Wenn man in Lauscha unterwegs ist, merkt man ziemlich schnell: Hier ist Glas kein Dekoartikel – hier ist es eine Lebenseinstellung. Seit über 400 Jahren wird in der kleinen Stadt Glas gefertigt, und irgendwie liegt diese Mischung aus Tradition und Feuer noch immer in der Luft.
Mein persönlicher Tipp: ein Besuch im Atelier SpissKist von Lauscha Glaskunst. Dort steht man plötzlich selbst am Brenner (ja, wirklich – ca. 900 °C, nichts für kalte Füße) und darf seine eigene Glaskugel gestalten.
Und spätestens, wenn man versucht, das flüssige Glas halbwegs rund hinzubekommen, merkt man: Respekt an alle, die das beruflich machen.
Zwischen Glaspinguinen, bunten Kugeln und ein bisschen kreativem Chaos entsteht etwas, das man tatsächlich mit nach Hause nimmt – und zwar nicht nur als Souvenir, sondern als kleine „Ich hab das selbst gemacht“-Story.
Kurz gesagt: Wer am Rennsteig unterwegs ist und denkt, Glas sei langweilig, war noch nicht in Lauscha. Und wer dort war, nimmt meistens mehr mit als nur eine Kugel – zumindest ein leichtes Staunen und den festen Vorsatz, beim nächsten Mal vielleicht doch eine perfekte Kugel hinzubekommen. (Ich arbeite noch dran.)
ℹ️ Alle Infos: www.spisskist.com