In 49 Tagen

Vögel im Klimawandel

Auf einen Blick


Der derzeitige Klimawandel zeigt vielfältige „Fingerabdrücke“ in der Vogelwelt. Zugvögel kehren im Frühjahr früher aus ihren Winterquartieren zurück und/oder ändern ihre Abzugszeiten im Herbst, wodurch sich für viele Arten die Aufenthaltszeiten im Brutgebiet verlängern. Bei Vogelarten, die innerhalb Europas überwintern, sehen wir eine Abnahme der Zugbereitschaft, und immer mehr werden zu Standvögeln und verbleiben den Winter im Brutgebiet. Viele Wasservogelarten verschieben ihre Winterareale nordwärts. Dadurch verändert sich die Zusammensetzung von Wintervogelgemeinschaften mit Auswirkungen auf Konkurrenz- und Überlebensbedingungen. Viele Arten brüten heute früher und bei einigen ergibt sich dadurch eine Entkopplung des Brutgeschäftes vom Nahrungsangebot mit Auswirkungen auf den Bruterfolg und die Bestände. Regionale Unterschiede im Klimawandel beeinträchtigen den Zugablauf, da Arten, die lange Strecken ziehen, auf eine Kette „verlässlicher“ Rastgebiete angewiesen sind. Zudem verändert der Klimawandel Nahrungsangebot und Nahrungsqualität, was wiederum besonders Zugvögel betrifft, die oftmals von ganz besonderen Nahrungsbedingungen für erfolgreichen Zug und nachfolgendes Brüten abhängig sind.

Termine im Überblick

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Naturkunde-Museum Coburg
Park 6
96450 Coburg

Tel.: 09561 / 80810
Fax: 09561 / 808140
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