbar ist." (Carola Rückert)

Die Ausstellung kann bis 31. August 2019 zu den Bürozeiten des Hospizvereins Montag bis Freitag von 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Victoria und Albert, Inv.-Nr. F.3863/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Mit dem kleinen, in den Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuerwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Anlässlich der 200. Geburtstage von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und seiner Gattin Königin Victoria widmet sich die Ausstellung im Studio dem königlichen Paar. Das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg präsentiert Autographen und Graphiken aus dem eigenen Bestand, die einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen bieten.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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ThermeNatur

Es erwarten Sie Luftmatratzen,
entspannte Musik und
unser 2für1-CocktailSpecial

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Gemeinde Straufhain

Diese Liebesgeschichte im Berlin vor dem Mauerbau ist ein Film der DEFA nach dem gleichnamigen Roman von Christa Wolf. Regie führte Konrad Wolf. Der Film zählt bis heute zu den wichtigsten filmischen Auseinandersetzungen mit der deutschdeutschen Teilung.
In den Hauptrollen sehen sie Renate Blume und Eberhard Esche
Laufzeit: 109 Minuten s/w
DEFA–Studio für Spielfilme 1964

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All you can read

Wichtig: Wir beginnen pünktlich 19.30 Uhr und enden um 24.00 Uhr!

Eintritt: 5 Euro - nur Vorverkauf

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Radio Doria

Im kommenden Sommer senden Radio Doria auch unter freiem Himmel: Jan Josef Liefers & Band spielen im Rahmen ihrer Sommerkonzerte 2019 etliche Open-Air-Shows in ganz Deutschland. Anknüpfend an ihre erfolgreichen Konzertreisen im Frühjahr und Herbst 2018 zum aktuellen Album 2 Seiten, setzen Jan Josef Liefers und seine Band Radio Doria im Sommer 2019 mit erweitertem Programm noch einen drauf und präsentieren ihre gefeierte Live-Show größtenteils unter freiem Himmel. Für die Sommerkonzerte 2019, insgesamt mehr als zwei Dutzend Auftritte von Juni bis September, werden Radio Doria eine ganze Reihe von spektakulären Venues ansteuern: Von Waldbühne bis Schloss, von Burg über Amphitheater bis zu Orangerie ist alles dabei. Im Rahmen der anstehenden Sommerkonzerte können sich die Fans nicht nur auf alle Highlights des aktuellen Albums 2 Seiten freuen – denn exklusiv werden Radio Doria zudem einen Song der fiktionalen Band Bochums Steine aus dem Herbst-Kinohighlight So viel Zeit mit Jan Josef Liefers in der Hauptrolle im Gepäck haben: Im Film spielt der Schauspieler Liefers einen Band-Leader, der zuletzt sehr viel weniger erfolgreich war als der Musiker Liefers mit seiner Band Radio Doria, sich dann aber im Film umso fulminanter mit dem Titelsong So viel Zeit zurückmeldet. Wenn Radio Doria im Sommer 2019 den Song So viel Zeit auch erstmals live präsentieren, schließt sich der Kreis zwischen den verschiedenen Berufungen und Leidenschaften von Jan Josef Liefers.

SUPPORT: Herbstbrüder

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Vogelschießen

Das Coburger Vogelschiessen ist das älteste und größte Coburger Volksfest, genannt "Vogelschießen".
Es beginnt traditionell am Freitag des letzten Juli-Wochenendes und dauert 10 Tage.

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Samstag, 03 August 2019
Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Victoria und Albert, Inv.-Nr. F.3863/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Mit dem kleinen, in den Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuerwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Anlässlich der 200. Geburtstage von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und seiner Gattin Königin Victoria widmet sich die Ausstellung im Studio dem königlichen Paar. Das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg präsentiert Autographen und Graphiken aus dem eigenen Bestand, die einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen bieten.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Foto: Marcus Goldbach

jeweils samstags um 11 Uhr laden Musikerinnen und Musiker aus ganz Süddeutschland ein, für eine halbe Stunde der Hektik des Alltags zu entfliehen und die Seele baumeln zu lassen

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Familien im Museum/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Die Familienführungen sind speziell auf unsere kleinen Besucher und ihre erwachsenen Begleiter abgestimmt. Themen der Führung sind zum beispiel das Leben bei Hofe, der Gebrauch von Waffen und Rüstungen, die höfische Jagd oder das Turnier.

Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Für Kinder und Jugendliche (bis 18 J.) freier Eintritt, Erwachsene zahlen 3,00 Euro zzgl. Eintritt

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Henning Rosenbusch

 "Musik am Markt"

mit der Band "FALTNROCK" von 18 - 22 Uhr

auf dem Marktplatz

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Hans Söllner

Seit 20 Jahren ist er nun unterwegs, der Mann aus Bad Reichenhall und irgendwo zwischen Bob Dylan, Johnny Cash und einem bayerischen Wilderer treibt Söllner sein Wesen – singt in der Songwriter-Tradition amerikanischer Direktheit, mit großem musikalischem Instinkt und so, als seien freiheitssuchende Pioniere in die Alpen zurückgekehrt. Söllners Blick aufs Leben ist unbestechlich, sein Bild von der Welt in der er leben will, ist ein Gerechtes und seine Wut auf die, die diese Welt und ihre Lebewesen zerstören wollen, kommt mit Urgewalt. „Wir haben vergessen, dass wir die einzige Spezies sind, die sich dazu entscheiden kann, etwas zu verändern. Wir können das Elend beenden, bevor das Elend uns beendet. Ich versuche an das Gute zu glauben, auch wenn mir das nicht immer gelingt und ich immer wieder in meinen Liedern unsere Verlogenheit zeige“, sagt Söllner. Trotzdem oder gerade deshalb ist die Hoffnung immer die größte Kraft in seinen Liedern, ist Zärtlichkeit und Liebe immer stärker als die Wut oder die Verzweiflung. Aber wehe denen, die den Begriff von Freiheit missbrauchen, oder Söllners ureigenste Freiheit beschneiden wollen, seine Direktheit und Grobheit kann gnadenlos sein und seine Zielgenauigkeit bei der Ortung falscher Töne ist legendär. Also haltet Euch fest, Ihr Feingeister und Konflikt-Vermeider, hier geht’s zur Sache. In seiner Sprache, die nicht nur ein bisschen Bayern spielen will, lebt Söllner in dem was und wie er es sagt, mit aller Kraft und unglaublichem Nachdruck.

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

zur Veranstaltung

Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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Copyright: Landesbibliothek Coburg

Albert und Victoria liebten sich und – Bücher. Und weil ihre liebsten Verwandten in Coburg lebten, zeugen die ehemaligen herzoglichen Büchersammlungen von diesen Lieben und Vorlieben. Die Landesbibliothek Coburg veranschaulicht Persönlichkeitsfacetten des ersten royalen britischen Traumpaares aus der Perspektive seiner Leidenschaft für Bücher. Im Mittelpunkt steht ein kleines Juwel, die einzigartige Hauschronik von Schwägerin Herzogin Alexandrine. Von den Masern im Buckingham Palast bis zur feierlichen Eröffnung des Albert-Denkmals auf dem Coburger Marktplatz gewährt sie persönliche Einblicke in die privaten wie die nach außen gezeigten Familienbande.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten zugänglich:
Mo - Do: 10 - 17 Uhr
Fr + Sa: 10 - 13 Uhr
Während der Schulferien: Mo - Fr: 10 - 13 Uhr
An gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Sonderführungen, auch zu anderen Zeiten, sind nach Anfrage möglich. Anfragen an: geschaeftsstelle@landesbibliothek-coburg.de.

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Vogelschießen

Das Coburger Vogelschiessen ist das älteste und größte Coburger Volksfest, genannt "Vogelschießen".
Es beginnt traditionell am Freitag des letzten Juli-Wochenendes und dauert 10 Tage.

