In 21 Tagen

Konzert "LA LUNA IN CIEL – Der Mond am Himmel"

Auf einen Blick

Andrea Chudak (Sopran), Tobias Hagge (Bass), Wei Chen (Klavier)

Giacomo Meyerbeer war der berühmteste und meistgespielte Opernkomponist des 19. Jahrhunderts – ein wahrer Star in seiner Zeit, dem in ganz Europa Aufwartungen gemacht wurden. Neben seinen großen „Grand Operas“ komponierte mehr als 100 Romanzen, Elegien, Lieder und Balladen. In den eleganten Salons wurden viele dieser Lieder von den Stars der Opéra inmitten einer illustren Gesellschaft vorgetragen, wo auch berühmte Kulturschaffende wie Heinrich Heine, Gioacchino Rossini, George Sand, Frédéric Chopin, Luigi Cherubini, Franz Liszt oder ein Alexandre Dumas verkehrten. Er verlangte immer Mimik, Gestik und eine leidenschaftliche Hingabe der Ausführenden. Von der neckischen Liebelei bis hin zu Dramen à la miniature, von geistlichen Texten bis hin zur sentimentalen Romanze –  niemals verleugnete Meyerbeer dabei sein dramatisches Talent. Der Klavierpart ist dabei sehr anspruchsvoll, mitunter sehr virtuos.
Meyerbeer war in seinem Metier ein großer Neuerer – er brachte erstmalig das Gaslicht auf die Bühne – ließ dort die Sonne aufgehen!; er schuf neue Klänge mit neuen Instrumenten im Orchester; er fügte den Ballett-Spitzentanz in die Oper ein…er war neugierig auf die vielen technischen Neuerungen und auch ein begeisterter Bahnfahrer der 1. Stunde… uvm.

Die drei Musiker:innen Andrea Chudak (Sopran), Tobias Hagge (Bass) und Wei Chen (Klavier) werden ein spannendes Konzert mit Giacomo Meyerbeers Werken in das wundervolle Ambiente des Astrononiemuseums bringen und dabei beweisen, dass er zu recht der bekannteste Komponist seiner Zeit war.

Aber nicht nur Giacomo Meyerbeer war solch ein Forschergeist in seiner Familie: auch einer seiner Brüder, der Hobby-Astronom Wilhelm Wolff Beer schaffte Bahnbrechendes. Der Geschäftsmann und spätere Abgeordneter des Preußischen Landtages hatte sich im Berliner Tiergarten eine kleine Sternwarte mit einem Linsenteleskop eingerichtet. Wilhelm Beer benutzte es am liebsten für Beobachtungen des Mondes. Gemeinsam mit Johann Mädler erstellte er Mondkarten, die später auch der NASA als Vorlage dienten. Ihr gemeinsames Buch setzte für Jahrzehnte Maßstäbe. Eine solche originale Karte befindet sich im Astronomiemuseum Sonneberg. Nach dem (einstündigen) Konzert gibt es eine Einweisung in die Karte mit allen wichtigen Informationen zu dieser sensationellen Errungenschaft.

Termine im Überblick

Auf der Karte

Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg
Sternwartestrasse 32
96515 Sonneberg

Tel.: 03675 / 81218
E-Mail:
Webseite: astronomiemuseum.de

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