Suchen & Buchen

Weihnachtsland Coburg.Rennsteig

Die idyllische Weihnachtsstadt auf dem Coburger Marktplatz zählt zu den schönsten Weihnachtsmärkten Süddeutschlands. Beim traditionellen Kugelmarkt in Lauscha können Sie mundgeblasenen Christbaumschmuck bestaunen. Die „Fränkische Weihnacht“ in Bad Rodach und der Adventsmarkt im mittelalterlichen Städtchen Seßlach verzaubern mit liebevollen Geschenkideen von regionalen Anbietern. Auch für den kulinarischen Genuss ist gesorgt: Lassen Sie sich verwöhnen mit selbstgebackenen Plätzchen, wärmendem Glühwein und traditionellen fränkisch-thüringischen Spezialitäten.

Blick auf den Weihnachtsmarkt Coburg

Glühwein, der die Hände wärmt, der Duft von Bratäpfeln, Zimt und Zuckerwaren, manchmal auch Schnee, der unter den Stiefeln knirscht: Die Adventszeit zählt für viele Menschen zu den schönsten und stimmungsvollsten Wochen im Jahr.

Wer seine Sehnsucht und Lust auf Weihnachten vergrößern möchte, der kann das zwischen den urigen Holzbuden auf dem Coburger Weihnachtsmarkt, an den reich dekorierten Ständen des Lauschaer Kugelmarkts, im Pferdeschlitten durch den verschneiten Winterwald rund um Neuhaus am Rennweg oder in der ehemaligen „Werkstatt des Weihnachtsmannes“ in Sonneberg versuchen. Weihnachten und die Urlaubsregion Coburg.Rennsteig passen einfach zusammen. Deshalb gibt es hier in den vier Adventswochen auf den zahlreichen Weihnachtsmärkten, vorweihnachtlichen Veranstaltungen und Ausstellungen zauberhafte Handwerkskunst, kulinarische Leckereien und romantische Plätze zu entdecken.

Weihnachtsmarkt Coburg Detailaufnahme © Tourismus und Stadtmarketing/Citymanagement Coburg

Weihnachtsmarkt Coburg

In der Weihnachtszeit verwandelt sich der romantische Coburger Marktplatz, eingebettet zwischen historischem Rathaus und der alten herzoglichen Kanzlei, in eine kleine Weihnachtsstadt. Mit einer Eröffnungsfeier am Freitag vor dem 1. Advent um 17:00 Uhr, öffnen sich die vier leuchtenden, mit Tannengrün geschmückten Tore zum Coburger Weihnachtsmarkt und er verzaubert Besucher mit seinem märchenhaften Flair. Die Händler schmücken ihre über 40 Verkaufshäuschen liebevoll mit Tannengrün, glitzernden Lichtern und weihnachtlichen Figuren, sodass der Coburger Weihnachtsmarkt einer der stimmungsvollsten in Franken ist.

In den weihnachtlichen Häuschen werden viele einheimische Produkte, die vor Ort frisch hergestellt werden, angeboten. Glühwein, Punsch, Deftiges, Süßes und Pikantes machen Appetit auf einen längeren Bummel und der Lichterhimmel rund um das Prinz-Albert-Denkmal lädt zum Verweilen ein. Die wohlige Wärme der Kaminfeuerstelle lädt ebenfalls zum Verweilen und Aufwärmen ein.

In einer lebenden Werkstatt zeigen Handwerker aus der Region ihr Können. Maler, Kunstglasbläser, Töpfer und Schmuckmacher lassen Besucher bei der Herstellung ihrer Kunstwerke zusehen und bieten ihre handwerklichen Produkte zum Kauf an.

Für die kleinen Besucher gibt es ein nostalgisches Kinderkarussell und an den Sonntagen besucht das Christkind gemeinsam mit dem Weihnachtsmann sowie am 6. Dezember mit dem Nikolaus, die Großen und Kleinen und verteilt süße Überraschungen, die alle Besucher begeistern und ihre Augen strahlen lassen. Für die musikalische Unterhaltung sorgen täglich in den Abendstunden Künstler, Chöre und Kapellen. Samstags und sonntags können sich Besucher mit einer Kutsche und Freiberger Rossen durch Coburgs Innenstadt kutschieren lassen.