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TSV Heldritt

Fußball – Handball – Volleyball – Boccia

Samstagabend DJ Party auf dem Sportgelände

Ort: Heinz-Morgenroth-Sportgelände, Heldritt

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Sonntag, 04 August 2019
WildPark Schloss Tambach

Die Natur erwacht und es herrscht eine ruhige und bezaubernde Stimmung. Mit einem Führer erkunden Sie die Tier- und Pflanzenwelt und erleben hautnah das Aufwachen der Tiere. Viele unserer Tiere sind am Morgen aktiv. Eine faszinierende und besondere Atmosphäre.

Dauer: ca. 3 Std., Gruppenbegrenzung

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Depot-Ausstellung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Das Europäische Museum für Modernes Glas hat eine Sammlung von über 1.000 Glasobjekten, von denen nur ein Teil in der Dauerausstellung ausgestellt werden kann. Die Sonderausstellung bietet erstmals die Gelegenheit, bislang nur sehr selten gezeigte oder noch nie ausgestellte Werke zu sehen.

Öffnungszeit: täglich 9.30 bis 13 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr.

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Der heilige Georg im Kampf mit dem Drachent/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Heute sind die Drachen meist niedlich geworden. Sie heißen Ohnezahn, Kokosnuss und Grisu und können keinem Kind ein Haar krümmen. Ganz anders ihre Ahnen, die ausnahmslos schrecklich waren und das Böse schlechthin verkörperten. Nur wenige Menschen waren mutig genug, sich ihnen entgegen zu stellen und sie zu bezwingen. Zu ihnen gehörten der antike Halbgott Herkules, der Erzengel Michael, die Heilige Margareta und der Drachentöter Siegfried. Diesen Heiligen und Helden ist die Ausstellung gewidmet. Präsentiert werden bedeutende Kunstwerke der Graphik, der Malerei, der Skulptur und des Kunsthandwerks aus der Zeit vom 15. Jahrhundert bis heute.

Mit Begleitprogramm. Es erscheint ein Katalog.

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Victoria und Albert, Inv.-Nr. F.3863/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Mit dem kleinen, in den Rundgang der Veste integrierten STUDIO ermöglichen die Kunstsammlungen facettenreiche Einblicke in die Museumsarbeit. Vorgestellt werden in wechselnden Präsentationen einzelne Objekte, kleine Sammlungsbereiche, Neuerwerbungen oder auch Restaurierungsprojekte.

Anlässlich der 200. Geburtstage von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha und seiner Gattin Königin Victoria widmet sich die Ausstellung im Studio dem königlichen Paar. Das Kupferstichkabinett der Kunstsammlungen der Veste Coburg präsentiert Autographen und Graphiken aus dem eigenen Bestand, die einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen bieten.

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Gemeinde Straufhain

Unsere aktuelle Sonderausstellung zeigt den Weg vom Beginn der Elektrifizierung bis in die dreißiger Jahre.

Die Elektrizität hat auch im Rodachtal Einzug gehalten.Das Leben verändert sich grundlegend.

„Die Gemeinden sind also Erbauer, Unternehmer und Erhalter“, sagt Rodachs Bürgermeister Langner anlässlich einer Versammlung aller an einer Stromversorgung interessierten Gemeinden der Region im Jahr 1909.

Interessante Ausstellungsstücke vom Motorwagen über Glühbirnen aller Generationen bis hin zu den ersten elektrischen Haushaltshelfern, wie Waschmaschinen und Bügeleisen sind zu besichtigen.

Auch die Dauerausstellung zur Geschichte des Rodachtals im letzten Jahrhundert kann besichtigt werden.

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Stadt Heldburg

In diesem Jahr verwandelt sie die Veste in einen Schauplatz an dem Geschichte und Moderne aufeinandertreffen. Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“ fällt ein neues Licht auf die vergangene Pracht, während mit den Werken zeitgenössischer Künstler für wenige Wochen neuer Prunk in die historischen Räume einzieht.

