Heldburg
Die Veste Heldburg liegt im Heldburger Land und beherbergt auch das Deutsche Burgenmuseum. Vom 13. bis zum 19. Jahrhundert bauten Herzöge an dieser imposanten Höhenresidenz, der „Fränkischen Leuchte“. Bei gutem Wetter ist vom Turm aus die imposante Schwester-Veste „Fränkische Krone“ in Coburg zu sehen. Im romantischen Städtchen zu ihren Füßen gibt es genug Möglichkeiten zur Einkehr.
Streufdorf
Das lang gestreckte Dorf mit seinen Fachwerkhäusern und malerischen Dreiseithöfen liegt im Schatten von drei erloschenen Vulkanen – dem großen und kleinen Gleichberg und dem Straufhain. Eine echte Entdeckung sind das regionalgeschichtliche Zweiländermuseum – untergebracht in einer einzigartigen Kirchwehranlage, den Kemenaten - und der historische Marktplatz, der die faszinierende Atmosphäre vergangener Jahrhunderte bewahren konnte.
Bei dem Zweiländermuseums handelt es sich um ein Regionalmuseum mit erlebbarer Geschichte der thüringisch-fränkischen Grenzregion im 20. Jahrhundert, eingeordnet in die weltpolitischen Zäsuren.
Sommeröffnungszeiten Zweiländermuseum: Sonn- und Feiertag 10:00 Uhr - 18:00 Uhr, Donnerstag - Samstag 13:00 Uhr - 18:00 Uhr
www.zweilaendermuseum.de
Hutelandschaft Rodachaue
Seit 2004 erobert sich die Natur ein 70 Hektar großes Stück Landschaft zurück. Mittlerweile ist die Hutelandschaft Rodachaue wieder das, was sie vor der Ankunft der Menschen war! Auen, in denen Störche reichlich Futter finden. Wiesen, auf denen wilde Pferde und Rinder weiden. Ein großartiges Fenster zurück in eine Zeit, in der die Erde noch den Tieren gehört hat.
Bad Rodach
Bad Rodach ist nicht nur eines der touristischen Zentren des Rodachtals. Rund um den historischen Marktplatz laden Geschäfte, (Straßen-)Cafés und Restaurants zum Verweilen ein. Das Jagdschloss solle man unbedingt gesehen haben – dort ist auch die Tourist Information untergebracht. Ebenso den Hausberg „Georgenberg“ mit seinem urigen Biergarten. Die ThermeNatur holt ihr Heilwasser aus 652 m Tiefe. Dank prächtiger Saunalandschaft „Erdfeuer“ und Panoramablick in die herrliche Umgebung ist sie zu Recht eine der beliebtesten Freizeit-Adressen der Region. Und die Radler-Massagen müssen Sie ausprobiert haben!
Billmuthausen
Gedenksteine, ein Friedhof und ein Turm halten die Erinnerung wach an einen hoch symbolträchtigen Ort der deutsch-deutschen Teilung. Ab 1952 wurde das zu nah an der Grenze gelegene Dorf Billmuthausen zwangsgeräumt, zerstört und völlig geschleift. Seit 1978 ist es somit quasi vom Erdboden verschwunden. Geblieben ist nur die Gedenkstätte - und die Postleitzahl: 98663.