© Thomas Schuster, Thüringer Wald

Winterwanderweg - Igelshieb - Neuhaus am Rennweg- Thüringer Wald

Auf einen Blick

  • Start: Parkplatz Igelshieb/ Rennsteighaus (Einfahrt am Gasthof „Hirsch“ nutzen)
  • Ziel: Parkplatz Igelshieb/ Rennsteighaus
  • leicht
  • 4,05 km
  • 1 Std. 15 Min.
  • 822 m
  • 766 m

Beste Jahreszeit

Ein Spaziergang durch das Tal der Alten Mutter" und über den Rennsteig zurück zum Hotel Hirsch.

Die Tour beginnt am Rande des Stadtteils Igelshieb direkt am Bahnhaltepunkt und dem Ende 2013 eröffnetem Rennsteighaus. Das Rennsteighaus bietet Rast-, Ruhe- und Umkleidemöglichkeiten in beheizten Räumen und ist ganzjährig von 10.00 - 17.00 Uhr geöffnet. Zur Verfügung stehen Duschen und Toiletten, auch barrierefrei. Ein Wachstisch kann zum Nachwachsen der Skier genutzt werden.
Nach dem Überqueren der Bahnschienen geht es nach links immer entlang des Bahndammes mit Blick auf Oberlauscha. An der Wegekreuzung Steiniger Hügel hält man sich links in Richtung Bahnhof Ernstthal. Dort ist Vorsicht geboten, denn man überquert zuerst die Bahngleise, dann die Sonneberger Straße und nochmals die Bahngleise ehe man rechts in die Straße einbiegt. Es gilt zu beachten, dass man nicht der Straße Richtung Ortslage Ernstthal folgt. Vorbei an den Teichen biegt man dahinter links auf den Rennsteig ab, der leicht bergauf in die Stadt Neuhaus am Rennweg führt. Entlang der herrlichen Waldkante gibt es von hier eine schöne Sicht über die Fluren vom Stadtteil Igelshieb.Die Winterwanderung führt nun weiter über die Ernst-Moritz-Arndt-Straße in Richtung des Gasthofes „Hirsch“. Nach einem erneuten Überqueren der Sonneberger Straße erreichet man über den Bahnweg den Ausgangspunkt Parkplatz Igelshieb- unmittelbar am Bahnhaltepunkt Igelshieb, übrigens der letzte vor dem Endpunkt Bahnhof Neuhaus am Rennweg, der höchstgelegenen Eisenbahnstation Mitteldeutschlands.

Wissenswertes zum Ortsteil Igelshieb: Als Johann Heinrich Wilhelm Geißler am 26. Mai 1814 in Igelshieb (damals zum Herzogtum Sachsen-Meiningen gehörend) als erster Sohn des Perlenmachers, Glaskünstlers und Schultheißen Johann Georg Jacob Geißler und seiner Frau Johanna Rosine geboren wurde, war dieser Ort noch eigenständig. Und für seine Eltern war es gewiss, dass er das Glasbläserhandwerk erlernen und später in Heimarbeit „vor der Lampe“ oder in einer Glashütte arbeiten würde. Seine Kindheit und Jugend verlebte er zusammen mit seinen 11 Geschwistern im Elternhaus Sein Geburts- und Elternhaus, das direkt am Rennsteig, im Neuhäuser Stadtteil Igelshieb steht, ist heute denkmalgeschützt und beherbergt ein beliebtes Glas-Technik-Museum. Dr. Heinrich Geißler (1814-1879) gilt heute als Pionier der Elektrizitätslehre und Vakuumtechnik des 19. Jh. Er entwickelte um 1857 Niederdruck-Gasentladungsröhren (die nach ihm benannten Geißler-Röhren), mit denen er u. a. die Grundlagen für Leuchtstoff- und Röntgenröhren schaffte. So hat die Produktion von technischem Glas, wie Normalthermometer, Empfängerröhren für Rundfunkgeräte oder Glasschreiber in Neuhaus am Rennweg eine lange Tradition. Doch schon vor der Erfindung Geißlers entwickelte sich hier, neben Lauscha, die künstlerische Gestaltung von Glas. Das Spektrum der Glasprodukte reicht hierbei von Glasperlen über Spielzeug, Flakons, Gefäßen bis hin zu Tier- und Teufelsfiguren. Man sollte den Besuch dieses 2010 modernisierte Glas-Technik-Museums vor oder nach der Winterwanderung keinesfalls verpassen (Öffnungszeiten zwecks Planung bitte beachten!).

Wegbeläge

  • Asphalt (14%)
  • Schotter (25%)
  • Unbekannt (21%)
  • Wanderweg (39%)
  • Straße (1%)

Wetter

Allgemeine Informationen

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