Weithin sichtbar thront die Veste Heldburg über dem malerischen Heldburger Land im südlichsten Teil Thüringens. Die Entstehung der sogenannten „Fränkische Leuchte“ auf dem 405 m hohen Vulkansteinkegel geht auf das 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Sie wurde als Amtssitz gegründet und fiel 1347 von den Grafen von Henneberg an die Wettiner, in deren Besitz sie bis 1945 verblieb. Heute erfüllt das Deutsche Burgenmuseum das ehrwürdige Gemäuer mit Leben.

Obgleich oder auch vielleicht gerade, weil der Burg über die Jahrhunderte zahlreiche bauliche Veränderungen und Umformungen widerfuhren, zeugen bis heute zahlreiche Relikte von dem vergangenen Prunk der weitläufigen Burganlage. Dabei sticht vor allem der Französische Bau hervor, der ab 1560 unter Herzog Johann Friedrich II. von Sachsen errichtet wurde.

Die Hoffassade des Renaissancebaus wird neben dem großen Wendelstein von zwei Standerker dominiert, die einst von Hermen und Karyatiden getragen wurden. Letztere haben heute ihren Platz in den Museumsräumen gefunden. Die dünnen Sandsteinplatten, die die Erker einkleiden, formen ein reformistisches Bildprogramm, dessen politische Bedeutung sich insbesondere auf Brüstungshöhe des Hauptgeschosses erschließt. Der östliche Erker bildet acht Tugendallegorien ab, die im 16. Jahrhundert sinnbildlich für ein ideales, gutes Herrschertum stehen. Auf dem westlichen Erker sind acht Personen dargestellt, die sich laut Forschung aus Mitgliedern des sächsisch-ernestinischen Herrschaftshauses und drei Verbündeten zusammensetzen. Mit diesem Bildprogramm untermauerte Johann Friedrich II. plastisch seinen Herrschaftsanspruch.

Der verheerende Brand 1982, in dessen Folge beinahe die ganze historische Innenausstattung verloren ging, hat dem Französischen Bau große Schäden zugefügt. Einige Jahre lag er als Ruine brach, bis es Dank der thüringisch-bayerischen Kooperation 1990 zum Wiederaufbau kam. Dabei ist die Initiative des im selben Jahr gegründeten Fördervereins Veste Heldburg e. V. nicht zu unterschätzen, der sich bis heute maßgeblich für den Erhalt der Burganlage einsetzt. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, in deren Besitz die Burg überging, führte vier Jahre später die Sanierungsmaßnahmen fort.

Die ursprüngliche Raumdisposition der herzoglichen Wohn- und Repräsentationsräume im Inneren blieb trotz aller Widrigkeiten im Wesentlichen erhalten. Durch einen behutsamen Wiederaufbau des Französischen Baus und durch große Rücksichtnahme auf die noch erhaltene Bausubstanz sowie Ausstattungselemente lässt sich die einstige Modernität und der Komfort erahnen, den der Gebäudekomplex seinen Bewohnern geboten hat. Die hierarchisierende Gestaltung, durch die sich die Geschosse unterscheiden, lässt sich heute noch an den Sandsteinportalen ablesen: Im Hauptgeschoss formen gefasste Rundbogen mit Dreiecksgiebeln und vereinzelt erhaltenen Medaillonbüsten in den Zwickeln die Portale und werten die ehemaligen herzoglichen Wohnräume auf, die teilweise mit  steinernen Kaminen ausgestattet sind. In den anderen Geschossen wurde auf Zierwerk wie Dreiecksgiebel und Medaillons verzichtet und die Formensprache auf Rundbogen oder rechteckige Türöffnungen reduziert.

Vor dieser Kulisse entfaltet sich ab dem 19. Mai 2019 die Ausstellung „Prunk und Pracht – Thüringer Schlösser und zeitgenössische Kunst im Dialog“. Dass die Kunstwerke mit dem Bau in Dialog treten, ist im Fall der Heldburg wörtlich zu nehmen, da die Arbeiten der Künstler nicht nur die Pracht des Bauwerks reflektieren. Vielmehr greifen die Werke auch die Themen auf, die in den Daueraustellungsräumen des Deutschen Burgenmuseums präsent sind. Dabei treffen Zufall und Kalkül zusammen. Denn manches Mal ergänzen die Werke die Museumsausstellung, ein anderes Mal stören sie sie wie man beispielsweise an den Arbeiten von Rolf Lindner und Wolfgang Schwarzentrub sehen kann.

