© Andreas Harke, Community

#15 Nach Art des Hauses - Mai 2020 um 16:12

Auf einen Blick

  • Start: Veste Coburg
  • Ziel: Veste Coburg
  • mittel
  • 51,34 km
  • 3 Std. 7 Min.
  • 482 m
  • 251 m

Von der Veste durch Grubs Grube, den Lichtenfelser Forst in den Gottesgarten nach Unnersdorf zur besten Pizza nördlich des Mains. Gasthof zur Linde, alias, Sei dabei! Tipp: Nach Art des Hauses, reich belegt. Zurück über Banzer Berge und Itzaue. Lecker wie die Pizza, auf einem mannigfaltigen Wegenetz; Teer, Schotter, Waldboden, Trail und ein Stück ohne....tragen durchs Dickicht.

Wir starten am Forsthaus Veste. Über Brandensteinsteinsebene gleich mit einer erfrischenden Abfahrt und weitem Schwung ins Tal nach Lützelbuch, dort zweite links über die kleine Kuppe an der Gabel der Flurbereinigung rechts runter Richtung Fischzucht (#12) Am Höhenzug rechts grasen munter die Zicklein unter Apfelbäumen.
Am oberen Weiher biegen wir links ab bis unter der ICE Brücke auf Teer, den Verlassenheit kurz nach deren Unterfahrt und erklimmen den oberen Bahnschneisenwall. Der Feldweg verlässt die Bahnlinie und geht in grauen Schotter über. Der könnte fast vom Gleisbau übrig gewesen sein. Macht aber Spass, die groben Klunker langzupreschen, 90° Rechtskurve dann auf T Kreuzung kurz links und wieder rechts auf Feldweg Richtung Grub. Rechts von uns senken sich die Felder zu einem Fischteich. Am beginn eines kleines Wäldchen läd eine Wegrampe dazu ein sie herunterzugraveln. Im rechts-links Schwung geht es zwischen zwei Teichlein durch, mit fröhlichem rumpeln über einen Wald-Wiesen Doppeltrail zum Hintereingang nach Grub hinein. >>WRB<<
Weiter auf der Hauptsteasse von Grub, kürzen dann links durch die Blaufabrik ( Holzapfel) ab , hinter der Sägemühle Rohrei >>Spezialist für Blockhäuser und mehr << überqueren wir die Bahnlinie Co-Lif , folgen ihr auf Single Trail über einen Wiesenweg hinein in die Grube, und durch die Furth :-) (Zeikhorner Mühle). Hier macht Grub seinem Namen alle Ehre, es geht wirklich, - wirklich - Steil aus der Grube heraus . >><<
Immer gerade kommen wir über die B 303, verlassen weiter der Nase nach den Asphalt , über feinsten Schotter an einem kleinen Fischweiher vorbei in den Wald ( nicht dem Radweg folgen ) 
Der Weg wird zur spritzigen Zweirinnenbahn , man hört sie schon, bald begleite sie uns, die emsige Autoschar auf der A73. Bei nächster Gelegenheit wechseln wir die Seite von dieser. Kommen auf die alte Verbindungsstraße Grub - Buch, noch bevor sie wieder die Fahrbahnseiten wechselt schlagen wir uns links eine längere Fortstrassen-Abfahrt hinab. Auf halber Strecke stoßt ein Tal von rechts zu uns. In der Talsenke knickt die Hauptroute links ab. Da wollen wir nicht hin. Etwas parallel versetzt gibt es einen Weg auf der anderen Bachseite, da soll es hingehen. Ein Übergang fehlt.
Wir rudern also am Rand einer sanft wogenden Waldwiese am Wasserbunker vorbei, setzen über und finden ihn , dafür aber beinah unser Rad nicht mehr, das wir zum suchen in den Fichtensprösslingen geparkt hatten. Wir folgen ihm das Rad noch tragend über die quer Beet liegenden Bäume. >><<
Der Zubringer führt uns zur de Lux Forststrasse die wir elegant entlang gleiten . Laut Karte soll zwar ein Pfad rechts abzweigen , aber wir haben eine Verabredung zum Pizzaessen und die off-road Passage von eben hat unsere Experimentierfreudigkeit etwas gedämpft . Aber da! Der Abzweig ist sogar beschildert ! Eine schöne Passage Wurtzeltrail , gespickt mit Totholzmikado führt über eine Flanke auf befestigten Fahrweg und zackigen links-rechts hinab zum Schifferbrunnen .
Eine willkommne Durststillende Pause. Es ist bemerkenswert, aus zwei Quellauslässen sprudelt, trotz der langen Trockenheit kräftig das Wasser . Es geht wieder ein Stück zurück , auf den Hauptweg den wir immer rechts bergan hochpedalieren. Bis wir über die Landstrasse Co-Lif via einem Minitrail auf einen Forstweg stoßen.