Sonneberg Aufnahme Rathaus zur Weihnachtszeit © Heidi Losansky

Erfinder des Gläsernen Christbaumschmucks

Entstanden sind viele Traditionen rund um Weihnachten in der Region Sonneberg, wo seit Jahrhunderten findige Handwerker für Innovationen sorgten.

Kein Wunder also, dass hier am Rande des Thüringer Waldes, in einer der bedeutendsten Glasregionen Mitteleuropas, 1847 der gläserne Christbaumschmuck erfunden wurde. Angeblich aus der Not heraus. Es heißt, dass arme Glasbläser, die es sich nicht leisten konnten ihren Weihnachtsbaum mit echten Äpfeln und Nüssen zu schmücken, für die Kinder die ersten Formen aus Glas herstellten und bemalten. Diese gläsernen Früchte und Nüsse gelten als Vorreiter der heutigen Christbaumkugeln. Zwischen 1870 und 1939 wurden bereits rund 5000 verschiedene Formen hergestellt.Etwa um 1880 wurde die amerikanische Handelskette Woolworth auf die Lauschaer Erzeugnisse aufmerksam und kurze Zeit später war der Baumschmuck aus Glas bereits ein Exportschlager. Christbaumschmuck wurde in Heimstätten gefertigt und über die Sonneberger Verlagshäuser in alle Welt verkauft. Wer sehen möchte, wie die Glasbläser noch heute kreative Formen blasen, der sollte in der Vorweihnachtszeit Lauscha besuchen. Dort findet am ersten und zweiten Adventswochenende der Lauschaer Kugelmarkt statt. Im Zentrum des traditionellen Handwerksortes können Besucher aus einer großen Auswahl an handgefertigtem Christbaumschmuck und Lauschaer Glaskunst ihre Lieblingsstücke aussuchen. Interessierte können zusehen, wie der berühmte Christbaumschmuck mundgeblasen wird.Im Dezember erwartet Besucher in Sonneberg zwischen Bahnhofs- und PIKO-Platz der „größte“ Adventskalender zwischen Rennsteig und Main. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts galt Sonneberg als „Werkstatt des Weihnachtsmannes“ und das völlig zu Recht. In der einstigen „Weltspielwarenstadt“ lief rund 25 Prozent des internationalen Spielwarenhandels über Sonneberger Firmen und große internationale Einkaufshäuser. Im Jahre 1880 gab es in und um Sonneberg insgesamt 321 Spielzeugfirmen und -hersteller. Hier wurden neben den traditionellen Holzspielwaren auch Puppen und Plüschtiere hergestellt. Viele davon fanden sich auf den Gabentischen von Kindern in der ganzen Welt wieder. Zudem gilt Sonneberg neben dem Erzgebirge als Heimat des Nussknackers. Wer mehr über die Entstehungsgeschichte des Spielzeugs erfahren möchte, kann das Deutsche Spielzeugmuseum oder das Deutsche Teddybärenmuseum in Sonneberg besuchen.
Pferdekutschfahrt im Winter © Andreas Weise | Thüringer Tourismus GmbH

Romantisches Winterwunderland

Wem nach Punsch, Glühwein und Markttrubel der Sinn nach mehr Besinnlichkeit steht, für den gibt es in Neuhaus am Rennweg einen Geheimtipp:

Dort können Winterfans bei einer Pferdeschlittenfahrt durch den verschneiten Winterwald die außergewöhnliche Landschaft genießen. In Decken eingehüllt ist die Fahrt für große und kleine Gäste ein ganz besonderes Erlebnis und eine gute Möglichkeit den Thüringer Wald bei Schnee kennenzulernen. Zu hören ist nur das Schellengeläut der Schlitten, das Schnauben der Pferde und das Knirschen des Schnees unter den Kufen.