Die große Tafelrunde des Museums wird auf diese Weise für wenige Wochen durch den König Artus-Zyklus bereichert. Während der große Tisch, der nach dem Vorbild dessen in Winchester Castle gefertigt wurde, große und kleine Besucher zum Verweilen einlädt, erzählen die großen Bildtafeln von Wolfgang Schwarzentrub die Geschichte von König Artus.

Im Festsaal der Burg, in dem eine große Tafel Lust auf herrschaftliche Gaumenschmäuse macht, stellt die Installation „Wasser und Brot“ von Rolf Linder hingegen einen Kontrast dar. Einerseits lässt sie die dargestellten Tafelspeisen noch üppiger erscheinen, andererseits hinterfragt die Arbeit auch kritisch das Dargestellte, denn weder damals noch heute konnte sich jedermann solch reicher Speisen erfreuen.

Der Termin für die Vernissage am 19. Mai 2019, dem internationalen Museumstag, ist bewusst gewählt. Der Tag steht dieses Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendiger Traditionen“: Mit der Ausstellung „Prunk und Pracht“ wird die Gegenwart reflektiert und das Kommende angepriesen. Durch den Einzug des Deutschen Burgenmuseums im September 2016 in die Veste Heldburg wird jeden Tag auf der Burg Geschichte erlebbar. Zudem hat sich durch den Einzug des Museums auch der Wunsch des letzten Herzogs, der die Heldburg bewohnte, erfüllt. Georg II. von Sachsen-Meiningen hatte sich eine museale Nutzung für sein Heim gewünscht. Somit verbindet die Ausstellung an diesem Ort Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Die Ausstellungseröffnung, findet am Sonntag, den 19. Mai 2019, um 11 Uhr am Internationalen Museumstag statt.

Danach ist die Ausstellung, die in Kooperation mit der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten und dem Verband bildender Künstler Thüringen e. V. entstanden ist, vom 19. Mai bis zum 18. August 2019 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr im Deutschen Burgenmuseums zu sehen.

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Sommerakademie Leitmotiv 2019, vhs-Coburg

Zum 20-jährigen Jubiläum der Sommerakademie in Coburg bieten wir 20 Workshops in den Bereichen Zeichnen, Malen und Drucken, Fotogtafie, Holz- und Metallskulptur, Filzkunst, Mosaik, Keramik, Patchwork und Glaskunst an. Die Kurse konzen­trieren sich auf zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage, an denen engagierte Künstler mit kleinen Gruppen von Teilnehmern in ihrem Atelier oder an anderen ausgesuchten Orten mit viel Atmosphäre intensiv arbeiten. Finden Sie den Kurs, der zu Ihnen passt!

Im darauffolgenden Jahr haben Teilnehmer und Dozenten die Möglichkeit, ihre Werke in einer Ausstellung im Kunstverein Coburg zu präsentieren. Am Ende dieser Ausstellung wird der Kulturförder­preis der VR-Bank verliehen.

Halber Preis für junge Talente! Weitere Info finden Sie auf der Seite der VR-Bank Coburg.

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Museum der Deutschen Spielzeugindustrie Neustadt

Am 07. Juli findet in Neustadt bei Coburg der "Tag der Franken" statt. Zu diesem Anlass steuert das Museum diese Ausstellung bei. Fränkische Trachten aus unserer einzigartigen Trachtenpuppen-Sammlung ab 1930 werden "große" Trachten gegenüber gestellt.

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Gästeinfo

Kurkonzert im Kleinen Kurpark
mit den “Straufhain Musikanten"
unter dem Sonnensegel
Teilnahme ist kostenfrei!

Bei schlechtem Wetter auf

der Terrasse des ThermenRestaurants

 

 

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Innenstadt/Stadt Coburg

Der Rundgang durch die Altstadt dauert ca. 1,5 Stunden und kostet 6,00 € pro Person.