Ab Bordsteinkante geht es wie im Traumflug immer Stromab bis vor die Tür unseres Etappenzieles.
Den Forstweg ein kurzes Stück links, und dann gehen zwei Waldbauernabfahrten links und rechts eines Bacheinschnitts wunderbar den Wald hinab Richtung Schönsreuth. Wir nehmen den ersten, queren aber versehentlich über einen verwahrlostes Teilstück auf den linken, was uns letztlich noch glücklicher macht.
Es geht wie eine muntere Murmel in ihrer Bahn einen Hohlweg hinab bis auf die Feldauen in der Senke von Schönsreuth. Wir durchfahren das versteckte Dörfchen , verlassen es im S Richtung einen kleinen Sattelpass nach Kösten, knicken aber kurz zuvor links ab, hinter der Mühle dem Lauf des Wassers in den Wald folgend .
Im Waldschatten streben wir selig berauscht mit dem Flüsschen dem Main entgegen. Durch Kösten auf den Kreisel, auf 2 Uhr nochwas rüber zum Radweg die A 73 überspannt den Gottesgarten und eine Wallfahrtsäule wacht und weist zu Vierzehn Heiligen und den vom blauen Himmel gerahmten Zinnen des Staffelbergs sowie Schloß Banz .
Ein Stück entlang der Brücke, dann unten durch auf die Mainwiesen, am Angelsee von Reundorf vorbei ... oder kurz reinspringen ... und über das Ochsenklavier nach Reundorf . Es klingt schon mit dem Rad toll, wie das wohl einst unter den Hufen einer Ochsenherde tönte ?! Wir verlassen den Ort Richtung Hausener Wehr das wir überqueren >><<
Nach Mainüberquerung durch die Werkshallenschlucht von Rösler, mit einer Nase voll Gleitschlifftechnik an der letzten Halle links, über Parkplatz den Feldweg hinter der zum himmlischen Single Trail entlang des Mains wird (Tipp von Josefs -->#13) .
Leider nur kurz, aber die Entschädigung folgt, denn wir sind nach der Durchfahrt durch die Unnersdorfer Kneipenmeile schon am Etappenpunkt: „Sei dabei“ ! Die Linde wartet mit der besten Pizza im weitesten Umkreis .
Gestärkt wagen wir uns an die Banzer Berge  Wer seine Pizza schnell verwerten möchte , direkt 20% zum ehemaligen Kloster hoch, auf dem Höhenzug zum Treffpunkt mit den Langsamverdauern hat man einen einzigartigen Blick über das Maintal - den Gottesgarten, Richtung Bamberg . Oder eben, entspannter am Forstamt Richtung Altenbanz vorbei, und wenn der Wald beginnt rechts den Kiesel bis zur Dreierkreuzung (Rote Marter) hinaufgekurbelt. Dort stößt die Rute vom Kloster zu uns , wir folgen keinen der Schotterstraßen sondern den Treckertrail gen Nord von dem bald der Maximilianspfad abzweigt .
Und das ist wirklich ein Pfad. Er schmiegt sich entlang der Höhenlinie an den steilen Hang und erfordert teilweise echte Konzentration. Ansonsten ist man schnell eine Sattelhöhe tiefer.
Nach knapp zwei Kilometern Adrenalinfreude entlässt er uns am alten Wegstein Schloss Banz - Altenbanz - Coburg.
Kleines Stück Schotter Richtung Co , dann links und gleich wieder rechts auf Försterpfad zum Gipfel des Kulch. Sicher nicht nur in der Abendsonne ein magischer Ort .
Auf der Downhillstrecke verlieren wir Pfad und GPS....improvisieren durch Brennnessel & Co hangabwärts und finden letztendlich einen berauschenden Sichpfad der uns geradewegs hinaus auf die leuchtende weite Flur katapultiert .
Auf dem Strässchen unten geht es am Fuß des Berges rechts weiter, Blick auf Gleichberge , >><<
Am Uranus biegen wir links-, und nach der B 289 ein 2. mal ab, mit Vesteblick , ab hier grooven wir über ein Wegepotpourrie aus alt und neu, Teer und Schotter in herrlichen Serpentienen über die ICE Strecke hinweg bis die ersten Obstbäume am Streckenrand das nahende Untersiemau ankündigen.
Wir schwingen über S Kurven ein, zwischen Schloss und Weiher hindurch , hoch zum ewig leerstehendem Schlösschen über die Hauptstrasse, beim Murrmann Richtung Weißenbrunn. Da sticht uns ein Straßenschild „Alter Coburger Weg“ ins Auge, das müssen wir nicht zweimal lesen und wir folgen bis hinauf zur Sonne , über die Kuppe und die letzte steile Wiesensbfahrt für diese Tour schießt uns hinab nach Meschenbach.
Am Kompostplatz unter B4 und über Itz nach der Pappel Allee rechts am Waldrand den Weg bis Triebsdorf . Auf der Strasse Richtung Coburg, bis wir via Schnitzelstube links zur Finkenau gelangen. Am Gutshof wieder auf Schotter, denn See links die Itz rechts durch über B 303 . Nun auf bekannten Pfaden (siehe Tour #12):
Itzaue - Wassergasse - Brose Avenue - Rosengarten - Coburgs Jugendsilmeile, die Alex hoch / Leopoldstraße, am Kiosk links in den Probstgrund - Weinstraße rauf bis zum Start . Lecker war’s !

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