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Städtische Sammlungen Coburg

Die Ausstellung zeigt an einigen Beispielen, wie Queen Victoria und Prinz Albert als Kulturvermittler zwischen England und Deutschland wirkten: So soll Prinz Albert den Weihnachtsbaum nach England gebracht und ein Coburger Dackel ganze fünf Hunde-Generationen begründet haben. Friedrich Fröbels „Kindergarten“ beeindruckte die Engländer sogar so sehr, dass sie das deutsche Wort übernahmen.

Umgekehrt beeinflussten die von England ausgehende Industrialisierung, die Tischsitten und die Landschaftsgärten das Leben in Prinz Alberts deutscher Heimatstadt. Die Weltausstellung 1851 in London bot auch Coburger Industriebetrieben ein Podium, um ihre Produkte zu präsentieren.

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Foto wurde von den Künstlern gemacht

Auf einen Besuch lädt das Museum für Glaskunst mit der Sonderausstellung

Magische Inspiration – Märchenhaftes Glas“ ein.

In der Ausstellung werden außergewöhnliche Glasobjekte und Schmuck der Glaskünstler Karina Guévin & Cédric Ginart präsentiert. Die filigranen Trinkgläser und Glaspokale, inspiriert von den Märchen der Gebrüder Grimm, sind sehr detailliert und ästhetisch gearbeitet.

Gefertigt aus massiven Glasfiguren von Guévin und Hohlgefäßen von Ginart, sind die ungewöhnlichen Kombinationen in Teamwork „an der Lampe“ entstanden.

Die Kanadierin Karina Guévin studierte Kunst und entdeckte dabei ihre Liebe zum Glas.

Der gebürtige Franzose und in Kanada lebende Cédric Ginart kommt als gelernter Glasapparatebauer aus dem technischen Bereich des Handwerks.

Beide sind als Lehrer an Glasfachschulen tätig und geben Kurse und Vorführungen u.a. am Corning Museum of Glass in Corning, New York, dem größten Glasmuseum in den USA. Ihre Glasobjekte waren und sind in verschiedenen Ausstellungen und Galerien in den USA, Frankreich, Japan und Großbritannien zu sehen.

 

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Familien im Museum/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Die Familienführungen sind speziell auf unsere kleinen Besucher und ihre erwachsenen Begleiter abgestimmt. Themen der Führung sind zum beispiel das Leben bei Hofe, der Gebrauch von Waffen und Rüstungen, die höfische Jagd oder das Turnier.

Geeignet für Kinder ab 5 Jahren.

Für Kinder und Jugendliche (bis 18 J.) freier Eintritt, Erwachsene zahlen 3,00 Euro zzgl. Eintritt

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Astronomiemuseum e.V.

Als Ende 1968 drei Astronauten mit Apollo 8 starteten, sollten sie die ersten Menschen werden, die den Einflussbereich der Erde verlassen und somit die bisherige Grenze der bemannten Raumfahrt hinter sich lassen würden. Nur ein halbes Jahr später, am 21. Juli 1969, setzte dann Neil Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond und erfüllte damit einen großen Traum der Menschheitsgeschichte. Der Weg dorthin war alles andere als einfach, doch technischer Erfindergeist, schier unbegrenzte Ressourcen und politischer Kampfgeist im Wettlauf mit den Russen haben das Unglaubliche möglich gemacht.

Das Astronomiemuseum zeigt ab 1. Juli 2019 in einer Sonderausstellung mit dem Titel "50 Jahre Mondlandung"

welche Anstrengungen nötig waren, um zum Mond zu gelangen, und beleuchtet das Ereignis aus ganz unterschiedlichen Perspektiven. Unternehmen Sie bei uns eine Zeitreise in das Wohnzimmer der 60er Jahre und erleben Sie hautnah, welche Begeisterung die bevorstehende Mondlandung damals auslöste. Die Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den technischen Herausforderungen einer Mondreise, wertet den Medien-Hype um Apollo 11 aus und zeigt, was aus dieser Ära auf dem Mond zurückgeblieben ist, sondern bringt uns unseren vertrauten kosmischen Nachbarn auch greifbar näher.

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Nürnberger Versicherung - Förderer des Deutschen Burgenmuseums

Bereits von weitem sichtbar, überragt die Veste Heldburg, eine Perle deutscher Burgenschönheit, das Heldburger Land von einem 403 m hohen Phonolitfelsen. Bei schönem Wetter werden Sie vom 45 m hohen Aussichtsturm mit einem Panoramablick bis zur Veste Coburg, dem Thüringer Wald, der Rhön, der fränkischen Jura, den Hassbergen und dem Frankenwald belohnt.

Seit 2016 ist die Veste Heldburg Sitz des Deutschen Burgenmuseums, was weltweit einzigartig ist. Es zeigt Geschichte und Kultur der Burgen in Europa mit über 350 Ausstellungsstücken, authentischen Räumlichkeiten, Modellen und Multimedia-Präsentationen. Größtes Exponat ist die Veste Heldburg selbst.

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Drachenblut & Heldenmut/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Führungen durch die Ausstellung "Drachenblut & Heldenmut" (Laufzeit bis 22.09.2019)

Keine Anmeldung nötig. Treffpunkt an der Museumskasse der Veste Coburg.

Kosten: 4 € p.P. zzgl. Eintritt

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Highlight-Führung/Kunstsammlungen der Veste Coburg

Highlight-Führung für Einzelbesucher in den Kunstsammlungen

Eine Reise ins Mittelalter und in die Renaissance, zu Burgenromantik und in die Luther-Zeit: Der geführte Rundgang in den historischen Räumen der Veste stellt ausgewählte Highlights der Schausammlung, Personen und Ereignisse in den Mittelpunkt. Nach einer Vorstellung der Burganlage und ihrer Gebäude geht der Weg vom Fürstenbau mit den einstigen privaten Wohnräumen des Herzogs Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha in die Große Hofstube, in das Jagd-Intarsienzimmer und in die Räume, in denen Martin Luther 1530 gewohnt hat. 

Dauer ca. 75 Minuten.

Termine: 30. März bis 3. November 2019, Samstag, Sonntag, Feier- und Brückentage, jeweils 14.30 Uhr

Preis: 3,00 € pro Person zzgl. Eintritt

Treffpunkt: Eingangshalle/Kasse. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Tourismusregion Coburg.Rennsteig e.V.

Wie lebten die Prinzen Ernst und Albert im Sommer auf der Rosenau?

Schloss- und Parkführung! Bitte achten Sie auf feste Schuhe und dem Wetter entsprechende Kleidung.


Die Führung ist für Kinder von 7-14 Jahren geeignet (erwachsene Begleitperson erforderlich).
Treffpunkt: Kasse Schloss Rosenau
Kosten: 2,- Euro pro Kind; Begleitpersonen benötigen eine Eintrittskarte.
Anmeldung erforderlich: Telefon 09563 3084-10 (Di-So)

Schloss Rosenau, Rödental
Jutta Stumm
 

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Wildpark Schloss Tambach

Gruppenbegrenzung 10 Kinder, alle 10 - 15 MInuten wird gewechselt, Erwachsene sind nicht erlaubt.

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Agentur Streckenbach

 

Live & Open-Air!

NEUSTADT BEI COBURG - Nur an wenigen ausgesuchten Terminen im Jahr spielt Stefan Eichner sein abendfüllendes Reinhard-Mey-Chanson-Bühnenprogramm. Natürlich, wie Reinhard Mey selbst, nur mit Gitarre und ohne Band. Am Sonntag, 4. August 2019, kommt er mit diesem Programm live & Open-Air um 18 Uhr auf die Bühne der kultur.werk.stadt.

Stefan Eichner – besser bekannt als „Das Eich“ – ist ein Liebhaber der Chansons von Deutschlands bekanntestem Liedermacher. Der Künstler selbst beschreibt den Abend so: „Die Lieder begleiten mich seit über 20 Jahren: Zu Hause, auf Tour, eigentlich ständig. Reinhard Mey ist einzigartig, nicht zu kopieren und darum soll es an diesem Liederabend auch nicht gehen. Dass mir Reinhard auch noch persönlich gestattet hat, seine Lieder zu singen, kommt für mich natürlich einem Ritterschlag gleich! Vielmehr wird es eine Hommage, ein Streifzug durch über vier Jahrzehnte seines Schaffens.“ Freuen Sie sich auf rund zwei Dutzend Lieder und Chansons von Reinhard Mey freuen – gespielt und interpretiert von Stefan Eichner.

Karten gibt es im Vorverkauf bei www.reservic.net und in der kultur.werk.stadt, Bahnhofstr. 22 in Neustadt b. Coburg.

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Spider Murphy Gang

I ziag’s net aus mei Rock 'n‘ Roll Schua! Diese Songzeile aus dem gleichnamigen Song der Spider Murphy Gang (für des bayrischen Unkundige: "Ich ziehe meine Rock 'n‘ Roll-Schuhe nicht aus!") sagt eigentlich alles: die Spider Murphy Gang ist noch da. Und nicht nur das - sie ist besser als je zuvor. Die Veröffentlichung von Hits wie "Skandal im Sperrbezirk" ist nun schon mehr als 35 Jahre her - aber die Live-Konzerte der Band sind immer noch packende Performances einer exzellenten Band, die den Rock 'n‘ Roll im Blut hat - und in den Fingern. Wer bislang die Spider Murphy Gang nur von ihren Platten kennt, sollte sich daher unbedingt mal auf einem der vielen Gigs  der Band blicken lassen: da rocken die Gitarren, das Piano rollt in bester Boogie-Manier und die ganze Band versprüht Spielfreude und gute Laune, dass niemand auf die Idee käme, hier Veteranen aus den Achtzigern vor sich zu haben. Nach langer Bandgeschichte, vielen Erfolgen, kleineren Rückschlägen und einigen unvermeidlichen Besetzungsveränderungen ist die Spider Murphy Gang da angekommen, wo Günther und Barny sich in ihrer Jugend immer schon hingeträumt haben: auf der Bühne, schwitzend und voll damit beschäftigt, dem Publikum eine deftige Rock 'n‘ Roll-Party zu servieren.

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Sonderausstellung im Naturkundemuseum Coburg

Aus Anlass ihres 200. Geburtstags begibt sich das Naturkunde-Museum Coburg auf die Suche nach markanten Denkmälern, Gebäuden und Orten, die in Großbritannien an Queen Victoria und Prinz Albert erinnern.

Vom Buckingham Palace in London über das Osbourne House auf der Isle of Wight bis zum Balmoral Castle im schottischen Hochland hinterließ das königliche Ehepaar überall in Großbritannien seine architektonischen Spuren.

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Sabine Ostermann studierte Bildende Kunst und Geschichte an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz und hatte einen Lehrauftrag an der Akademie der Künste Mainz, Fachgebiet Zeichnen, inne. Nach einem Aufenthalt in Toulouse, Frankreich, lebt und arbeitet sie in Falkensee/Berlin. Sie beschäftigt sich mit aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen, die sie in reliefartigen Linolschnitten umsetzt, die nicht gedruckt, sondern malerisch bearbeitet und als Flachreliefs (Unikate) präsentiert werden. Seit zwanzig Jahren nimmt sie an zahlreichen Ausstellungen teil und hat diverse Preise erhalten.

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In den Holzplastiken von Andreas Kuhnlein ist Vanitas das Kernthema, die Vergänglichkeit allen Lebens und die Art, wie wir Menschen vergeblich versuchen uns dagegen aufzulehnen. Die Brutalität und gleichzeitige Zerbrechlichkeit des Menschen zeigt der Künstler in seiner markanten Materialsprache des Zerklüftens. Andreas Kuhnlein bearbeitet die kranken oder vom Sturm gefällten Hartholzstämme mit der Motorsäge.

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